Psychologie an der FernUni Hagen

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Die große Ernüchterung

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Markus Jung

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Gegen Ende meines ersten Semester in Hagen mache ich mir intensive Gedanken über das Gewesene und das Kommende.

Wirklich viel geschafft habe ich nicht in den vergangenen bald sechs Monaten. Einiges gelesen, aber so richtiges studieren war es nicht.

Für mich steht im Moment fest:

1. Ich will so lange weiter machen, bis ich wenigstens mal an einer Klausur teilgenommen habe (bestehen wäre dann auch noch schön, ist aber nicht entscheidend. Andererseits werde ich mich aber nur dann anmelden, wenn auch eine gewisse Grundlage vorhanden ist)

2. Ich werde das Studium auf keinen Fall komplett durchziehen. Es ist einfach zu viel "Ballast" für mich dabei und ich bin mittlerweile auf so viele andere Themen gestoßen, zu denen ich mich weiterbilden möchte und die noch viel besser zu meiner Tätigkeit passen (Bücher, aber auch zum Beispiel ein Master-Studiengang - leider kein Fernstudium - zum Thema Bildungsberatung, ich werde noch darüber berichten), dass ich jetzt nicht die nächsten zehn Jahre (ich denke, das wäre für mich eine realistische Zeit bis zum Abschluss) auf zum Teil sehr Abstrakte und für mich nur begrenzt für die Praxis oder den Alltag nützlichen Themen beschäftigen möchte. Ich werde aber genau überlegen, was ich noch genauer durcharbeiten möchte und dann die entsprechenden Module, ggf. auch im Selbststudium belegen - oder mir passende andere Materialien dazu besorgen. Welche Inhalte da sind, dazu schreibe ich noch mal irgendwann was. Ich denke da auch nicht nur an die psychologischen Inhalte, sondern durchaus an gewisse Grundlagen in Forschungspraktiken und insbesondere im Bereich der emprischen Sozialforschung - entsprechende Studienergebnisse möchte ich irgendwann noch besser einschätzen können.

Soweit ein paar recht konfuse Gedanken von mir, die es ähnlich auch als Video gibt:

Ach ja, meine Vorgehensweise beim Lernen werde ich auch noch ändern. Kurz: Seltener, nicht mehr in der Straßenbahn etc, dafür intensivere und längere Lerneinheiten zu Hause am Schreibtisch. Immer nur mit halber Konzentration was zu tun, wie zum Beispiel unterwegs oder abends spät nach 22 Uhr, dafür sind die Inhalte wohl einfach zu anspruchsvoll, um zu einem guten Verständnis zu gelangen.


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12 Kommentare


Lieber Markus, was hat dich dazu bewogen, dieses Studium aufzunehmen? Und hast du wirklich effektiv keine Zeit oder ist es eher die fehlende Motivation? Wohin sollte dich im Idealfall dieses Studium bringen? Lg

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Hallo Markus,

den Entschluss, dich den Texten vor allem dann zu widmen, wenn du konzentriert arbeiten kannst und weniger "nebenbei" oder kurz vor dem Schlafengehen, halte ich für sinnvoll.

Aber ich habe noch eine andere Frage: Wie interessant findest du die Inhalte eigentlich? Das ist es nämlich, was mir geholfen hat, durchs Modul zu kommen (wenn ich wirklich durch bin). Ohne Interesse wäre das für mich kaum machbar gewesen und abgesehen von einzelnen Inhalten fand ich auch das meiste ziemlich interessant. Das ist es, was mir zeigt, dass ich mich durch die Anstrengung kämpfen sollte und das sich der Mehraufwand durch das Doppelstudium lohnt - ich habe beim Lernen selbst das Gefühl, dass es sich lohnt - und muss dazu nicht auf Klausuren warten, die meinen Lernerfolg bestätigen. Vermutlich kann ich deshalb so gelassen auf das Ergebnis der Klausur warten.

