Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    16
  • Kommentare
    127
  • Aufrufe
    1.197

Präsenzen und ich.... nicht ohne Grund an der FERNuni

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Marie Berlin

100 Aufrufe

Hallo

Ich hab ja vor einer Weile geschrieben, das einer meiner Hauptgründe für die Fernunu Hagen der war, dass ich (fast) keine Präsenzkurse habe. Und dann hab ich mich doch entschieden, für das Modul Externes Rechnungswesen einen Begleitkurs zu besuchen. Tja, da war heut der erste Termin.

Und was soll ich sagen; Präsenzkurse und ich passen einfach nicht zusammen. Bin in der ersten Pause gegangen. Und was lerne ich daraus: Präsenzen nur noch, wenn es Pflicht ist und da möglichst welche, die nicht so viele Termine haben :lol:

Ansonsten war ich die letzten Tage so richtig doll erkältet. Hab da meist tagsüber nur geschlafen. Aber abends war ich dann meist fitter und hab dann noch was für die Uni gemacht. Dadurch, dass die ersten drei Wochen des Semesters so viel los war (Weisheitszahn-OP, Oster, Krankheit) bin ich noch nicht so weit, wie ursprünglich geplant, aber ich komme voran. Und in der nächsten Zeit steht auch nix großes/Aussergewöhnliches an, sodass ich gut was schaffen sollte.

Vorgestern hab ich mich mal hingesetzt und einen groben Plan gemacht. Da ich serh unterschiedlich arbeite, habe ich mich jetzt dazu entschieden, den für jede WOche neu zu machen. Mein Freund und ich sehen uns immer recht spontan und unregelmäßig, sodass ich auch das nicht komplett einplanen kann. Allerdings habe ich mir zwei Tage in der Woche reserviert, die abends komplett für die Uni vorgesehen sind. Dann hab ich zum Beispiel in der nächsten Woche noch zwei Abende unverplant. Davon wird einer für die Uni sein und einer so. Welcher entscheidet sich dann eben spontan. Ich muss mal schauen, wie ich mit der Form der Planung zurecht komme. Aber ganz ohne geht es irgendwie doch nicht, da mach ich dann zu viele Kleinigkeiten wenn ich nach Hause komme und dann ists plötzlich schon ganz spät und ich hab nix für die Uni gemacht :rolleyes:

Damit geht es jetzt in einen entspannten Samstag Abend und morgen gibts viel Zeit für Uni, da der Präsenzkurs für mich ja wegfällt.

Liebe Grüße

Marie


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


18 Kommentare


Was hat dich denn an dem Kurs gestört? Ich bin auch nicht der Fan von Präsenzkursen, weil ich meistens kämpfen muss, nicht einzuschlafen.

Ich habe aber auch schon Kurse erlebt, die wirklich Spaß machen. Kommt halt immer auch auf den Dozenten an.

Aber das Thema Rechnungswesen kann auch kein Superdozent beschönigen :-)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Mich würde auch interessieren, was so erschreckend an dem Präsenzkurs war, dass Du gleich in der ersten Pause die Flucht ergriffen hast.

Hast Du eigentlich mal für Dich kalkuliert, wie viele Seiten Du pro Woche durcharbeiten musst? Das dürfte bei Deinem Programm doch locker im drei-stelligen Bereich liegen, oder?

Ich frage mich schon, wie Du das in drei Abende pro Woche packen willst.

Das ist absolut nicht so gemeint, dass ich Dich demotivieren will - es zeigt nur, dass ich mir immer noch nicht vorstellen kann, wie Du dieses Riesen-Paket bewältigen willst.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Puh, ich muss gestehen, zu Psychologie hätte ich sogar ganz gern den ein oder anderen Präsenzkurs. Nicht, weil ich derartige Kurse so spannend finde oder mich gern mit 30 Leuten in einen stickigen Raum hocke, sondern weil mir solche Veranstaltungen ein wenig Struktur geben. Damit setzt man den ein oder anderen Fixpunkt und im Moment fürchte ich mich davor, genau das allein nicht auf die Reihe zu kriegen. Sich vorzunehmen, jeden Sonntag von 16-19 Uhr zu lernen oder bis Tag X etwas Bestimmtes erledigt zu haben ist für mich wirklich schwer, weil es hier Wochen gibt, in denen alles im Chaos versinkt. ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich frage mich schon, wie Du das in drei Abende pro Woche packen willst.

Das ist absolut nicht so gemeint, dass ich Dich demotivieren will - es zeigt nur, dass ich mir immer noch nicht vorstellen kann, wie Du dieses Riesen-Paket bewältigen willst.

