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Zusammenfassungen? Nicht bei mir.

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Sandra82

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Ich glaube, ich bin der einzige Mensch auf der Welt, der es schafft, eine Zusammenfassung inhaltlich größer zu machen als es der Ursprungstext ist.

Soweit läuft alles ganz gut, das Studium ist ein selbstverständlicher Teil eines jeden Tages geworden, auch, wenn ich manchmal nicht viel Zeit aufbringen kann. Am Wochenende zum Beispiel - ich hätte wirklich gerne gelernt, denn ich bin eh kein Sonnenmensch, das sehen meine Kinder aber anders. Also waren wir fast das ganze Wochenende draußen im Garten. Meinen Blumen hats gut getan, aber meinem Studium nicht.

Meistens schaffe ich nur morgens, nachdem der Kleine nochmal einschläft, zu lernen, das sind aber auch bloß 1, 2 Stunden. Abends, wenn ich lernen könnte (so ab 8 Uhr) dann bin ich gar nicht mehr richtig aufnahmefähig, weil ich einfach nur hundemüde bin.

Momentan quäl ich mich aber auch durch das Thema, dabei geht es einfach nur um die "Beziehungen der Psychologie zu anderen Wissenschaften". Also nichts weltbewegendes, aber ich finde, ziemlich ungenau geschrieben, nicht auf den Punkt gebracht, so viel Themen angeschnitten und nicht weiter ausgeführt.... deshalb hat meine Zusammenfassung einen Umfang von 5 Seiten, und 5 Seiten hat der Text im Skript. Wenn man bedenkt, dass meine Schrift und der Zeilenabstand kleiner sind:rolleyes: Aber das ist eben, weil ich vieles nachschlagen oder googeln muss, weil ich Begriffe definieren muss oder kurz angeschnittene Themen näher ausführen muss um es auch richtig verstehen zu können.

Und dann die einzelnen Wissenschaftsdisziplinen... Biologie, Psychobiologie, Physiologie, Neurologie, Neurowissenschaften, Philosophie, Sprachwissenschaften...

Ist ja alles wirklich interessant, aber ich weiß nicht... der Text im Skript ist nicht meins. Statt klipp und klar zu schreiben "Psychologie und Biologie so und so" und "Neurowissenschaft und Psychologie so und so" wird so drumrum geredet, irgendwie so unklar. Aber vielleicht empfinde ich das auch nur so. Manch einer mag ja gut mit der Schreibweise klar kommen.

Trotzdem - ich muss lernen, wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden. Ich markiere fast alles im Text. Ich frage mich echt, wie ich das damals in meiner Ausbildung oder danach im Studium gemacht habe, da ging es doch auch, warum jetzt nicht?

Diese Multiple Choice Klausuren sind auch nicht das Beste für mich, weil ich mir tausend Fragenkombinationen ausdenke während des Lesens. Dadurch halte ich natürlich alles für wichtig. Wenn ich mir denke - ach, das kannst du weglassen - dann überlege ich es mir im nächsten Moment anders, denn genau DAS könnte ja eine Frage werden.

Fazit: ich bin zu langsam. Ich hänge im Plan hinterher und ich schaffe definitiv keine 3-4 Stunden am Tag zu lernen. Jedenfalls nicht richtig konzentriert.

Aber: mein Baby kriegt jetzt schon eine Mahlzeit Brei am Tag, mit der Zeit wird das Stillen also weniger und ich glaube oder hoffe, dass ich dann ein bisschen leistungsfähiger werde. Er wird auch älter und schläft dann hoffentlich bald besser.

Kommt Zeit, kommt Rat.

:)


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14 Kommentare


Rumpelstilz

Geschrieben

Auch ich kann nicht am Abend lernen, da bin ich einfach platt. Und das mit den Zusammenfassungen wird vermutlich mit der Zeit besser, also kürzer werden. Ich könnte mir vorstellen, dass dir das eigene Formulieren hilft, die Dinge zu verstehen - und das ist ja sehr gut.

Ich denke, dein Lerntempo wird sich einpendeln. Wenn du langsamer bist als vorgesehen, dann dauert dein Studium halt länger. Bei dir ist ja die Alternative, aussschliesslich Mutter zu sein, was durchaus auch als Vollzeitjob gelten könnte. So gesehen ist langsamer studieren ja wesentlich erfolgreicher als gar nicht studieren, oder?

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Hey, du bist immerhin schon deutlich weiter als ich. Ich habe noch 60 Seiten vor mir, lese und frage mich die ganze Zeit, was ich wohl markieren soll. Beim Lesen denke ich immer "Aha, zur Kenntnis genommen" und weiß gar nicht, was ich notieren soll, was da nicht schon stünde.

Kurs 3400 ist mir deutlich leichter gefallen, weil ich mich da richtig reinarbeiten konne. Das liegt mir offenbar besser als dieses Geschwafel aus 3401. ;)

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Emmma, ich bin nicht weiter als du. Ich hab aus allen drei Kursen erst das jeweils erste Kapitel fertig und bei 3400 das zweite. Ich gehe also mit dem Plan, den wir bekommen haben. Nur, nach diesem Plan muss ich jetzt bis Ende nächster Woche noch die zweiten Kapitel aus 3401 und 3402 schaffen.

Aber ich denke, das Zusammenfassen an sich ist für mich keine gute Methode. Ich mach mir jetzt Karteikarten mit Anki. Ich glaube, damit lerne ich besser. Krampfhaft Zusammenfassungen zu schreiben ist ja auch nicht der Sinn. Es ist zwar so, wie Rumpelstilz sagt - ich schreibe das also in meinen eigenen Worten, dadurch lerne ich es ja auch, aber trotzdem ist mir das zu mühselig, weil ich wirklich einfach das Problem habe, zwischen wichtigem und unwichtigem unterscheiden zu können.

Aber das "Aha, zur Kenntnis genommen, und nun?" - das kenne ich auch :-)

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Nur, nach diesem Plan muss ich jetzt bis Ende nächster Woche noch die zweiten Kapitel aus 3401 und 3402 schaffen.

Hast du schon einen Blick auf 3401 geworfen? Das ist die Hälfte des Skripts und ich bin beinahe umgefallen, als ich das gesehen habe. Ich muss das unbedingt diese Woche durcharbeiten, nächste Woche wird mich sicher wieder 3400 beschäftigen, weil ich da auch viel in Moodle arbeite...

Ich bin jedenfalls etwas beruhigt, dass es dir bei vielen Dinge so ähnlich geht wie mir. Wobei... Zusammenfassungen schreibe ich nicht, das wird vermutlich eher die zweite Phase in der direkten Prüfungsvorbereitung. Bislang lese ich, markiere und mache Notizen im Text und am Rand. Mal sehen, wie weit ich damit komme.

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Kleiner Tipp zum zweiten Kapitel von 3401 - zumindest letztes Semester war nur ein kleiner Teil des Skriptes klausurrelevant. Es lohnt sich, anzugucken, was klausurrelevant ist und was nicht. Bei uns war dafür noch eine Vorlesung relevant, die etwa das behandelte, was aus dem Skript nicht relevant war. Aber dennoch hat das den Leseaufwand vermindert. ;)

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Ja, ich habe gesehen, wie lang 3401 ist. Und dass der Plan dann dafür so wenig Zeit vorsieht... aber gut, ich finde 3401 interessanter als 3400 und von daher geht es eigentlich. 3402 finde ich eine Qual, weil es mich einfach gar nicht interessiert. Zumindest das erste Kapitel nicht. (Semesterplan, Stundenplan, ToDo-Liste).

Jetzt, wo ich das ganze Anfangszeug von 3400 in die Karteikarten "kloppe", frage ich mich, warum ich das am Anfang so kompliziert fand, sind doch eigentlich alles logische und auch einfache Dinge. ALSO: ich denke, je mehr man liest, desto leichter erschließt sich alles und ich glaube jetzt immer mehr daran, dass mehrmals lesen (auch mit Abständen dazwischen von mehreren Tagen), die beste Variante ist, um wirklich zu verstehen.

So, für heute bin ich auch fertig, außerdem fängt das Baby gerade zu meckern an... gute Nacht ihr Lieben :-)

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Markus Jung

Geschrieben

Deine Überlegungen kann ich gut nachvollziehen. Ich finde auch, dass die Skripte einfach oft nicht gut geschrieben sind und statt klipp und klar etwas zu schreiben, wird oft etwas angerissen und dann mit etwas ganz Anderem weitergemacht usw.

Ist zwar vielleicht nicht die perfekte Klausurvorbereitung, aber ich schreibe meine Zusammenfassungen nun so, wie sie meinem Verständnis dienen, und nicht mit dem Ziel, jedes Detail zu notieren. Kann ich mir aber auch "erlauben", da ich wahrscheinlich eh keine Klausuren mitschreiben werde. Aber vielleicht hilft es Dir ja auch, erstmal etwas schneller voran zu kommen und einen Überblick über die Inhalte zu gewinnen. Du kannst dann später Deine Notizen ja immer noch um weitere Details ergänzen.

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Kleiner Tipp zum zweiten Kapitel von 3401 - zumindest letztes Semester war nur ein kleiner Teil des Skriptes klausurrelevant. Es lohnt sich, anzugucken, was klausurrelevant ist und was nicht. Bei uns war dafür noch eine Vorlesung relevant, die etwa das behandelte, was aus dem Skript nicht relevant war. Aber dennoch hat das den Leseaufwand vermindert.

Okay, das ist nicht meine Art zu arbeiten. Ich kann nicht direkt Kapitel auslassen, nur weil es nicht prüfungsrelevant ist, da bin ich eigen. Ich denke, daran werde ich wahrscheinlich in der direkten Prüfungsvorbereitung vor der Klausur kürzen, aber im Moment bearbeite ich alles gleichwertig.

Ja, ich habe gesehen, wie lang 3401 ist. Und dass der Plan dann dafür so wenig Zeit vorsieht... aber gut, ich finde 3401 interessanter als 3400

Echt? Nein, mir geht es genau andersherum. Ich fand 3400 so interessant und 3400 ist für mich lästiges Übel. ;)

Jetzt, wo ich das ganze Anfangszeug von 3400 in die Karteikarten "kloppe", frage ich mich, warum ich das am Anfang so kompliziert fand, sind doch eigentlich alles logische und auch einfache Dinge.

Hm, nein, einfach finde ich das ehrlich gesagt immer noch nicht, aber ich mag dieses "Knoten-im-Gerhirn-Gefühl", wenn ich mir über bestimmte Dinge den Kopf zerbreche. Bei mir besteht nur das Risiko, dass ich dann vom 100sten ins 1000ste komme und das Wesentliche aus den Augen verlieren. Da muss ich definitiv aufpassen und darf mich nicht so festbeißen.

Nutzt du die Diskussionsforen in Moddle eigentlich?

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Nutzt du die Diskussionsforen in Moddle eigentlich?

Ja, ich bin recht aktiv dabei. Du auch?

Knoten-im-Gehirn-Gefühl ist für mich nichts, da bekomme ich echt Kopfschmerzen. Ich denke das ist vor allem bei dem philosophischen Krams so, da hab ich das Gefühl, dass sich in meinem Hirn irgendetwas verdrehen muss, damit ich das nachvollziehen kann. Ich bin eher der Faktentyp, ich brauche klare Aussagen. Wie Markus schon sagt, manche Dinge werden angeschnitten und einfach stehen gelassen, so dass man sich fragt - ja und? Nun? War das jetzt wichtig, so das ich das vertiefen muss, oder war das jetzt nur mal eben so am Rande erwähnt?

Den Text von Schönpflug habe ich jetzt durch, schön geschrieben, aber der Teil mit der Metaphysik war für mich grauselig. Ich finde das schlimm, das ist mir zu hoch. Den Teil mit den Naturwissenschaftlichen Fächern fand ich gut, vor allem biologische Psychologie, Hirnforschung und so. Aber wenn ich schon lese: Transzendentale Philosophie[/i da fängt das Brummen im Kopf schon an:lol:

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Ja, ich bin recht aktiv dabei. Du auch?

In 3400 schon, beim Rest habe ich nicht das Gefühl, mir würden die Diskussionen besonders viel beringen. Ganz einfach, weil ich da keinen großen Diskussionsbedarf habe. Diese Woche halte ich mich also zurück und schaue mal, was die nächste in 3400 so bringt.

Wie gesagt, ich mag dieses Gedankengewurschtel, weil ich mich dadurch irgendwie intensiver mit den Themen beschäftige. Außerdem finde ich es spannend, was es alles für krude Gedankenkomstrukte gibt. ;) Mal sehen, wie spannend ich es noch finde, wenn es in der Klausur abgefragt wird. :blink:

Hast du gesehen, dass nun auch Präsenzveranstaltungen angeboten werden? Wirst du versuchen, dich für eine anzumelden? Ich würde ja sehr gern, nur geht es leider nicht. :-(

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Präsenzveranstaltungen sind momentan für mich ungünstig, ich wüsste gar nicht, wohin mit den Kindern.

Aber ich habe es auch noch nicht gesehen, wo hast du das gefunden?

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Es gab eine Rundmail mit Verweis auf das Studienportal mit den Terminen.

http://www.fernuni-hagen.de/KSW/bscpsy/studienorganisation/seminare.shtml

Ende Juli ist der errechnete Geburtstermin für mein Baby. Ich denke, es macht wenig Sinn, mich für ein Seminar Mitte/Ende Juli anzumelden, dass auch noch 400 Kilometer weit entfernt stattfindet. Stuttgart wäre vom Termin vielleicht noch okay, aber ich lebe quasi am anderen Ende Deutschlands, so dass ich mir die Fahrt vier Wochen vor der Geburt auch nicht mehr zumuten mag. ;)

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Aaaah wie süß! Meine Schwangerschaft ist schon 6 Monate her. Die Zeit vergeht wie nix.

Du hast Recht, das wäre natürlich zu anstrengend.

Die Mail hab ich gar nicht bekommen, dankeschön, ich werd mal rein gucken.

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Die Zeit vergeht wie nix.

Mmh, genau davor habe ich dieses Mal auch Angst... ;) Mal abwarten, ob ich dieses Semester die Klausur schaffe oder doch lieber auf nächstes Jahr verschiebe.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls