Psychologischer Berater bei Impulse

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Einführungsheft bearbeitet

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Markus Jung

41 Aufrufe

Das Einführungsheft zum Impulse-Lehrgang "Psychologischer Berater" habe ich gleich gestern durchgearbeitet. Es hat zwei Abschnitte enthalten.

Im ersten Abschnitt ging es ganz allgemein um Lerntipps, also wann, wo und wie lernen, Pausen, Lerntypen usw. Die Darstellung war recht knapp, dafür gab es ein paar ergänzende Literaturhinweise, wenn man sich weiter damit beschäftigen möchte. Wirklich Neues war für mich nicht dabei. Gut gefallen hat mir aber, dass auch in diesem allgemeinen Abschnitt schon mit Beispielen aus dem Kurs gearbeitet wurde. Es scheint also nicht so zu sein, dass der gleiche Text in allen Impulse-Kursen abgedruckt ist, sondern zumindest wird er individualisiert.

Der zweite Abschnitt bietet dann die fachliche Einführung in das Thema und hat mich schon so richtig neugierig gemacht. Los geht es damit, dass mögliche Einsatzfelder für Psychologische Berater genannt werden. Es wird auch gleich hier deutlich gemacht, was psychologische Berater nicht dürfen - nämlich an psychischen Störungen rumhantieren. Anschließend werden die einzelnen Inhalte des Kurse vorgestellt und auch dabei wird es immer wieder Abgrenzungen des Beraters vom Therapeuten geben - finde ich gut, dass dies so deutlich gemacht wird.

Folgende Inhalte werden in den Studienbriefen behandelt:

- Entwicklungspsychologie (3 Hefte)

- Persönlichkeitspsychologie (2 Hefte)

- Klinische Psychologie (3 Hefte)

- Gesprächspsychologie (3 Hefte)

- Sozialpsychologie (1 Heft)

- Lernen und Gedächtnis (1 Heft)

- Pädagogische Psychologie (1 Heft)

- Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie (1 Heft)

- Kleingruppen (1 Heft)

- Praxis der psychologischen Beratung (1 Heft)

Die Inhalte sind also sehr breit angelegt, da ja auch das Thema psychologische Beratung eher unspezifisch ist. Mir sind insbesondere die oben fett geschriebenen Bereiche Gesprächspsychologie (dieser Abschnitt wird auch von Impulse selbst als "Kernstück" des Lehrgangs bezeichnet, denn hier werden die Grundlagen der Beratungspraxis gelegt, insbesondere wird das eigene Sprachverhalten kritisch hinterfragt und überlegt, wie es optimiert werden kann. Die Basis bildet der Ansatz der klientenzentrierten Gesprächsführung von Carl Rogers) und Lernen und Gedächtnis (dabei wird es auch um verschiedenen Lerntechniken gehen). Zwischendurch gibt es immer wieder Exkurse, in denen zum Beispiel Fachbegriffe eingeführt und erläutert werden oder Definitionen vermittelt werden.

Abschließend enthält das Einführungsheft dann noch einige organisatorische Informationen, zum Beispiel zum Online-Studienzentrum oder zu den Prüfungsleistungen.

Zum Abschluss habe ich gestern auch schon ein wenig mit dem ersten "richtigen" Heft angefangen (Entwicklungspychologie I) und die Art der Darstellung gefällt mir bisher sehr gut. Das Wissen wird von Anfang an anhand von Praxisbeispielen erläutert und im Text finden sich Aufgaben, die nicht nur auf eine Reproduktion des gerade Gelesenen ausgelegt sind, sondern dazu motivieren, sich eigene Gedanken zu machen und das Wissen gleich anhand von Praxisbeispielen anzuwenden.

Wie man sicherlich zwischen den Zeilen lesen kann, bin ich hochmotiviert und freue mich richtig darauf, mich intensiver mit den Materialien zu beschäftigen.


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5 Kommentare


charly1512

Geschrieben

Hallo Markus,

das klingt ja wirklich super interessant! Würde mir auch gefallen :)

Was mich aber noch interessieren würde... Was kann man denn mit diesem Lehrgang nach Abschluss anfangen?

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Markus Jung

Geschrieben

Was kann man denn mit diesem Lehrgang nach Abschluss anfangen?

Das hängt sicherlich ganz davon ab, was man bisher gemacht hat und was man sonst noch so an Weiterbildungen plant bzw. durchgeführt hat.

Prinzipiell sollen Psychologische Berater überall dort tätig werden, wo es um Beratung und nicht um Therapie geht. Also sowohl im beruflichen wie im privaten Umfeld. Der Kurs kann zum Beispiel auch als Vorstufe dienen, um anschließend einen Vorbereitungskurs auf die Prüfung zum Heilpraktiker eingeschränkt auf den Bereich der Psychotherapie zu machen usw.

Was ich mir ganz konkret davon verspreche, habe ich an anderer Stelle ja schon erläutert. Mir geht es insbesondere darum, neben den theoretischen Inhalten an der FernUni Hagen mehr praktische Ausführungen zu erhalten und speziell meine Beratungskompetenz zu verbessern, zum Beispiel was das Modell der klientenzentrierten Gesprächsführung angeht. Davon sollen dann natürlich auch die Benutzer von Fernstudium-Infos.de profitieren. Wichtig sind mir dafür insbesondere die drei Seminare, die mit zum Kurs gehören (und ggf. weitere, die Impulse fakultativ anbietet).

Eine (selbstständige) Tätigkeit nur auf Basis des Lehrgangs anzustreben, würde ich für gewagt halten. Immerhin konkurriert man dort mit Psychologen/Psychotherapeuten, Heilpraktikern, diversen akademischen Beratern, Coaches usw.

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@Markus: Danke für die ausführlichen Berichte über den Kurs. Ich schwanke gerade zwischen Impulse und der Fernstudienakademie, was den Lehrgang Erwachsenenbildung angeht, und verfolge Deine Beiträge deshalb interessiert :)

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werkstattschreiber

Geschrieben

Vielen Dank. Ich freue mich auch auf weitere Berichte und wünsche Dir, Markus, dass Dein Elan lange anhält. :) Es sind einige (viele) interessante Themen dabei, die mir gefallen würden.

Zählt die Klausurnote im Abschlusszeugnis mehr bzw. wird anders gewichtet, als die Einsendearbeiten? Sind die Seminare verpflichtend und gibt es daraus auch Ergebnisse, die in die Endnote einfließen?

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Markus Jung

Geschrieben

Zählt die Klausurnote im Abschlusszeugnis mehr bzw. wird anders gewichtet, als die Einsendearbeiten?

Es gibt drei Teilnoten, die alle zu einem Drittel in die Abschlussnote eingehen:

1. Durchschnittsnote aus den Einsendeaufgaben

2. Klausurnote

3. Abschlussarbeit

Sind die Seminare verpflichtend und gibt es daraus auch Ergebnisse, die in die Endnote einfließen?

Im dritten Seminar findet die Abschlussklausur statt. Weitere Prüfungsleistungen finden in den Präsenzveranstaltungen nicht statt, aber es wird halt wohl viel geübt - was ich auch wichtiger finde, als dort einen Prüfungsdruck aufzubauen. Die Seminare sind fester Bestandteil des Kurses.

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      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link