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verschwundene Blogs?

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Rumpelstilz

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Heute habe ich einige Seiten bearbeitet und meine, dass diese nicht besonders kompliziert sind. Es geht um "data production", also wie man mit Interviews, Fragebogen, Beobachtungen etc arbeitet. Ich denke, das wird erst intensiver, wenn man tatsächlich an einem (fiktiven) Forschungsthema arbeitet.

Der Aufruhr in unserem OU-Forum hat sich etwas gelegt. Ein Teil der Diskussion hat sich in die Facebookgruppe verlagert. Es kommt aber vor allem deswegen nichts raus, weil sich die Threaderstellerin nicht mehr meldet. Finde ich nicht so die feine Art.

Mein Threadtitel hat allerdings mit den Blogs hier zu tun: Mir ist schon mehrmals aufgefallen, dass hie und da Blogs einfach verschwinden. Nicht, dass nichts Neues mehr geschrieben wurden, sondern man kann auch die alten Beiträge nicht mehr lesen.

Meist ist das passiert, nachdem es entweder ein paar Überlegungen in die Richtung 'macht der Fernkurs überhaupt Sinn?' oder ein paar eher kritische Anmerkungen in den Kommentaren gab.

Ich frage mich nun, sind diese Blogs einfach stillgelegt? Was sind die Gründe, dass man plötzlich nicht einmal mehr die alten Beiträge lesen kann?

Auch ich habe mich (u.a. in den betreffenden Blogs) schon kritisch geäussert. Allerdings bemühe ich mich immer darum, meinen Kommentar klar als meine Meinung und meine Sichtweise darzustellen. Schliesslich kenne ich weder die Leute noch die Situation persönlich.

Deswegen würde es mich schon interessieren, was mit diesen Blogs passiert ist. Auch falls meine Äusserung als zu kritisch wahrgenommen werden würden, wäre ich froh um eine Rückmeldung. Oder steckt da etwas ganz anderes dahinter?


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5 Kommentare


Es wird immer mysteriöser. Vielleicht werden die entsprechenden Blogs auch einfach als irrelevant eingestuft und deshalb gelöscht? Wie ist es denn mit Small-Talk-Blogs, bleiben die?

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Ich kann mir schon vorstellen, dass manche Leute ihre gesamten Einträge löschen. Damit dürfte dann auch das Blog weg sein. Warum das getan wird, weiß ich nicht. Dass Markus Blogs löscht, kann ich mir nicht vorstellen, höchstens es gibt einen trifftigen Grund dafür (er wurde darum vom Nutzer gebeten oder der Inhalt ist rechtlich bedenklich, usw.).

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Wenn Du möchtest schick mir doch mal eine Info, welche Blogs Du meinst.

Als Moderator kann ich gelöscht Blogs noch als gelöscht erkennen - entweder Du findest den Beitrag nicht, oder der Schreiberling hat das ganze gelöscht bzw. auf privat geschalten.

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Markus Jung

Geschrieben

Bis auf reine Spam-Einträge habe ich noch keine Blogs gelöscht. Es kommt aber immer wieder mal vor, dass Blogger aus verschiedenen (mir oft auch nicht bekannten) Gründen ihren Blog löschen - häufig kommt dies leider vor, wenn sie sich nicht für eine Fortsetzung des Studiums entscheiden. Dabei fände ich gerade auch solche Erfahrungsberichte interessant. Eine Zeit lang habe ich auch schon mal bei den Autoren nachgefragt. Aber da diese meist ihre feste Meinung gebildet haben und gerade die Blogs ja auch das "eigene Reich" eines jeden Autors sind, kann und möchte ich da dann auch nichts machen und frage mittlerweile auch nicht mehr nach.

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Danke für die Rückmeldungen. Markus, ich habe natürlich nie gedacht, dass du Blogs löschst. Und eben, es ging mir wie dir - es war gerade ein "spannender Moment" in der Entscheidungsfindung, ob und wie es weitergeht.

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      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.