Ich will dich nicht in irgendeiner Form angreifen, aber ich habe das Gefühl, dass dich die Inhalte eventuell einfach zu wenig interessieren, um das Studium wirklich komplett durchzuziehen. Täusche ich mich da?

Und falls nicht: Gibt es Module, die du für interessanter hältst? Module, auf die du dich freuen würdest, wenn du das Studium machst, etwas, das du als Motivationsziel in der Zukunft hättest?

(Bei mir gibt es auch so ein paar Gruselmodule, aber dazu kann ich ja mal irgendwann einen Blogeintrag schreiben)

Und um dich eventuell doch zu ermutigen, das Studium nicht aufzugeben (wobei du ja die erste Klausur noch machen willst, also hast du mit dieser Entscheidung ja auch noch Zeit) - es scheint mir auf jeden Fall ein gutes Zeichen für das Studium zu sein, wenn dich die Forschungsmethoden mehr interessieren als das Abstrakte. Ich habe das Gefühl, dass die Forschungsmethoden stärker im Vordergrund stehen und gerade die abstrakt-philosophischen Aspekte dieses Moduls später abnehmen werden. Was wohl auch noch eine größere Rolle einnehmen wird (und in M1 kaum vorkommt) sind konkrete psychologische Studien zu den jeweiligen Modulen. Die machen wohl in einigen Modulen einen großen Anteil aus. Wäre das für dich eher ein positiver oder ein negativer Aspekt?

So, jetzt habe ich dir einige Anregungen hier gelassen, ich hoffe du kannst etwas damit anfangen.

Lg Zitrone

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Wenn ich mich richtig erinnere, hast du aber mehr oder weniger so studiert, wie du es dir ausgemalt hast: immer ein wenig, aber nie richtig viel, mit der losen Absicht, das erste Modul im zweiten Semester prüfen zu lassen.

Hast du insgeheim gehofft, dass es doch leichter vorangeht?

Ein Master zum Thema Bildungsberatung klingt sehr interessant, dies nebenbei!

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Markus Jung

Geschrieben

@Lawyer: Motivation für das Studium: Interesse am Thema, ein gewisser erhoffter Nutzen, auch für meine berufliche Tätigkeit und insbesondere Neugierde, wie ein Fernstudium an einer staatlichen Uni abläuft - im Vergleich zu einer privaten FH, wie in meinem Erststudium (und die Unterschiede sind enorm).

Allgemein: Der Zeitmangel ist schon tatsächlich vorhanden, aber ich bin überzeugt, dass ich mehr freie Zeiten schaffen würde, wenn mich die Inhalte und insbesondere die Aufbereitung der Inhalte mehr ansprechen würden. Mich interessieren weder geschichtliche, philosophische Überlegungen, noch Forschungstheorie oder Formalia. Sondern mich interessieren wissenschaftlich fundierte Kenntnisse, die ich in der Praxis nutzen oder zumindest von ihrem Praxisnutzen her nachvollziehen kann. Das später auch verstärkt mit konkreten psychologischen Studien gearbeitet wird, ist für mich daher schonmal eine gute Nachricht.

Von meinem Erststudium her (Informatik, private FH, auch Fernstudium) war ich es gewohnt, dass Theorie kein Selbstzweck war, sondern bei fast allen Inhalten (selbst bei Mathe) die Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis im Mittelpunkt standen. Das vermisse ich in Hagen sehr.

@Zitrone: Insbesondere Dein Ausblick in künftige Inhalte motiviert mich, denn da scheint es ja doch ein wenig mehr in Richtung Praxis zu gehen.

@Rumpelstilz: Ich habe erwartet, dass mich mehr die Begeisterung für die Inhalte packen würde, und das fehlt mir zur Zeit am allermeisten. Im Informatikstudium hatte ich damals auch nur selten direkte Möglichkeiten, das in der Praxis umzusetzen, doch hat mich vieles von den Inhalten so fasziniert, dass ich mich gerne damit beschäftigt habe. Hinzu kam natürlich der Ehrgeiz, einen akademischen Abschluss, möglichst mit sehr gutem Ergebnis und wenn es geht in Regelstudienzeit zu schaffen. All das vermisse ich jetzt wohl.

