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Der Kampf mit 6 SBs BWL *puh*

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nadeschka

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Gestern hatten wir 5 Stunden (also 3 Blöcke) BWL-Präsenz. Und was haben wir geschafft? SB 1 ganz und SB 5 immerhin bis zur Methode des internen Zinsfußes. Angesetzt waren SBs 1 BIS 5.

Der Dozent hat sehr sehr ausführlich immer wieder Klausuraufgaben von 2006 bis 2011 von WB und BB gezeigt und vorgelesen (ein Großteil der Präsenz war permanentes Hin- und Her-Switchen zwischen SB-PDF und Klausuren-PDF) und ungefähr alle halbe Stunde darauf hingewiesen, dass BWL sehr viel Stoff ist und sehr viel Auswendiglernen mit sich bringt (ach?!) ... und zwischendurch haben wir auch kurz Inhaltliches besprochen und sogar mindestens drei Klausuraufgaben auch bearbeitet. Nun ja, sympathisch war er trotzdem, aber halt ein sich gern reden hörender BWLer ;)

Ob mir das nun viel gebracht hat? Zumindest ein paar Kreuzchen an Stellen, die er als "heißer Tipp" empfindet und die wir unbedingt lernen sollten. Und ich dachte, ich könnte SB 1 eher stiefmütterlich behandeln :blushing:

Aber ein wenig lag das Vorankommen auch an meinen Kommilitonen, von denen einige wohl noch ganz am Anfang des BWL-lernens stehen. Neulich in der BUJ-Präsenz Mitte März erzählte mir meine Nebensitzerin, dass sie mit BWL noch gar nicht angefangen hat, nur Mathe bearbeitet hat und das, obwohl sie nur WMT und BWL schreiben muss. Da denk ich mir dann schon, dass man in zwei Wochen nicht unbedingt 5 BWL-SBs gelesen haben kann, wenn man so zwei, drei Mal die Woche lernt. Und meine Nebensitzerin gestern erzählte mir das gleiche, sie lernt halt hauptsächlich am Wochenende und meistens Mathe. Haben die überhaupt schon registriert, wie viel Stoff BWL ist?

Ich kaue derzeit am 6. SB und verfluche ihn schon, wenn ich nur am Schreibtisch vorbei laufe. Ich finde jeden einzelnen SB vom Inhalt her ganz interessant, nachvollziehbar, machbar, aber insgesamt ist das so unglaublich viel Stoff und so viel textlastiger Stoff, da taucht in meinem Kopf schon ab und zu die Frage auf, ob ich das jemals bis zum 16.6. in mein Hirn kriege und ob das wohl bei vielen Fächern so ist? *buah* Eigentlich will ich das gar nicht wissen :(Mein Zusammenfassungsstapel wächst und wächst.

Überraschenderweise komme ich mit den "aktiven" Fächern, also WMT und BUJ momentan viel besser zurecht, das hat sich zu Schulzeiten definitiv geändert. Hoffentlich bleibt das bis zur Prüfung so, mich verunsichert die hohe Durchfallquote in Mathe sehr.

Außerdem wundert es mich, dass in meinem Kurs keiner irgendetwas vorgezogen hat, obwohl etliche dabei sind, die Englisch und BUJ, eine sogar BWL und BUJ, anerkannt bekommen haben. Ich glaube, in BUJ schreiben wir nur zu zweit die Prüfung, in der Präsenz war noch die dritte dabei, weil sie sich das zumindest in Vorbereitung auf BUJ 2 anhören will. Aber die, die jetzt im ersten Semester nur zwei Fächer haben, die fallen ja aus allen Wolken, wenn es nächstes Semester dann plötzlich vier Fächer sind. Ich bin schon ein wenig gespannt, wie sich unsere Zusammensetzung entwickelt. Sympathisch find ich bis auf eine eigentlich alle.

Mein Ziel war eigentlich, bis Ostern alle SBs bearbeitet, d.h. gelesen, markiert und zusammengefasst zu haben um danach in die Wiederholung einzusteigen. Aber ich fürchte, das wird nichts. In der Arbeit herrscht grade Megastress, mein Projekt steht in den Startlöchern, aber es fehlt noch der komplette Internetauftritt, die Broschüren verzögern sich auch und dementsprechend rund geht es gerade im Büro und ich bin abends total platt. Es stehen noch WMT 3 und zwei Drittel von BWL 6 an, vielleicht schaffe ich es bis nach Ostern, wobei ich da auch einen Tag mit der Familie wandern gehen will, ein bisschen Ausgleich muss doch auch sein. Neues Ziel: Freitag, der 13., dann bleibt genau 1 Monat für die BUJ-Wiederholung und hin und wieder BWL, das sollte doch hoffentlich reichen, wenn man das Grundprinzip verstanden hat und anwenden kann und hauptsächlich SB3 gelernt werden muss. Weiter geht's :thumbup1:


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1 Kommentar


Ich finde, dein Vorgehen klingt sehr strukturiert! Ich bin mir sicher, du wirst das schaffen! Ich war von der Stoffmenge in BWL auch total erschlagen, aber am Ende geht es irgendwie doch!

WMT ist eigentlich auch kein Hexenwerk, wenn man die Aufgaben in den SB verstanden hat. Letztlich kamen immer dieselben Aufgabenstellungen in den Klausuren dran - wenn du da übst, übst, übst und weißt, bei welchen Aufgaben du was machen musst, dann wird das schon!

Ich hab immer vor den Klausuren 3 Wochen reine Lernzeit eingeplant und bin bisher ganz gut damit gefahren.

Deine Kommilitonen werden sich bestimmt noch ganz schön umschauen, wenn sie mal 3 - 4 Module pro Semester bearbeiten müssen. Aber man gewöhnt sich an alles! Gerade am Anfang ist ja der Einstieg auch echt schwierig. Wenn sich das mal eingespielt hat, ist es auch nicht mehr ganz so schlimm. So ging es mir zumindest.

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      So Long...
      Forensiker