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Es hat sich was geändert

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XPectIT

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Das Semester ist zuende, welch eine Wohltat.

Aber die Bearbeitung des nächsten Semesters ist freigeschaltet, wenn mir jetzt langweilig wäre, wüsste ich was ich mache. Achja, mein Name ist XPectIT und ich studiere Informatik an der FU Hagen. Nur für den Fall, dass ihr mich nicht mehr kennt. :-)

Der letzte Eintrag ist Anfang Dezember gewesen und hatte den Titel "Ich muss was ändern - bald". Dort habe ich noch von ruhigeren Abschnitten ab Januar geträumt. Tja, denkste.

Ohne jetzt alles einzeln zu beschreiben und die Auswirkungen aufs Studium zu beleuchten. Wenn es etwas gibt, was ich mitnehme, dann ist das Einsicht.

Und zwar die Einsicht das man jederzeit sein Studium zurückstecken können muss und Knautschzonen sind nicht nur bei einem Verkehrsunfall wichtig.

Die größten Schlagworte seitdem:

- Oma gestorben

- Kind 5 Tage im Krankenhaus

- Noro-Virus

- Zeh angebrochen

- Kollege 6 Wochen ausgefallen

Ich studiere noch, denn ich will studieren (und irgendwann auch einen Abschluss haben).

Die Klausur in Computersysteme am Samstag war für mich ein Lotto-Spiel mit unrealistischen Gewinnchancen. Vom Stoff hatte ich 25% nicht mal angeschaut, zu 25% hätte ich oberflächliches Wissen gehabt und die restlichen 50% konnte ich. Aber Fortuna hatte scheinbar ein Einsehen. Von 13 Fragen, kamen 12 aus dem Bereich den ich konnte. Sollten mir nicht viele, dumme Fehler passiert sein, habe ich mit ca. 75-80% der Punkte bestanden - aber warten wir die Korrektur ab.

Diese Reduktion der Vorbereitung musste ich aus Zeitmangel einfach machen, denn es kamen nicht nur die o.a. negativen Dinge, die in der Knautschzone einschlugen, sondern auch die positiven Zeitverbraucher. Da natürlich an erster Stelle mein Sohn, der mittlerweile krabbelt und zahnt (beides wie ein Weltmeister).

Im letzten Semester habe ich durchschnittlich 6 Stunden / Woche lernen können. Das ist nicht viel und da ich nicht nur Klausuren bestehen, sondern Wissen behalten möchte reicht mir das selbst nicht. Ich plane in nächster Zeit wieder öfter hier zu schreiben und zu lesen, aber ich muss einen komplett neuen Rhythmus finden, mal sehen ob mir das gelingt.

Die Statistik zum Semester III folgt in Kürze.


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Aber sicher kenne ich Dich noch! Ich finde es beachtlich, dass es in der Klausur so gut gelaufen ist.

Ansonsten kommt mir vieles von dem, was Du schreibst und was passiert ist nur zu bekannt vor...

Hoffen wir mal, dass es nächstes Semester besser läuft.

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Hallo Markus,

mit so einem guten Verlauf konnte ich nicht rechnen. Aber ich habe nicht vor, so ein Glücksspiel zu wiederholen.

Die Hoffnung im nächsten Semester mit weniger Gegenwind vorwärts zu kommen, habe ich auch.

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Hallo

Wenn man das liest, merkt man doch auf was für einem hohen Niveau man jammert. Aber es ist beruhigend zu wissen , das es anderen ähnlich geht.

Ich bin mir sicher Du wirst es schaffen, Kinder werden größer (meine kliene ist mittlerweile 14 Monate ) und es geht aufwärts.

Grüße aus dem Allgäu

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      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.