Blog Fernabi2013

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Bio

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Fernabi2013

48 Aufrufe

so, Soku lässt immer noch auf sich warten...aber dafür ist Bio schon da, und ich reg mich mal wieder auf.Für Biotop gibts eine Definition. Ich hab die als erstes geschrieben, dahinter meine eigenen Worte. Was ist? Gilt nicht, weil die Def. nicht mein eigenes Wort ist. Und dann schreibt sie dauernd Anmerkungen hin, wozu gar nichts im Skript stand. Und wenn eine Frage lautet....irgendwas mit: andere Pilze tun dies und dies, was tun sie? Darf man nicht auch mit: Andere Pilze tun....antworten, sondern man muss sagen WELCHE Pilze.Pf.

Alles in allem, es gab eine 4. Boah, das hat mich ja echt geschockt. Ich kenn die ja nun schon und weiß dass es etwas schwierig ist, aber genau daher hab ich mich danach gerichtet, und war total stolz auf mein Werk, es hatte auch einigermaßen Spass gemacht, und was kommt rum...eine popelige 4. Boah. Und was ich nicht so schön finde, das ist, dass da nichts bei steht. Also am Rand, klar, da steht hin und wieder eine Frage oder Anmerkung, aber unter der Note steht nichts. Naja.

Gut, aber ich habe auch mal wieder vergessen, dass man nicht in meinen Kopf gucken kann. Bei der Kaninchenfrage wegen Australien...ich dachte natürlich an die Tiere und dass es für sie ja noch kein Biotop gab, schreib schön fröhlich und stolz weil ich daran denke, so was zu erwähnen über dass es noch kein Biotop gab usw usf....ehe es die Kaninchen gab....daher auch keine Konsumenten die die Kaninchen futtern konnten und dass sie sich u.a. deshalb so gut vermehren konnten...sie schreibt: Ehe die Kaninchen kamen gab es ein Biotop und alles war in feinster Ordnung. Ja gut, wenn man es so sieht...*seufz*.

Also, so etwas lässt mich doch irgendwie zweifeln....ob ich das weiterhin durchziehen soll. andererseits, ich hab fast Halbzeit, es wäre rausgeschmissenes Geld, wenn ich jetzt echt kündige....aber so richtig.

Mal gucken, was Mathe einbringt.


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10 Kommentare


Hallo, ich kann dich gerade sehr gut verstehen!!!!!! Aber echt: Hinschmeißen geht doch wohl gar nicht, oder?! Bio ist ein schwieriges Fach, weil es so unglaublich viele Definitionen gibt, man die aber kaum auswendig lernen und Eins zu Eins hinschreiben kann. Ich drück dir die Daumen, dass du deine Motivation nicht niederreißen lässt von so 'ner blöden 4!!!!

Kopf hoch :thumbup:

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Danke, hab grad deine Geschichtensache gelesen....

Das ist ja das doofe. Es gibt zig Definitionen, aber die Lehrerin will, dass man die kann - sie dann aber nicht auswendig hersagt sondern sie in eigene Worten nennt...auch wenn in der EA was anderes steht....Oder an der Uni, wenn ich da eine Definition in eigenen Worten wiedergebe, dann hab ich ein Problem. Def. ist Def. Man kann ja in eigenen Worten die Def. erläutern....aber sie nicht nennen dürfen, so wie sie dasteht? naja.

Ich finde blöd, bei einer 4 schreibt man doch einen Kommentar hin, z.Bsp. warum es eine 4 ist....was man besser machen kann, oder was auch immer. So weiß ich nicht so viel. Naja. Schade, Bio war immer mein Lieblingsfach und ich hatte mir echt so viel Mühe gegeben und war stolz auf mein Werl. Gut, nun bin ich stolz, dass ich die EA immerhin nicht nochmal machen darf.....

Hihi das war meine Geburtstagsüberraschung heute. ILS hat sogar echt so eine Standardmail geschickt, aber ist ja irgendwie nett.

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libertine89

Geschrieben

Hallo!

Ich mache auch 2013 das Fernabi :) Lass dich von den Bioheften (das mit den Karnickeln hab ich auch vor kurzem gemacht) bitte nicht unterkriegen, ich bin der Meinung, dass man es den Korrektoren in dem Fach gar nicht recht machen kann, wenn man die Einsendeaufgabe "ehrlich" bearbeitet. Egal, wie gut man das Heft zuvor durchgearbeitet hat, man kann sich einfach nicht jedes noch so kleine Detail merken (und erst recht nicht Details, die gar nicht im Heft drinstehen). Außerdem hab ich bei der Biotante auch schon mehrfach den Eindruck gewonnen, dass sie gezielt darauf aus ist, einen nicht zu verstehen, wenn man sich auch nur geringfügig missverständlich ausdrückt, um dann direkt Punktabzug zu geben. Wenn man es bei der überhaupt auf eine 4 schafft, kann man das denke ich für sich selbst guten Gewissens zumindest als 3+ interpretieren ;)

Hälst du dich streng an die vorgegebene Reihenfolge der Hefte? Wenn ich mal ein Motivationstief hab leg ich alles beiseite und schnapp mir ein Heft, das mich wirklich anspricht bzw. wo ich weiß, dass ich mir damit ein einfaches Erfolgserlebnis verschaffen kann (Chemie ist dafür prädestiniert, find ich, weil die EAs so kurz und einfach sind :D).

Ich hoff du überlegst dir das mit dem Abbruch nochmal bzw. die Entscheidung dazu sollte auf jeden Fall nicht aus der Willkür dieser Korrektursadisten resultieren :D

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Fernabi2013

Geschrieben

bei mir wird es leider, wenn, 2014, nix mehr mit 2013....bin leider hinterher.

Aber ich freue mich gerade sehr, dass du mir das wegen Bio schreibst. Ich muss zugeben, ich habe auch wirklich gespickt. Es dann aber in eigenen Worten, auswendig, geschrieben.....also nicht bei allem, aber bei gewissen Dingen.

Bio macht mir eigentlich spass, ich war da auch immer gut, es interessiert mich auch jetzt, aber ich war nun echt entäuscht über das, was dabei rauskam, und das brachte mich ins zweifeln...außerdem bin ich es nicht gewöhnt, bei Anstrengung immer noch schlecht zu sein, das kommt mit dazu.

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libertine89

Geschrieben

Ach du, ich hab bisher noch keinen Fernstudi kennengelernt, der nicht schon das ein oder andere Mal für die EA auf Wikipedia oder im Studienheft gespickt hat... wenn es einem letztlich in irgendeiner Form hilft, das Thema nachhaltig besser zu verstehen finde ich da auch nichts schlechtes dran.

Wie kommst du so in Mathe klar? Du hast auch die MatS-Hefte, oder? Falls dich die ewigen Sätze und Beweise auch mitunter in die Verzweiflung treiben kann ich dir noch ein bisschen Mut machen: die SekII-Mathehefte sind völlig anders, da wurd vor einiger Zeit umgestellt von MatO auf MatA und die Neuauflage enthält nur dort Beweise, wo sie wirklich für das Verständnis notwendig sind, es gibt weniger mathematische Schreibweisen und vor allem endlich auch Anwendungsbezug. Ich hab mich daher entschieden, meine verbleibenden MatS-Hefte (14 - 20) ins Regal zu stopfen und nurnoch die Sek2 zu machen. (Fehlendes Basiswissen eigne ich mir wenn nötig durch andere Quellen an, die MatS-Hefte sind in meinem Augen wirklich der Alptraum schlechthin und eher was für Mathestudenten)

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Fernabi2013

Geschrieben

hihi Mathe...lies mal den Blog, wo ich die Kündigung erwägt habe oder das ganz neue...

Man muss doch die Hefte erledigt haben, wenn man die Oberstufe machen will.....ich glaube nicht, dass es geht, 14-20 liegenzulassen?

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      Hallo,
      im Folgenden möchte ich gerne versuchen, meine Erfahrungen, welche sich während des Studiums angesammelt haben, kurz darzustellen. Ich hoffe, dies motiviert noch-Unentschlossene, sowie derzeit Studierende gleichermaßen.
       
      Warum ein Fernstudium?
       
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      Allerdings hatte ich mir mit einer eigenen Wohnung (ledig, damals keine Freundin, keine Kinder) schon Kosten geschaffen, die ohne die Arbeit nicht zu finanzieren gewesen wären. Deshalb entschied ich mich für ein Fernstudium. Mit meinem Chef bin ich diverse Studiengänge durchgegangen. Letzten Endes hatte er für mich diesen Studiengang bei der Wilhelm Büchner Hochschule ausgesucht. Das war die einzige Hochschule, die diesen Studiengang mit dieser Vertiefungsrichtung angeboten hatte, die auch genau der Sparte der Arbeit entsprach. Mein Chef übernahm 50% der Kosten. Dafür verpflichte ich mich bei ihm für 3 weitere Jahre (eigentlich nur eine Form der Sicherung des Arbeitsplatzes). Sein Angebot, halbtags zu arbeiten, hatte ich abgelehnt. Somit hatte ich durchweg eine 40-Stunden-Woche. Somit ist das Fernstudium nicht vergleichbar mit der Ausbildung, da man ja nicht nebenbei noch etwas macht, sondern in Vollzeit.
       
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      Zu Beginn des Studiums hatte ich alle Prüfungen mit einer 1,x schaffen wollen. Irgendwann habe ich’s eingesehen, dass man dafür entweder sehr, sehr viel mehr Zeit benötigen würde (die ich nicht verballern wollte), oder dass man ein Überflieger sein muss (was ich ebenfalls nicht bin). So bin ich nach 80/20 verfahren. Mit 80 % schafft man schon fast alles und der Rest ist das i- Tüpfelchen, wenn man noch etwas Zeitreserven hat. Eines habe ich allerdings nie aus den Augen verloren: Ich wollte das Studium mit einer Gesamtnote <2,4 abschließen. Das ist mir auch gelungen. Ich habe eine 2,14 erlangt (alle Noten samt deren Gewichtung. Dafür empfehle ich www.gradeview.de).
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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.