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It's the final countdown...

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sasa

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Auch wenn der Titel einen anderen Anschein erweckt, ist mir momentan definitiv nicht nach singen zu mute. Seit dem 15.03. ist es nun amtlich, die letzten 6 Monate sind angebrochen. Zeit, um mal zurück zu schauen...

Meine Motivation, das Fernstudium einem Präsenzstudium vorzuziehen, hat am Anfang für großen Unmut in meinem Umfeld gesorgt. Ich wollte immer schon "irgendwas mit Sport" machen. ;) Sportwissenschaft kam für mich nicht in Frage, da weiß man nie, ob man einen Job findet, und als Trainer oder Sportlehrer wollte ich nicht enden, das ist einfach nicht mein Ding. Also ist es Sportmanagement geworden. Im Grunde genommen also Sport und BWL. Ein Umzug kam damals aus familiären und finanziellen Gründen nicht in Frage, somit blieb nur noch Erding übrig - und damit das Fernstudium.

Anfangs hatte ich natürlich bedenken, wie das wohl so wird, 3 bis 3,5 Jahre völlig allein am Schreibtisch zu sitzen. Gerade weil ich schon während dem Abi nie so der Mensch war, der sich rechtzeitig zum Lernen motivieren konnte. Im Grunde genommen war das auch ein Selbsttest, ob ich das nötige Durchhaltevermögen wenigstens dann aufbringe, wenn ich keine andere Wahl mehr habe.

Und siehe da, nun sitze ich hier, habe mich erfolgreich ins 7. Semester vorgekämpft, konnte die Skeptiker in meiner Familie überzeugen, die richtige Wahl getroffen zu haben, konnte meine Freunde davon überzeugen, dass "irgendwas mit Sport" doch solide sein kann, und habe mich selbst davon überzeugt, dass ich "alles" durchziehen kann, wenn ich es wirklich will.

Und nun? Ich habe in den letzten Jahren eine Reihe von tollen Praktika machen können. Aber wie kommt es bei den Personalern an, wenn man direkt nach dem Abi ein Fernstudium anfängt und währenddessen in die unterschiedlichsten Bereiche reinschnuppert, anstatt einem konstanten Job nachzugehen? Ehrlich gesagt habe ich das noch nicht herausgefunden...

Jetzt ist es da, das finale Semester, und meine Motivation nähert sich stetig dem Nullpunkt (jaha... manchmal wünsche ich mir, mein alter Mathelehrer könnt mich jetzt sehen... nach reihenweise 4ern und 5ern in der Schule habe ich jetzt eine 1,7 in Statistik geschrieben - ganz alleine *richtigstolzsei* :lol: ). Bis zum 14.04. muss ich noch 6 kleinere Studienarbeiten abgeben, damit habe ich gerade am meisten zu kämpfen!

Und dennoch... es reizt mich ungemein, noch den passenden Master mit dem Schwerpunkt "Internationales Sportmanagement" (teilweise sogar auf Englisch) drauf zu setzen. Doch um da überhaupt hin zu kommen, müsste ich jetzt mal weiter machen... :blushing:

Allerdings haben eure Blogeinträge einen gewissen Motivationsfaktor... ich glaube, ich setze mich jetzt wirklich direkt ans Projektseminar über Krisen in Sportvereinen... also danke dafür! :thumbup:


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4 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Schön, dass Du Dich auch jetzt im fortgeschrittenen Studium noch zu einem Blog entscheidest. Zur FH Erding gibt es hier ja auch noch nicht so viel.

Wie hast Du das Studium denn bisher inhaltlich und von der Organisation her erlebt? - Wie groß ist der Präsenzanteil? - Die Studienangebote von FHAM laufen ja nicht unter Fernstudium, sondern unter berufsbegleitendes Studium.

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Die Studienangebote von FHAM laufen ja nicht unter Fernstudium, sondern unter berufsbegleitendes Studium.

Ich hoffe, ich darf meine Erfahrungen trotzdem mitteilen ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Ich hoffe, ich darf meine Erfahrungen trotzdem mitteilen

Aber auf jeden Fall. Zur FHAM gibt es ja auch sogar ein eigenes Unterforum bei Fernstudium-Infos.de - nur eben nicht im Fernstudium-Bereich.

Wie groß ist denn für Dich nun der Präsenzanteil?

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In der Regel habe ich 3 Präsenzwochen im Studium, die immer von Dienstag bis Samstag gehen. Nur wenige müssen dafür wirklich Urlaub nehmen, die meisten bekommen das Studium vom Arbeitgeber bezahlt.

Ist natürlich so gesehen ein großer Aufwand (und auch kostspielig, München und Erding sind ja nicht gerade günstig). Einen großen Vorteil hat es aber: man bleibt auf jeden Fall am Ball! Es ist (verglichen mit der Arbeit) sehr entspannend, sich einfach mal eine ganze Woche berieseln zu lassen. Um so mehr freut man sich, wenn man in den Wochen danach beim Lernen merkt, wie viel davon tatsächlich hängen bleibt. Außerdem weiß man danach immer, auf welche Themen der Dozent seinen Schwerpunkt legt, und kann sich gegen Ende des Semesters gezielt auf die Prüfung vorbereiten.

Für mich persönlich ist das ideal, alleine würde ich wahrscheinlich nie so viel ins Langzeitgedächtnis bekommen. In diesen Wochen kommt dann auch richtiges Studentenfeeling auf, wenn man abends zusammen Essen geht oder im Advent den Erdinger Christkindlmarkt unsicher macht ;)

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