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Wissenschaftliches Arbeiten

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Servus

89 Aufrufe

Am Samstag nach der IUF-Klausur war noch die Präsenz zu WSA. Nach dem ersten Teil war ich total frustriert, weil die gute Frau uns gesagt hat, dass wir, wenn wir Ende Juli BSP abgeben müssen, jetzt Anfang Mai so langsam mal mit der Literaturrecherche anfangen sollten, damit wir keine Zeitprobleme bekommen. Ich frag mich immer noch, wie das neben Klausuren funktionieren soll, aber sie meinte, da müssen wir eben durch. :ohmy:

Der zweite Teil war dann überraschend motivierend. Es ging darum, wie man ein Thema findet, das eng genug eingegrenzt ist, um sinnvoll in 10 - 15 Seiten bearbeitet werden zu können. Den Themenkomplex wusste ich ja bereits, jetzt hab ich auch zumindest ein "Arbeitsthema". Und ich werde die HPR dann auf der BSP-HA aufbauen lassen. Das heißt, ich bin jetzt nach der Präsenz mindestens zwei Schritte weiter als davor.

Nach der WIP-Klausur hab ich zwei Wochen Luft, bevor es an die Vorbereitung für OPR geht, da werde ich mal den einen oder anderen Nachmittag in der StaBi verbringen und Literatur wälzen. Ich hab schon mal bisschen im Internet gesucht und ein paar Titel rausgeschrieben, teilweise kann ich die sogar von meiner ehemaligen Ausbilderin bekommen *freu*

OPR ist ja ein reines Anwendungs- und Übungsfach, ähnlich wie Mathe. Meint ihr, da können auch zwei Wochen Vorbereitung ausreichen? Normalerweise plane ich immer 3 Wochen ein, davon ist aber meistens eine Woche reines Lernen der Zusammenfassung und das entfällt ja in diesem Fall.

Dann hätte ich sogar drei Wochen Zeit für die Literaturrecherche und könnte dann parallel zur Prüfungsvorbereitung für MKP eventuell schon mal den Aufbau der Arbeit planen. In meinem Kopf besteht schon ein ganz grober Plan. Am 30.6., nach der MKP-Klausur ist dann direkt noch die BSP-Präsenz und da wäre es ja ganz hilfreich, wenn ich evtl. schon eine Grobgliederung hätte, um zu klären, ob das so funktioniert oder ob ich umplanen muss.

Dann sollte ich mich vielleicht mal etwas näher mit Citavi befassen, damit ich das auch sinnvoll einsetzen kann. Ich hab mal ein bisschen rumgeklickt, aber so wirklich durchgeblickt hab ich noch nicht...

Ich seh schon, mir wird bis Ende Juli definitiv nicht langweilig werden...aber die erste Juliwoche ist auf jeden Fall lernfrei, da sind wir nämlich im Urlaub *freu* Und da lass ich schön brav alles, was mit Studium zu tun hat, zu Hause und genieße das hoffentlich schöne Wetter!


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6 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Einerseits finde ich es gut, dass die Dozentin euch quasi vorgewarnt hat, dass es nötig ist jetzt schon langsam mit der Recherche zu beginnen. Andererseits wäre es natürlich zu euren Bedenken was den Zeitaufwand angeht schön gewesen, wenn mehr als ein "Da müssen Sie eben durch" gekommen wäre. Aber insgesamt liest sich Dein Beitrag ja doch recht zuversichtlich, dass Du da schon durch kommen wirst :-)

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Naja, sie meinte, dass das eben auch ein Anspruch eines Hochschulstudiums ist, dass man so was mit einplanen muss.

Ich bin tatsächlich inzwischen wieder zuversichtlich. Zur Not muss ich eben den einen oder anderen Samstag/Sonntag in der Bib verbringen - richtiges Studentenfeeling :-)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Naja wer sich auch noch 2 Wochen Urlaub mitten ins Semester plant... ;)

OPR reichen 2 Wochen aus, ich hab damals auch etwas überrascht die Vorbereitung eingedämmt weil soviel eingeplante Zeit gar nicht nötig war.

Was BSP angeht... meine Lernstatistik verrät mir, dass ich damals Mitte Mai 2 Wochen nur für Literatur suchen und lesen verbraucht habe. Dann kam OPR und ich habe beides in 2 Wochen parallel gemacht. Ist auch eine schöne Abwechlsung, das eine ist eben Zahlen und machen und das andere Buchstaben und nur lesen :)

Eure Dozentin hat also vollkommen Recht, man muss unbedingt schon im Mai aktiv werden. Sonst reicht die Zeit nach MKP auch nicht aus, da sollte eigentlich nur noch geschrieben werden. Aber im schlimmsten Fall wird eben nach MKP noch gelesen und dann in 2 Power-Wochen die Hausarbeit geschrieben. Hat eine Kommilitonin so gemacht, sie hatte Urlaub gebucht und hatte somit nach MKP nur 2 Wochen Zeit zum Schreiben...

Wenn du schon ein Thema kennst ist das Schwerste eigentlich schon erledigt :thumbup:

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Tja, Urlaub muss sein! Wenn ich erst nach der Abgabe von BSP Urlaub geplant hätte, wären wir mitten in den Sommerferien gewesen und das ist auch Mist. Das muss einfach gehen, dass ich zumindest eine Woche davon nix mache!

Wenn ich für OPR nur 2 Wochen einplane, dann hab ich drei Wochen Luft für Literaturrecherche, das gefällt mir!

MKP ist ja Ende Juni und ich hatte parallel dazu Recherche eingeplant, aber wenn ich das jetzt vorher schaff, ist das natürlich viel besser! Bei der Präsenz nach der MKP-Klausur hoffe ich dann, noch letzte Fragen klären zu können und dann kann ich nach dem Urlaub mit schreiben durchstarten!

Wie krieg ich jetzt noch raus, ob mein Thema so überhaupt funktioniert!? Nicht dass ich mich da jetzt voll drauf einschieße und dann sagt mir am 30.6. in der Präsenz jemand "nee, so geht das nicht"...am besten mal über das Sekretariat im SZ den Dozenten anschreiben, oder?

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HannoverKathrin

Geschrieben

Hast du von deiner Dozentin keinerlei Kontaktdaten? Evtl. kann da wirklich das SZ weiterhelfen und dir eine Emailadresse vermitteln.

Oder hast du die Dozentin evtl. noch in einer anderen Präsenz?

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Nee hab ich nicht. Ich hatte bisher noch nicht die BSP-Präsenz und müsste eh erst mal im Ablaufplan nachschauen, wer das überhaupt macht. Ich glaube, es war niemand, den ich schon mal hatte. Leider machts nicht mehr die, die es sonst wohl immer gemacht hat, von der hätte ich nämlich die Kontaktdaten gehabt =)

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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.