Psychologie an der FernUni Hagen

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Danke Urlaub - Konzept und Motivation gefunden

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Markus Jung

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Letzte Woche war ich im Urlaub an der See. Schon vor der Reise und insbesondere während der etwas weniger arbeitsintensiven Tage (natürlich lasse ich Fernstudium-Infos.de nie ganz aus den Augen :-) ) hat sich für mich ein Konzept entwickelt, wie es mit meiner Weiterbildung weitergeht. Wer meine Blogposts verfolgt hat, hat ja von Anfang an mitbekommen, dass ich vom Psychologie-Fernstudium in Hagen in der vorgegebenen Form für meine Zwecke nicht ganz so angetan bin.

Und genau da werde ich auch zunächst ansetzen: Ich werde nicht mehr prüfungs- oder gar abschlussorientiert studieren, sondern nutzenorientiert, um meine Ziele zu erreichen.

Das soll nun nicht bedeuten, dass ich nun künftig nur noch oberflächlich durch die Studienbriefe husche, aber ich werde mich nur noch in der Form mit den Inhalten beschäftigen, dass sie mich hinsichtlich meiner Ziele weiterbringen.

Beispiel: Die endlosen Ausführungen zur Seelenlehre. Mir ist deutlich geworden, dass der Seelenbegriff eine wichtige Bedeutung für die Psychologie hat, dass es in der Vergangenheit sehr verschiedene Ansichten darüber gab, ob es eine Seele gibt, wo diese platziert ist, ob sie unsterblich ist usw. und dass man heute oft eher von einer "Psychologie ohne Seele ausgeht.". Ich muss aber für mich nicht wissen, welche Philosoph genau welche Vorstellungen hatte und wie er die einzelnen Seelenbestandteile bezeichnet hat usw. Diese Wissen müsste ich mir aber für die Klausur aneignen. Anderes Beispiel: Es gibt unzählige Formatvorgaben der DGPs und APA, die ich für wissenschaftliche Arbeiten berücksichtigen müsste. Da ich aber nicht in die Forschung/Wissenschaft gehen möchte, muss ich diese nicht lernen. Sehr wohl interessiert mich aber, wie solche Texte grundsätzlich aufgebaut sind, um diese effizient lesen und richtig bewerten zu können. Usw. Ich hoffe, hier wird deutlich, in welche Richtung meine Überlegungen gehen. Sicherlich wird dies auch bedeuten, dass ich einige für mich nicht so wichtige Themen ganz weglassen kann oder tatsächlich nur oberflächlich behandeln werde.

Was sind nun die Ziele meiner Weiterbildung?

Ich möchte gerne mehr über das Lernen im Erwachsenenalter erfahren und meine Beratungskompetenz im Bereich der Bildungsberatung verbessern. Hinzu kommt mein großes Interesse an der Kommunikation(s-Psychologie), dass für eine gute Beratung bzw. auch die Moderation von Kommunikationsprozessen wie zum Beispiel hier in den Foren wichtig ist.

Ergänzend möchte ich mehr über Forschungstheorie in dem Umfang erfahren, um Forschungspraxis besser verstehen, einordnen und bewerten zu können - gleiches gilt für die empirische Sozialforschung.

Welche Lerninhalte/Lernangebote könnte meine Ziele unterstützen?

Teile der Fernstudiengänge Psychologie und Bildungswissenschaften an der FernUni Hagen

Passende Literatur

Literatur und Weiterbildungen aus dem Bereich der Beratungswissenschaften bzw. speziell der Bildungsberatung

Beratungskompetenz allgemein, evt. speziell im Bereich Psychologische Beratung. Hier vielleicht passende Fernkurse, Seminare, Techniken etc.

Besonderheiten der Online-Beratung

Ganz wichtig ist aber auch, dass es jetzt mal gut ist mit Planung und Konzepten und dass ich wirklich Zeit mit den Inhalten verbringe - und genau darum werde ich mich nun kümmern.... - mit neuer Motivation.


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18 Kommentare


Klingt gut. Ich wünsche dir, dass du das jetzt entsprechend deiner Vorstellungen umsetzen kannst! Das bedeutet dann, dass du an keiner Prüfung teilnehmen wirst?

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Markus Jung

Geschrieben

Das bedeutet dann, dass du an keiner Prüfung teilnehmen wirst?

Nach aktuellem Stand - ja. Wobei ich nicht ausschließen möchte, dass mich irgendwann der Ehrgeiz packt und ich es einfach mal wissen will. Aber dafür ist der Aufwand eigentlich zu groß und die Zeiten, in denen ich mir selbst etwas beweisen musste/wollte vielleicht auch vorbei.