Der Master im Bereich Bildungsberatung ist in der Tat sehr spannend, aber leider mit einem großen Präsenzanteil. In Kürze mehr dazu.

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Warte auf M3, ich habe die skripte bei einer Freundin gesehen, das ist viel toller als M1 und M2!!

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Jetzt muss ich doch noch mal ein bisschen (für dich) negativeres schreiben. Direkten praxisbezug meinte ich weniger. Es kann sein, dass der da ist, aber ich weiß nicht, inwiefern die Studien wirklich auf die Praxis "anwendbar" sind. In M2 geht es ja auch erstmal nur um Statistik und gar nicht um Psychologie (bzw. wenn, dann nur um die Forschungsmethoden [die ich ja sehr spannend finde]) und wie es danach genau weiter geht, habe ich mir noch nicht im Detail angesehen (nur die Kursnamen), aber ich denke Praxisbezug könnte man am ehesten dann bei den Anwendungsfächern dabei haben - aber vermutlich auch immer auf einer eher theoretischen Ebene. Wobei ich wahrscheinlich gerade von meinem sehr theoretisch ablaufendem Präsenzstudium voreingenommen bin - bei den Praktikumsposts schrieben schon einige, dass sie das gelernte tatsächlich anwenden konnten. Jetzt drehe ich mich etwas im Kreis... Ich hoffe ich habe dir damit dennoch geholfen.

@Fernabi2013: M3 ist mein Grusel-Modul - ich habe Biologie schon immer gehasst und habe schon Angst vor den ganzen Fachbegriffen, weil ich genau weiß, dass ich mir die nicht merken kann (schlechte Selbstwirksamkeitserwartung, daran sollte ich mal arbeiten :lol: - @Markus: Selbstwirksamkeitserwartung ist wichtig, das war bei uns eine Klausurfrage. ;) ), und außerdem den Schreibstil vom Prof. von M3 bei seinen M1-Kapiteln nicht mochte. Aber das ist ja für jeden anders.

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Markus Jung

Geschrieben

Also zum Beispiel Statistik in M2 fände ich dann spannend, wenn es so dargeboten und anhand von Praxisbeispielen erläutert würde, dass es mir einen Nutzen bringt, zum Beispiel ein besseres Verständnis beim Lesen von Berichten über Studienergebnisse (gar nicht mal nur speziell aus dem Bereich der Psychologie, sondern auch zum Beispiel zum Thema Weiterbildung/Fernstudium gibt es ja einige wissenschaftliche Studien und darin stets einige Begriffe, mit denen ich noch nicht so viel anfangen kann.

Insgesamt vermute ich aber auch, dass es sich hier halt um ein Unistudium handelt, dass über weite Teile auf einer sehr abstrakten und theoretischen Ebene bleiben wird. Und vermutlich dann nicht unbedingt das Richtige für mich ist - wobei ich überlegen muss, wie ich mir dann auf anderem Wege das Wissen, das mich ja durchaus interessiert, aneignen kann. Ggf. wird es auf ein Selbststudium, vielleicht aber auch auf andere Formen der Weiterbildung hinauslaufen. Ein paar Überlegungen dazu habe ich schon und werde demnächst darüber schreiben oder ein Video drehen.

Die Selbstwirksamkeitserwartung und deren Auswirkungen sind ein spannendes Thema, mit dem ich mich auch schon beschäftigt habe, sogar über M1 hinaus :-)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Mir scheint einiges darauf hinzudeuten, dass Sie sich nicht ganz zutreffende Vorstellungen vom Studium Psychologie gemacht haben - was dann weniger gegen das Studium oder die FU Hagen spricht, sondern gegen die Erwartungen von konkreter Nützlichkeit, die sich sehr schnell einstellen sollte.

