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Berufsbegleitender Master "Beratung in Weiterbildung, Bildung und Beruf"

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Markus Jung

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Bei meinen Recherchen zum Thema Bildungsberatung und insbesondere zur Weiterbildung in diesem Bereich bin ich auf einen neues, sehr interesssantes Master-Angebot der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster WWU Weiterbildung gemeinnützige GmbH gestoßen, das jetzt im Sommersemester 2012 erstmalig angeboten wird. Es handelt sich um einen Master of Arts zum Thema "Beratung in Weiterbildung, Bildung und Beruf".

Das vier-semestrige Masterstudium umfasst einen Präsenzanteil von fünf Wochenenden pro Semester. Hinzu kommen Online-Lernphasen und Nachbereitungsphasen. Für die Praxis sorgen Persönlichkeitscoachings im Einzeltraining, Lehrberatungen in der Gruppe sowie Intervisionsarbeit, die von den Studierenden selbst organisiert wird.

Zu den Zugangsvoraussetzungen gehört leider auch ein abgeschlossenes, fachlich einschlägiges Erststudium - da bin ich dann mit meinem Diplom-Informatiker FH wohl raus - auch wenn dieser die Fachrichtung Informations- und Kommunikationsmanagement hatte.

Ansonsten hätte ich mir durchaus vorstellen können, mich mit dieser Möglichkeit näher zu beschäftigen, auch wenn die Teilnahme an den fünf Präsenz-Wochenenden pro Semester für mich nur schwer zu organisieren wäre.

Naja, und die Kosten sind auch nicht ganz ohne: 12.900 Euro Teilnahmeentgelt.

Wer sich näher mit dem Studiengang beschäftigen möchte - hier gibt es alle Infos:

http://weiterbildung.uni-muenster.de/weiterbildungsangebote/master-in-beratung-in-weiter-bildung-und-beruf/uebersicht.html


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8 Kommentare


Das könnte etwas für Absolventen von Biwi (Fernuni Hagen) sein.

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Markus Jung

Geschrieben

Das könnte etwas für Absolventen von Biwi (Fernuni Hagen) sein.

Ja, wobei die FernUni Hagen ja auch einen Master anbietet (M.A. Bildung und Medien - eEducation), den viele nach dem Bachelor absolvieren. Aber für diejenigen, die in den Bereich der Bildungsberatung möchten, kann das eine interessante Option sein.

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Das klingt nach einer interessanten Alternative für einen Master. Falls ich doch noch einen dranhängen sollte. Danke für deine Recherche :)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich habe mir die Lerninhalte grade mal angeschaut. Für das, was da an praktischer Beratungskompetenz vermittelt werden soll, halte ich 5 Wochenenden Präsenz pro Semester eher noch für knapp!

Ich komme mir ja schon wie eine Platte vor, die einen Knacks hat. "Bildungsberatung" ist ein kommunikativer Prozess, gleich ob das nun "in echt" passiert oder online. Wer immer das vorhat, der ist vermutlich gut beraten, diese Beratungskompetenz zu trainieren!

Inhaltlich ist das Studium mit Sicherheit sehr interessant!

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Markus Jung

Geschrieben

Ich habe mir die Lerninhalte grade mal angeschaut. Für das, was da an praktischer Beratungskompetenz vermittelt werden soll, halte ich 5 Wochenenden Präsenz pro Semester eher noch für knapp!

Die Praxis kommt ja noch dazu:

1. Persönlichkeitscoachings im Einzeltraining

2. Lehrberatungen in der Gruppe

3. Intervisionsarbeit

Ich komme mir ja schon wie eine Platte vor, die einen Knacks hat. "Bildungsberatung" ist ein kommunikativer Prozess, gleich ob das nun "in echt" passiert oder online. Wer immer das vorhat, der ist vermutlich gut beraten, diese Beratungskompetenz zu trainieren!

Geht Fernstudium-Infos.de nicht ein Stück weit auch als Trainingsplatz durch? ;-)

Sicherlich tut ergänzend jeder gut daran, sich gerade für die Startphase auch noch eine qualifizierte und erfahrene Person zu suchen, mit der eine Supervision stattfindet.

Inhaltlich ist das Studium mit Sicherheit sehr interessant!

Bisher das Angebot, das für mich am ehesten passen würde - auch wenn leider die Besonderheiten der Online-Beratung fehlen. Diese wiederum gibt es in einem anderen Master in Beratungswissenschaften (den ich auch noch hier vorstellen werde), der dann aber wieder nicht speziell auf die Bildungsberatung ausgerichtet ist.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Geht Fernstudium-Infos.de nicht ein Stück weit auch als Trainingsplatz durch? ;-)

Sicher sind solche Foren ein Trainingsplatz, aber auch für die Beratung hier brauchen Sie (falls Sie jetzt von sich reden! ;) ) Supervision.

Zumal Sie hier ja zwei Rollen innehaben. Oder sogar drei!

Betreiber, Moderator, Berater

Und die sind nun mal nicht ein und dasselbe!

Sachich ma soooo ...

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Markus Jung

Geschrieben

Also solange das Ganze im Forum stattfindet, sehe ich mich meine Beraterrolle in erster Linie so, wie die aller anderen Benutzer auch und denke, dass die öffentliche Diskussion auch als Korrektiv wirkt, wenn es mal in die falsche Richtung geht.

Ganz anders würde ich das bei einer nicht-öffentlichen Beratung 1:1 sehen - die ich aus dem Grunde auch aktuell nicht anbiete, mir aber durchaus vorstellen könnte.

Andererseits würde das "Training" hier sicherlich mehr bringen, wenn es im Rahmen einer Supervision ein intensiveres Feedback dazu geben würde, da stimme ich absolut zu.

Danke an dieser Stelle für die stets sehr hilfreichen Denkanstöße.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich zitiere mich ausnahmsweise mal selbst:

Zu den Zugangsvoraussetzungen gehört leider auch ein abgeschlossenes, fachlich einschlägiges Erststudium - da bin ich dann mit meinem Diplom-Informatiker FH wohl raus - auch wenn dieser die Fachrichtung Informations- und Kommunikationsmanagement hatte.

Heute habe ich von der Uni Münster die Info bekommen, dass das Studium nicht unbedingt einschlägig sein muss und fehlende Kenntnisse zum Beispiel im Bereich der Erziehungswissenschaften auch vor Beginn des Studiums noch erlangt werden könnten.

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      Guten Morgen,
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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
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      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
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      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!