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Wohin führt das alles?

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sasa

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Angestoßen von der Frage von Dimebag mal ein paar Gedanken zum Thema "Wo möchte ich mal arbeiten?"...

Spezialisiert habe ich mich auch Vereins- und Verbandsmanagement. Ich könnte mir durchaus vorstellen, tatsächlich in diesen Bereich zu gehen. Bis auf den Fußball sind die meisten Sportarten/-vereine in Deutschland noch nicht so weit entwickelt, dass da hauptamtliche Mitarbeiter eingestellt werden können. Da einen guten Job zu finden ist also momentan noch recht schwer. Und im Fußball... na ja, seien wir mal ehrlich, einen Job ab 3. Liga aufwärts bekommt man nur, wenn man Olli Kahn heißt oder mit viiiiel Vitamin B ;) Das ist aber auch in Ordnung, ich tendiere eher zu Volley-, Hand- oder Basketball... :)

Allerdings muss ich mich in meinem Studium auch viel mit wirksamen Sportsponsoring auseinander setzen. Also...warum nicht mal in diesen Aspekt reinschnuppern? Solche Jobs sind in der Regel auch besser bezahlt und haben geregelte Arbeitszeiten. Im Verein bekommt man für die (recht häufige) Wochenendarbeit nämlich goa nix ;)

Leider bin ich im letzten Sommer (der Liebe wegen) aus der Sportstadt München an den Rand der schwäbischen Alb gezogen. Ob sich hier nun doch noch eine neue Möglichkeit auftut, steht in den Sternen! Ich bin aber in der glücklichen Lage mir jetzt ein Semester Auszeit nehmen zu können, um mich voll auf meinen Abschluss zu konzentrieren. Und danach sehen wir weiter... vielleicht hänge ich tatsächlich noch den Master dran - denn wie ihr im "Woran du erkennst, dass du voll im Fernstudentenleben angekommen bist.."-Thread so schön gesagt habt, nutze ich meine "Lernzeit" eher dafür, zu schauen, was ich als nächstes studieren könnte! :lol:

Wie sehen denn eure Pläne aus? Wollt ihr noch eine Weile in eurem Job bleiben? Studiert ihr etwas fachfremdes, um euch völlig neu zu orientieren? Oder einfach nur aus Spaß am Lernen? Ich freue mich auf viele, spannende Geschichten... :)


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8 Kommentare


Oh wie schön, ein "Nachbar" :-) Am Rande der Alb hats ja zumindest im Handball-Bereich ein paar ganz gute Ansatzpunkte bzw. lassen sich da evtl. Kontakte knüpfen...

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Ich denke, eine Überlegung, die du in die Jobsuche miteinbeziehen könntest: Wo im Sportbereich zahlen Leute Geld? Meist ist nämlich vor allem dort Geld zu verdienen, wo irgendjemand bereit ist, welches zu zahlen. Ich denke, Vereins- und Verbandssport ist (wie erwähnt abgesehen von Fussball) der Bereich, in dem mit Abstand am wenigsten Geld bezahlt wird - und folglich auch am wenigsten verident wird.

Soweit ich den Sportbereich kenne, gibt es Anstellungen vor allem dort, wo es einen ausgeprägten Kurs-, Event- und Ferienbereich gibt, also Dinge wie "Outdooranbieter", was alles vom Seilpark über Bergsteigerschule, Rafting, Wandern etc. beinhalten kann, Wintersportschulen, Aktivferienanbieter, Incentiv- u.ä. Angebote etc. Allerdings sind das alles weitgehend "Laienbereiche". Ich weiss nicht, wie sehr dein Studium auf diesen Bereich vorbereitet.

Ich halte es übrigens im Sportbereich für sehr sinnvoll, nicht "nur" ein Studium zu absolvieren, sondern von Anfang an (egal ob Fernstudium oder nicht) auch praktisch zu arbeiten. Soweit ich weiss, sind in diesem Bereich "pure Theoretiker", als was Studienabsolventen gerne angesehen werden, genauso wenig gerne gesehen wie im Tourismus.

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Wie sehen denn eure Pläne aus? Wollt ihr noch eine Weile in eurem Job bleiben? Studiert ihr etwas fachfremdes, um euch völlig neu zu orientieren? Oder einfach nur aus Spaß am Lernen? Ich freue mich auf viele, spannende Geschichten...

Mein Studium passt genau zu meiner Entwicklung im Job, bzw. habe ich insbesondere die letzten Schwerpunkte und Hausarbeiten extrem darauf ausgerichtet.

