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Eine Einführung

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Sandra82

75 Aufrufe

Da ich so gern in euren Blogs lese, einfach um zu sehen, wie ihr das Fernstudium so schafft, möchte ich euch, auch auf die Gefahr hin das es gar niemanden juckt, an meinem Studentenleben teilhaben lassen:)

Ich bin ja hauptsächlich Mama von drei Kindern im Alter von 8, 4 und 0 Jahren, aber das war ja nicht immer so. Ursprünglich habe ich nach dem Abi eine Ausbildung zur Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft gemacht. Das ist allerdings schon so lange her, dass sogar die Berufsbezeichnung mittlerweile anders lautet (meine ich zumindest mal gehört zu haben).

Anschließend habe ich zwei Semester Wirtschaftsrecht studiert, dann zu BWL gewechselt, festgestellt, dass ich nicht über die Muse verfüge, ohne Interesse an dem Fach zu lernen und aufgehört.

Es folgten zwei Söhne (die Tochter kam ja schon währen der Ausbildung). Mein jüngster Knirps ist 5 Monate alt, meine Fruchtbarkeit hab ich freundlichst in den Ruhestand verwiesen, jetzt wird gelernt:)

Warum Psychologie? Ich liebe es einfach. Wirklich, ich wollte schon als Kind Psychologin werden. Leider kam ja alles anders, aber schlussendlich wird doch noch alles gut;)

Ich weiß noch nicht so genau, WIE ich das alles schaffen soll. Ich habe

- ein Schulkind, welches sehr verträumt und vergesslich ist und mir so manchen Nerv raubt, dafür aber sehr toll bei der Versorgung des Babys helfen kann

- ein Kitakind, welches sich momentan zur Fressmaschine entpuppt und permanent bekocht/bedient werden will ("Mama, ich will Toast! Oder haben wir Kekse? Ich habe Bäääääääärenhunger!!! Mein Bauch will essen!")

- ein Baby, welches zuckersüß ist, den ganzen Tag lacht, und NOCH nicht sehr viel Arbeit macht, aber trotzdem viiiiiieeeel Zeit beansprucht

- Haus

- Garten

- Mann (oh ja, selbst der braucht Beachtung, sonst wird er grantig:lol:)

Ich habe beschlossen, im Haushalt nicht mehr ganz so penibel zu sein, was mir nicht leicht fällt. Trotzdem, ich muss ja irgendwo Zeit herholen. Hobbys hab ich schon lange nicht mehr:blink: Wenn die Kinder im Bett sind, setze ich mich hochmotiviert an meine Bücher, allerdings fallen mir nach ca. 10 min die Augen zu. Seit ein paar Tagen gibt es also einen 21 Uhr Kaffee - bedauerlicherweise musste ich feststellen, dass ich anscheinend koffeinresistent bin, denn das hilft überhaupt gar nicht, im Gegenteil, die Wärme in meinem Bauch trägt nur noch mehr zur Schläfrigkeit bei.

Bisher habe ich den Lück gelesen, das Lehrbuch "Psychologie. Eine Einführung in ihre Grundlagen und Anwendungsfelder" gelesen/überflogen und bin jetzt dabei "Forschungsmethoden der Psychologie. Von der Fragestellung zur Präsentation" zu lesen, und dieses gefällt mir bisher auch am Besten. Der Lück ist auch interessant, aber manche Sätze musste ich 2, 3 , 4, 5 mal lesen um sie zu verstehen (ich habe die letzten 4,5 Jahre ausschließlich mit Kindern verbracht, da muss sich das sprachliche Niveau erstmal wieder anpassen);)

Jetzt warte ich eigentlich nur noch sehnlichst auf die Unterlagen von der Uni.

Falls es hier also noch andere Mamas gibt, würde ich mich sehr freuen, von euren Erfahrungen zu lesen, aber natürlich freue ich mich auch über andere Kommentare!


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24 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Danke für Deinen sehr lebendigen Einblick in Dein Leben rund um das Fernstudium.

Hast Du nur abends nach 21 Uhr die Möglichkeit zu lernen, oder auch manchmal am Tag?

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Na ja, es kommt immer darauf an. Manchmal schläft der Kleine morgens nochmal ein paar Stunden, dann habe ich auch Zeit, oder wenn die Kinder mal für sich im Garten spielen, dann nehme ich mir auch mal die Bücher vor. Allerdings leidet dann natürlich der Haushalt drunter, den ich ja sonst zu diesen Zeiten gemacht habe. Aber so lange wir nicht im Dreck versinken, geht das noch;)

Momentan fällt natürlich auch viel Gartenarbeit an, das wird dann auch besser, wenn erstmal alle Blümchen gepflanzt sind.

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Markus Jung

Geschrieben

Am besten die Blumen durch Rasen ersetzen - oder noch besser durch Beton ;-)

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Am besten die Blumen durch Rasen ersetzen - oder noch besser durch Beton ;-)

Genau meine Einstellung :thumbup:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Am besten die Blumen durch Rasen ersetzen - oder noch besser durch Beton ;-)

Es ist ein grundlegender Irrtum, dass Rasen weniger Arbeit macht als ein Blumenbeet. Wenn die Blumen in der Mehrzahl Stauden sind, dann ist das eindeutig die pflegeleichtere Variante als Rasen!

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Markus Jung

Geschrieben

Es ist ein grundlegender Irrtum, dass Rasen weniger Arbeit macht als ein Blumenbeet.

Okay, dann doch Beton - kann man ja grün anstreichen ;-)

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Markus Jung

Geschrieben

Ich glaube, wir missbrauchen den Blogbeitrag von Sandra82 gerade für eine unterhaltsame, aber wenig ernsthafte Diskussion und ich bin mir nicht sicher, ob Sandra82 das so recht ist. Es ist ja ihr erster Beitrag und es soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir die eigentlichen Inhalte des Beitrags nicht ernst nehmen.

@Sandra82: Wir können auch anders :-)

Ich denke, irgendwo wirst Du sicherlich Abstriche machen müssen, um Zeit für das Fernstudium freizuschaufeln. Und wenn Du Dich abends selbst mit Koffein nicht wach halten kannst, ist das ja irgendwo auch ein Zeichen, dass Du dann wirklich platt bist und Erholung benötigst. Andererseits hast Du Dich ja schon jetzt, bevor es richtig mit dem Studium los geht schon mit einigen Themen beschäftigt. Alles Andere wird sich dann sicherlich einpendeln.

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Bei mir hat sich der Abendkaffee auch nicht bewährt. Was mir allerdings hilft: Scharf essen.

Das klingt recht doof, aber wenn ich abends z.B. ein Brot mit Wurst und ner Peperoni esse, dann werde ich später müde.

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Markus Jung

Geschrieben

Mir hat es geholfen, im Büro eine Tageslicht-Lampe (Daylight) zu installieren. Ich fand das Licht zwar zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile möchte ich sie nicht mehr missen und merke tatsächlich, dass ich dadurch abends länger durchhalte.

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Viel Erfolg bei deinem Studium! WEnn mich der Eindruck nicht täuscht, dann gibt es hier mittlerweile etliche, die grad Psychologie in Hagen anfangen (und Markus ist ja schon eine "alter Hase").

Falls du etwas von deinem penibel-sein im Haushalt abgeben möchtest, ich würde es gerne nehmen. Ich war da schon immer sehr ... 'grosszügig'.

Auch ich bin eine studierende Mutter, allerdings geht meine jüngere Tochter schon in den Kindergarten. Mit Kleinkind daheim hätte ich nicht studieren können, das wäre den Kleinen zu passiv gewesen und sie hätte mich immer gestört. Und ich bin wirklich kein Abendmensch.

Es tummeln sich noch etliche studierende Mütter hier.

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...Es tummeln sich noch etliche studierende Mütter hier.
Von studierende Vätern mal ganz abgesehen. ;)

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Marie Berlin

Geschrieben

Oh, noch jemand mit PSychologiestart dieses Semester :)

Studierst du Voll- oder Teilzeit?

Mit dem Lück beschäftige ich mich rgad auch schon ein wenig.