Was Markus da anspricht, interessiert mich übrigens auch. Bist du denn jemand, der alles sofort beim ersten Lesen erfasst und auch wiedergeben kann, also nicht weiter lernen muss? Du machst neben dem Beruf zwei Vollzeitstudiengänge, oder? Ich habe nur mal grob überschlagen - bei den von der Uni veranschlagten 40 Stunden pro Studiengang und Woche plus Vollzeitbeschäftigung von 35-40 Stunden plus Arbeitswege (5 h/Woche) plus Schlaf (40 h) lande ich bei mindestens 160 Stunden in einer Woche. Da bleiben noch 8 Stunden, also gut eine pro Tag, für Essen, Freunde treffen, Beziehung, fernsehen, Körperpflege, einkaufen, Kaffee trinken, Post erledigen... Oder habe ich gerade einen ganz fiesen Denkfehler in der Rechnung?

Wieviel Stunden hast du denn veranschlagt? Hast du vorher bewusst durchkalkuliert aufgrund bisheriger Erfahrnungen? Also nach dem Motto "wenn die Uni 40 Stunden veranschlagt, benötige ich max. 15 für den Stoff."?

Bitte nicht falsch auffassen, ich möchte nicht, dass du das in den falschen Hals bekommst. Aber mir erscheint das echt so unglaublich, zumal sich deine Beiträge jetzt immer so entspannt lesen (Krankheitsausfälle, zwei Abende die Woche lernen...) - ich wäre wohl schon bei der Weisheitszahn-OP mit nem Heulkrampf zusammengebrochen. :blushing:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Marie Berlin

Geschrieben

@ Sandra

mich hat hauptsächlich gestört, dass es soooooo langsam voran ging. Das war schon immer mein Problem mit jeglicher Form von Vorlesungen, Kursen, Seminaren etc. Ich hab einfach immer das Gefühl, da ewig sitzen zu müssen um ein ganz kleines bisschen zu lernen. Da schaffe ich zuhause einfach viel mehr. Und dann fand ich sein Vorgehen sehr unstrukturiert. Für mich war das einfach keine Hilfe. Und ich verschwende meine Zeit einfach sehr ungerne mit sowas. Da schlaf ich lieber länger, mach zuhause was, treff mich mit Freunden o.ä.

@ Markus

Die drei Abende in der kommenden WOche sind ja nicht die einzige Lernzeit. Als Beispiel die kommende Woche:

Montag zwischen Job 1 und Job 2: 1,5 Stunden, abends nochmal 1,5 Std

Dienstag: 2,5 Std zwischen Job und Sport (Der abend vereint dann Sport, Freund und Freunde)

Mittwoch: 1,5 Std zwischen Job 1 und Job 2, abends nochmal 2 Std

Donnerstag: nach der Arebit 2 Std, dann evtl Abends

Freitag: wenn Donenrstag Abend nix gemacht, dann diesen Abend

WOchenende: muss dies Wochenende arbeiten daher nur: Sa nachmittag und So vormittag und abends

Damit komme ich auf gut 20 Stunden. Und das ist 1. eine Woche in der ich sehr viel arbeite und zweitens sind die Zeiten, die ich während der Arbeit zum Lesen und wiederholen hab da nicht mit eingerechnet. Sport, Freund/Freunde, Einkaufen, Essen etc ist da alles mit eingeplant.

@ Emma

ich rechne ehrlich gesagt nicht damit, dass ich pro Studiengang 40 Std pro WOche brauchen werde. Ich weiß aus der Erfahrung, dass ich recht schnell lernen kann und das dann auch behalte. Ausserdem habe ich im Sommer 6 Wochen lang Urlaub in Job 1 (da fallen ca 9 Stunden pro WOche plus Fahtrweg weg), 2 Wochen Urlaub von Job 2 (da fallen ca 25 Stunden pro Woche weg plus Fahrtweg) und dann nochmal etwas mehr als eine Woche komplett frei.

Da ich immer mal wieder am WOchenende arbeiten muss, habe ich an zwei Tagen in der Woche schon um 15 Uhr Schluss. Da kann ich dann nachmittags lernen und hab abends dann zeit für Freund/Freunde.

Wenn ich mit 40 Stunden pro STudiengang und Woche + 40 Stunden Arbeiten pro Woche ohne dabei was für die Uni tun zu können und täglich 8 STunden Schlaf rechnen würde, dann würd das nicht passen. Aber ich rechne eben 1. nicht mit so viel Zeit für die Uni, 2. kann ich bei der Arbeit was machen und 3. brauch ich auch keine 8 Stunden Schlaf.

Ich habe keine Kalkulation, wie lange ich für was brauche und wieviel ich daher wofür machen muss. Von daher bin ich seeeeeeeeehr gespannt auf meine Lernstatistik am Ende des Semester.

Ich weiß einfach, dass ich viel schaffen kann, gelerntes gut behalten kann und belastbar bin und vor allem Spaß am lernen habe. Vond aher weiß ich auch, dass ich es schaffen kann wenn ich es will. Wie genau, wird sich in den nächsten Monaten dann zeigen.

Aber kleines Beispiel: bin gestern um halb eins ins Bett gegangen und war kurz vor sieben wach. Mein Freund hat noch geschlafen und ich hab mir einfach nen STudienbrief genommen und gelesen. Am Sonntag morgen. Um sieben. Hätt ich früher auch nicht gemacht, geschweige denn, dass ich um die Uhrzeit von alleine aufgewacht wäre. :)

@ Emma

EIgene Deadlines setzen kann ich recht gut. Das einhalten klappt meist auch :) So feste Vorgaben und Präsenzkurse die mir viel zu langweilig sind, demotivieren mich immer eher als das sie mir helfen. Schon in der Schule war ich häufig abwesend und meine besten Noten im Abitur hab ich auch nicht unbedingt in den Fächern, in denen ich anwesend war, sondern in denen die mich interessiert haben.

@ Sandra

Ich find das Thema eigentlich ganz spannend. Sitz momentan am Studienheft Buchhaltung mit der doppelten Buchführung und das ist schon irgendwie cool :thumbup:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich finde dein Plan klingt zwar etwas chaotisch (und deshalb auch flexibel), aber doch recht sinnvoll. Nicht jeder wird auf diese Weise das Studium schaffen können, aber deine Voraussetzungen klingen recht gut.

Ich drücke dir die Daumen. Hast du eigentlich überlegt, ob du dich irgendwann vielleicht auf ein Studium konzentrieren und das dafür schneller machen willst? In Psychologie machen manche auch mal 3 Module. Allerdings geht das nicht immer, weil es ja Modulschranken gibt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Marie Berlin

Geschrieben

@ Zitrone

Ich werd dieses Semester nutzen um zu schauen, wie ich mit der Stoffmenge zurecht komme. Am Ende werd ich dann entscheiden, wie genau ich weitermachen werde. ich denke ich werd mir Kombinationen suchen, die sinnvoll sind. Sowohl bei WiWi als auch bei Psychologie sind die Module des ersten Semesters Vorraussetzung für die nächsten ca 6-9 Module. Die kann ich mir dann also so aussuchen wie ich mag. Aber wie gesagt ist das erst Thema fürs nächste Semester.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Aber ich rechne eben 1. nicht mit so viel Zeit für die Uni, 2. kann ich bei der Arbeit was machen und 3. brauch ich auch keine 8 Stunden Schlaf.

Zu Punkt drei will ich kurz festhalten, dass ich 40 Stunden/Woche Schlaf veranschlagt hatte - das sind definitiv keine 8h/Nacht, sondern ich hatte bewusst mit knappen 6h kalkuliert. ;) Und dazu käme sogar noch das morgendliche Anziehen/Zähneputzen etc, also großzügig war ich nicht in meiner Zeitaufstellung.

Dass du die 40h pro Studiengang nicht ansetzt, dachte ich mir schon. Und dein Urlaub sowie die Tatsache, dass du im Job lernen kannst, vereinfachen die Sache natürlich nochmal kolossal. Ich denke halt bei deinen Beiträgen nur immer sofort "Hey, der Tag hat nur 24h!" - das irritiert mich einfach. Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren und wünsche dir viel Erfolg.

EIgene Deadlines setzen kann ich recht gut. Das einhalten klappt meist auch

Hm, ich habe ein Kleinkind, das zweite Baby ist unterwegs, bin berufstätig und habe einen Mann, der die meiste Zeit auf Geschäftsreisen ist. Seitdem das Kind da ist, ist mein Leben eigentlich nur noch ein einziges Improvisationstheater. ;)

Feste Termine wären in diesem Zusammenhang von Vorteil, weil ich dann Fixpunkte hätte. Sprich, ich wüsste dann, jeden Mittwoch um 17 Uhr brauche ich einen Babysitter, sofern mein Mann unterwegs ist. Ansonsten endet es meistens so, dass man sich 100 Dinge vornimmt und in der Theorie alles toll ist, dann aber plötzlich der Hund zum Tierarzt muss, das Kind ne Magen-Darm-Grippe anschleppt und die Tagesmutter wegen Krankheit drei Tage schließen muss. Außerdem ist die Hemmschwelle wohl auch größer, andere Leute für Kinder- oder Hundebetreuung einzuspannen, obwohl man ja eigentlich zu hause ist und "nur" mal in Ruhe lernen müsste.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Wow, ich bin echt beeindruckt, mit wie viel Motivation du an diese Dreifachbelastung herangehst!! Und ich grübel schon, ob EIN Master neben einem geregelten, angenehmen 35h-Job zu viel werden könnte... Allein bei dem Gedanken an dein Programm würde ich schon einen Heulkrampf kriegen - ich glaub, ich bin einfach 'ne Memme! :lol:

Nein, ehrlich, ich bin absolut beeindruckt und sehr gespannt, wie sich die Dinge bei dir entwickeln werden! Und ich ziehe jetzt schon mal meinen Hut vor dir, deinem Mut und Selbstvertrauen!

PS: Eine Frage, die mich noch umtreibt: Es gibt ja auch Bachelor-Angebote, die BWL und Psychologie-Inhalte von vorn herein kombinieren. Warum kam das für dich nicht in Frage?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Marie Berlin

Geschrieben

@ Franzinha

Tja, wieso nicht kombiniert... Weil ich eben festgestellt habe, dass mir ein Studiengang alleine nicht reicht. Und ich wollt einfach beides "richtig" machen.

Mein größter Feind ist die Langeweile. Wenn ich zu wenig zu tun und zu wenig Abwechslung habe, dann fange ich an schlampig zu werden. Von daher ist es so einfach eine Kombination aus mehreren Gründen, wieso ich mich dazu entschieden hab.

@ Emma

stimmt, 7 mal 8 Std Schlaf wären mehr :rolleyes:

Ich habe zum Glück recht wenige Sachen, die mir ernsthaft nen Strich durch meine Planung machen können. Eigentlich nur meine eigene Gesundheit. Und da sie es nun schon am Anfang des Semesters getan hat, hoffe ich einfach dass ich den rest des Semesters Ruhe hab was Krankheiten angeht.... Mit Kind(ern) stell ich mir das auch deutlich schwerer vor. Meine Schwester hat drei Kinder und studiert an der Präsenzuni und daran sehe ich, was einem da alles dazwischen kommen kann.

Aber da ich mir eben alles selbst einteilen kann (mache sogar bei meinem einen Job den Dienstplan und kann somit entscheiden an welchen Wochenenden ich arbeite) muss ich mich "einfach nur" an die Planung halten :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Danke für Deine Erläuterungen. Ich freue mich wirklich, Deinen Weg hier zu verfolgen und hoffe, dass Du auch während des Studiums noch Zeit für Blogeinträge finden wirst.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Eines interessiert mich schon - hast Du ein konkretes Entwicklungsziel, welches Du mit dem Doppelbachelor verfolgst? Aus meiner Sicht benötigst Du aktuell wenn Du die Planung bis zum Ende so beibehältst doppelt so lange um den/die Studienabschlüsse zu haben - und dann ist es ein Doppelbachelor und nicht Bachelor/Master (was man auch hätte kombinieren können).

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Chillie du irrst dich. Wenn die Pläne so beibehalten werden hat Marie in 6 Semestern einen Doppelbachelor, also in der Regelstudienzeit für einen Bachelor. Ich kann mir auch durchaus Anknüpfungspunkte zwischen Wirtschaftswissenschaften und Psychologie vorstellen. Die ganze Arbeits- und Marktpsychologie zum Beispiel.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Naja damit rechnet man sich nur etwa schön - 2 Bachelor sind 2 Bachelor. Nur weil das auf dem Papier beeindruckend aussieht, muss das nicht so von AG so gesehen werden (siehe das Forenthema zu den Turbo-FOM-Studenten).

Wenn Marie in der Lage ist die Belastungen hoch zu halten, könnte Sie deutlich unter Regelstudienzeit ein berufsqualifiziertes Studium abschließen, hier schon finanzielle und Karrierevorteile schöpfen und dann den nächsten Studiengang angehen (z.B. erst Bachelor Psychologie dann MBA oder BWL für nicht Nicht-BWLer als Master).

Wie schon gesagt, aus meiner Sicht verlängert man mit so einem Programm vor allem eine Festlegung auf den beruflichen Nutzen eines solchen Projektes.

