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Warum überhaupt Psychologie?

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Tanja80

69 Aufrufe

In den nächsten Wochen und Monaten möchte ich für mich Ideen sammeln was ich mir für die Zeit nach dem Studium vorstelle, was ich dafür (neben dem Studium) noch tun werde und wie es überhaupt kam dass ich nun als Fernstudentin dasitze.

Die grundlegend erste Idee für die Entscheidung zum Studium der Psychologie war de Vorstellung eines gemütlich sitzenden Menschen der einem auf der Couch liegenden zuhört. Diese Vorstellung hatte ich mit 16 und sie hat für mich heute (und schon seit längerem) keinen Realitätsgehalt mehr ;) Okay, im sitzen arbeiten, mh, ja.

Da ich ursprünglich beruflich aus einer ganz anderen Ecke komme baue ich auf nichts auf. Lediglich während der Oberstufe hab ich viel Spaß am ausgefeilten Recherchieren über Personen, Autoren und Philosophen gehabt. Das Abitur habe ich ausschließlich mit dem Ziel "Psychologiestudium" gemacht. In Mathe hatte ich bestenfalls 8 Punkte, zuletzt in Stochastik (wo ich mich stolz von 4 auf 8 Punkte hochgearbeitet habe).

Die Schwerpunkte des B.Sc. Psychologie der FernUni Hagen sind definiert als pädagogische Psychologie, Gemeindepsychologie sowie Arbeits- und Organisationspsychologie. Im Sommer möchte ich gerne ein erstes Praktikum machen, einfach so. Dafür werde ich einfach mal Jobbörsen nach Stellenangeboten für Psychologen durchsuchen und darüber nachdenken wo ich eventuell hinpasse.

Ich freu mich auf die nächsten Jahre als Fernstudentin :)


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24 Kommentare


Mir gehts ähnlich wie dir - ich weiß auch noch nicht genau, wo ich nach dem Studium hin will. Das einzige was ich weiß ist, dass mich die Arbeits- und Organisationspsychologie am wenigsten interessiert. Forschung finde ich gut:)

Was interessiert dich denn am meisten von den Schwerpunkten?

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Markus Jung

Geschrieben

Wenn Du nach Stellen für Psychologen suchst hast Du also vor, auch noch den Master zu machen?

Ich bin gespannt, welche möglichen Tätigkeitsfelder sich für Dich auftuen. Von den Anwendungsfächern, sagst Du, ist die A&O-Psychologie das, was Dich am wenigsten interessiert. Die Community Psychology ist noch ein sehr junges Fach, ich weiß nicht, ob es da schon so viele Jobs gibt. Bliebe die Pädagogische Psychologie. Oder halt die Forschung, also eine wissenschaftliche Karriere. Könntest Du Dir vorstellen, nach dem Bachelor den Master zu machen und dann ggf. noch zu promovieren?

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Hm, bitte vergesst nicht: Ihr seid mit dem BA in Psychologie keine Psychologen! Somit gehen die meisten Psychologenstellen auch nicht...

Was ist bei euch mit Marktforschung?

Ich persönlich finde Psychologie eine gute Ergänzung zu Bildungswissenschaft (oder anderen sozialen oder unterrichtenden oder oder.,Berufen), daher würde ich, sofern ich soweit komme, mich für die pädagogische Psychologie später entscheiden. Aber ich würde niemals, und schon gar nicht z.Bsp. als ersten Berufsabschluss oder so, Psychologie an der FU Hagen studieren. Ich sehe da nicht so viel Sinn drin, da wäre eine Präsenzuni besser.

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Wieso ist die Präsenzuni besser? Die Inhalte und der Anspruch werden sich wohl nicht unterscheiden... also ich sehe zumindest keinen Unterschied außer, dass man sich überfüllte Seminare spart.

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na, du hast dort etwas höchst wichtiges: Klinische Psychologie! Dort bist du dann ein echter Psychologie. An Hagen gibt es das ja nicht....Dort hast du dann den Ba in Psychologie. Aber du bist kein Psychologe. Wie Markus geschrieben hat, kann man nun zwar den Master machen, aber die klinische ist eben nicht da (wie auch im Fernstudium....)

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Markus Jung

Geschrieben

na, du hast dort etwas höchst wichtiges: Klinische Psychologie! Dort bist du dann ein echter Psychologie.

Die Berufsbezeichnung Psychologe hat nichts mit klinischer Psychologie zu tun! Lediglich der Bachelor reicht nach Ansicht des BDP nicht aus, um sich als Psychologe bezeichnen zu dürfen - und zwar egal ob in diesem klinische Psychologie enthalten ist oder nicht und egal ob er an einer Präsenz-Uni oder einer Fern-Uni erworben wurde.

Nach dem Master darf man sich durchaus auch nach dem Fernstudium an der FernUni Hagen als Psychologe bezeichnen.

Was nicht geht, ist die Laufbahn als Psychotherapeut, denn um zur Psychotherapeuten-Ausbildung zugelassen zu werden, benötigt man ein Studium, in dem die klinische Psychologie enthalten war.

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Ah, das kommt so gar nicht recht heraus bei den ganzen Diskussionen wegen der fehlenden klinischen....Danke, dass du das sagst.

Ja, nach dem Master. Aber eben nicht nach dem BA.

Stimmt, und den Therapeut hatte ich automatisch im Kopf, als ich die Postings las.....ich glaube, weil die Schreiber denken, ein Psychologe ist automatisch ein Therapeut oder so? Klingt ein wenig so. Naja, aber nun ist die Sache ja geklärt.

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Ich glaube wer Psychologie studiert, ist sich durchaus bewusst, dass man erst nach dem Master ein "richtiger" Psychologe ist und auch nicht automatisch Therapeut, wär ja noch schöner :lol:

@Fernabi, nichts für ungut, aber in diesem Fall wäre vorher informieren besser gewesen.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich glaube wer Psychologie studiert, ist sich durchaus bewusst, dass man erst nach dem Master ein "richtiger" Psychologe ist und auch nicht automatisch Therapeut, wär ja noch schöner :lol:

Nein, das glaube ich nicht. Jedenfalls nicht am Anfang des Studiums. Und wenn ich teilweise so lese, welche Ideen zum therapeutischen Arbeiten mit Kursen zum "Psychologischen Berater" so verbunden werden, dann wird es mir ganz anders.

Welche Mühe und Zeit eine therapeutische Ausbildung kostet, wie viel Geld sie verschlingt, an welche Grenzen sie einen selbst manchmal bringt (denn Selbsterfahrung ist bei jeder seriösen Ausbildung unumgänglicher Bestandteil!), darüber macht sich kaum jemand Gedanken, bevor er sich damit beschäftigt.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich glaube wer Psychologie studiert, ist sich durchaus bewusst, dass man erst nach dem Master ein "richtiger" Psychologe ist und auch nicht automatisch Therapeut, wär ja noch schöner :lol:

Das kann ich so nach meinen bisherigen Erfahrungen sowohl hier in Foren-Diskussionen, als auch unter Studierenden an der FernUni Hagen, zum Beispiel bei der Auftaktveranstaltung nicht unbedingt bestätigen. Die ganzen Regelungen und Bezeichnungen sind ja auch sehr verwirrend. Dazu dann noch der Heilpraktiker mit der Beschränkung auf die Psychotherapie und das Chaos ist perfekt :-)

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Tja, dann sollten sich die Leute tatsächlich vorher besser informieren. Dass man nach 3 Jahren (Vollzeit) Studium noch kein Psychologe sein kann, ist doch logisch. 3 Jahre dauert ja schon eine Berufsausbildung.

Markus, ich finde eigentlich nicht, dass es verwirrend ist. Aber vielleicht bin ich ja schon zu alt, um mich verwirren zu lassen - kann schon sein, dass es tatsächlich viel Info auf einmal ist, wenn man gerade erst 18 und Studienanfänger ist.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nur mal zur Illustrierung, was ich gerade bei jemandem gefunden habe, der "beratend" tätig ist und sich als Coach für mentale Fitness und Potenzialentwicklung darstellt. Ausbildung: Göttliche Hochschule für AllEinssein

Und als Claim:

"Lass uns die Welt neu erschaffen"! - Gesundheit und Glück bewusst kreieren!

