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Wie läuft denn so ein Präsenzwochenende eigentlich ab?

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Lernhilfentk

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Durch eine private Nachricht inspiriert werde ich einfach mal etwas ausführlicher beschreiben, wie so ein Präsenzwochenende bei uns in aller Regel abläuft:

Freitags trudele ich so gegen halb 1 oder so in der Mensa ein, wo ich die ersten Kommilitonen treffe. Um 13.30Uhr gehts dann los, bis 19.30Uhr ist Vorlesung.

Meistens machen wir am Freitag viel Theorie, lernen also ziemlich viel. Also z.B. beim Thema Didaktik 1-2 didaktische Modelle durchgekaut, beim Thema Moderation die ganzen theoretischen Hintergründe. Dabei bleibt trotz des Theorieinputs immer noch Zeit für Diskussionsrunden, in denen eigene Erfahrungen eingebracht und ausgetauscht werden können. Pausen dürfen natürlich nicht zu kurz kommen. Auch die Didaktik ist sehr unterschiedlich, manchmal gibt es schon erste Gruppenarbeiten, manchmal schauen wir einen Film, viel läuft über PowerPoint.

Abends gehe ich noch mit denen, die auch vor Ort übernachten was essen bzw. trinken.

Samstags haben wir von 9-18Uhr Vorlesung, wir gehen meist recht früh zum Mittagessen, weil wir einige Allergiker haben, die auf spezielle Sachen angewiesen sind, die die Küche eben zu bestimmten Uhrzeiten dann da hat (Werbung für unsere Mensa:lol:).

Meine Beobachtung ist, dass wir am Samstag viel eigenes Erproben in Gruppen machen. Z.B. haben wir bei der Moderation in kleinen Gruppen einen einzelnen Moderationsschritt erarbeitet und dann über den Samstag hinweg unsere Teamsitzung im Jugendzentrum durchgespielt, Thema "Wir planen unseren Tag der offenen Tür". Die Moderatorengruppen haben sich abgewechselt und mit vielfältigen verschiedenen Angeboten Ideen angeregt und in der riesigen Gruppe der "Teammitglieder" dafür gesorgt, dass man effizient die Vorschläge auswählt, mit denen alle gut können. Je nachdem, welcher Moderationsschritt grade angesagt war. Bei dem Didaktikwochenende haben wir am Samstag unter anderem ein weiteres, drittes didaktisches Modell (Schilling) Schritt für Schritt in der Kleingruppe durchgearbeitet und am Abschluss präsentiert. Das war nicht nur sehr witzig, sondern auch lehrreich.

Falls es weniger Gruppenarbeiten hat, wird der Samstag zum Teil durch Referate ( einige der Kommilitonen haben Spezialausbildungen, die dürfen sich da dann gerne auch einbringen;) ) Filme oder anderweitigen Input abgerundet. Bei den genannten zwei Beispielen hatten wir z.B. nur noch sehr wenig Zeit:rolleyes: Ansonsten gibt es natürlich auch immer noch Pausen, so dass es einem nicht gar zu lang wird. Wobei, so ab 16Uhr wirds teilweise zäh, selbst bei bester didaktischer Aufbereitung:rolleyes:

Insgesamt haben wir ein ziemlich flottes Tempo drauf. Die allermeisten von uns haben aber eben schon eine Ausbildung im sozialen Bereich, daher kennen wir eben schon alle z.B. ein didaktisches Modell, da lernen sich die weiteren Modelle auch um einiges zackiger. :thumbup:

Außerdem habe ich immer den Eindruck, dass wir durch unsere praktische Erfahrung eben sehr genau wissen, was wir tatsächlich in der Praxis brauchen, und daher passen glaub ich alle etwas besser auf - da kann man dann auch schneller machen.;)

Nach der Vorlesung brechen dann alle auch recht zügig auf, viele schaffen es noch früh zu ihren Familien zu kommen. Ich selbst komme, wenn die Bahn nichts verbummelt, so gegen 24Uhr zuhause an. Bin aber bei weitestem nicht die, die als letzte dort eintrudelt....

Ja das so zur Beschreibung, ich hoffe, damit vielleicht ein paar Fragen beantwortet zu haben.


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1 Kommentar


Sehr lebhafter Bericht :thumbup: Schön!

Bei uns ist es ähnlich, nur sind wir Freitags schon ab 9.00 im Haus :blink: und (leider) machen wir die "zähen" Themen auch im Hause, klar. Weshalb es bei uns nicht immer so lebhaft zugeht. :sleep:

Bin aber wirklich gern dort. Die Atmosphäre ist irgendwie gut und wir haben auch sehr angenehme Dozenten.

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