Ich verfolge viele Blogs hier und auch unter den motiviertesten und zähesten kommt es mir häufig so vor, als würden manche Kombinationen gewählt werden um nicht so frühzeitig eine Entscheidung zu treffen, was man damit machen möchte. Darum auch meine Frage.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Marie Berlin

Geschrieben

@ Chillie

Ich hab vor einer Weile schonmal kurz beschrieben, wieso ich diese Kombination gewählt habe. Was Arbeitgeber davon halten ist mir relativ egal, da ich sowieso eine Selbstständigkeit anstrebe.

Klar, ich könnte auch nen Bachelor schneller machen und dann noch einen Master dran. Aber ich habe die Kombination ganz bewusst so gewählt, weil so beide Themen in die Tiefe gehen und mir persönlich ist es einfach wichtig, dass ich Abwechslung habe. Beide der STudiengänge alleine wären mir zu langweilig. Und bei allen Kombinationen die ich gefunden habe, fehlten mir entscheidende Teile. Von daher ist es keine mangelnde Festlegung, sondern eine bewusste ENtscheidung aufgrund meiner zukünftigen Berufswahl und meiner aktuellen Situation. Ein Master kommt bestimmt noch hinten dran, aber in welchem Bereich kann ich jetzt noch nicht sagen.

Für mich erfüllt das Studium zwei Ziele:

1. der Abschluss

2. Befriedigung meiner Neugier

Wenn ich irgendwann fertig bin mit studieren was meinen Beruf angeht, dann mach ich vielleicht just for fun noch den Bachelor in Recht, Mathe oder Informatik (ich hab mir die Studiengänge ernsthaft schon genau angeschaut :) )

Es heißt immer: in Deutschland wirst du nix ohne Abschluss. Tja, also mach ich nen Abschluss. Aber EIGENTLICH mache ich das STudium für MICH. Ich brauche einfach das Lernen, die Herausforderung, den neuen Stoff, die Klausuren. Ja, ich stehe auf Klausuren. Wenn es nur um meine ebrufliche Zukunft gehen würde, dann würd ich mich wahrscheinlich für einen Studiengang entscheiden. Aber hey, es macht mir Spaß. Ich hab letztens zu jemandem gesagt: "die eigentlich entscheidende Entscheidung ist nicht: ich mache zwei Studiengänge gleichzeitig, sondern: ich mache NUR zwei Studiengänge gleichzeitig."

Ich glaube, dass ist der entscheidende Punkt: Mir macht das Studieren wirklich Spaß! Ist eher so eine Art Hobby.

Ich kann durchaus verstehen, dass das für andere befremdlich ist. Auch mein Freund schüttelt häufig noch den Kopf über mich. Aber für mich ist das genau der richtige Weg. Und wenn ich hier ne Liste machen würde, was ich alles noch irgendwann studieren will, einfach so, nur für mich, weil es mir Spaß macht, dann würdet ihr mich alle für verrückt halten. :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Marie Berlin

Geschrieben

Mir geht es nicht darum, in möglichst kurzer Zeit einen (oder mehrere) Abschluss zu machen, sondern zu jeder Zeit möglichst viel neues zu lernen :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

OK, das erklärt die Kombination.

Wobei ich mit meiner Mutmaßung wohl gar nicht so weit weg liege, oder? Du studierst ohne direktes Ziel querbeet, weil Du Dich nicht festlegen möchtest? Möglichst kontinuierlich möglichst viel zu lernen kann man schließlich auch ohne ein Studium - dort lernt man immerhin nicht primär was man möchte. Klausuren sind wahrscheinlich nicht das beste Mittel neues nachhaltig zu lernen.

Wie schon erwähnt, so ein Verhalten habe ich schon öfter hier beobachtet (und war auch selbst einige Zeit in so einer Lage). Darum auch mein Interesse an den zu Grunde liegenden Gedankengängen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Marie Berlin

Geschrieben

Wobei ich mit meiner Mutmaßung wohl gar nicht so weit weg liege, oder? Du studierst ohne direktes Ziel querbeet, weil Du Dich nicht festlegen möchtest?

nö, eigentlich nicht. Ich habe mich zwischen den ganzen verschiedenen Studiengängen die mich interessieren bewusst für die Kombination entschieden, weil sie mir am meisten hilft was meinen Berufswunsch angeht.

Klar kann man auch einfach so lernen. mach ich ja auch schon seit Jahren. Aber wie gesagt: in Deutschland zählt das ganze ohne irgendeinen Abschluss halt nix. Ausserdem reizt es mich auch, vorgegebene Sachen zu lernen. Und eigentlich ist auch nix dabei, was mich gar nicht interessiert....

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.