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werkstattschreiber

Geschrieben

Es ist eine Menge Stoff, der zu bewältigen ist. Ich frage mich, wie manche Leute gleich 2 Module neben dem Vollzeitjob schaffen. Jeder lernt wohl anders. Ich verplempere viel Zeit mit Bücher lesen und querlesen, die ich theoretisch nicht lesen brauche, aber unbedingt lesen will.

Gerade die Philosophen und deren Ansichten würden mich bei der Seelenlehre besonders interessieren, um mal beim Thema zu bleiben. Aber gut, auch das ist Ansichtssache, jeder hat ja andere Präferenzen.

Gut ist, dass Du einen gangbaren Weg für Dich gefunden hast. Und ja, so eine Woche an der See ist sicher geeignet, den Kopf frei zu bekommen und mal klar Schiff zu machen. ;)

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Das ist ein pragmatischer Ansatz, den ich gut finde, da du deine Ziele genau benennen kannst. Inwiefern dieser Weg jedoch (weiterhin) ein Fernstudium benötigt, frage ich mich aber schon. Einschlägige Literatur kannst du dir auch so besorgen und sie nach gusto lesen - ganz spezifisch auf die Punkte ausgerichtet, die du primär für besonders wichtig erachtest.

Möglicherweise spielen aber auch andere Teilgebiete der Psychologie mit hinein in dein großes Thema Erwachsenenbildung. Ich denke da beispielsweise auch an Organisationspsychologie. Das könntest du ja möglicherweise noch genauer "abklopfen".

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Markus Jung

Geschrieben

@Lawyer:

Vorteil am Fernstudium ist für mich zum einen, dass es ein Komplettpaket ist. Ich werde auch zum Beispiel bei den Anwendungsfächern mir nicht nur die Pädagogische Psychologie, sondern natürlich auch die von Dir angesprochene A&O-Psychologie anschauen. Ein weiterer Vorteil ist die Betreuung in Moodle, die ich auch etwas intensiver nutzen werde als im ersten Semester. Ich habe also auch künftig nicht vor, nur im Selbststudium vor mich hinzuwerkeln. Ich nehme mir lediglich die Freiheit heraus, meine Lern-Schwerpunkte selbst zu setzen und diese nicht von Prüfungsvorgaben abhängig zu machen.

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Schön, dass du zu einer für dich sinnvollen Lösung gefunden hast. Die Betreuung in Moodle ist natürlich ein Argument für das Fernstudium, davor hatte ich mich auch gefragt, ob dann Bücher nicht reichen würden. Ein Vorteil von Büchern wäre z.B. dass diese meist besser geschrieben (und vor allem verbessert) sind, als die Studienbriefe, weil mit ihnen Geld gemacht werden soll.

Du könntest natürlich auch versuchen mit selbstgesetzten Lernschwerpunkten bei einer Klausur mitzumachen (kostet dich ja nichts), vielleicht triffst du die Schwerpunkte der Dozenten gut und kannst dennoch bestehen. Ich finde Leistungsüberprüfungen sind häufig ein guter Anreiz um sich besser zu motivieren. Aber das ist auch bei jedem anders.

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Markus Jung

Geschrieben

Du könntest natürlich auch versuchen mit selbstgesetzten Lernschwerpunkten bei einer Klausur mitzumachen

Ja, ich könnte es auch einfach mal auf "Gut Glück" versuchen. Aber irgndwie ist das nicht so meins. Wenn ich mich dann anmelden würde, wollte ich es auch "richtig" machen.

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Michael Knight

Geschrieben

Inwiefern dieser Weg jedoch (weiterhin) ein Fernstudium benötigt, frage ich mich aber schon. Einschlägige Literatur kannst du dir auch so besorgen und sie nach gusto lesen

Ich sehe hier in erster Linie den Vorteil, dass durch das Studium die Richtung vorgegeben wird. Als "Unwissender" ist man ja meist aufgrund der Fülle der Literatur völlig überfordert das Passende herauszusuchen. Bei einem Hochschulstudium (insbes. an einer Uni) kann man schon davon ausgehen, auf die bedeutsamsten Werke gestossen zu werden. Letztlich sollte sich dieses Wissen ja auch in den Studienbriefen wiederfinden.

Ansonsten, Markus, interessanter Weg den Du da gehst. Wäre ich nicht so sehr an technischen Studiengängen interessiert, könnte ich mir für mich ein ähnliches Vorgehen vorstellen.

Viel Spaß und Erfolg weiterhin!

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Markus Jung

Geschrieben

Ansonsten, Markus, interessanter Weg den Du da gehst. Wäre ich nicht so sehr an technischen Studiengängen interessiert, könnte ich mir für mich ein ähnliches Vorgehen vorstellen.

Das Vorgehen ließe sich doch sicherlich auch in technischen Studiengängen ähnlich realisieren. Oder meinst Du es jetzt speziell auf die FernUni bezogen, die in dem Bereich nichts anbietet?

