Blog Fernabi2013

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Fernabi2013

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so, hurra, ich habe es heute risikiert und gewonnen. Ich werde also ab August 3 Jahre lang bei DEB die Vorbereitung plus Präsenzunterricht alle 3 Monate zur Nichtschülerprüfung zur Erzieherin beginnen. Ich habe endlich mal alle Voraussetzungen erfüllt, nur die ärztl. Bescheinigung, dass ich als Erzieherin arbeiten kann, hat noch gefehlt. Hatte mich davor gedrückt, es heute aber mit einer kleinen List durchgezogen.....Kostet mich jetzt zwar 2x die Praxisgebühr, aber wurscht...hauptsache ich hab den Schein. Somit ist der Vertrag plus Schein usw. heute in die Post gegangen und ich freu mich wie ein Schneekönig und laufe grinsend durch die Welt. Endlich klappt was. Gut, ich muss noch gucken wie es dann finanziell klappt....und das Abi teste ich ja noch bis Ende Mai (aber ein wenig will ich es schon mal austesten wie weit ich käme....)....aber das mit der Erzieherin bleibt.

Nun brauch ich noch das endgültige OK von der Betriebswirtschaftschule (hatte ich hier schon davon gepostet?) und wenn es dieses Mal mit dem Meisterbafög klappt, dann startet das also auch im August (kostet nix, staatl. Schule, plus Fachabi, IHK-Ausbilder....)

Wenn ich vorsichtig in die ZUkunft gucke, dann muss ich bis 2014 M2 haben, damit ich damit gleichzeitig 1d in Bildungswissenschaft habe. Ich kann von Okt. 2013 bis März 2014 1c schon mal anfordern...und dann dank Betriebswirt im Okt. 2014 die erste Klausur als echte Studentin schreiben und endlich mit Biwi weitermachen. Naja, ,aber erstmal gucken.....


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10 Kommentare


werkstattschreiber

Geschrieben

Ich werde also ab August 3 Jahre lang bei DEB die Vorbereitung plus Präsenzunterricht alle 3 Monate zur Nichtschülerprüfung zur Erzieherin beginnen.

Viel Erfolg und alles Gute! Das ist ein harter Job. Ich habe die Ausbildung 5 Jahre bei der Tochter erlebt, allerdings in Vollzeit und Präsenz-Unterricht (2 Jahre Sozialassistenz, dann 3 Jahre Staatl. anerkannte Erzieherin / gefühlte tausend Praktika). Da gab es nichts geschenkt. „Frauentausch“ und „Die Super-Nanny“ haben wir als Pflicht-TV geschaut und diskutiert, begleitend zum Unterricht und einiges andere mehr. ;)

und das Abi teste ich ja noch bis Ende Mai (aber ein wenig will ich es schon mal austesten wie weit ich käme....)

Aber nicht mehr Klett?

M2 haben, damit ich damit gleichzeitig 1d in Bildungswissenschaft habe.

Wenn man M2 in Psychologie hat, bekommt 1D bei BiWi angerechnet? Ist Statistik, oder?

Nun brauch ich noch das endgültige OK von der Betriebswirtschaftschule (hatte ich hier schon davon gepostet?) und wenn es dieses Mal mit dem Meisterbafög klappt, dann startet das also auch im August (kostet nix, staatl. Schule, plus Fachabi, IHK-Ausbilder....)

In welchen Bereich fällt das?

Ich habe leicht den Überblick verloren... ;)

Kleine Frage, wenn es erlaubt ist: Wäre es nicht zielführender, eines nach dem anderen zu machen, das aber dann „volle Kraft voraus und mit ganzer Seele“?

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Fernabi2013

Geschrieben

Hallo,

also, ich hab ja z.Bsp. schon bei SGD 1 Jahr den Kurs 'Kindererziehung' absolviert (ging von vor der Geburt bis 18, einiges wurde sogar angeschnitten was in Biwi 1a dran kam....war nicht so läppisch wie man denken könnte....keine Ahnung wie andere dort abschneiden, ich hatte eine 1, weil es mir halt gut gefiel und mein Ding ist. Habe auch schon selbst in einer Krippe gearbeitet....mich interessiert aber eher Schulbetreuung, Sprachförderung...wozu man ja auch Erzieher braucht.

Abi ist Klett...aber da ich mich so schwer tu teils, und da es endlich andere Möglichkeiten gibt und ich ja auch ein wenig sparen muss.....lies meine Matheeinträge, dann weißt du was da gerade so ist.

