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Auswege

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chillie

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Wie in einem der letzten Beiträge zu erkennen geht es nicht nur um die richtige Zeit sondern auch um den richtigen Ort.

Auch wenn ich sicher gerne ein Wochenende oder eine Woche alles zurücklassen würde, sind da ein paar Dinge die jetzt so kurzfristig auch dagegen sprechen.

Die Unibib wäre somit eine Alternative, aber ich habe heute ein gute weitere Möglichkeit getestet.

Ein Besuch bei meinen Eltern habe ich heute genutzt um am Nachmittag meine Unterlagen samt Rechner in einem ruhigen und abgeschlossenen Raum auszubreiten. Sehr angenehm muss ich sagen.

Deswegen ist mein Entschluss gefallen wenigstens in meinem Urlaub 2-3 Tage meine Eltern heimzusuchen.

Für die absolute Ruhe und die kostenlosen Verpflegung (;)) nehme ich gerne die paar KM in Kauf und Geld habe ich für einen "richtigen" Urlaub auch noch gespart.

Ein weiterer Ausweg ist die konstante Beschäftigung mit meiner Arbeit. 4 Stunden, wie bereits gebloggt, sind unter der Woche sicherlich nicht viel, konnte ich aber Freitag bis heute verdoppeln. Zudem war ich diese Woche wieder an 3 Tagen unterwegs.

Verdoppelt habe ich immerhin auch die Anzahl der geschriebenen Seiten. Auch wenn nicht alles absolut originärer Text ist. Da ich zwei Begriffe als Definition bereits in meiner letzten Hausarbeit aufgegriffen habe, konnte ich hier die Recherche und einige Gedanken daraus für die DA verwenden.

Ich habe gemerkt, dass Text für mich eine bestimmte Sogwirkung hat.

Einen neuen Absatz oder ein neues leeres Kapitel anfangen hat eine hohe Hemmschwelle. Aber wenn mal etwas dort steht, wird es einfacher. Somit sind 2-3 passende Sätze pro Begriff aus der BUF-Hausarbeit ein prima Ausgangspunkt für weitere Gedanken.

Die Kuh ist hier und heute ganz sicher nicht vom Eis. Meine Motivation bewegt sich aktuell auf einem schmalen Grat, den es zu hegen und zu pflegen gilt und das in einigen Bereichen, die sich bis auf die Zeit Abends auswirken kann.


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8 Kommentare


Ein Besuch bei meinen Eltern habe ich heute genutzt um am Nachmittag meine Unterlagen samt Rechner in einem ruhigen und abgeschlossenen Raum auszubreiten. Sehr angenehm muss ich sagen.

Deswegen ist mein Entschluss gefallen wenigstens in meinem Urlaub 2-3 Tage meine Eltern heimzusuchen.

na, dass hört sich doch ganz nach einem Weg an.............:)

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Das hört sich aber doch schon wesentlich positiver an :) ich drücke die Daumen, dass es flott weitergeht :)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Wenn Ihnen der Beginn eines neuen Kapitels so schwer fällt, wäre es dann nicht eine Möglichkeit, für unterwegs sich eine Datei, ein Notizheft anzulegen, in dem die Kapitelüberschriften gespeichert sind. Und beim Durchblättern in der Mittagspause (oder wo Sie sonst noch eine Weile in Ruhe und ohne Störung sitzen) die ersten Einleitungssätze zu den diversen Kapiteln notieren, die Ihnen grade so durch den Kopf gehen? Kann man ja wieder streichen, wenn sie sich als Müll erweisen, aber es würde immerhin schon was dastehen, was man streichen kann!

Ein Anfang wäre damit gemacht ....

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So etwas ähnliches habe ich schon als Evernote-Notiz, somit kann ich im Büro oder auch vom Smartfon aus unterwegs etwas eintragen.

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Was auch manchmal hilft, um die "Angst vor dem Schreiben" zu überwinden, ist, einfach loszuschreiben. Also völlig unwissenschaftlich, laienmäßig, einfach drauf los, was gerade im Kopf ist. Anfangen auch durchaus mit den eigenen Gefühlen (Ich müsste X, will / kann aber nicht - wieso nicht? was stört mich - ich will gerade das und das schreiben, aber es funktioniert aus den und den Gründen nicht, eigentlich könnte man es ja besser anders schreiben, z.B. ...) Also wirklich völlig wirr und irgendwann ist man wieder drin und wird fast automatisch wissenschaftlicher und dann kann man den Anfang nochmal überarbeiten - was dann wieder leichter geht. Und ich habe zu meinem Erstaunen festgestellt, dass das meiste, was dann da so "unwissenschaftlich" steht nur leicht umformuliert werden muss und dann passt es schon in die Arbeit rein. (Also das was nach den Überlegungen über das Schreiben kommt)

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off topic: du hast nur bis 30.06. Zeit für die DA, nicht bis 31.06. (wie laut deinem Glossar) :sleep:

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HannoverKathrin

Geschrieben

Genau diese Hemmschwelle treibt mich seit Samstag/Sonntag weg vom Laptop, bzw. zu Ablenkungsseiten (wie hier gerade :)).

Ich drück dir weiterhin die Daumen.

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      Forensiker
       
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      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.