Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    68
  • Kommentare
    491
  • Aufrufe
    3.043

Aller Anfang ist schwer, und: neue Bücher (so schön)

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Sandra82

48 Aufrufe

Nachdem ich nun die ersten Seiten des ersten Studienbriefes bearbeitet habe, komme ich zu folgender Erkenntnis: irgendwie bin ich doof.

Ich meine, es ist wirklich hochinteressant und ich liebe es nach wie vor. Aber, sobald ich einen Satz im Skript lese, denke ich: hä? Dann lese ich nochmal und denke, ah, ok. Hier bin ich an dem Punkt, wo ich das Gelesene vielleicht in den gleichen Worten wie sie geschrieben stehen wieder geben könnte. (Wow, was für eine Leistung.)

Ich muss wirklich mehrmals lesen, um einen Text zu verstehen. Und selbst dann stell ich mich manchmal dämlich an. Irgendwie verarbeitet mein Hirn die Informationen nur sehr langsam, als wenn es in den letzten Jahren eingeschlafen wäre. Gestern Abend habe ich ewig über die Seele als informationsverarbeitendes System nachgegrübelt, und heute, im Nachhinein, klingt das alles so logisch.:blink:

Na ja, es geht zwar nur langsam voran, aber ich hege die Hoffnung, dass es mit der Zeit besser (also einfacher) wird.

Die bereitgestellten Texte, welche Plichtliteratur darstellen, konnte ich nicht drucken, also habe ich mir in einem Anfall von Frust einen Teil der Bücher bestellt.

Neu:

Schönpflug - Einführung in die Psychologie

Galliker, Klein, Rykart - Meilensteine der Psychologie (allerdings nicht Pflicht)

Sedlmeier, Renkewitz - Forschungsmethoden und Statistik.

Also der Schönpflug sieht super aus auf den ersten Blick und ich freue mich schon drauf, drin zu lesen. Es sind Bilder drin und das Papier ist so schön glatt:lol:

Jedenfalls habe ich mich sehr geärgert, weil zwei Texte aus dem Schütz, Brand, Selg Pflicht sind. Dieses Buch habe ich zwar hier liegen, aber in der neuesten Auflage und diese enthält die beiden Texte nicht :rolleyes:

So, jetzt setze ich mich ans Skript und versuche, etwas zu verstehen. Gerade ist mein Baby eingeschlafen. Momentan quält er sich mit Blähungen und macht die Nacht zum Tag.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


11 Kommentare


Mir ist es ganz genauso gegangen! Stilldemenz? Schlafmanko? Was auch immer - jedenfalls bin ich durch meine Kinder ziemlich dumm geworden. Ich habe dann eine ganze Weile gebraucht, bis ich wieder ins Lernen reingekommen bin. Und im Vergleich zu dir bin ich sanft ins Lernen eingestiegen (mit einem Kurs zum Cambridge Advanced) und auch das erst, als meine jüngere Tochter schon ein Jahr alt war.

Also: sei nachsichtig mit dir, nimm dir Zeit - vielleicht geht es am Anfang sehr zäh, aber man kommt wieder rein! Aber es braucht eine Weile!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Stilldemenz trifft es sehr gut. Schlafmanko auch, obwohl ich damit ganz gut klar komme (na gut, ich weiß auch nicht, wann ich das letzte mal durchgeschlafen habe, ich bin es also gewöhnt).

Wenn es dir auch so erging, macht mir das Mut, ich habe nämlich großen Respekt vor deinen Leistungen (auf englisch studieren, das finde ich richtig heftig)

Danke für die aufmunternden Worte :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

neee nee, das hat nichts mit irgendwas zu tun - Psychologie ist so! Also, in Hagen, M1. Es geht so gut wie jedem so.

Ich habe auch nicht gedruckt, waren mir vieeel zu viele Seiten, außer der Metzgertext. Daher habe ich Zusammenfassungen geschrieben - DAS war vielleicht ein Werk....hat sich aber gelohnt.Jaja, aber ich habe natürlich den Schönpflugtext dann doch nur so überflogen und wusste daher in der Klausur fast nichts zur Religionspsychologie oder was das war...ich dachte, so etwas wird sicher nicht gefragt. Haha.

