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"armer, armer Schreibtisch" oder ein Fall für die Psychologen unter euch...

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sasa

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Es gibt ja inzwischen Fachbegriffe für alles und jeden, aber wie sieht es damit aus, wenn man seinen eigenen Schreibtisch nicht mehr sehen kann, jeglichen Blickkontakt vermeidet, ihn zu einem bedrohlichen, dunklen Etwas deklariert und ihn fast schon abgrundtief hasst?

Nun gut, "hassen" ist wohl übertrieben, aber seit ein paar Wochen haben wir zwei wirklich nicht das beste Verhältnis. Der Grund dafür ist schnell erklärt:

Ich bin vor dem WS zu meinem Freund gezogen, fremde Stadt, keine Bekannten. Mein Fernstudium habe ich mitgenommen, meinen Job habe ich allerdings zurück gelassen - wohl wissend, dass ich bis nächsten Sommer genug zu tun haben werde. Aus gesundheitlichen Gründen durfte ich eine Weile keinen Sport machen, und das Fernstudium ist ja eher suboptimal, wenn es darum geht, neue Kontakte zu knüpfen.

Ich sehe den lieben langen Tag also nur meinen Schreibtisch. Und der bekommt nun meinen ganzen Unmut zu spüren. Meinen Frust über 13 Hausarbeiten, meinen Groll über fehlende Unterstützung von der FH während der Zeit die ich krank war, meine schwindende Motivation, meine Wort-/Sprachlosigkeit nach inzwischen 9 Hausarbeiten, meine Wut über fehlende berufliche Perspektiven in der Region...

Langsam frage ich mich, ob nicht die eine oder andere Entscheidung ein riesiger Fehler war, das übliche, sinnlose hätte-wäre-wenn. ;)

Das bekommt nun alles mein Schreibtisch zu spüren... obwohl er natürlich am allerwenigsten dafür kann...


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7 Kommentare


Sternschauerkuss

Geschrieben

Irgendjemand/-etwas muss nun mal herhalten :blushing:

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Ich kann dir sowas hier empfehlen:

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Hilft ungemein.

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Sternschauerkuss

Geschrieben

Mein Freund - keine bessere Lösung :blink:

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Rumpelstilz

Geschrieben

Mal im Café lernen. Da lernt man zwar auch kaum jemanden kennen, aber es ist mal eine andere Umgebung. Mir hilft das manchmal.

Ansonsten vielleicht einen kleinen, sozialen 400€-Job suchen wie Babysitting, Hunde ausführen, in der Bäckerei verkaufen. Verschafft Sozialkontakte, man hat etwas anders zu tun und es gibt ein Taschengeld.

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Mir geht es ähnlich, bin aus Berlin zu meinem Freund gezogen und hier ist auch nicht viel los. Meinen Unmut lasse ich meistens an dem Hund aus, der sich dann mein Gemecker anhören muss:blink: Hier fährt gerade mal jede Stunde ein Bus und am Wochenende gar keiner. Ich bin am Ende der Welt.

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Na gut, der Unterschied zwischen Berlin und dem Ende der Welt ist natürlich größer als der zwischen München und Reutlingen. Aber auf den Hund bin ich neidisch, der zwingt einen wenigstens, mal vor die Tür zu gehen, gerade bei diesem schönen (wenn auch kaltem) Wetter! :)

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