Gut, da steht nix von therapeutischer Arbeit, aber "Gesundheit kreieren" ist ja auch schon nicht schlecht. Wenn ich mir nun noch vorstelle, dass dieser Mensch mit dieser "Ausbildung" Kunden findet ...

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Ich glaube wer Psychologie studiert, ist sich durchaus bewusst, dass man erst nach dem Master ein "richtiger" Psychologe ist und auch nicht automatisch Therapeut, wär ja noch schöner

Hier kann man Psychologie auch durch jedes andere Fach ersetzen und einfach sagen: "Nein, bestimmt nicht". Mir scheint im übrigen gerade in den Geisteswissenschaftlichen Diszipilinen der FernUni tummeln sich viele Studenten, die an der FeU studieren weil se gerade NICHT wissen was sie damit möchten, vor allem weil eben der tatsächliche Nutzen des Geisteswissenschaftlichen Studium (im Sinne von Brötchen damit verdienen) selten direkt mit dem Studium zusammenhängt.

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Ja gut aber ist das nicht bei allen Unis der Fall? Die Leute die Geisteswissenschaften studieren, kommen danach eben anders an irgendwelche Jobs. Wird ja niemand auf Stepstone einen Philosophen suchen, oder?

Deshalb weiß ich z.B. auch noch nicht, wohin es mich nach dem Studium verschlägt. In Berlin sind es wohl gerade die großen Wirtschaftsunternehmen, die Psychologen suchen, und, wie oben schon geschrieben, ist das ein Bereich der Psychologie, der mich nicht wirklich interessiert.

Mich interessiert jetzt in erster Linie erstmal das Studium an sich, alles weitere zeigt sich dann nach dem Master (jawoll, ich möchte nämlich ein richtiger Psychologe sein!)

Im Übrigen kenne ich z.B. einen Ingenieur, der sogar ohne den fertigen Bachelor am Fraunhofer arbeitet und den anderen Ingenieuren in nichts nach steht. Und der wird auf dem Arbeitsmarkt nicht der einzige Mensch sein, der irgendwie irgendwann mal irgendwo hingeraten ist, wo man seine Arbeitskraft brauchen kann.

Von daher nehme ich an, dass es auch Bachelor der Psychologie tatsächlich schaffen können, irgendwo unterzukommen. Vielleicht auch gerade in kleineren und mittleren Unternehmen.

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Von daher nehme ich an, dass es auch Bachelor der Psychologie tatsächlich schaffen können, irgendwo unterzukommen. Vielleicht auch gerade in kleineren und mittleren Unternehmen.

Na ja, die Geschichte mit dem Ingenieur ist ja eher ein Einzelfall denn die Regel und obendrein ist der Arbeitsmarkt für Ingenieure ein völlig anderer als für Psychologen. Wenn überall händeringend gesucht wird, ist es natürlich leichter, irgendwo "reinzurutschen". Bei Bachelor-Psychologen sieht es aber leider vollkommen anders aus. Außerdem gibt es (noch) jede Menge Diplom-Psychologen, die selbst mit ihrem Diplom froh über einen gut bezahlten und unbefristeten Arbeitsplatz wäre.

Ich sehe das mit den Berufsaussichten jedenfalls nicht ganz so optimistisch, auch wenn ich gern etwas anderes behaupten würde.

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Markus Jung

Geschrieben

Von daher nehme ich an, dass es auch Bachelor der Psychologie tatsächlich schaffen können, irgendwo unterzukommen. Vielleicht auch gerade in kleineren und mittleren Unternehmen.

Sicher wird es auch Jobs für Menschen geben, die "nur" einen Bachelor in Psychologie haben. Insbesondere kann ich mir dies gut vorstellen, wenn der Abschluss eine Zusatzqualifikation ist. Ob man damit allerdings an die typischen Psychologen-Jobs ran kommt, für die aktuell noch hauptsächlich Diplom-Psychologen gesucht werden, da bin ich skeptisch.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich komme immer ins Nachdenken, wenn nach einem Studium davon die Rede ist, in einen Job "hineinzurutschen".

Glauben Sie, dass ein Hineinrutschen eine gute Ausgangsbasis für ein Berufsleben ist, das 30 bis 40 Jahre dauern wird? Das die finanzielle Basis bilden soll für alles, was sich so ereignen soll und wird für den Rest des Lebens?

Denn "hineinrutschen" - das hört sich für mich sehr nach Verlegenheitslösung an.

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Denn "hineinrutschen" - das hört sich für mich sehr nach Verlegenheitslösung an.

Die ja dann leider viel zu oft mit finanziellen Einbußen oder anderen Nachteilen (Befristung, Versetzungen etc.) verbunden ist. Zumal man auch nicht vergessen darf, dass es nicht ungefährlich ist, sich in einer Nische zu bewegen. Es ist ja schön, wenn sich ein Arbeitgeber meiner erbarmt und ich dadurch irgendwo reinrutschen kann, aber welche Ausgangsposition habe ich denn, wenn ich mich beruflich verändern will? Welche Chancen habe ich, falls sich meine private Situation ändert, ich umziehen muss oder mehr Geld brauche? Kann ich mich dann einfach woanders bewerben oder muss ich bis zur Rente dankbar sein, diesen einen Job zu haben, weil es einfach keine Alternative gibt?

Ich denke, man muss da gut überlegen, welches Risiko man bereit ist, einzugehen. Zumal ich mich ja auch angesprochen fühlen sollte, schließlich habe ich mich ja nun auch für ein Psychologie-Studium eingeschrieben. ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Das soll ja auch niemand lassen - das Psychologiestudium, wenn man es so gerne möchte. Und man kann ja auch etwas dafür tun, dass es klappt mit einem Job:

Alternativen überlegen neben dem angestrebten Berufsfeld, sich rechtzeitig und umfassend informieren, Praktika in verschiedenen Bereichen machen, über "handfeste" Zusatzqualifikationen nachdenken, die Wichtigkeit von Sprachkenntnissen überprüfen ...

Man muss ja nicht bis zum Ende durch sein Studium stolpern und erst nach dem Examen verblüfft aufwachen und merken, dass die Welt ganz anders ist als gedacht!

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Ich weiß jetzt gar nicht ob ich mich angesprochen fühlen soll, ich wollte gar nicht zum Objekt der Diskussion werden.

Meine Situation ist eine, in der ich mir eigentlich keine Gedanken um das Danach mache. Ich habe ein gewisses Alter, habe meine Erfahrungen gesammelt und bin mir durchaus bewusst, dass der Arbeitsmarkt nicht auf Eine Psychologin wartet, die wahrscheinlich dann schon um die 36 Jahre alt ist, 3 schulpflichtige Kinder hat und in Brandenburg irgendwo in der Pampa wohnt :lol: Die große Karriere werde ich eh nicht mehr machen können, will ich auch nicht. Wenn ich nach dem Master eine Stelle finde die mir gefällt, freue ich mich natürlich, aber ich mache mich deswegen jetzt, am Anfang des ersten Semesters, noch nicht verrückt.

Ich habe nach der Schule meine Berufswahl nach dem Kriterium "Zukunftsaussichten" gewählt und kam damit auch nicht weit.

Nun möchte ich das machen, was mein Herz begehrt, und was danach kommt, wird sich zeigen - vielleicht rutsche ich tatsächlich irgendwo rein ;-) Aber ich werde ganz bestimmt nicht verblüfft aufwachen und mich fragen, warum die Welt so böse und der Arbeitsmarkt so ungerecht ist. Zu dieser Erkenntnis bin ich schon vor ca. 10 Jahren gelangt.

Wenn ich mir anschaue, was für Studiengänge die Präsenzunis anbieten, frage ich mich auch manchmal, wer denn sowas studiert und was man in Dreiteufelsnamen damit anfangen soll. Aber ich nehme an, dass nicht alle diese Absolventen arbeitslos bleiben.

Fazit: ich denke schon, dass, wenn man seinen Beruf wirklich liebt, man auch Chancen hat, in dem Bereich zu arbeiten, in den man will.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich hab die Diskussion eigentlich als völlig losgelöst von irgendeiner konkreten Person erlebt... Von daher würde ich mich jetzt mal nicht gemeint fühlen an Ihrer Stelle ... ;)

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Ok, dann bin ich ja zufrieden. Ich wollte hier nicht als naives Dummchen rüber kommen.

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@Sandra82

Von den Schwerpunkten interessiert mich am meisten Pädagogische Psychologie. Ich finde Erwachsenenbildung wichtig und spannend, da die Themen Motivation, lebenslanges Lernen und erwachsene ADS/ADHS-Leute. Ich würd mich gern in der Richtung jetzt schon mal erkundigen was ich mit einem Master der Fernuni da machen kann. Ich hoffe dass das nicht am klinischen Modul scheitert.

@Markus Jung

Nein, im Moment möchte ich nur mehr Infos sammeln und schon während des Bachelorstudiums zielgerichtet Praktika absolvieren. AO-Psychologie interessiert mich im Gegenteil schon sehr, nur bin ich da auch noch nicht ganz im Bilde was sich da anbietet. Ich habe Psychologie tatsächlich nur gewählt weil es mich interessiert und weil ich hoffe damit näher an die Erwachsenenbildung zu kommen. Daher interessiere ich mich auch für den psychologischen Berater (die Ausbildung dazu) um mich weiter zu qualifizieren.

Desweiteren ist mir vollkommen klar dass ich kein Therapeut werden kann und will. Die Ausbildung (3 Jahre Bachelor, 2 Jahre Master, 3 bis 5 Jahre Therapeutenausbildung, dazu zwingend in Präsenz und mit erheblich höheren Kosten verbunden) mit klinischem Modul um therapeutisch zu arbeiten ist mir zu lang, dann wäre ich ja 42. Da wäre dann auch Familiengründung wegzuschieben, das aber möchte ich nicht.

Ja, wo kann ich jobben, arbeiten, Praktika machen?

Wenn ich quer durch die Kommentare lese könnte ich fast ins Zweifeln kommen, aber das wäre ohnehin nicht das erste Mal ;)

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naja, zum Thema Erwachsenenbildung: Das ist ja groß. Was willst du da denn machen? Ich z.Bsp. bin ja nun VHS-Dozentin geworden, und mache fleissig Fortbildungen im Bereich 'Erwachsenenbildung'. Geht also ohne BA Psychologie....und wäre dann nicht sowieso Bildungswissenschaft bei dir besser? Ich hab die Stelle ja bekommen, weil ich Bildungswissenschaft studiere, und zusätzlich halt noch spezifische Fortbildungen gemacht hatte, die man für den Job braucht, und weiterhin welche mache. Mit denen könnte ich auch an Sprachschulen unterrichten oder an Einrichtungen für schwierigere Jugendliche, etc. Gut mit dem Ba kann ich endlich auch die Bamf-Zulassunng machen, aber ich glaube, bis ich mal fertig bin hab ich sowieso meine 5 Jahre voll an Unterrichten und kann dann auch ohne Ba diese ZUlassung machen...Jedenfalls gilt bei mir eher nicht das Psychologiestudium, sondern das Bildungswissenschaftstudium, wenn ich in die Bildung will.

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      Naja, große Dinge bestehen halt aus vielen kleinen Schritten, also weiter gehts.
       
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      Bis April muss ich die B-Aufgabe Servicemanagement hinbekommen, da ich sie leider schon heruntergeladen habe - und seit kurzem gibt es dann nur noch 6 Monate Zeit, ansonsten gilt sie als nicht-bestanden.
       
      Jaaa, und dann bin ich doch wirklich fast überzeugt, das CSUS Auslandspraktikum in den USA zu machen, v.a. weil hier 18 CP geleistet werden. Ich befürchte das Projekt schaffe ich so nebenher nicht.
      Außerdem ist das CSUS ein riesengroßer Schritt aus meiner Komfortzone hinaus. Erstens Ausland, dann noch ständig Gruppenarbeit/Präsentationen mit fremden Leuten, und dann auch noch auf Englisch - das ist schon eine Art Konfrontationstherapie oder so
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      Wünsche euch allen ein gutes Vorankommen - und immer schön durchhalten, man steht sich doch nur selbst im Weg
       
      Grüße
      narub