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angemeldet für's nächste Modul

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Rumpelstilz

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Letzte Woche ging das Anmeldeportal für die nächsten, im Herbst beginnenden Module für unseren Masterstudiengang auf. Da einige Module jeweils irgendwann "ausgebucht" sind, ist es ratsam, nicht bis zum letzten Moment mit der Einschreibung zu warten.

Mein Masterstudium an der OU besteht aus 3 verschiedenen Modulen. Das erste davon, das ich gerade absolviere, ist Pflicht. Die anderen beiden können von 15 Modulen frei gewählt werden. Alle Module sind Jahreskurse und man kann maximal zwei pro Jahr belegen.

Von den frei wählbaren Modulen gibt es sehr viele, die mich interessieren.

Ursprünglich dachte ich mal, ich möchte den Master in Education mit der Spezialisierung "applied linguistics" machen. Allerdings weiss ich nicht mehr genau, warum ich das wollte, ich habe keinerlei linguistischen Hintergrund. Das eine Modul davon, "Difficluties in literacy development", in dem es um Lese-Rechtschreibschwächen und ähnliches geht, würde mich nach wie vor sehr interessieren. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie sinnvoll es ist, dieses Thema anhand einer Fremsprache zu studieren. Da muss ich mich mal noch näher erkundigen.

Auch das Modul für Sprachlehrer fände ich spannend. Aber dafür würde ich gerne gleichzeitig unterrichten. Möglicherweise bewerbe ich mich diesen Sommer an Sprachschulen, deswegen bleibt dies eine Option für das Jahr darauf.

Da ich lange an Heilpädagogischen Schulen gearbeitet habe und mir auch vorstellen kann, wieder in diesen Bereich einzusteigen, würde ich auch ganz gerne das Modul über Integration und Lernmöglichkeiten belegen. Allerdings bin ich mir hier nicht ganz sicher, wie sehr es auf praktische Gegebenheiten in GB ausgerichtet ist.

Es gibt noch andere Module, die ich spannend fände, z.B. Entwicklungen im Mathematikunterricht oder Technologie in der Pädagogik..

Letztendlich habe ich mir aber überlegt, warum ich dieses Studium überhaupt mache: Ich möchte lernen, wie Menschen lernen - und wie das erforscht wird. Das heisst auch, ich möchte den theoretischen Hintergrund von dem, was ich täglich mache im Unterricht, besser kennenlernen.

Deswegen habe ich mich jetzt für das Modul: "Understanding children's development and learning" angemeldet. Es geht darin überwiegend um die Entwicklungspsychologie des Kinder- und Jugendalters aus soziokultureller Sicht. Ich denke, das ist genau das Hintergrundwissen, das ich nun als nächsten Schritte erwerben möchte. Etwas Respekt habe ich davor, dass es grundsätzlich ein psychologisches Modul ist, aber da es auch für Pädagogen angeboten wird, hoffe ich, dass es machbar sein wird.

Eines der empfohlenen Vorbereitungsbücher für Nicht-Psychologen "Introducing Child Psychology" von R.Schaffer habe ich mir auch gleich bestellt. Es ist ein rechter Schinken...

Ich verfolge auch die Facebookgruppe dieses Kurses schon eine Weile und obwohl immer einge Jammern (vor allem über den Workload) klingt es interessant. Gut ist für mich auch die zeitliche Aufteilung, das Modul dauert volle 12 Monate. Andere laufen nur über 9-10 Monate, was mehr Arbeit im Winter bedeutet, was für mich ungeeignet ist.

Dann hoffe ich, dass ich mit meiner Wahl zufrieden bleibe und dass ich nach einer Woche trödeln endlich einen guten Einstieg in Part 4 des aktuellen Modules finde.


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5 Kommentare


werkstattschreiber

Geschrieben

Was heißt, dass die Module "ausgebucht" sind?

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Bestimmte Module können nur von einer bestimmten Anzahl Studenten belegt werden. Vermutlich, weil nur eine begrenzte Anzahl Tutoren zu Verfügung stehen. Und wenn ein Kurs voll ist - was anscheinend nur selten vorkommt - dann kann man sich nicht mehr einschreiben.

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Möchtest du denn nach dem Studium selbst in die Forschung gehen?

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werkstattschreiber

Geschrieben

Bestimmte Module können nur von einer bestimmten Anzahl Studenten belegt werden. Vermutlich, weil nur eine begrenzte Anzahl Tutoren zu Verfügung stehen. Und wenn ein Kurs voll ist - was anscheinend nur selten vorkommt - dann kann man sich nicht mehr einschreiben.

Ich war überrascht, ehrlich gesagt, dass es eine Begrenzung der Teilnehmer gibt. Deswegen meine Frage. Was ausgebucht bedeutet, konnte ich mir schon vorstellen, nur eben für die OU nicht... :) Gab es eine Info vorab, wie viele Teilnehmer möglich sind?

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Nein, es passiert anscheinend auch selten, dass ein Modul ausgebucht ist. Allerdings ist es mir lieber, sie sagen, dass sie nicht mehr Studenten nehmen, als dass sie die Tutorengruppen überfüllen. Eineige Module sind ziemlich spezifisch, deswegen wird es auch nicht gerade rudelweise Tutoren dafür geben.

In die Forschung zu gehen habe ich eigentlich nicht vor. Es wäre wohl auch schwierig, mit meinem "Werdegang" zu promovieren. Und für das OU-eigene PhDProgramm sind meine aktuellen Noten wohl nicht gut genug (obwohl sie bis jetzt ordentlich sind - aber von "richtig gut" eben doch weit entfernt).

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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker