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Zwei Arten von Bildungsberatung im Fernstudium?

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Markus Jung

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In letzter Zeit habe ich mir Gedanken dazu gemacht, welche Beratungsanlässe es eigentlich rund um das Thema Fernstudium gibt. Und wenn man mal von fachlicher Beratung absieht (die meiner Meinung nach vor allem die Aufgabe der Dozenten ist, ggf. auch der Studierenden untereinander) komme ich auf zwei große Bereiche:

1. Beratung im Vorfeld zur Auswahl des passenden Bildungsangebotes

Hier gilt es dann zu klären, welche Ziele mit der Weiterbildung erreicht werden sollen, aber auch welche Voraussetzungen mitgebracht werden. Wichtig finde ich auch, ob jemand überhaupt für die Lernform Fernunterricht geeignet ist und viele weitere Anforderungen, die an das Fernstudium gestellt werden wie zum Beispiel Flexibilität, Kosten, Präsenzanteil usw.

2. Beratung während des Fernstudiums

Während die Auswahl meiner Meinung nach sehr viel mit Fakten und dem Abgleich von Kriterien zu tun hat, sehe ich hier eher weiche Faktoren, die insbesondere auch je nach Persönlichkeit sehr unterschiedlich sind. Zum Beispiel dazu, wie man sich über die lange Zeit eines Fernstudiums motivieren kann, wie das Lernen strukturiert werden soll oder auch wie das Auswendiglernwissen am Besten in den Kopf rein kommt.

Sicherlich kann man beide Bereiche noch weiter untergliedern, aber im Wesentlichen sollte es das doch sein, oder? - Was ggf. noch hinzu kommen könnte, ist eine Art Karriereberatung, wie es dann mit dem Abschluss weiter geht bzw. wie man das Studium auch schon vor dem Abschluss nutzen kann. Aber das würde ich dann im Kern eher nicht mehr als Bildungsberatung, sondern eher als Karriereberatung sehen, auch wenn sich das sicherlich nicht klar trennen lässt, weil natürlich insbesondere die Auswahl des Studiengangs auch schon ganz entscheidend für den späteren Nutzen sind.

Meine Fragen zur Diskussion:

Seht ihr das auch so? Habt ihr andere Gedanken? - Welche Fragen haben euch vor dem Studium beschäftigt bzw. beschäftigen euch heute, bei denen ihr euch Unterstützung gewünscht habt bzw. wünscht. Habt ihr diese ggf. hier im Forum oder auch auf anderem Wege (zum Beispiel direkt von den Anbietern) erhalten, was habt ihr vermisst?

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6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zu Punkt 2:

Das würde sich doch dann zum einen in Lernberatung (also, wie lerne ich, welche Vorgehensweise passt zu mir bzw. zum aktuellen Stoff) und zum anderen in Coaching unterteilen, oder? Und gibt es da dann wirklich nochmal spezifische Unterschiede zwischen Fernstudium und (Präsenz)Studium/Lernen allgemein?

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Also nur mal kurz gehirngestürmt und unstrukturiert die Punkte, an denen ich mir Ansatzpunkte für eine Beratung vorstellen kann:

Entscheidungsfindung "Wo soll es überhaupt hingehen?"

Entscheidungsfindung "Womit erreiche ich meine Ziele am besten?"

Einstieg - "Wie binde ich Lernen wieder in meinen Tagesablauf ein?"

"Wie gehe ich mit Widerständen während des Studiums um?"

"Welche Möglichkeiten ergeben sich aus meiner Bildungskarriere?" (eher Karriereberatung?)

"Studiere ich den richtigen Studiengang? Soll ich wechseln?"

"Ich habe kein konkretes Ziel, möchte mich aber weiterbilden - wie soll ich vorgehen?"

"Ich komme nicht mehr voran und möchte abbrechen!"

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@TomSon: Meinst Du, dass die Lernberatung und das Coaching sich da klar voneinander abgrenzen lassen? Ich glaube, dass geht sehr stark ineinander über.

Ich sehe da schon auch Unterschiede zwischen Fernstudium und Präsenzstudium. Zum einen ist die Methode und das Material zum Teil unterschiedlich, besonders ist aber das Fernstudium häufig ein berufsbegleitendes Studium mit vielen zerteilten Lernphasen und Mehrfachbelastungen, während im Präsenzstudium meist größere zusammenhängende Lernblöcke möglich sind und es oft auch so ist, dass man sich mehr auf das Lernen konzentrieren kann, da es weniger konkurrierende Anforderungen gibt.

@chille: Interessant besonders die Überlegungen, dass die Weiterbildung nicht immer gradlinig verläuft, sondern auch Wechsel des Studiengangs, Abschlusses bzw. vielleicht auch der Schwerpunkte durchaus der richtige Weg sein könnten - und auch das erkennen, wann eine Fortsetzung des Studiums nicht mehr sinnvoll ist.

Die Anlässe würde ich aber größtenteils dann auch wieder in die von mir genannten beiden Kategorien einordnen können.

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Meinst Du, dass die Lernberatung und das Coaching sich da klar voneinander abgrenzen lassen?

Ja.

Ich sehe da schon auch Unterschiede zwischen Fernstudium und Präsenzstudium.

Naja, da sehe ich die Unterschiede aber wiederum allerhöchstens bei dem Anteil der "Lernberatung". Wenn ich mir Coaching ansehe, so sehe ich da keinen großen Unterschiede in der Methodik, dem Vorgehen - natürlich sind die Themen anders gelagert, aber im Prinzip wird sich das Coaching bei einem berufsbegleitenden Lerner, Präsenzstudenten oder Fernstudenten her von der Herangehensweise nicht unterscheiden. Deswegen die Frage, inwiefern sich Punkt 2 bei Fernstudenten so fundamental von anderen Studenten unterscheiden soll.

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Meinst Du, dass die Lernberatung und das Coaching sich da klar voneinander abgrenzen lassen?

Ja.

In wiefern?

Deswegen die Frage, inwiefern sich Punkt 2 bei Fernstudenten so fundamental von anderen Studenten unterscheiden soll.

Vielleicht nicht methodisch, aber doch inhaltlich von der Art der Probleme her gesehen.

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Vielleicht würde zur "vorbereitenden Beratung" auch noch so etwas wie "passt ein Fernstudium überhaupt" gehören. Ich stelle mir darunter so etwas wie eine Erfahrungssammlung vor: In welchen Situationen machen Leute Fernstudiengänge? Wann kann man diese in Bewerbung gut "rechtfertigen"? Welche Hindernisse können in welchen Lebenssituaitonen auftreten und wie kann man diesen begegnen? etc.

Allenfalls würde hier ein Aufzeigen von Alternativen sinnvoll sein.

Mir fällt immer mal wieder auf, dass im Forum Anfragen von Leuten kommen, bei deren Situationen ich mir denken: Hier finde ich ein Fernstudium nicht angebracht. Oder: Hier fände ich aber wichtig, dies und das zu berücksichtigen, wenn ein Fernstudium angestrebt wird.

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