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Es gibt mich noch :)

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Webby

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Hallo miteinander,

ich habe ja lange überlegt ob ich nochmal einen Blogeintrag schreibe oder nicht, da ich jetzt schon weiß, so etwas auch in Zukunft nicht schaffe regelmäßig hinzubekommen (zeitlich), aber auch weil der letzte Blogeintrag wieder so lange her ist, dass ich all das was in jener Zeit passiert ist ohnehin nicht mehr zusammen bekomme. Nichtsdestotrotz habe ich mich dann doch entschieden einen Eintrag zu schreiben, da ich irgendwie doch das Bedürfnis habe, der Welt hier bei FI.de mitzuteilen, dass ich eben nicht aufgegeben habe, noch am Ball bin und es leistungstechnisch immer noch sehr gut läuft.

Deshalb eine kurze Zusammenfassung über das gut letzte halbe Jahr:

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Die Klausuren des 4. Semesters habe ich im Dezember wieder alle am Block geschrieben und auch erfolgreich abgeschlossen:

Embedded Systems: 2,3

Grundlagen Elektronik: 1,0

Signale und Systemtheorie: 1,0

Prozesskommunikation (B-Aufgabe): 1,0

Mathematik III (B-Aufgabe): 1,3

Auf Embedded Systems ließ es sich einfach schlecht vorbereiten, weil es ein Fach ist, in dem alle bisher behandelten Informatik-Themen zusammenlaufen und hier nochmal grob abgefragt werden. Das Rep empfand ich hier allein der Themeneingrenzung schon wertvoll; mit der Note bin ich trotzdem zufrieden 

Grundlagen Elektronik war auch ohne Rep gut zu meistern, während Systemtheorie trotz der Note, schon ein heftiges Thema darstellt und nicht umsonst von den meisten Kommilitonen als mitunter das schwerste Fach im Studiengang. Das Rep von Prof. Petersohn hat aber auch hier gut dazu Beizutragen die letzten Unklarheiten aus den furchtbar schlechten Lernheften zu beseitigen und etwas Sicherheit bei den Aufgaben zu gewinnen.

Zu den B-Aufgaben kann ich nicht mehr viel sagen, da ich diese noch ein paar Wochen vor den Klausuren bearbeitet hatte, kann mich aber noch soweit erinnern, dass diese im Gegensatz zu anderen B-Aufgaben recht fair waren.

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Das nächste Thema ist hier schon oft diskutiert worden: „Fernstudium und Beziehung“.

Ich sag nur eins: KATASTROPHE!!!

War ja nun knapp 1 Jahr wieder mit einer zusammen, seit ein paar Monaten dann getrennt. Dies war bereits die 2. Beziehung während der Fernstudienzeit (inkl. SGD) und genau wie bei der vorherigen, hat der Faktor Studium einen großen Keil in die Beziehung getrieben. Möchte mal nicht behaupten dass allein das Fernstudium der Trennungsgrund war, aber es hat einfach stark dazu beigetragen, wie jeder vermutet: eben ein Zeitproblem das wiederum zu anderen Problemen führt und über die man sich streitet. Eskaliert ist es dann nach den Klausuren des 4. Semesters.

Wenig Zeit für sie hatte ich ja durchgehend, aber besonders wenig in der Klausurvorbereitungsphase. In dieser Zeit ist sie dann (natürlich?) öfters mit anderen Typen unterwegs gewesen, in der Hoffnung ich hätte nach den Klausuren wieder (viel) mehr Zeit für sie. Da ich aber keine Semesterferien habe und auch nicht noch länger studieren will als ohnehin schon, hatte ich eben auch nach den Klausuren nur bedingt Zeit. Daraufhin hatten wir uns getrennt, nur 2 Wochen später aber wieder zusammengekommen mit einer größeren Zeitinvestition meinerseits. Mit meinem Studium bin ich dann kaum noch vorwärts gekommen und gescheitert ist die Beziehung dann wie so oft bei einem zweiten Anlauf dann 2 Monate später erneut. Durch dieses Gefühlschaos habe ich dann ca. 3 Monate Konzentrationsschwierigkeiten gehabt, welche ich nun zusätzlich hinterherhänge.

Nach dieser wiederholten Erfahrung bin ich der Meinung eine Frau während dem Studium kennenzulernen und so aneinanderzuwachsen keine gute Idee ist. Die Zeit für ein Date bekomme ich ohnehin nur sporadisch zusammen, wobei man sich ja grad am Anfang verstärkt sehen möchte. Und egal wie man es auch dreht, möchte ich sie mehr sehen verlangsamt sich mein Studium, möchte ich mehr lernen vernachlässige ich sie… vom Sportmangel möchte ich gar nicht reden, denn Sport ist eben auch wichtig für mich und wo oder wie soll ich das alles so reinquetschen, das alle Elemente gleichermaßen erfüllt sind. Ich glaube wenn man bereits eine starke Beziehung hat und das Fernstudium dann anfängt, steht man besser da als wenn man erst während dem Studium eine kennenlernt. So wächst man nämlich langsam in das Ganze rein und der langjährige Partner kann einem eine gute Unterstützung sein, auch oder gerade im Haushalt. Bis zum Ende meines Studiums (voraussichtlich Ende nächstes Jahr) möchte ich auf jeden Fall keine Beziehung mehr eingehen.

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Thema: Berufspraktisches Semester

Dieses habe ich auch in der Zeit hinter mich gebracht. Die Anerkennung lief überraschend problemlos; hatte mit dem Beruf als Industriemechaniker ja zunächst ein wenig Bedenken. Den Bericht habe ich wie gefordert auf knapp 20 Seiten gebracht. Mit der Bewertung war ich absolut unzufrieden, weshalb ich den Korrektor auch entsprechend angeschnauzt hab. Die Organisation rund um das BPS ist einfach mehr als bescheiden: wie erreich ich welchen Ansprechpartner, wie/wann und überhaupt setz ich mich mit ihm in Kontakt etc. Ich habe deshalb den Bericht einfach erstellt und abgeschickt ohne je Kontakt mit dem Betreuer zu haben, wodurch sich auch die schlechte Bewertung ergeben hat. Ein OK als bestanden gab es ja trotz allem, womit die Sache für mich abgehakt ist und bei der Bachelorarbeit dann hoffentlich besser abläuft.

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Nun zum Aktuellen:

Das 5. Semester möchte ich im August ablegen, wobei ich da folgende Fächer schreibe:

Elektrische Messtechnik

Elektronische Schaltungen

Automatisierungstechnik

Die prüfungsrelevanten Hefte bin ich bereits durch und bearbeite derweil schon die Hefte für „Informationstechnologie für Ingenieure“ welche sich sehr angenehm lesen. Mit der Klausuren Vorbereitung beginne ich dann ca. 6 Wochen vorher. Die B-Aufgabe „Objektorientiere Programmierung“ die ebenfalls ins 5. Semester gehört, habe ich auch mit 1,0 abgegeben 

Zusätzlich zum zentralen Lernstoff lerne ich gerade noch Visual C++, da ich trotz des Studiums ja immer noch keine „sinnvollen“ Programme schreiben kann, dies aber sowohl privat, als auch im Beruf bald brauchen werde. Außerdem eröffnen sich meiner Meinung nach gerade damit die Möglichkeiten einer später interessanten Bachelorarbeit oder Projektarbeit.

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Wie ihr seht drückt die Zeit an allen Ecken, d.h. ich bin nach wie vor gefühlt um 180% ausgelastet.

Und wie ihr seht ist aus einem kurzen Bericht wieder ein halber Roman geworden. Ich hoffe das liest sich überhaupt einer durch :D

Soweit so gut, wie gesagt, ich bleib am Ball und wünsche auch den anderen viel Erfolg weiterhin 

Bis hoffentlich bald ;)


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13 Kommentare


WillWasWerden

Geschrieben

Webby rult! Das ist kein Blogeintrag, sondern ein Roman - trotzdem Danke für die Insights!

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grandmaster

Geschrieben

Bin unten angekommen!! :-)

Hut ab, ich beneide dich.

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Hab bis zum Ende gelesen ; )

Schön mal wieder von dir zu hören und alles Gute weiterhin!!!

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eisenbahner

Geschrieben

lies sich toll lesen, sehr interessant, da wartet man gern auf den nächsten Beitrag

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Ist ja "bald" vorbei. Danach kannst Du wirklich stolz auf Dich sein. Was das private angeht tut es mir natuerlich leid, aber auch da findet sich schon wieder was. viel Erfolg weiterhin!!!

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ja ich kann gar nicht erwarten bis das Grauen ein Ende hat... Studienzeit = ganz schlimme Zeit

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Es mag jetzt vielleicht eine schlimme Zeit für doch sein, allerdings kanst du danach umso mehr stolz auf dich sein!

Ich drück dir die Daumen, dass es sich auch bald mit dem Privaten vereinbaren lässt :)

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Markus Jung

Geschrieben

Klasse, dass Du Dir die Zeit für dieses Update genommen hast und auch so offen warst zu schreiben, wie belastend so eine Weiterbildung sein kann.

Was die Beziehung angeht, sehe ich es ähnlich wie Du: Es ist leichter, wenn vor dem Beginn des Studiums schon eine gefestigte Beziehung vorhanden ist, als während der Weiterbildung etwas Neues zu beginnen. Bei Dir kommt noch hinzu, dass für Dich der Sport (wenn ich das so richtig mitbekommen habe) auch sehr wichtig und zeitintensiv ist, das kann dann nicht mehr alles klappen.

Jetzt bis zum Ende des Studiums nicht mehr aktiv auf Partner-Suche zu gehen hört sich für mich daher zwar recht rational, aber durchaus nachvollziehbar und vernünftig an. Und wenn es wirklich irgendwo zufällig richtig "einschlägt", wirst Du vermutlich eh nichts dagegen tun können (und wollen) und wärst dafür evtl. sogar bereit, eine Verlängerung Deines Studiums zu akezptieren.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass dies noch lange nicht Dein letzter Blog-Eintrag war.

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danke Markus für die bestätigenden Worte :)

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Mh, ich bin wahrscheinlich weit und breit der einzige Mensch, dem eine Beziehung nicht wichtig ist und mir rein gar nichts bringt. Ich hab mein Leben lang immer nur Kurz-Zeit-Affären gehabt und mir fehlt nichts. Bin aber schon 37 und mich würd mal interessiern, ob es noch mehr Fern-Studium-Singles hier gibt.

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Lernhilfentk

Geschrieben

Ich denke dass sich Fernstudium und Beziehung recht gut vereinen lassen, es kommt aber drauf an, welche Ansprüche oder Ideen man von beidem hat: Ich persönlich habe den Anspruch, in Beziehungen recht frei zu sein und mein eigenes Ding zu machen (was nichts mit offenen Beziehungen zu tun hat, da steh ich nicht drauf). Mein Partner muss mit Fernstudium oder ohne akzeptieren, dass ich nicht ständig sms schreibe, telefoniere geschweige denn persönlich zur Verfügung stehe. Das gilt auch mal für die Wochenenden. Bei einem anderen Verständnis würde es sicher schwieriger sein.

Mein Verständnis und Anspruch an mein Fernstudium: Also mein Lernaufwand hält sich irgendwie ziemlich in Grenzen. Das liegt sicher auch daran, dass ich schon 12 Jahre Berufserfahrung habe + Ausbildung, da gehen die theoretischen Inhalte irgendwie flotter von der Hand. Bei meinem Studienanbieter diskutieren wir viele der Inhalte im Studienforum, und verinnerlichen sie auf diese Weise. Foren mag ich eh;), und daher ist das nicht wirklich Arbeit für mich. Die Inhalte bleiben irgendwie auch ganz gut bei mir hängen durch die Diskussionen. Daher muss ich letztlich nur noch wenig lernen.

Ergo: Wenig zeitintensives Modell von Beziehung + persönlicher Lernaufwand eher weniger = klappt beides super :thumbup:

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Markus Jung

Geschrieben

@Aliud: Interessante Aussage. Gilt das für Dich speziell für Beziehungen in Bezug auf Partnerschaften oder auch allgemein für Beziehungen im Sinne von Freundschaften?

@Lernhilfentk: Ich habe was die Freiheit in einer Beziehung angeht eine ähnliche Einstellung wie Du. Allerdings war mein Lernaufwand damals höher (obwohl es noch keine Foren wie dieses hier gab). Also ich hätte es mir schon schwer vorgestellt, in der Zeit noch eine Beziehung neu aufzubauen.

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      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.