Versuche mal, in Moodle mitzuschreiben. Dadurch setzt sich auch einiges im Kopf ab.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
neee nee, das hat nichts mit irgendwas zu tun - Psychologie ist so!
Ich weiss nicht, ob du männlich oder weiblich bist und ob du Kinder hast. Aber man wird tatsächlich irgendwie dumm mit Baby. Vielleicht trifft es nicht alle (Umfang des Schlafmangels?), aber es ist wirklich so, dass man in der Zeit nach der Geburt (und zwar lange!) kognitiv nicht so gut funktioniert wie sonst.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

ich weiß es sehr gut. Es war eher als Trost gemeint, außerdem stimmt es wirklich, dass in Hagen Psychologie so etwas bei uns Studis bewirkt.....vor allem M1. Es muss also nicht am Schlafmangel, etc. liegen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@Fernabi: ich schreibe ja in Moodle mit, von daher komm ich mir ja so blöd vor. Ich hab das Gefühl, die Bearbeitungszeit hat kaum angefangen, da waren welche schon viel weiter und vom Verständnis her nehmen die meisten das viel besser auf als ich. (Na ok, ich weiß ja nicht, was die restlichen Hunderte (oder tausende?) denken, die NICHT bei Moodle schreiben.

Das ich aber nicht die einzige bin, die es als schwierig empfindet, tröstet mich sehr. Danke dafür:)

Was das dumm werden durch Babys angeht, liegt vielleicht auch daran, dass man eine Weile nicht weiter groß nachdenken muss... wenn man sich nur mit Kindern beschäftigt und mit den Kindern auf Kinderniveau reden muss, und sonst nicht viel Umgang mit anderen Leuten hat, so wie es bei mir ist (hier aufm Land gibts ja nix:rolleyes:) dann kann das schon ursächlich für die Verdummung sein. Klar, dann schläft man über Monate oder sogar Jahre hinweg nicht gut - ich weiß überhaupt nicht wie es ist, tief und fest über Stunden hinweg zu schlafen, vermutlich ist das eine Sache, die einem Hirn sehr gut tut.

Irgendwie schaff ich es auch nicht, Routine rein zu kriegen... ich hatte mir eigentlich vorgenommen, zu lernen, wenn der Kleine schläft, statt dessen krepel ich im Garten rum oder fang an zu putzen, das sind Sachen, die ich machen könnte, wenn der Kleine wach ist.

Na ja, kommt Zeit, kommt Rat. Nehme ich an.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
neee nee, das hat nichts mit irgendwas zu tun - Psychologie ist so! Also, in Hagen, M1. Es geht so gut wie jedem so.

Das stimmt auch nicht unbedingt. Ich würde sagen, dass es ganz stark davon abhängt, wie gewöhnt man das Lesen solcher Texte ist. Ich z.B. fand viele der Psychologie-Texte sogar ziemlich leicht, weil es im Vergleich zu Hegel oder Kant einfach tatsächlich leicht ist. Das hat es mir auch möglich gemacht, die Klausur mit so geringem Aufwand so gut zu bestehen. Das Verstehen erleichtert einfach die Beantwortung der Klausurfragen enorm.

Allerdings muss ich auch beipflichten, dass es in Hagen viele gibt, die nicht direkt von der Schule kommen und keine Ablenkungen haben, sondern eben arbeiten müssen oder sich um Kinder kümmern. Durch diese Dinge wird natürlich das Lernen erschwert. Manchmal hilft es, sich nicht allzusehr zu verkrampfen und erstmal einfach zu versuchen, einen groben Überblick zu bekommen. Also nicht zu versuchen, jedes einzelne Detail zu verstehen, sondern erstmal nur zu verstehen "auf dieser Seite geht es um die Seele, diese wird hier als System verstanden, das Informationen verarbeitet." Wenn man von vielen der Stellen die wichtigsten Informationen verstanden und verinnerlicht hat, geht es in einem zweiten Durchgang häufig schon wesentlich schneller auch die Details zu verstehen.

Das ist zumindest eine mögliche Methode. Im ersten Semester eines Studiums geht es ja auch wesentlich darum, eine für sich geeignete Lerntechnik zu finden und zu lernen, mit den Texten umzugehen. Das kommt mit der Übung. Bei meinem Präsenzstudium saß ich im ersten Semester mal etwa 2 Stunden an einem einzigen Satz, weil ich den einfach nicht verstanden habe und er mir absolut unnötig kompliziert formuliert vorkam. Neulich habe ich den Satz wieder gelesen und weiß nicht mehr, was mein Problem damit war.

Man hört generell in Moodle (im Studicafé) häufig, dass die Texte vielen am Anfang extrem schwer fallen und dass sich das von Modul zu Modul bessert. Noch bist du ja erst in der ersten Woche, vielleicht gewöhnst du dich ja schon bald daran. ;)

Und wenn nicht - du hast ein kleines Kind zu Hause, da ist alles einfach viel schwieriger.

Ich hoffe, es war ein bisschen was hilfreiches für dich dabei. :)

Edit: Achja und nicht alles, was im Moodle geschrieben wird, ist wirklich relevant und nötig. Ich konnte da mit vielem auch nichts anfangen und habe mich anfangs verunsichert gefühlt. Dabei habe ich herausgefunden, dass es für mich nicht hilfreich ist, dort zu lesen oder zu schreiben. Also damit bist du auch nicht alleine.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Es ist auch bei uns so, dass im Forum vieles steht, was man nicht wissen muss. Und fast wichtiger: Es stehen auch Dinge drin, die so nicht stimmen! Ich war anfangs auch übermässig beeindruckt, wenn Leute Verbindungen zu Dingen und sich auf Quellen bezogen, von denen ich noch nie gehört hatte. Aber mit der Zeit habe ich gemerkt: Ein Teil davon sind Poser, ein Teil Überflieger. Und auch ohne diese Dinge zu kennen, kann man (sehr) ordentliche Noten schreiben.

Was die Routine betrifft, das dauert eine Weile. Allerdings muss ich mich manchmal schon zwingen, die freie Zeit auch wirklich zu nutzen. Spielen z.B. mal beide Kinder friedlich, dann kann es sein, dass ich in schmutzigen Klamotten und Erde unter den Fingernägeln die Studiensachen rausziehe und ein paar Seiten lese. Wichtig für mich war z.B dass ich ein Studienregalfach mitten im Wohnzimmer eingerichtet habe - sodass ich jederzeit in Sekunden anfangen kann.

Putzen und Garten kann warten - und MUSS warten, wenn man studieren will. Mit Baby darf man niemals "nur noch schnell.. (abwaschen, staubsaugen, umstechen,...)" - weil dann ist der ruhige Moment vorbei. Ich glaube, das ist der disziplinarische Teil, den Mütter wirklich üben müssen: sich hinsetzen und lernen, wenn Ruhe ist. Und nicht noch rasch etwas erledigen.

Übrigens: als meine Kleine in die Spielgruppe gegangen ist (anfangs 1x/Woche 3h), da bin ich jeweils ins Cafe zum lernen gegangen. Da gibt es keine "Ausrede", man hat nichts anderes zu tun als sich mit dem Stoff zu befassen.

Vielleicht findest du ja bald jemanden, der dir das Baby mal für 1h abnimmt? Ich habe mehrere Kolleginnen, die haben ältere Damen, die das gerne machen. Nicht zu lange, aber ein Kinderwagenspatziergang lang. Und zum lernen ist das Gold wert!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@Zitrone: da hast du Recht, ich denke, vieles ist Übung. Einige Sachen kommen mir schon am nächsten Tag total einfach vor, wo ich mich den Tag davor noch gefragt habe, was das soll. Und ich glaube, lieber langsam machen und alles richtig verstehen, als es nur oberflächlich zu wissen.

Dass einige Poser sind, habe ich auch schon gedacht:)

@Rumpelstilz: genau das kann ich noch nicht. Der Kleine schläft - schnell den Müll raus bringen, ach, wenn ich schon mal draußen bin, eben mal die Blumen pflegen und die eine muss eh noch umgetopft werden usw. :rolleyes:

Was die Betreuung für das Kind angeht: das kann man hier vergessen. Meine beiden großen sind ja in der Schule bzw. in der Kita - aber die Kita hier kann man vergessen, da möchte ich das Baby nicht unbedingt hinbringen, zumindest die ersten Jahre nicht. Und die Leute hier sind allgemein eher seltsam... na ich bin halt hier auch die Fremde.

Danke für eure Kommentare, es hilft mir sehr, von euren Erfahrungen zu lesen. So langsam glaube ich auch, dass es sich nur um eine Anfangspanik gehandelt hat. Es wird schon gehen, schließlich macht es Spaß und überhaupt studieren zu können, dann auch noch Psychologie, ist wie ein Geschenk für mich.

Ich schaffe das - Tschakkaaaaaaaaaaaaaaaaaaa:thumbup:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Marie Berlin

Geschrieben

Hey Sandra, wenn du eine ganze Weile aus dem Lernen raus warst, braucht es einfach eine Weile bis es wieder rund läuft. Das ist total normal. Dein Gehirn muss sich ja erstmal wieder dran gewöhnen, dass es was tun muss :) Das wird mit der Zeit bestimmt besser werden!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
AlleSchonWeg

Geschrieben

Hi,

ich stimme Marie zu. Wenn man lange nicht gelernt hat ist es schwierig wieder reinzukommen.

Es ist jedoch leider so, dass man mit Familie und Kind mehr Ablenkung hat, als jemand der noch keine Familie gegründet hat. Man muss halt Zeit für die Familie haben, die andere zum lernen nutzen können.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link