Das Studium hat mir auf jeden Fall geholfen, mir selbst so langsam mal klar zu machen wo ich hin möchte (oder wo ich vllt. schon bin). Mit bald 31 bin ich immer noch relativ jung, allerdings einfach statt Dienstleistungsmanagement jetzt Controller werden und später vllt. was im Einkauf machen geht nicht. Darum bin ich ganz froh, dass ich für mich gelernt habe was ich besonders gut kann, was mir Spaß macht... inzwischen weiß ich sogar wo ich solche Jobs finden kann.

So etwas hätte ich vor 4 Jahren nicht gewusst... wer sich die Zeit nimmt in meinem Blog zu lesen wird auch ungefähr 47 Richtungswechsel zum Thema Abschluss und Schwerpunkte finden :blushing:;)

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Ich halte es übrigens im Sportbereich für sehr sinnvoll, nicht "nur" ein Studium zu absolvieren, sondern von Anfang an (egal ob Fernstudium oder nicht) auch praktisch zu arbeiten.

Das stimmt allerdings. Ich habe in den ersten 5 Semestern meines Studiums 4 Praktika absolviert. Dabei habe ich schon mal einiges abgedeckt: Nachwuchsleistungszentrum, Profi-Verein, und zwei mal beim Bayerischen Landessportverband. Damit habe ich natürlich eine breite Basis, aber die, wie du schon sagst, noch lange nicht alles abdeckt.

Anstellungen vor allem dort, wo es einen ausgeprägten Kurs-, Event- und Ferienbereich gibt, also Dinge wie "Outdooranbieter", was alles vom Seilpark über Bergsteigerschule, Rafting, Wandern etc. beinhalten kann, Wintersportschulen, Aktivferienanbieter, Incentiv- u.ä. Angebote etc.

Das ist ein guter Anstoß, so etwas dürfte es hier in der Umgebung (Neckar, Alb, Schwarzwald) sicherlich geben. Wenn meine Studienarbeiten weg sind schaue ich mich da mal um, der Bereich reizt mich :) Oder eben die Unternehmensseite. Aber das ist hier eher mau... die großen sponsorn den VfB Stuttgart, die kleinen haben nur wenig Geld für Sport übrig.

wer sich die Zeit nimmt in meinem Blog zu lesen wird auch ungefähr 47 Richtungswechsel zum Thema Abschluss und Schwerpunkte finden

Wie sehen das die Arbeitgeber, wenn man viele Interessen hat und daher auch eine Weile braucht, um sich festzulegen? Wird da eher die Flexibilität und die Vielseitigkeit honoriert, oder die fehlende "Geradlinigkeit" bzw. Spezialisierung kritisiert?

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Wie sehen das die Arbeitgeber, wenn man viele Interessen hat und daher auch eine Weile braucht, um sich festzulegen? Wird da eher die Flexibilität und die Vielseitigkeit honoriert, oder die fehlende "Geradlinigkeit" bzw. Spezialisierung kritisiert?

Das hat sich von meinem Job losgelöst vollzogen. Mein AG wusste weder von meinen Abschlussplänen noch von den Wechseln. Nur wollte ich vor dem Studium mit dem Abschluss etwas anderes Anfangen als in der Mitte und etwas ganz anderes als was ich jetzt am Ende damit machen werde ;)

In meinem Lebenslauf bleibe ich gradlinig... obwohl ich mir wirklich viele Gelegenheiten genommen habe darüber nachzudenken alles über den Haufen zu werfen.

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obwohl ich mir wirklich viele Gelegenheiten genommen habe darüber nachzudenken alles über den Haufen zu werfen.

Schön, dass das nicht nur mir so geht :)

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Deiner Beschreibung entnehme ich, dass du irgendwo ganz in meiner Nähe lebst (Rand der Alb, Neckar, VfB ;) ). Ich kann Rumpelstilz zustimmen, in die Richtung hatte ich auch erst gedacht und könnte mir auch vorstellen, dass du hier ganz gute Chancen hast.

Ansonsten sagst du es ja selber, richtig groß ist hier in der Ecke nur der VfB. Im Handball kann man noch Frischauf Göppingen, im Tischtennis den TTC Frickenhausen nennen, einige Zweitligavereine gibt es auch im Volleyball/Basketball, usw. Aber ich sehe da auch nicht so besonders viele Entwicklungsmöglichkeiten.

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ich würde gern im Bereich Gesundheit bleiben.....und da irgendwohin in Richtung Organisationsentwicklung oder aber in den Bereich Versorgungsmanagement

(also (Weiter-)Entwicklung, (Weiter-)Gestaltung des Unternehmens oder des Rahmenumfelds oder aber von Versorgungsformen)

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      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link