Fernabi 2013

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Physik und... "Ahhh, nur noch 10 Tage!!!"

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Annyaraz

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Wenn ich dafür verantwortlich wär, mir eine Physik-Prüfungsaufgabe auszudenken, würde sie folgendermaßen aussehen: In der Einlesezeit kommt überraschend eine Person in den Vorbereitungsraum, die folgendes T-Shirt anhat:

http://rlv.zcache.com/if_this_shirt_is_blue_youre_moving_too_fast-p235193562791370673zv2io_400.jpg

Fängt der Prüflingt innerhalb von 3 Sekunden spontan an zu lachen, hat er 15 Punkte, andernfalls 0.

Aufwand insgesamt: 20 Sekunden, alle Beteiligten sind happy.

PS: Ja, man merkt, dass ich langsam nervös werde. Gerade in Physik hab ich keine so richtige Ahnung, was drankommen könnte, geschweige denn, wie die Prüfung äußerlich überhaupt abläuft. Jetzt sind es nur noch 10 Tage, bis ich meine Ergebnisse kriege, d.h. es bricht schon etwas die Panik aus...

Außerdem hat sich eine weitere Option aufgetan, an die ich vorher noch gar nicht gedacht habe. Ich wiederhole noch mal kurz für alle, die jetzt erst eingeschaltet haben:

a) Bestanden ohne Wenn und Aber (eher unwahrscheinlich)

B) ein Fach (höchstwahrscheinlich Mathe) ist im roten Bereich und muss nachgeprüft werden

c) es ist nicht ganz kritisch, aber ich entschließe mich trotzdem zu einer mündlichen Nachprüfung

d) nicht bestanden wegen 0 Punkten in Mathe (in anderen Fächern könnte man ja noch einen Gnadenpunkt kriegen, dafür, dass man so wenig Rechtschreibfehler gemacht hat oder was weiß ich, aber wenn man in Mathe "nur" 18,75% der Gesamtpunktzahl hat, ist ja gleich alles aus, was in Anbetracht dessen, was ich da hingeschrieben hab, schon verdammt viel sein kann...)

e) ich mach eine mündliche Nachprüfung und falle dort dann durch (von einem Prüfling, der im Januar wiederholt hat, weiß ich, dass der Anmeldeschluss für die Prüfungen im August dann vorbei ist und man statt nem halben Jahr ein ganzes Jahr auf die nächsten Prüfungen warten muss. Ein weiteres Indiz dafür, wie reibungslos hier alles ineinander greift *ächm*...)

f) unsere Protestaktion hat Wirkung gezeigt und zum ersten Mal in der Geschichte des ILS (oder zumindest in den letzten 30 Jahren, woran sie die jetzigen Mitarbeiter noch erinnern können) wird eine Klausur offiziell nachgeschrieben, aufgrund mangelnder Qualität der Aufgabe (sehr unwahrscheinlich, aber soll hier nur der Vollständigkeit halber mit aufgeführt werden) Das würde (zumindest nach meiner Logik) bedeuten, dass die Ergebnisse der anderen drei Prüfungen (die dann hoffentlich einigermaßen sind) erhalten bleiben und nur die Mathe-Note noch mal erneuert wird quasi. Genauso müsste das auch ablaufen, wenn man krank wird, nachdem man schon 1-3 Klausuren geschrieben hat (anders kann ich mir die Anzahl an Fächern, die kleiner als 4 sind, in dieser Liste nicht erklären).

Soviel zur Theorie. Bei den mündlichen durchfallen wäre natürlich noch mal ärgerlicher, aber ich hoffe mal, dass es dazu nicht kommen wird. Zumindest in Deutsch und Reli sind die Themen ja fast so selbsterklärend, dass man da auf jeden Fall mit etwas rhetorischem Geschick (*lalala*) immer auf einen grünen Zweig kommen dürfte. In den Naturwissenschaften ist das da schon schwieriger, vor allem, wenn man irgendwas ausrechnen muss und das dann nicht auf Anhieb hinkriegt. Da entsteht dann wahrscheinlich schon leichte Panik... Hoffentlich hilft das Seminar da einigermaßen...

Wenn ich Pech hab, bin ich genau zu der Zeit dann wieder (oder immer noch) krank. In letzter Zeit hab ich gefühlt alle paar Tage irgendwas, dann ist es wieder ein paar Tage gut und dann gehts wieder von vorne los. Das wäre allerdings dann auch noch mal ne gute Ausrede (wenn man bedenkt, in welchem Zustand ich meine schriftlichen Klausuren bestritten hab...) Nachträglich wird mir dann mein Abitur wegen Dopings aberkannt. Diesem Typie, der das jedesmal gesagt hat, hätte ich ja auch eine reinhauen können, von wegen, dass es einem auch nach 10 Jahren noch wieder aberkannt werden kann. Wie wollen sie das denn da noch rauskriegen, frag ich mich. In zehn Jahren gibts diese komische Schule wahrscheinlich gar nicht mehr...

Okay, genug aufgeregt. Es ist spät (oder früh, je nachdem) die Uhr tickt und ich sollte wohl langsam mal ins Bett gehen... Jetzt ist wohl für den Moment erst mal alles Wichtige gesagt.


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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!