Springe zum Inhalt
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
  • Einträge
    686
  • Kommentare
    5.314
  • Aufrufe
    21.738

Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
chillie

111 Aufrufe

Mein Plan/Ziel/Vorhaben den Stresslevel niedriger zu halten hielt ca. 4,5 Wochen (immerhin) - heute Morgen war es dann irgendwie doch wieder so weit.

Der Stresspegel steigt durch eine Kombination von Arbeit und Studium auf einen für mich nicht mehr angenehmen Level.

Immerhin hat es die o.g. 4 Wochen gut geklappt. Ich habe die Termine so gestreckt, dass ich unterwegs wenigstens wieder zu einer Mittagspause komme, dass ich ohne Überstunden wieder nach Hause komme und dass ich unterwegs entspannte 130 fahren kann.

In der Freizeit bin ich wieder zum kochen gekommen und die Stress-Frust Kilos der letzten 6 Monate (+5) habe ich schon wieder erfolgreich eingedämmt (-2).

Nun hat es im Job wieder gerappelt, alle Werktage im Mai sind belegt, Zeit für Bürotage sind aktuell rar gesäht und ich ringe weiterhin mit meinem Personalantrag. Inzwischen bin ich bescheiden geworden - habe aber mit meiner Chefin einen Plan ausgetüftelt, wie wir wenigstens eine Halbtagsstelle mit Entlastungspotential schaffen können. Toi toi toi ...

Damit war der Grundstein gelegt - warum ich aus der Wohlfühlzone geflogen bin liegt allerdings im Einflussbereich der Diplomarbeit.

Während ich nach viel drehen und wenden einfach nicht an mein Praxisbeispiel herangekommen bin (obwohl es ja die "eigentlich" nur die Realität abbildet), habe ich vorgestern zusammen mit der besten Ehefrau der Welt einen Gegenleseabend (2 Std am Stück) veranstaltet und dabei zum ersten mal einen zusammenhängenden Teil der Arbeit selbst gelesen und nachbearbeitet.

Ehrlich gesagt ... ernüchtert ist nicht ausreichend ... ich war entsetzt :(

Was ich da abgeliefert habe verdeutlicht genau die Situation in der alles entstanden ist. Wirre Kombinationen, wenig Zusammenhänge, viel bla-bla und immer wieder Sätze die an kein Ziel führen oder am roten Faden absolut vorbei gehen. Die Strecken die ich am Stück geschrieben habe erkennt man sofort, die sind logisch. Aus vielen anderen Bereichen spricht das Stückwerk.

16 Seiten sind nun vollgekritzelt - oft genug musste ich mir selbst ein Fragezeichen hinmalen. Da es DAS zentrale Kapitel der Arbeit ist muss ich sagen ... so abgegeben müsste ich Angst haben durchzufallen.

Das bringt mich auch an den Punkt... bzw. dahin was mir mein Bauchgefühl schon gesagt hat ... dieser Teil ist nicht wirklich fertig. Zu viel Gestückel, zu wenig verarbeitbares für die Praxis dafür viel außenherum. 3 Kapitel muss ich somit nicht nur verbessern sondern unbedingt neu strukturieren und ggf. ergänzen.

Heute bekam ich zudem das erste Feedback eines Gegenlesers von "außerhalb" - hier habe ich einen Teil abgeliefert, den ich selbst noch gar nicht gelesen hatte. Somit ist das Ergebnis hier beinahe gleich. Aufgeblähte Sätze, missverständliches, umständliches und kein eindeutiges Ziel.

Das Gefühl, dass das Thema für mich nicht korrekt und konkret genug abgegrenzt war, hatte ich schon vor Wochen. Jetzt kann ich natürlich das Gute im Schlechten sehen. Ich merke es jetzt, ich habe Feedback, ich habe mir selbst ein Bild gemacht und sogar selbst erkannt wo die Probleme liegen. Das ist ein Pro!

Allerdings bin ich jetzt gerade absolut demotiviert. Am liebsten würde ich einige Dinge an dem Teil komplett anders aufziehen - weiß aber das ich keine Zeit dafür habe, so dass mir einzig bleibt erst mal grob alles durchzuarbeiten und den bestehenden Text fokussiert auf mein Ziel umzuarbeiten, was mich primär Zeit kostet, die mir wieder für den Rest fehlt.

Meine Hoffnung ist, dass ein sauber nachgearbeiteter theoretischer Teil mich dann aber auch dazu inspiriert das Praxisbeispiel einfacher darüber zu stülpen und zu analysieren.

P.S.: Dieses Blog wurde gesponsert von Motzblog-Productions

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  


18 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Das hört sich nicht gut an. Und mir fällt gerade auch nichts ein, was irgendwie helfen könnte :( aber ich fühle mit dir!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich wünsch dir auch alles Gute, die entscheidende Kurve zu kriegen, damit der Rest einfacher von der Hand geht. Kannst du nicht mit deiner Chefin reden und dir z.B. noch ne Woche Urlaub nehmen?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Eine Woche Urlaub ist aus aktueller Sicht nicht drin, ich habe gesetzte Termine bis Mitte Juli. Zwischendrin, also in 2 Wochen geht unser CRM-System live (hier bin ich Teilprojektleiter) - hier gibt es sowieso 2 Wochen nach Start Urlaubssperre. Schön wäre es wenn der Job irgendwie für die paar Wochen an das Studium anpassbar wäre, aber dazu hätte ich schon früher reagieren müssen.

Ich werde aber am Freitag mal besprechen ob ich vllt. 1-2 Tage an ein Wochenende hängen kann.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich habe "gefällt mir" angeklickt, weil ich finde, du hast alles angeschaut und gut analysiert. Stückwerk kann man nicht abgeben, aber darauf aufbauen. Es ist nicht nichts - also munter weiter!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Sieh es positiv: Sei froh, dass du Bla-Bla gefunden hast, das kannst du streichen. Damit gewinnst du Platz, den man am Ende immer braucht, um das Seitenlimit nicht zu knacken.

Solange du dich in keine Sackgasse verrennst, geht es doch vorwärts. Vielleicht nicht so gradlinig und schnell wie erhofft.

Hast du einen fachlich neutralen Freund, Kollegen, Verwandten dem du deine Arbeit vorstellen kannst. Schilder diesem Laien die Situation, das Problem, die Lösungsmöglichkeiten, dein Resüme. Erst dann lass ihn die Arbeit überfliegen! Manchmal ist es gerade der unvoreingenommene, laienhafte Blick der Brüche, Lücken oder Sprünge in der Arbeit erkennt. Evtl. musst du dann nur ein paar Brücken einfügen, Abschnitte umsortieren oder unwichtige Details streichen und hast dann deinen straffen roten Faden.

Viel Glück:thumbup:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Nach 10 korrigierten Seiten hält sich das ganze in der Waage. Alles was ich gekürzt habe, kam wieder hinzu in dem ich plumpe Behauptungen erst mal erläutert habe.

Der Plan mit einem Fremdleser der einzig auf Sinn und roten Faden achtet steht schon. Hierzu möchte ich aber erst mal alles durcharbeiten.

Wie schon gesagt, aus Zeitmangel habe ich den ersten Teil noch kein einziges mal in einem Rutsch selbst gelesen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

hast du mal darüber nachgedacht, zwischen dem Schreiben zwischendurch mal eine Stunde Fahrrad zu fahren oder durch den Wald zu laufen? ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich bei sowas die Gedanken im Kopf ordnen - die losen Faden und Informationsstückchen ergeben dann ein ganzes, das du nur noch hinschreiben musst.

ist manchmal effektiver als 4 Stunden zu brüten und nichts hinzukriegen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

dann probier's doch um 20 oder 21 Uhr :) oder um 22 Uhr vielleicht auch nur eine Runde um den Block laufen.....

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich zensiere nun mal meinen eigenen Kommentar. Wichtig ist, dich nicht an Negativem aufzuhängen und somit schenk ich mir jetzt meinen Text voller Sorgen. Besser ist, es wie Rumpel zu formulieren und die Analyse zu loben. Du hast nicht nichts, das ist wahr. Jetzt gilt es sich an diesem nicht-nichts langzuhangeln, hierfür wünsche ich dir gutes Gelingen ! Dass es schwierig ist sich an einem ungeliebten Text ranzumachen und diesen nochmal zu überarbeiten kenne ich selbst sehr gut - habe das Spielchen vor ein paar Wochen/Tagen gehabt. Also Augen zu und durch, hilft alles nichts...

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
so abgegeben müsste ich Angst haben durchzufallen.

was mir gerade noch eingefallen ist: wir haben ja schon festgestellt, dass es bei deinen Noten eine (statistisch noch nachzuweisenden) Zusammenhang mit dem Jammern in diesem Blog gibt. Die Noten steigen proportional zu den Jammerblogs.

wenn das bei der DA genau so ist, müsste es doch eigentlich für eine "1" reichen :thumbup::thumbup:

dat wird schon.......

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Bisher bin ich auch schon gut durchgekommen, allerdings musste der Motzblog sein, sonst hätte ich gestern bestimmt nichts mehr auf die Reihe gebracht.

Somit schlage ich den Motzblog © für den Fernstudienpreis 2012 (oder 13) vor!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

So ... Kapitel 1-3 ... 2 Seiten kürzer. Das kann ich sehen lassen. Zudem habe ich fast alles was ein Fremdwort ist durch verständliches Deutsch ersetzt.

Innerhalb von 28 Stunden ein tolles Ergebnis :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Tschaka! Sehr gut chillie! Mach weiter so, denn ich möchte unbedingt die Bekanntgabe der DA Note ein letztes Mal mit "STREBER!" kommentieren!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Zwei Gedanken, die ich beim Lesen hatte:

Der Stresspegel steigt durch eine Kombination von Arbeit und Studium auf einen für mich nicht mehr angenehmen Level.

Es muss nicht angenehm sein (auch wenn das natürlich schöner wäre), Du musst "nur" durchhalten.

Ehrlich gesagt ... ernüchtert ist nicht ausreichend ... ich war entsetzt

War Deine "beste Ehefrau der Welt" auch entsetzt?

---

Wie gesagt, das waren meine direkten Gedanken beim Lesen und bedeutet nicht, dass ich die Problematik und Belastung Deiner Situation verkennen oder nicht nachvollziehen könnte.

Dennoch denke ich, auch aufgrund deines Kommentars von gestern Abend, dass Du insgesamt gar nicht auf einem so schlechten Weg bist und am Ende triumphieren wirst.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Tschaka! Sehr gut chillie! Mach weiter so, denn ich möchte unbedingt die Bekanntgabe der DA Note ein letztes Mal mit "STREBER!" kommentieren!

Und was machst Du, wenn ich die allerallerallerletzte Note einfach für mich behalte?!?!?!? :blink::lol:

War Deine "beste Ehefrau der Welt" auch entsetzt?

entsetzt nicht... aber verstanden hat sie teilweise garnichts, bzw. nicht mal ansatzweise das, was ich meinte ausgedrückt zu haben.

Ich habe tatsächlich Sätze geschrieben wie:

Ein wichtiges Element, um auf umkämpften Märkten zu bestehen, ist der Kunde.

Nachdem ich das gelesen habe, musste ich wirklich laut lachen und hab mich selbst gefragt... "Ach wirklich?". Das ist eben der Preis dafür, wenn man in Mikroarbeit so eine DA schreibt. Man kann ziemlich genau erkennen wo ich viel am Stück geschrieben habe und wo ich Mosaikstückchen gepuzzelt hab. An den Stellen kommt so ein inhalts- und sinnloser Text raus. Aber letztendlich war ich überhaupt froh, was geschrieben zu haben.

Wenn man mal 17 Seiten hat, fällt 2 Seiten kürzen leichter... als sich mit 15 Seiten zufrieden zu geben, obwohl noch 2 Punkte offen sind.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Haha! Das geht ja gar nicht! Spätestens wenn wir zusammen auf der Abschlussfeier sind und Du dort für Deine herausragende Abschussnote ausgezeichnet wirst, wissen wir Bescheid. Und dann rufen die dort anwesenden FI´ler im Chor: "STREBER STREBER STREBER!". Warte es ab, der Tag wird kommen :lol:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×

Wichtige Information

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung