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Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht

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chillie

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Mein Plan/Ziel/Vorhaben den Stresslevel niedriger zu halten hielt ca. 4,5 Wochen (immerhin) - heute Morgen war es dann irgendwie doch wieder so weit.

Der Stresspegel steigt durch eine Kombination von Arbeit und Studium auf einen für mich nicht mehr angenehmen Level.

Immerhin hat es die o.g. 4 Wochen gut geklappt. Ich habe die Termine so gestreckt, dass ich unterwegs wenigstens wieder zu einer Mittagspause komme, dass ich ohne Überstunden wieder nach Hause komme und dass ich unterwegs entspannte 130 fahren kann.

In der Freizeit bin ich wieder zum kochen gekommen und die Stress-Frust Kilos der letzten 6 Monate (+5) habe ich schon wieder erfolgreich eingedämmt (-2).

Nun hat es im Job wieder gerappelt, alle Werktage im Mai sind belegt, Zeit für Bürotage sind aktuell rar gesäht und ich ringe weiterhin mit meinem Personalantrag. Inzwischen bin ich bescheiden geworden - habe aber mit meiner Chefin einen Plan ausgetüftelt, wie wir wenigstens eine Halbtagsstelle mit Entlastungspotential schaffen können. Toi toi toi ...

Damit war der Grundstein gelegt - warum ich aus der Wohlfühlzone geflogen bin liegt allerdings im Einflussbereich der Diplomarbeit.

Während ich nach viel drehen und wenden einfach nicht an mein Praxisbeispiel herangekommen bin (obwohl es ja die "eigentlich" nur die Realität abbildet), habe ich vorgestern zusammen mit der besten Ehefrau der Welt einen Gegenleseabend (2 Std am Stück) veranstaltet und dabei zum ersten mal einen zusammenhängenden Teil der Arbeit selbst gelesen und nachbearbeitet.

Ehrlich gesagt ... ernüchtert ist nicht ausreichend ... ich war entsetzt :(

Was ich da abgeliefert habe verdeutlicht genau die Situation in der alles entstanden ist. Wirre Kombinationen, wenig Zusammenhänge, viel bla-bla und immer wieder Sätze die an kein Ziel führen oder am roten Faden absolut vorbei gehen. Die Strecken die ich am Stück geschrieben habe erkennt man sofort, die sind logisch. Aus vielen anderen Bereichen spricht das Stückwerk.

16 Seiten sind nun vollgekritzelt - oft genug musste ich mir selbst ein Fragezeichen hinmalen. Da es DAS zentrale Kapitel der Arbeit ist muss ich sagen ... so abgegeben müsste ich Angst haben durchzufallen.

Das bringt mich auch an den Punkt... bzw. dahin was mir mein Bauchgefühl schon gesagt hat ... dieser Teil ist nicht wirklich fertig. Zu viel Gestückel, zu wenig verarbeitbares für die Praxis dafür viel außenherum. 3 Kapitel muss ich somit nicht nur verbessern sondern unbedingt neu strukturieren und ggf. ergänzen.

Heute bekam ich zudem das erste Feedback eines Gegenlesers von "außerhalb" - hier habe ich einen Teil abgeliefert, den ich selbst noch gar nicht gelesen hatte. Somit ist das Ergebnis hier beinahe gleich. Aufgeblähte Sätze, missverständliches, umständliches und kein eindeutiges Ziel.

Das Gefühl, dass das Thema für mich nicht korrekt und konkret genug abgegrenzt war, hatte ich schon vor Wochen. Jetzt kann ich natürlich das Gute im Schlechten sehen. Ich merke es jetzt, ich habe Feedback, ich habe mir selbst ein Bild gemacht und sogar selbst erkannt wo die Probleme liegen. Das ist ein Pro!

Allerdings bin ich jetzt gerade absolut demotiviert. Am liebsten würde ich einige Dinge an dem Teil komplett anders aufziehen - weiß aber das ich keine Zeit dafür habe, so dass mir einzig bleibt erst mal grob alles durchzuarbeiten und den bestehenden Text fokussiert auf mein Ziel umzuarbeiten, was mich primär Zeit kostet, die mir wieder für den Rest fehlt.

Meine Hoffnung ist, dass ein sauber nachgearbeiteter theoretischer Teil mich dann aber auch dazu inspiriert das Praxisbeispiel einfacher darüber zu stülpen und zu analysieren.

P.S.: Dieses Blog wurde gesponsert von Motzblog-Productions


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18 Kommentare


Das hört sich nicht gut an. Und mir fällt gerade auch nichts ein, was irgendwie helfen könnte :( aber ich fühle mit dir!

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Ich wünsch dir auch alles Gute, die entscheidende Kurve zu kriegen, damit der Rest einfacher von der Hand geht. Kannst du nicht mit deiner Chefin reden und dir z.B. noch ne Woche Urlaub nehmen?

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Eine Woche Urlaub ist aus aktueller Sicht nicht drin, ich habe gesetzte Termine bis Mitte Juli. Zwischendrin, also in 2 Wochen geht unser CRM-System live (hier bin ich Teilprojektleiter) - hier gibt es sowieso 2 Wochen nach Start Urlaubssperre. Schön wäre es wenn der Job irgendwie für die paar Wochen an das Studium anpassbar wäre, aber dazu hätte ich schon früher reagieren müssen.

Ich werde aber am Freitag mal besprechen ob ich vllt. 1-2 Tage an ein Wochenende hängen kann.

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Rumpelstilz

Geschrieben

Ich habe "gefällt mir" angeklickt, weil ich finde, du hast alles angeschaut und gut analysiert. Stückwerk kann man nicht abgeben, aber darauf aufbauen. Es ist nicht nichts - also munter weiter!

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wasserfall

Geschrieben

Sieh es positiv: Sei froh, dass du Bla-Bla gefunden hast, das kannst du streichen. Damit gewinnst du Platz, den man am Ende immer braucht, um das Seitenlimit nicht zu knacken.

Solange du dich in keine Sackgasse verrennst, geht es doch vorwärts. Vielleicht nicht so gradlinig und schnell wie erhofft.

Hast du einen fachlich neutralen Freund, Kollegen, Verwandten dem du deine Arbeit vorstellen kannst. Schilder diesem Laien die Situation, das Problem, die Lösungsmöglichkeiten, dein Resüme. Erst dann lass ihn die Arbeit überfliegen! Manchmal ist es gerade der unvoreingenommene, laienhafte Blick der Brüche, Lücken oder Sprünge in der Arbeit erkennt. Evtl. musst du dann nur ein paar Brücken einfügen, Abschnitte umsortieren oder unwichtige Details streichen und hast dann deinen straffen roten Faden.

Viel Glück:thumbup:

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Nach 10 korrigierten Seiten hält sich das ganze in der Waage. Alles was ich gekürzt habe, kam wieder hinzu in dem ich plumpe Behauptungen erst mal erläutert habe.

Der Plan mit einem Fremdleser der einzig auf Sinn und roten Faden achtet steht schon. Hierzu möchte ich aber erst mal alles durcharbeiten.

Wie schon gesagt, aus Zeitmangel habe ich den ersten Teil noch kein einziges mal in einem Rutsch selbst gelesen.

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hast du mal darüber nachgedacht, zwischen dem Schreiben zwischendurch mal eine Stunde Fahrrad zu fahren oder durch den Wald zu laufen? ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich bei sowas die Gedanken im Kopf ordnen - die losen Faden und Informationsstückchen ergeben dann ein ganzes, das du nur noch hinschreiben musst.

ist manchmal effektiver als 4 Stunden zu brüten und nichts hinzukriegen.

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wenn ich Nachts im 22 Uhr durch den Wald laufe ist es mir eindeutig zu dunkel ;-)

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dann probier's doch um 20 oder 21 Uhr :) oder um 22 Uhr vielleicht auch nur eine Runde um den Block laufen.....

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich zensiere nun mal meinen eigenen Kommentar. Wichtig ist, dich nicht an Negativem aufzuhängen und somit schenk ich mir jetzt meinen Text voller Sorgen. Besser ist, es wie Rumpel zu formulieren und die Analyse zu loben. Du hast nicht nichts, das ist wahr. Jetzt gilt es sich an diesem nicht-nichts langzuhangeln, hierfür wünsche ich dir gutes Gelingen ! Dass es schwierig ist sich an einem ungeliebten Text ranzumachen und diesen nochmal zu überarbeiten kenne ich selbst sehr gut - habe das Spielchen vor ein paar Wochen/Tagen gehabt. Also Augen zu und durch, hilft alles nichts...

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so abgegeben müsste ich Angst haben durchzufallen.

was mir gerade noch eingefallen ist: wir haben ja schon festgestellt, dass es bei deinen Noten eine (statistisch noch nachzuweisenden) Zusammenhang mit dem Jammern in diesem Blog gibt. Die Noten steigen proportional zu den Jammerblogs.

wenn das bei der DA genau so ist, müsste es doch eigentlich für eine "1" reichen :thumbup::thumbup:

dat wird schon.......

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Bisher bin ich auch schon gut durchgekommen, allerdings musste der Motzblog sein, sonst hätte ich gestern bestimmt nichts mehr auf die Reihe gebracht.

Somit schlage ich den Motzblog © für den Fernstudienpreis 2012 (oder 13) vor!

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So ... Kapitel 1-3 ... 2 Seiten kürzer. Das kann ich sehen lassen. Zudem habe ich fast alles was ein Fremdwort ist durch verständliches Deutsch ersetzt.

Innerhalb von 28 Stunden ein tolles Ergebnis :)

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LillyRocks

Geschrieben

Tschaka! Sehr gut chillie! Mach weiter so, denn ich möchte unbedingt die Bekanntgabe der DA Note ein letztes Mal mit "STREBER!" kommentieren!

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Markus Jung

Geschrieben

Zwei Gedanken, die ich beim Lesen hatte:

Der Stresspegel steigt durch eine Kombination von Arbeit und Studium auf einen für mich nicht mehr angenehmen Level.

Es muss nicht angenehm sein (auch wenn das natürlich schöner wäre), Du musst "nur" durchhalten.

Ehrlich gesagt ... ernüchtert ist nicht ausreichend ... ich war entsetzt

War Deine "beste Ehefrau der Welt" auch entsetzt?

---

Wie gesagt, das waren meine direkten Gedanken beim Lesen und bedeutet nicht, dass ich die Problematik und Belastung Deiner Situation verkennen oder nicht nachvollziehen könnte.

Dennoch denke ich, auch aufgrund deines Kommentars von gestern Abend, dass Du insgesamt gar nicht auf einem so schlechten Weg bist und am Ende triumphieren wirst.

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Tschaka! Sehr gut chillie! Mach weiter so, denn ich möchte unbedingt die Bekanntgabe der DA Note ein letztes Mal mit "STREBER!" kommentieren!

Und was machst Du, wenn ich die allerallerallerletzte Note einfach für mich behalte?!?!?!? :blink::lol:

War Deine "beste Ehefrau der Welt" auch entsetzt?

entsetzt nicht... aber verstanden hat sie teilweise garnichts, bzw. nicht mal ansatzweise das, was ich meinte ausgedrückt zu haben.

Ich habe tatsächlich Sätze geschrieben wie:

Ein wichtiges Element, um auf umkämpften Märkten zu bestehen, ist der Kunde.

Nachdem ich das gelesen habe, musste ich wirklich laut lachen und hab mich selbst gefragt... "Ach wirklich?". Das ist eben der Preis dafür, wenn man in Mikroarbeit so eine DA schreibt. Man kann ziemlich genau erkennen wo ich viel am Stück geschrieben habe und wo ich Mosaikstückchen gepuzzelt hab. An den Stellen kommt so ein inhalts- und sinnloser Text raus. Aber letztendlich war ich überhaupt froh, was geschrieben zu haben.

Wenn man mal 17 Seiten hat, fällt 2 Seiten kürzen leichter... als sich mit 15 Seiten zufrieden zu geben, obwohl noch 2 Punkte offen sind.

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LillyRocks

Geschrieben

Haha! Das geht ja gar nicht! Spätestens wenn wir zusammen auf der Abschlussfeier sind und Du dort für Deine herausragende Abschussnote ausgezeichnet wirst, wissen wir Bescheid. Und dann rufen die dort anwesenden FI´ler im Chor: "STREBER STREBER STREBER!". Warte es ab, der Tag wird kommen :lol:

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      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 5
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link