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die Besonderheiten der Fham...

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sasa

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Da ich nun mehrmals gefragt worden bin, werde ich hier mal einige allgemeine Basisinformationen zum Studium liefern.

Wie Markus schon kommentiert hatte, läuft das Studium unter dem Begriff "semivirtuell". Soll heißen: keine Studienbriefe, stattdessen je nach Fach Berge von Materialien (Skripte, Auszüge aus Fachliteratur, Videos, Aritkel, usw.) auf der Lernplattform. Diese ist sehr übersichtlich gestaltet. Bis dahin eigentlich ein normales Fernstudium.

Was die Fham von den anderen Anbietern unterscheidet, sind die Präsenzphasen. Davon gibt es jedes Semester 3, allerdings sind nicht alle Seminare präsenzpflichtig. Diese finden in der Regel von Dienstag bis Samstag statt, 9-18 Uhr. Prinzipiell ergibt das für jedes Fach eine 4-stündige Vorlesung pro Präsenz. Da jedoch die meisten Dozenten selbst berufstätig sind, kann es auch mal sein, dass man nur eine 8-stündige Veranstaltung hat - das kann sich dann auch ewig hinziehen :lol:

Ebenfalls eine Eigenheit der Fham sind die berüchtigten Prüfungsphasen. Da man bei uns keine 15 CP Modulklausuren (wie z.B. an der FernUni Hagen) zu schreiben hat, sondern lediglich 60-120min pro Fach geprüft wird, werden eher seltener Details abgefragt. Hier zeigt sich der hohe Bezug zur Praxis, da in der Regel vermehrt Transferaufgaben oder Fallstudien gestellt werden. Alles in allem aber durchaus sehr gut machbar, wenn man in den Präsenzphasen aufgepasst hat. Im 6. und 7. Semester muss man nur noch Seminararbeiten abgeben, also keine Prüfungen mehr schreiben.

Die Dozenten in meinem Fachbereich sind einfach der Hammer! Letztes Semester hatte ich z.B. den Schwimmer Christian Tröger (Olympiateilnehmer usw., der inzwischen eine Unternehmensberatung hat) in einer Fallstudie über die "Erfolgsfaktoren einer Olympiabewerbung am Beispiel München 2018". Oder auch den Herrn Michael Becker (Spielerberater von Ballack und paar anderen) und einen Marketingspezialisten, der bei Audi für Sportsponsoring tätig ist... Also durchweg Leute aus der Praxis, die in ihrem jeweiligen Fachgebiet einfache Spitze sind.

So... letztes Thema: Praktika... Wenn man (wie empfohlen) das Studium berufsbegleitend macht, kann man sich den Job als Praktikum anrechnen lassen. Das heißt, man macht im 5. Semester keine 20 Wochen Praktikum, sondern macht direkt mit den Kursen aus dem 6. Semester weiter. Im Endeffekt bekommt man also einen 210CP-Bachelor in 3 Jahren, aber eben auch seine beruflichen Leistungen anerkannt. Ich habe mein Praktikum über einen Dozenten vermittelt bekommen, und habe es parallel zum 4. Semester absolviert. Wie ihr in meinem Verlauf sehen könnt, habe ich dabei das eine oder andere Fach schleifen lassen und die Prüfungen noch nicht geschrieben. HUT AB VOR ALLEN, DIE IHR STUDIUM NEBEN EINER 40h WOCHE DURCHZIEHEN!!! Das könnte ich definitiv nicht... :ohmy::thumbup:

Ich glaube, das ist erstmal alles... falls noch Fragen bestehen, einfach stellen, ich beantworte sie gerne (auch weil ich mich damit vor den letzten 6 Seminararbeiten vom 6. Semester drücken kann :lol: )

Liebe Grüße und einen schönen Tag (kann jemand von euch dieses Hammer Wetter genießen?! :) )


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