Ja, seit in Biwi 1d geändert wurde, man nun auch 2 Semester Statistik hat, ist 1d identisch mit M2, und man kann sich diese Module gegenseitig anerkennen lassen. Finde es blöd, dass nun auch in Biwi so viel Statistik ist, aber naja, ist nun halt so...

Das mit dem Betriebswirt, das tat ich ja zufällig auf. Ich hatte mich eigentlich letztes Jahr deswegen schlau gemacht, aber leider fiel der Bafögantrag in die Krankenhauszeit und ging auch schief, da die private Schule die Zusage vom Bafögamt wollte ehe ich von denen eine Zusage bekomme und das Amt wollte eine Zusage von der Schule, somit wurde es nix....Aber derletzt hatte ich mich wegen einem Teilnehmer von mir (ich unterrichte ja in der VHS) nach etwas gesucht und fand so rein zufällig dass man den Betriebswirt in einer staatl. Schule machen kann, sich vieles geändert hat, er wie der IHK-Betriebswirt anerkannt ist. In VZ 2 Jahre, in TZ 2,5...zusätzlich gibt es eben das Fachabi und wenn man Arbeitspädagogik belegt den IHK-Ausbilder. Mich interessiert der Betriebsiwrt nicht die Bohne, also der Inhalt (bis auf Arb.päd.), aber ich könnte Meisterbafög erhalten, notfalls, ich hätte den Meister und obendrein, oder wenn ich nicht bestehe, die Fachhochschulreife. Sicherheit...falls das Abi misslingt. Da mir eigentlich gesagt wurde, der Präsenzunterricht von DEB ist in Cottbus, dachte ich, das geht nicht...aber ich habe nun erfahren gehabt, dass es doch in meiner Nähe wieder den Präsenzunterricht gibt, und da musste ich es einfach wagen ob ich das ärztl. Attest bekomme..

Naja, und da ich auf jeden Fall was in der Hand haben will, Meister/oder Abi und was für das Berufsleben...und beides ja wacklig ist - Schule ob ich 5x in die Schule kann pro Woche (Gesundheit...),oder ob es echt mit dem meisterbafög klappt (ohne werde ich es nicht machen können)....oder ich doch mal zu pleite werde für die Gebühren für die Erziehersache in den 3 Jahren....ich durchs Klettabi falle...will ich das jetzt so.

Ich hatte ja derletzt noch anderes im Gepäck, oder auch Telekolleg, aber diese Dinge kamen auf einmal überraschend und ich habe ein gutes Gefühl im Bauch und es klappt ja merkwürdigerweise auf einmal alles .....meine Voraussetzungen stimmen, etc...

Die Erziehersache würde ich mit voller Seele machen, der Betriebswirt nun jaaaa....aber da der Meister in 2 Jahren winkt und somit eeeendlich wieder die Uni.....zusätzlich zu M2....und der IHK-Ausbilder..geht das schon...sofern ich nicht wegen irgendwas scheitere. Ich mach es schon lange so, 1 ist zu langweilig irgendwie.....bin sowas schon prima gewöhnt.Außerdem ist inzwischen die Geduld am Ende, und wie gesagt, ich will vorsorgen dass auf jeden Fall etwas klappt. Naja.

Ach so, und das Jahr, was normalerweise das Anerkennungsjahr ist, muss man halt während der 3 Jahre Schule hinbekommen, es muss was unter Anleitung sein, aber sogar ein Ehrenamt gilt (solange ich angeleitet werde).Derzeit wird so viel an der Ausbildung geändert, vor allem deshalb, weil die ja händeringend Erzieher suchen...Quereinsteiger haben viele Chancen, hier und da tut sich was...aber ob das so gut ist, weiß ich nicht. Und auf der anderen Seite heißt es ja, Erzieher sollten studieren müssen. Hmmmm.Ich weiß auch, dass ein Erzieher heute anders arbeiten muss als damals....es viel Papierkram gibt, diese Dokumentationen usw.....krass irgendwie.Also, wenn man klassisch arbeitet.

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Hm, ja also ich drück dir natürlich auch die Daumen, und ich lese aus deinen Zeilen heraus, wie euphorisch du bist und welche großen Hoffnungen du nun hast, weil "endlich mal alles zusammengepasst hat".

Nichtsdestotrotz - und auch wenn du es inzwischen gewohnt bist, mehrgleisig auf sämtlichen Überholspuren zu fahren - möchte ich dir dazu raten, einige Gänge zurückzuschalten. Durchatmen, sacken lassen und die Entscheidung, die du da eben getroffen hast, auf dich wirken lassen.

Alles wird gut :)

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werkstattschreiber

Geschrieben

Vielen Dank für Deine Ausführungen.

Warum machst Du den Erzieher nicht an einer staatl. Schule in Vollzeit? Bei uns gibt es so was und man ist im Klassenverbund. Bei dem Job extrem wichtig, wegen der Reflexion, dem Austausch, viele Gruppenarbeiten, usw. Es gab auch BAFöG und im Anerkennungsjahr etwas Kohle. Vom Alter der Teilnehmer (Schüler) war alles dabei: 18 bis 45 J.

Erzieher sind leider nicht gerade überbezahlt, obwohl sie ja eine Menge Verantwortung mit der Aufsicht anderer Leute Kinder übernehmen. Viele denken ja, dass die Krippe, der Hort, die Schule... die komplette Erziehung zu übernehmen hätte und oft ist es auch so. Die Kinder verbringen einen Großteil ihrer Zeit in diesen Einrichtungen, Eltern sind mit „Geld-verdienen“ oder sich selbst beschäftigt. Naja, da bleibt oft nicht viel Spielraum. Vielleicht wohnen wir aber auch in einem sogenannten Brennpunkt, in dem es extrem auffällt. Es gibt solche und solche... [bitte nicht falsch verstehen: Ich will hier keine Diskussion über Elternschaft und Berufstätigkeit lostreten; habe lediglich gewonnene Eindrücke grob dargestellt.]

Bei der schulischen Ausbildung zum Erzieher kann man mit ein paar Fächern zusätzlich auch das Fachabi erwerben.

Und ja, Erzieher sind „Mangelware“. Nach der Ausbildung kam die Tochter in die Verlegenheit, erhaltene Angebote absagen zu müssen!

Ich würde keine Schule (Betriebswirtschaft) beginnen, wenn ich im Vorfeld schon weiß, dass mir das nicht liegt. Die Gefahr, nicht fertig zu machen, ist zu groß.

Nichtsdestotrotz: Eine glückliche Hand bei der Auswahl Deiner Kurse und natürlich weiterhin viel Ausdauer, Motivation und Erfolg!

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Fernabi2013

Geschrieben

Also, erstens müsste ich wieder 1 Jahr warten, zweitens ist es mir zu riskant wegen Meisterbafög (das normale bekäme ich nicht mehr, zu alt), drittens ist es riskant da nicht klar ist ob ich es 5 Tage die Woche schaffe zu laufen und so. Und ob ich dort durchkäme mit den Krücken auf ungewisse Zeit etc....Bin auch nicht so der Schultyp irgendwie, und es ist komisch, wenn man selbst unterrichtet unterrichtet zu werden.

Ich hatte ja mit der Teilzeitausbildung spekuliert aber nicht rechtzeitig einen Job bekommen.

Bei dieser Fernschule gibt es ja diese Quartalspräsenzzeiten, da gibt es ja auch viel Austausch und so...

Ja ich weiß, ich kenne ja eine Erzieherin, die verdienen leider nicht so viel (aber ich will ja auch nicht direkt als Erzieherin arbeiten, je nach dem...) und müssen heutzutage sehr viel leisten.

Ach, meine Ausbildung lag mir auch nicht so sehr, aber da muss man halt durch. Es ist immerhin weniger blöd als Mathe gerade....etwas nicht mögen ist weniger schlimm als etwas nicht können.Da kann man durch, auch wenn es total langweilig ist - immerhin winkt ja ein tolles Ziel am Ende. (leider war heute noch nichts im Briefkasten..)

Also, sollte ich natürlich doch noch überraschend einen 20-30h-Job bekommen dass lasse ich natürlich das mit dem Betriebswirt.

Danke für deine Wünsche!

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Versteh mich nicht falsch, aber wie willst du einen "20-30h-Job" packen, wenn dein Handicap dir nicht einmal einen Schulbesuch erlaubt?! Abgesehen von der Tätigkeit, die du mit deinen Studien letzten Endes anstrebst...

Das hört sich ganz schön dramatisch an :blushing:

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Fernabi2013

Geschrieben

Naja, es gibt Jobs die sich auf 4 Tage verteilen....die sind auch 20h. Oder wenn sie dichter bei mir dran sind oder so. Außerdem fällt das zuverdienen weg was bei der Schule wäre....

Ich habe nicht vor als Betriebswirtin zu arbeiten. Und Erzieher kriegen alles Jobs....paar Stunden pro Woche, ein paar Tage, also, da gibts viele Möglichkeiten, die für mich machbar sind - nur noch nicht jetzt. Und auch als biwilerin kann ich es mir besser regeln (aber bis dahin ist meine Muskelsache hoffentlich geregelter und mein Knie wieder besser...)

Es war immer noch nichts im Briefkasten. Dafür hab ich die Hospitation überstanden, heute hatte mir ja im VHS-Unterricht jemand zugeguckt....puuuuuh. Muss ich nicht allzu oft haben, aber hat gut geklappt...*stolzbin*.Teils musste sie allerdings über meine Teilnehmer schnaufen. Naja, sie sind ja auch ein Fall für sich!

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Ich bin sicher Du siehst den roten Faden!

Die Idee der Nichtschülerprüfung finde ich übrigens hervorragend. Mit Deinen Vorkenntnissen bestimmt gut machbar. Steckt denn die staatl. Anerkennung schon mit drin oder musst Du noch ein Extra-Anerkennungsjahr dran hängen?

Ich sehe Dich ja immer irgendwie im Bereich der Bildungswissenschaft. Das Forum in BiWi ist allerdings voll von Leuten die keinen blassen Schimmer haben was sie denn danach tun könnten. Das ist bei Erzieherinnen ( und wohl auch bei Dir) anders und eine staatl. Anerkennung läßt einen zumindestens finanziell über die Runden kommen.

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Fernabi2013

Geschrieben

Ja, ich sehe den roten Faden sehr gut, er hat zwar Abzweigungen für den Fall der Fälle (man lernt ja schließlich dazu....) aber ich habe ihn (auch wenn andere ihn vielleicht nicht so unbedingt sehen...).

Ja genau, Biwi ist und bleibt mein Hauptding, und es stimmt, viele beginnen es (wie auch Psychologie) und haben keinen Schimmer was damit anfangen. Ich habe ja schon nebenher ein wenig begonnen (die Fortbildungen in der Alphabetisierung, nun mein Job in der VHS...wäre nett wenn es noch mehr werden würde, aber es soll nicht meine einzigste Beschäftigung sein).Viele von den Biwis wollen ja aber auch in die Medien, also Lehrmaterial entwickeln und so...das ist nicht so mein Ding, ich bleibe bei den Menschen. Habe aber auch schon drüber nachgedacht für meine Analphabeten mal leichte Texte/Hefte zu verfassen, die haben ja keine/kaum Schulbildung, freuen sich aber über Wissen...nur gibts halt z.Bsp. über die Steinzeitmenschen, etc...nicht wirklich etwas geeignetes für sie, und Kinderbücher sollte man auch nicht unbedingt verwenden..da etwas zu entwickeln, das wäre natürlich auch was (wir Analphabetendozenten müssen aber sowieso sehr viel Material selbst entwickeln, da es ja kaum Lehrmaterial gibt - gestern z.Bsp. ging es u.a. um diese Benachrichtung von DHL wenn man ein Päckchen verpasst hat, hab das schön aufbereitet und vorbereitet...erstmal natürlich lesen, dann den Text verstehen, und wie krass waren meine Leutchens über die Packstation erstaunt..die wussten nicht dass es die gibt. Klar, sie konnten ja die WErbung nicht lesen die so oft verteilt wurde....das mit der Vollmacht wussten sie auch nicht...).

Ja genau, ich muss ja während der 3 Jahre 1 Jahr Berufstätigkeit zusammenbekommen (bei der Erziehersache), und wenn ich dann zur Nichtschülerprüfung antrete und sie bestehe, dieses Jahr vorweisen kann, dann wäre ich staatl. geprüfte Erzieherin. Und das ist bei Biwi (und für meine Zwecke) ziemlich nützlich.Allerdings wird die Prüfung in Brandenburg stattfinden, in einem anderen Bundesland geht so etwas anscheinend nicht - aber der Abschluss wird natürlich überall anerkannt. (Und obendrein gilt er ja als Meister)

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Also machst du dann Fern-Erzieher-Ausbildung + Betriebswirt-Präsenzschule+ FernAbi + Job alles gleichzeitig? Oo Finde ich ja echt heftig. Wünsche dir natürlich, dass es alles so klappt, wie du es dir vorstellst; allerdings halte ich es für sehr schwierig, ein so hohes Arbeitspensum über 2 Jahre hinweg durchzuhalten. Selbst wenn das Klett-Abi wegfällt...

Aber mit einem starken Willen, den du ja ohne Zweifel hast, ist bekanntlich alles möglich =)

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      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link