Insofern studieren Sie einfach das Falsche. Oder Sie definieren für das Studium "Nützlichkeit" unpassend. Denn auch wenn Sie schreiben, Bildungsberatung wäre vielleicht ein passenderer Studiengang (weil thematisch mehr auf Ihre berufliche Tätigkeit bezogen), so geht es doch bei den ganzen Beratungsthemen auch und gerade um das Menschenbild, auf dessen Basis man seine Tätigkeit ausübt. Und wenn man seinen Standpunkt dazu klären will, dann kommt man um die Beschäftigung mit historischen Entwicklungen nicht herum.

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IchFindeKeinenNamen

Geschrieben

Hallo Markus,

gibt es denn spezielle Teilbereiche der Psychologie, die Dich besonders interessieren, dass Du das Studium aufgenommen hast? Ich zum Beispiel interessiere mich für Psychoanalyse und Psychotherapie, aus diesen Beweggründen habe ich mich auch ein wenig zur allgemeinen Psychologie gebildet (jetzt nicht Studium, sondern für mich selbst mit einigen Büchern).

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Markus Jung

Geschrieben

gibt es denn spezielle Teilbereiche der Psychologie, die Dich besonders interessieren

Ja: Kommunikationspsychologie und Pädagogische Psychologie bzw. Psychologie des Lernens im Erwachsenenalter. Letzteres ist ein Schwerpunkt bei den Anwendungsfächern in Hagen und war für mich mit ausschlaggebend, dass ich mich für das Studium dort entschieden habe.

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Ich lese hier in den Blogs ja immer recht interessiert mit und natürlich insbesondere die Beiträge zu Psychologie in Hagen. Worüber ich hier gerade stolpere ist das

Mich interessieren weder geschichtliche, philosophische Überlegungen, noch Forschungstheorie oder Formalia.

Bisher kamst du mir immer sehr reflektiert und überlegt vor und diesem Studium ist ja ein nicht gerade kurzer Prozess zur Entscheidungsfindung vorausgegangen. Da wundert es mich, dass du nun schreibst, dass dich o.g. Dinge nicht interessieren.

Ich kann mir Vieles vorstellen, was man erst im Nachhinein feststellt und bin sicher, dass es jede Menge angenehmer und unangenehmer Überraschungen gibt, aber dass dieses Studium sehr theoretisch wird und die von dir als unangenehm empfundenen Teile einen großen Stellenwert haben werden, war doch vollkommen klar. Ich bin ob deiner Feststellung jedenfalls total verwundert und hätte das Studium unter diesen Voraussetzungen an deiner Stelle nie in Betracht gezogen.

Oder muss ich das eher so verstehen, dass dir vorher nicht bewusst war, dass dich dieser Aspekt so stören könnte?

Dass die Theorie eine große Rolle spielt ist ja meines Erachtens ein ganz wesentlicher Faktor des universitären Studiums. Man bekommt sozusagen den bunten Strauß der Theorien als Handwerkszeug geliefert und daraus entwickelt sich dann die eigentliche Anwendung. Müsste man zu jedem Thema, zu jeder Theorie, zu jeder noch so kleinen Episode die Anwendung bzw. den Nutzen mitliefern, dann müsste man entweder das Regelstudienzeit verdoppeln oder aber den Umfang der Theorie kürzen, womit aber wiederum das Wesen des Studiums an sich in Frage gestellt werden würde.

An eine Universität den Anspruch zu haben, möglichst berufs-/anwendungsbezogen studieren zu können, ist in meinen Augen jedenfalls eine vergebliche Hoffnung. Man muss Theorie schon sehr lieben, um dort eine angenehme Zeit zu verbringen. ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Oder muss ich das eher so verstehen, dass dir vorher nicht bewusst war, dass dich dieser Aspekt so stören könnte?

Möglicherweise.

Ich war ein paar Tage im Urlaub und mittlerweile ist für mich ein Konzept entstanden, wie ich weiter vorgehen werde, was meine Weiterbildung angeht. Und das Studium in Hagen wird dabei nur ein Teilaspekt sein. In Kürze gibt es einen Blogartikel dazu - vielleicht werden meine bisherigen Überlegungen dann besser nachvollziehbar.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 8
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls