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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Schrott bleibt Schrott?

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Fernstudienakademie

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Neulich habe ich von einem witzigen Projekt gelesen, bei dem zwei Studierende die Aufgabe hatten, für eine Seminararbeit im Fach „Kommunikationsdesign“ ein „besonderes“ Buch zu gestalten.

Ein tiefer Griff in die Trash-Kiste

Die beiden Studierenden haben diese Idee einmal gegen den Strich gebürstet und dafür eben keinen „wertvollen“ Text à la Goethe und Schiller ausgewählt, sondern einmal ganz, ganz tief in die Trash-Kiste gegriffen.

Ihr Projekt sah folgendermaßen aus: Die beiden Studenten transkribierten in mühevoller, anstrengender und nervender Kleinarbeit das Finale von „Germanys Next Top Model“ – mit jedem „Wow!“ und jedem „Hallo Thomas“ und jedem „Wusch!“, das Heidi Klum und ihre Kompagnons so während der Sendung von sich gaben.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,802708,00.html

Diesen Text, versehen mit „Regieanweisungen“ und unterteilt in verschiedene „Akte“ und „Auftritte“, veröffentlichten sie dann - und zwar nicht in einem „Trash-Design“, sondern in dem wohl jedem aus der Schulzeit bekannten Reclam-Format: Kleine gelbe Heftchen mit schwarzer Schrift auf dem Cover, die schon auf den ersten Blick erkennen lassen: „Achtung, hier drin steckt ein Klassiker!“

Schrott in neuem Gewand

Das Ergebnis dieses Projektes ist wirklich verblüffend: Heidi Klums Model-Show wird so fast zu einem echten „Drama“, das seine Höhepunkte hat und die Zuschauer zu unterhalten weiß. Und man merkt, wie blödsinnig und banal die von Heidi Klum und Co. ausgestoßenen Texte in Wirklichkeit sind. Ok, das wusste eigentlich schon vorher jeder;) , aber wenn man es einmal schwarz auf weiß vor Augen hat, ist man schon platt...

Mit den Erwartungen der Leser spielen

Im Prinzip macht dieses Projekt deutlich, dass die Verpackung eines Buches (Cover, Einband, Schrifttype etc.) bestimmte Erwartungen beim Leser weckt. Und dass es sehr unterhaltsam sein kann, mit diesen Erwartungen zu spielen. ;)

Anne Oppermann

P.S.: Wie wichtig sind Euch beim Bucheinkauf eigentlich Cover und Co.?


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6 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Spontan musste ich an den Spruch "Kleider machen Leute" denken - das scheint ähnlich auch für Bücher zu gelten...

Ist bekannt, mit welcher Note die Seminararbeit bewertet wurde?

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Fernstudienakademie

Geschrieben

In dem Interview stand, dass die beiden Designer eine 1,0 bekommen haben.

Eine abgefahrene Idee kann also durchaus sehr gute Noten nach sich ziehen...

Eine ähnlich schrille Idee ist Jule Gudehus' "Genesis": die Schöpfungsgeschichte erzählt in Form von Piktogrammen. Echt klasse! Ich glaube, auch für diese Examensarbeit gab es eine 1...

http://www.amazon.de/Genesis-Juli-Gudehus/dp/3551684537/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1336462798&sr=8-1

Ich finde es immer wieder spannend, welche neuen Ideen Designer rund um das Konzept "Buch" haben....

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Die Idee finde ich sehr witzig.:) Ich habe eben mal in den Artikel hineingeschaut und ein paar Auszüge gelesen: Da braucht man echt Nerven oder ein gut gewähltes Sortiment an Stimulanzien, um das "Werk" zu lesen;)

Zu deiner Frage: Ich wähle mir Bücher nicht vordergründig nach dem Cover aus. Aber manchmal macht mich ein gutes Cover neugierig und ich gucke dann gezielter hin und greife vielleicht zu einem Buch, welches mich auf den ersten Blick nicht gleich interessiert hätte. Das gilt insbesondere für Belletristik.

Gleichwohl erfreue ich mich an schön aufgemachten Covern. Insbesondere wenn ich ansprechende Romane lese und dazu auf ein gelungenes Coverbild zurückblicken kann, gibt mir das immer ein gutes Gefühl - so als hielte ich ein kleines Gesamtkunstwerk in der Hand.;)

Bei Sachbüchern hat für mich das Cover eine viel geringere Bedeutung. Da kommt es für mich auf den Inhalt an.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Neulich hatte ich einen Thriller in der Hand - leider fällt mir jetzt werder Autor noch Titel ein...

Umwunden war das Cover aber mit einem Verband plus Sicherheitsnadel. Fand ich schon ziemlich aufwändig und für ein Cover eines ganz stinknormalen Krimi schon recht klasse.

Es kann dabei allerdings sein, dass ein solcher Aufwand nur für "ausgewählte" Leser betrieben wurde - bei dem Buch handelte es sich nämlich um ein Leseexemplar, das meiner Buchhändler-Schwester vom Verlag zur Verfügung gestellt bekam.

Dass Cover nicht nur schön sein können, sondern noch zusätzliche Infos enthalten können, sah ich neulich beim Buchumschlag von Nerera Riesco: Der Turm der Könige. Das Cover dieses historischen Romans enthielt neben vielen stimmungsvollen Bildern auch einen historischen Stadtplan von Sevilla, dem Ort der Handlung. Das macht schon was her... ;)

Solche aufwändige "Verpackungen" habe ich bis jetzt allerdings bei Sachbüchern noch nicht gesehen.

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Markus Jung

Geschrieben

P.S.: Wie wichtig sind Euch beim Bucheinkauf eigentlich Cover und Co.?

Überhaupt nicht wichtig. Auf den Inhalt kommt es mir an :-)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Mit dem Cover ist es so eine Sache: Wenn ich von einem interessanten Buch weiß, dann schreckt mich das Cover nicht vom Buch ab. Umgekehrt kann es aber vorkommen, dass ein interessantes Cover Aufmerksamkeit ergattert und mich so, trotz dem Titel, zum Lesen des Rückentextes verleitet und somit zum Kauf führen kann.

Wichtig ist, dass ein Cover zum Buch passt. Also wenn z. B. keine Objekte gezeigt werden die mit der Story gar nichts zu tun haben und somit keinerlei Verbindung zum Inhalt darstellen.

Schön finde ich auch, wenn Bücher vom selben Autor evtl. ähnliche Cover erhalten und somit eine Ähnlichkeit hergestellt wird (z. B. Tommy Jaud). Blöd ist allerdings, wenn diese Cover alle gleich sind (vgl. -teilweise- die Bücher von Cecelia Ahern).

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.