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MBA Marketing--Management mit Vorkurs an der FH Kaiserslautern, Standort Zweibrücken

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tinchenz2507

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So, nun bin ich auch (fast) Fernstudentin und deshalb dachte ich, ich lasse Euch an meinen Erfahrungen teilhaben. Dieser Blog ist dann quasi auch für mich eine gute Zusammenfassung und später auch ein Rückblick.

Ich habe nun monatelang geforscht und mir verschiedene Möglichkeiten angeschaut. Ich bin zu den jeweiligen Infoveranstaltungen gefahren (OU, dieverse FHs und Fernunis) und habe mich mit Dozenten und Absolventen unterhalten.

Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, das Angebot der ZFH über die FH Kaiserslautern, Standort Zweibrücken MBA Marketing Management anzunehmen. Und dies aus folgenden Gründen:

- in 2,5, Jahren den MBA ohne Vorstudium zu machen, ist ein Zeitrahmen, der gut absteckbar ist

- ich mache das Studium der persönlichen Herausforderung wegen, für meinen Job benötige ich es nicht. Ich bin in der glücklichen Lage, im Unternehmen ständig weiterzukommen und habe einen Chef, der mich sehr fördert. Aber auch das könnte sich rein theoretisch mal ändern

- erneut von 0 anfangen, also mit dem Bachelor, sehe ich einfach nicht ein. Auch wenn meine IHK Abschlüsse quasi nichts mehr "gelten" so habe ich ja doch etwas dabei gelernt und mir Fachwissen angeeignet. Außerdem wie oben genannt ist mir der Zeitaufwand zu groß.

- Mir hat der Campus und das Konzept sehr gut gefallen. Es handelt sich um ein Fernstudium mit ca. 4 Präsensphasen pro Semester. Die Präsentsphasen sind immer Freitag Mittag bis Samstag Abend. Man hat keine Wochenziele wie das bei anderen Fernunis gängig ist, sonder muss am Ende des Semesters entweder 2 Klausuren und 1 Semesterarbeit oder 1 Klausur und 2 Semesterarbeiten abgeben. Außerdem hat man standortnahe Lerngruppen, worin man die Themengebiete der Semesterarbeiten gemeinsam erarbeitet. Die Semesterarbeit an sich muss allerdings alleine geschrieben werden. Weiterhin steht ein Onlineportal mit allen nötigen Unterlagen, Foren, etc zur Verfügung, das man jederzeit allerorts nutzen kann.

- es sind pro Jahrgang recht kleine Gruppen

- Der MBA ist AQUAS zertifiziert. Hat zwar kein so tolles Ranking, ist aber für meine Zwecke absoult ausreichend und ist anerkannt.

- Die Kosten sind überschaubar

- die Betreuung ist hervorragend

Nun noch ein paar Worte zu dem Vorkurs und der besagten Eingangsprüfung. Der Vorkurs umfasst 1 Semester mit 4 Präsensphasen und am Ende steht die Eingangsprüfung. Diese besteht aus 4 Teilen. 1 schriftliche Klausur mit Schwerpunkt Mathematik und Statistik. 1 wissenschaftliche schriftliche Arbeit eines vorgegebenen Themas, Umfang ca. 40-50 Seiten. Eine Präsentation dieser Arbeit vor einem Kolloquium. 1 mündliche Prüfung der Dozenten, worin ein gewisses wirtschaftliches Grundwissen, die Beweggründe für das Studium und das Wissen über unsere Hochschullandschaft (Bologna, etc) abgefragt werden. Des weiteren muss man innerhalb des Vorkurs einen Englischtest (Richtung TOEIC) absolvieren, darin geht es aber mehr um die Einschätzung der Englischkenntnisse.

Ich habe eine Kollegin, die sich ebenfalls für dieses Studium inklusive Vorkurs entschieden hat und so haben wir eine gemeinsame wöchentliche Lerngruppe und organisieren und motivieren uns gegenseitig. Ich stehe noch ganz am Anfang und bin entsprechend motiviert.

Die Mathe-Unterlagen habe ich inzwischen schon mal grob durchgearbeitet und ich sehe es als machbar an. Viel Matrizen, viel Algebra, aber ich hatte Mathe-LK und deshalb war alles, was ich bisher gesehen habe machbar. Die Unterlagen sind hervorragen, mit vielen Übungsblättern und den Lösungen dazu.

Ich bin noch gespannt auf Statistik, da habe ich nur wenig Erfahrung. Aber wie gesagt, ich schau mal.

Drückt mir die Daumen ;-)


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6 Kommentare


Also der MBA selbst dauaert 2 Jahre und mit dem Vorkurs sind es dann 2,5? Der Vorkurs klingt ziemlich anspruchsvoll. Vor allem die wissenschaftliche Arbeit würde mich extrem verunsichern. Wenn man das vorher noch nie gemacht hat, weil man ja keinen Bachelor vorweisen muss, dann ist das sicherlich ein harter Brocken. Du klingst allerdings sehr optimistisch und ich drücke dir für dein Vorhaben die Daumen :)

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tinchenz2507

Geschrieben

Ja, das ist ja auch der Sinn dabei! Ich will ja den Master nicht geschenkt. Die Diskussioni wird ja oft geführt, ob ein Master ohne Erststudium überhaupt was taugt :-) Ich lasse mich da allerdings nicht beirren, sondern versuche mich durchzubeißen :)

Und ja, es ist etwas difizil sich in das wissenschaftliche Arbeiten einzuarbeiten. Aber ich habe schon häufiger Diplomarbeiten von Freunden korrigiert, von daher kann ich mir einen ungefähren Rahmen vorstellen. Ich werde es am Ende sehen, wie die Bewertung war.

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Hallo tinchen,

ich überlege im Moment auch, den MBA an der FH Kaiserslautern zu machen.

Wie gefällt es dir bisher?

Wo hast du denn Infos über Rankings her, kennst du die Links noch? Ich finde da leider bisher nichts..

Grüße

Anna

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Hallo Anna,

hier findest Du etwas zu AQAS: http://www.aqas.de/kategorie/akkreditierte-studienprogramme/

Hier ein Artikel in der Zeit: http://www.zeit.de/2011/39/C-MBA-Akkreditierung

http://www.mba-guide.de/dossier/mba-akkreditierung.html

Hier noch was von der Süddeutschen: http://mba.sueddeutsche.de/pag/akkreditierung

Und bezüglich des Rankings der FH Kaiserslautern musst Du einfach mal googeln, da gibt's jede Menge.

Mir gefällt es sehr gut! Der ed Media e.v. kümmert sich sehr um die Fernstudenten und ich kriege jede Menge Unterstützung in allen Fragen. Die sind echt gut organisiert. Geh am besten mal zu der Info-Veranstaltung, da kannst Du alles erfragen.

Viele Grüße

Tina

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Hallo Tina,

danke für die Antwort!

Ich hatte dich so verstanden, dass du viele Rankings zur FH Kaiserslautern/ zum Studiengang selbst hast, da habe ich nämlich leider bisher nichts gefunden.

Wie leicht oder schwer fällt dir das Studium denn? Die Gestaltung von Unterrichtsmaterial und von Präsenzen?

Und noch eine ganz simple Frage..

kommst du aus der Nähe von Zweibrücken oder wie reist du immer zu den Präsenzen?

Hab mal bei der Bahn geschaut und eine einfache/direkte Verbindung scheint es da ja nicht zu geben,..

Grüße

Anna

Aber deine Artikel waren unabhängig davon auch schon interessant :)

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tinchenz2507

Geschrieben

Hallo Anna,

sorry. erst war einfach zu viel los, dann war ich in Urlaub und viel für die Uni zu tun und schwupps ziehen die Monate vorbei :-)

Ich hoffe, es kommt nicht zu spät, hier aber trotzdem noch die Antworten.

Mir liegt das Studium, da ich schon jede Menge betriebswirtschaftliche Erfahrung habe. Von daher kann ich gut folgen. Die Kommilitonen, die aus der Ingeneursrichtung kommen, die müssen da mehr reinfinden. Ansonst ist es glaube ich wie jedes Fernstudium. Es ist immer zu wenig Zeit und man muss sich sehr selbst motivieren. Aber ich habe einfach Lust drauf :-)

Vor jeder Semesterarbeit denke ich "Och nein, nicht schon wieder". Aber danach habe ich immer sehr viel gelernt und bin froh, dass ich mir ein Thema vernünftig erarbeitet habe. Ich nehme echt viel aus dem Fernstudium mit. Es bringt mich weiter. Vor allem, weil es so praxisorientiert ist. Die Präsenzen sind kurz und knapp und man sollte sich vorab zu Hause etwas vorbereiten.

Die Unterrichtsmaterialien sind gut strukturiert und man kann sie gut durcharbeiten. Vor den Präsenzen bekommst du manchmal noch zusätzliche Unterlagen, die Du mitbringen musst. Die Lernplattform ist extrem gut und die gesamte Orga des ausführenden edMedia e.v. Die zuständigen Kontaktpersonen sind schnell und man bekommt immer eine zufriedenstellende Antwort.

Zweibrücken liegt 150 km weg von mir - also nicht zu weit. Es sind 3-4 Präsenzphasen im Semester (Freitag und Samstag). Ich übernachte dann immer in einem Hotel.

Ich hoffe, das hat geholfen?

Liebe Grüße

Tina

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)