~ Mein Ziel: 2013 Bachelor of Arts (B.A.) ~

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    24
  • Kommentare
    129
  • Aufrufe
    347

Aufgewühlt

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Sternschauerkuss

71 Aufrufe

Ich denke der Titel beschreibt meinen derzeitigen Gemühtszustand ganz gut. :rolleyes:

Habe ungefähr 3 Mo nichts von mir hören lassen. Es ist so, dass ich mit meiner Situation unzufrieden war/bin. Und ich habe versucht zu hinterfragen woran das liegen mag.

Ich wollte schon immer in die Richtung Psychologie gehen. Habe es mir jedoch "ausgeredet" der Vernunft wegen. Es PASSTE einfach nicht. Daher wollte ich in Richtung Wirtschaftspsychologie wechseln. Die dürftige Anerkennung meiner Module hat mir gezeigt, dass ich vieles "umsonst" gemacht hätte und alles nur noch länger dauern würde.

Dann hatte ich den Gedanken, dass ich es gleich RICHTIG angehen will und wollte noch das geliebte DIPLOM ergattern. In der Hoffnung, dass mich das ausfüllen würde. Das Anrechnungsverfahren hat sich so dermaßen ewig hingezogen (haben wohl viele diese Idee), dass auch der Gedanke langsam schwand. Nach dem Ergebnis welche Module diesmal angerechnet werden würden, wurde das Gefühl einfach weiter zu machen nur noch stärker.

Nun ist mein geplanter Weg der folgende: Weitermachen! Das Ziel ist in Sicht. Abbrechen kommt für mich auch nicht in Frage. Angedacht wäre, wenn ich danach noch Lust und Laune verspüre mich erneut an einem Bachelor in Wirtschaftspsychologie zu versuchen (könnte mir die wirtschaftlichen Module komplett anrechnen lassen) oder einen Masterstudiengang in dieser Richtung aufzunehmen. Ich will endlich mein Bedürfnis (und Traum) befriedigen :blushing: Drückt mir die Daumen! Für weitere Vorschläge bin ich auch bereit!

Somit kämpfe ich mich weiter durch. Habe mich heute zu 90% für den Schwerpunkt entschieden. Dabei musste ich erneut gegen meine Vernunft entscheiden. Passend für meine derzeitige berufliche Tätigkeit wäre Rechnungswesen/Controlling. Als ich mir jedoch erneut die Inhalte angesehen habe, dachte ich nur bei mir, dass das schwer klingt und nicht soooo interessant ist. Daher (und auch im Hinblick auf meine zukünftigen Ziele) habe ich mich für Personalmanagement entschieden. Hat auch was psychologisches an sich :D

Es fällt mir zwar schwer mir vorzustellen eventuell nicht mehr die Tätigkeit auszuführen, die ich derzeit habe, denn an sich bin ich gefordert (leider mehr von der Masse und dem Zeitdruck her) und ich habe viele Menschen kennengelernt die ich vermissen würde, aber ich will mir auch nicht (ja ich habe regelrecht etwas Angst davor) vorstellen mein ganzes Leben die selbe Arbeit beim selben Arbeitgeber auszuüben. Für manche ist es vielleicht die Erfüllung. Aber ich habe damals nach meiner Lehre die Stelle erhalten, weil es nun mal keine andere gab. Woher weiß ich wie spannend andere Aufgaben sind? :rolleyes: Versteht ihr was ich meine? Man muss sich doch auch weiterentwickeln. Deshalb habe ich mich nun gegen Rechnungswesen/Controlling entschieden. Außerdem muss ich mir nicht absichtlich das Leben schwer machen. :001_tt2:

Durch meine ganze Nachdenkphase liege ich im Plan sehr zurück und habe mich entschlossen WIP zu schieben. Die Nachschreibetermine liegen mehr als ungünstig daher wird es wohl im nächsten Semester auch nichts. Trotz meiner Entscheidung den Schwerpunkt zu wählen, weiß ich nicht, ob ich die Klausur auch am 22.12 schreiben werde. Man kann mir auf Arbeit keinen Schritt entgegen kommen um mich für die wichtigste Klausur im Studium vorzubereiten. So ist das eben! Es ist Jahresabschluss und der fällt genau in diese Zeit. Egal ob ich es ein Jahr vorher ankündige. Es wird eben nicht verstanden wenn ich frei bekomme und andere Samstag arbeiten müssten. Aber darüber habe ich mich bereits genug aufgeregt :sleep:

Die Anrechnung des praktischen Teils meiner Projektarbeit läuft auch. Ich denke, dass ich morgen das Schreiben an meine Hochschule schicken kann. Hoffe, das alles reibungslos angerechnet wird.

So, das war nun in Kurzfassung meine Rück- und Fortschritte der letzten Wochen.

Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg auf EUREN Wegen.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


8 Kommentare


Ich denke, wenn du mit deiner Schwerpunktwahl so glücklich bist, ist es die richtige Entscheidung.

Ich hatte beim Durchblättern, der PSM-SB auch den Gedanken, dass Wirtschaftspsychologie auch sehr interessant wäre. Vielleicht kannst du ja wirklich noch einen Master in dem Bereich anhängen.

Das Diplom hättest du bis 30.6. (oder 30.12.?) diesen Jahres abschließen müssen, oder? Das hätte ja nie im Leben geklappt! Ich hatte den Gedanken auch mal ganz kurz, aber dann sofort wieder verworfen.

Ich hoffe, du bist mit deiner Entscheidung jetzt glücklich und kannst wieder voll durchstarten. Was ich von der Situation bei dir in der Arbeit bezüglich der SSP-Klausur halte, weißt du ja ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Sternschauerkuss

Geschrieben

@ Servus: Danke :rolleyes: Ja, ich bin immer noch zufrieden mit meiner Entscheidung! Am Diplom hätte ich mich dann an einer anderen Schule versucht ... daher auch meine Kommentare mit dem Anerkennungsverfahren. Hey, dann lass uns zusammen noch ein Master draufsetzen :D Na ja erstmal eins nach dem anderen ..

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Endlich wieder einer Eintrag, ich dachte schon du hättest ganz aufgegeben :blushing:;)

Aber eine so wichtige Entscheidung, hinter der man auch stehen muss, dauert nun mal. Ich sehe es genau so wie Servus, es klingt so, als wenn es die richtige Entscheidung ist. :thumbup:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Sternschauerkuss

Geschrieben

@ Dimebag, schön, dass jemand sich freut :blushing::rolleyes:

Ich kann Euch doch nicht ganz alleine die Sache rocken lassen!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Tha Wi-Psy ist wohl ein echtes Frauenfach ;) Der Master der mich reizen würde, wäre der M.Sc. von der Euro-FH. Mit 1,5 Jahren wäre das ja auch nur ein "Mini-Fernstudium" und vermutlich erträglicher (das große Tief kommt ja erst danach...). Aber das ist alles weitere Zukunftsmusik und wird evtl. nie umgesetzt.

Wichtig ist sich nun auf die aktuellen Aufgaben zu konzentrieren und erstmal ein Studium zu beenden. Schön dass du dich klar entschieden hast nun diesen HFH-Weg zuende zu gehen.

Wäre es nicht evtl eine Alternative für dich, denn SPP im Frühjahr2013 zu schreiben und im Herbst2012 dann die Projektarbeit und die BA-Thesis zu recherchieren (und beginnen zu schreiben)??? Wenn der SSP sowieso mit dem Datum zum Scheitern verurteilt ist... Außerdem ist die Recherche der Projektarbeit im FS2012 sehr sportlich. Ich denke das klappt nur wenn BSP und Projektarbeit themenähnlich sind.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Das muss ein Frauenfach sein. Ich schreibe aktuell zu einem Wirtschaftspsychologischen Thema meine DA, interessant ist es ja, aber damit möchte ich mich nicht 4 Semester beschäftigen müssen ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Sternschauerkuss

Geschrieben

Scheint wohl so :thumbup: Ach Kathrin das mit der Projektarbeit war doch nur so geplant. WIP schiebe ich ja nun auch. Muss ich demnächst mal aktualisieren ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Sternschauerkuss

Geschrieben

Ach ja zu dem Master der Euro FH: Die gehen, wenn ich das noch richtig weiß, von 210 Credits aus. Das heißt du müssest noch irgendwelche Kurse belegen um erstmal dahin zu kommen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link