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@Markus: Blumen durch Beton ersetzen finde ich gut. Jemand hier in der Nähe hat sich Felsbrocken in den Vorgarten gekippt, sieht furchtbar aus, scheint aber wirklich pflegeleicht zu sein. Vielleicht noch ein Fernstudent, der sich Zeit freischaufeln muss?:lol:

Lustige Diskussionen finde ich immer gut und habe absolut nichts dagegen, im Gegenteil:thumbup:

Tageslichtlampe? Noch nie gehört, aber es soll ja tatsächlich besser sein, seinen Schreibtisch an ein Fenster zu stellen.

@KanzlerCoaching: Stauden finde ich auch toll, allerdings bin ich noch so unerfahren in der Gärtnerei, dass ich es noch nicht geschafft habe, ein Staudenbeet anzulegen. Vielleicht sollte ich mir da mal ensprechende Kenntnisse aneignen.

@XPectIT: Das werde ich mal ausprobieren. Danke für den Tip, ich hoffe, das klappt bei mir auch. Wahrscheinlich wird die müde Verdauung dann am Abend so erschreckt, dass deshalb der Körper nochmal in Schwung kommt:lol:

Ach ja, was die studierenden Väter angeht, die habe ich natürlich vergessen. Entschuldigung:blushing:

@Rumpelstilz: Dann lass uns tauschen, etwas penibel-sein gegen Großzügigkeit:)

Mein 4jähriger geht auch in den Kindergarten, allerdings nur bis 11 Uhr. Aber ab August kommt er in die Vorschulgruppe und dann ist er auch ganztägig weg, das ist dann auch schon mal eine riesen Erleichterung und ermöglicht mir mehr Zeit zum Lernen. Zumindest dann, wenn das Baby schläft oder sich gerade selbst beschäftigt.

Wie alt ist denn deine Kleine?

@Marie: Ich studiere bloß in Teilzeit, das würde ich anders gar nicht schaffen. Ich denke aber, dass ich vielleicht mal auf Vollzeit umsteigen werde, wenn bei meinem mittleren Sohn die Vorschule beginnt. Mal schauen. Ich habe schon gesehen, dass du so einiges vor hast und finde deinen Elan echt bewundernswert. Wirtschaftswissenschaften hab ich ja auch mal angefangen, aber für mich ist das absolut uninteressant, ich hätte das nicht ewig durchhalten können.

Wie findest du den Lück?

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Markus Jung

Geschrieben

Tageslichtlampe? Noch nie gehört, aber es soll ja tatsächlich besser sein, seinen Schreibtisch an ein Fenster zu stellen.

Fenster/Tageslicht ist natürlich optimal (habe ich auch). Aber leider geht die Sonne ja irgendwann abends "aus" - dann nutze ich das hier als Ersatz: http://www.lifelite.de/ (gibt es bestimmt auch von anderen Herstellern).

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Fenster/Tageslicht ist natürlich optimal (habe ich auch). Aber leider geht die Sonne ja irgendwann abends "aus" - dann nutze ich das hier als Ersatz: http://www.lifelite.de/ (gibt es bestimmt auch von anderen Herstellern).

Danke für den Link! Das hört sich ganz gut an, ist wirklich eine Überlegung wert. Wie lange hält denn so ein Licht?

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Markus Jung

Geschrieben

Wie lange hält denn so ein Licht?

Das ist ja im Grunde eine normale Energiesparlampe, nur mit einem speziellen Lichtspektrum. Ich habe immer noch meine erste, und die nun seit bestimmt schon einem Jahr.

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Marie Berlin

Geschrieben

Hallo Sandra

ja, ich hab mir einiges vorgenommen, aber ich freu mich da auch richtig drauf.

Zum Lück: ich lerne angelehnt an die PQ5R Methode, das heißt als erstes lese ich die TExte einfach. Mein Lück geht das recht gut finde ich. Er läßt sich flüssig lesen. Aber nebenher mache ich mir natürlich auch schon Gedanken zur tieferen Bearbeitung und Erstellung von Karteikarten und ich denke, dass wird beim Lück nicht ganz einfach. Ich finde, er ist häufig etwas zerfleddert, d.h. man bekommt nicht alle Infos zu einer Sache an einer Stelle, sondern das ist alles ziemlich durchmixt. Aber mal schauen. Wir haben dazu ja dann auch noch das Skript.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich finde auch, dass sowohl dem Lück als auch den Skripten zum Teil eine stringente Struktur fehlt. Nicht so sehr, wenn man sich die Inhaltsverzeichnisse anschaut, aber dann schon im Text selbst geht es oft etwas quer und die Zusammenhänge erschließen sich einem nicht gleich.

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@Marie: Cooles Avatar:thumbup: Was ist die PQ5R Methode?

Ich lese die Bücher auch erst durch, ich finde beim zweiten mal versteht man so einiges besser, und ich möchte mir auch bald den Lück vornehmen zum Durcharbeiten. Da weiß ich aber noch nicht wie, ob Karteikarten oder Zusammenfassungen... Mindmaps finde ich auf jeden Fall sehr gut. Ich muss noch eine Methode finden um so effektiv wie möglich zu lernen.

@Markus: deswegen meine ich auch , das zwei mal lesen besser ist. Da erhält man manchmal dann so einen Aha-Effekt. Und überhaupt muss ich mich erstmal wieder an das Niveau gewöhnen. Wenn man eine Weile raus ist aus dem Lernen dann wundert man sich doch, wie schnell man abbaut.

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Wow, der Text ist wirklich klasse geschrieben. Die Methode benutzt man ja wirklich teilweise unbewusst, aber so gut strukturiert und vor allem bewusst sollte es wirklich was bringen. Danke für den Hinweis!

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Hallo Sandra!

Ich freue mich sehr über deinen Blog und bin gespannt, was du so berichtest! Ich bin auch Mama (allerdings habe ich "nur" eine dreijährige Tochter - 3 Kinder und Studium? HUT AB!) und komme erst ab 20/21 Uhr an den Schreibtisch und höre gern, wie du dein Studium in deinen Alltag integrierst.

Außerdem bin ich ebenfalls wie du gelernte Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft :) (Die neuen nennen sich nun Immobilienkaufleute) und bin mit meinem Fernstudium auch in einer psychologische Richtung gegangen. Allerdings hat es mich noch etwas bei meinen Wurzeln gehalten und ich habe mich für "BWL & Wirtschaftspsychologie" entschieden. Bist du noch in deinem Beruf tätig? Sorry, falls du es geschrieben und ich es überlesen habe... Mann, Haus und Garten habe ich übrigens auch, wobei ich mir das ziemlich einfach gemacht habe: Mann übernimmt Garten, Haushaltshilfe übernimmt einmal in der Woche Haus :) Weitere Hobbies stehen meist im Konflikt mit dem Studium - Zeit für Sport nehm ich mir einfach (ich habe gemerkt, dass mir das sehr gut tut), aber für andere Dinge habe ich mir einfach ein Verbot erteilt.

Also nochmal: herzlich Willkommen und viel Erfolg für dein Studium!

Viele Grüße

Kriii

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Hey, noch eine Immobilienkauffrau. Ich habe allerdings nach der Ausbildung nicht weiter in dem Beruf gearbeitet, obwohl es Spaß gemacht hat, aber es war tatsächlich so, dass mich mit Baby (welches ja im 2. Lehrjahr zur Welt kam) niemand haben wollte.

Ich selbst war wirklich stolz auf meine Leistung, weil ich zusätzlich alleinerziehend war, und ich dachte, als Arbeitgeber kann man mir zumindest Fleiß und Organisationstalent zugestehen, aber weit gefehlt, alle hatten nur Angst, dass ich durch das Kind zu viel fehlen würde.

Ich wollte den Garten auch auf den Mann abwälzen, aber der arbeitet meistens bis abends und hat gar keine Zeit dafür. Haushaltshilfe? WILL AUCH! Obwohl da einmal die Woche nicht reichen würde, wenn hier nicht jeden Tag aufgeräumt und geputzt wird, sieht es nach kurzer Zeit aus wie im Saustall (wir haben ja auch noch zwei Hunde die Dreck machen).

LG, Sandra

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      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link