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Michael Knight

Geschrieben

Nein, das meinte ich nicht. Ich denke aber, dass es bei technischen Studiengängen noch mehr darauf ankommt, die gestellten (Rechen-)Aufgaben zu lösen. Das wiederum bedeutet, dass ich davon ausgehe, dass "man nicht einfach mal so" ein Buch lesen kann. Ich kenne ja das ein oder Buch zu den Themen, die mich interessieren. Das wird schnell sehr mathematisch/physikalisch. Ich kann mir nun aber nicht vorstellen, mich abends an den Tisch zu setzen und solche Aufgaben zu lösen.

Durch Zufall bin ich heute durch einen SPON-Artikel auf www.udacity.com gestossen. Sehr interessantes Konzept wie ich finde, offensichtlich sehr gute Professoren. Vielleicht melde ich mich da mal an. Ich hab ja nix zu verlieren. Die Kurse beginnen am 16. April ...

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Markus Jung

Geschrieben

Durch Zufall bin ich heute durch einen SPON-Artikel auf www.udacity.com gestossen

Über Udacity war ich auch schon mal irgendwo gestolpert, habe mich dann aber doch nicht näher damit auseinandergesetzt. Wenn Du es testest, bin ich auf Deine Eindrücke gespannt.

Ich kann mir nun aber nicht vorstellen, mich abends an den Tisch zu setzen und solche Aufgaben zu lösen.

Zwar gibt es in der Psychologie nicht so viele Rechenaufgaben zu lösen, aber das vergleichbare Problem habe ich natürlich auch - dass mich Themen zwar interessieren und auch für mich wichtig sind, diese aber eben nicht leicht verständlich sind und die Gefahr besteht, sich dann auch nicht so intensiv damit zu beschäftigen. Wenn ich das bemerke, muss ich mir irgendein "Gegenmittel" einfallen lassen, um doch ein wenig Druck aufzubauen.

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Michael Knight

Geschrieben

Wenn Du es testest, bin ich auf Deine Eindrücke gespannt.

Das Einzige, was mich bislang daran stört, ist der straffe Zeitplan. Da gibt es eben für Week 1 - 7 ein festes Programm. Das kann ich mit meiner verfügbaren Freizeit kaum vereinbaren.

aber das vergleichbare Problem habe ich natürlich auch - dass mich Themen zwar interessieren und auch für mich wichtig sind, diese aber eben nicht leicht verständlich sind und die Gefahr besteht, sich dann auch nicht so intensiv damit zu beschäftigen.

Ja, genau das meinte ich. Sicherlich gibt es das in jedem anderen Fachgebiet genauso.

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Wenn ich mich dann anmelden würde, wollte ich es auch "richtig" machen.

DAS kenne ich................ :lol:

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Markus Jung

Geschrieben

Heute habe ich noch ein Video zu meinem Konzept gemacht - und es fühlt sich immer noch gut an. Und tatsächlich habe ich auch schon ein bisschen was gelernt und zusammengefasst.

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werkstattschreiber

Geschrieben

Vielen Dank für die Einblicke, Markus.

Gerade eben habe ich eine Zusammenfassung der ersten beiden Kapitel des Lück in einem anderen Forum gelesen und ich muss sagen, das ist interessant, auch wenn ich ganz sicher nicht Psychologie an der FeU (oder sonst wo) studieren will. Ich warte jetzt gespannt auf die nächsten Zusammenfassungen.

Wenn Du mal etwas per Vlog im Detail vorstellen möchtest und keine Idee hast, dann bitte den Lück! Ich glaube, das ist ein Buch, das in mein Sortiment muss. :)

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Markus Jung

Geschrieben

Die Zusammenfassungen in dem anderen Forum habe ich auch gesehen - und bin mir gar nicht so sicher, ob diese in einem öffentlichen Forum nicht urheberrechtlich problematisch sein könnten.

Ich habe mir Deinen Wunsch nach einem Video zum Lück auf jeden Fall mal auf meiner Videoliste vorgemerkt.

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werkstattschreiber

Geschrieben

Theoretisch sehe ich in den Zusammenfassungen des Blog-Autors kein Problem, solange er / sie nicht die Inhalte des Buches als eigene wiedergibt. Oder? Ich hätte noch einen Link für das Buch gesetzt, aber sonst auch nichts weiter anders machen können. Ich gehe mal davon aus, dass die Zusammenfassungen frei erstellt wurden und nicht wortwörtliche Kopien aus dem Buch sind.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich möchte mir hier kein rechtliches Urteil erlauben. Aber die Zusammenfassungen sind schon sehr ausführlich und auch wenn es sich dabei nicht um wörtliche Kopien handelt, es das Werk als Ganzes ja auch geschützt. Ob dabei die Inhalte als Eigene bezeichnet werden, ist dabei unerheblich, es geht ja nicht um die Frage eines Plagiats.

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      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.