Fernabi 2013

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Achtung! Geänderte Prüfungsordnung ab August 2013!

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Annyaraz

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Grade hab ich durch Zufall von Jennie erfahren, dass die Prüfungsordnung ab August 2013 geändert wird, wohl um die Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Bundesländer weiter voranzutreiben oder so.

Folgendes wird sich ab dann ändern:

Im schriftlichen Bereich muss ab sofort Deutsch, Mathe und eine Fremdsprache (Englisch oder eine andere) geprüft werden! Also nichts mehr mit locker zwei Lektüren auswendig lernen und dann mal eben 15 Punkte abräumen... Um die Nervosität noch mehr zu steigern: Es kann theoretisch oder praktisch alles dran kommen, was in den Heften behandelt wurde, inkl. Erörterung, Gedichtinterpretation und wahrscheinlich auch sämtliche Lektüren. Eine Gesellschaftswissenschaft ist dafür im Schriftlichen nicht mehr zwingend erforderlich. Wer noch Genaueres erfahren möchte, es steht auch im OSZ, das war jetzt hier nur mal so, zum Probegruseln...

Unabhängig davon, ob ich jetzt davon betroffen bin oder nicht, finde ich diese Änderung ziemlich heftig, gerade weil das ILS Deutsch ja bisher ganz klar mündlich empfohlen hat. Aber natürlich können die nichts dafür, es ist mal wieder die böse, böse Schulbehörde...

Das heißt jetzt aber auch, dass ich auf jeden Fall im Januar den schriftlichen Teil hinter mich bringen muss, um noch zu den letzten "Glücklichen" zu gehören, an denen dieser Kelch vorbeigeht. Wie das ist, wenn man die schriftlichen im Januar und die mündlichen erst im Dezember macht, wäre allerdings 'ne interessante Frage. Evtl. wird man mir das nahelegen, wenn ich jetzt noch zwei neue Fächer bearbeiten will/muss. Aber Physik muss ich auf jeden Fall loswerden, sonst wird das nichts, glaub ich...

Wie auch immer, ich bin froh, wenn das alles endlich mal ein Ende hat und sollte das wohl möglichst bald machen, bevor sie sich noch kränkere Sachen ausdenken können...


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15 Kommentare


Ich finde, es wird langsam mal Zeit, dass das Abitur deutschlandweit vereinheitlicht wird. Und mal ehrlich, Deutsch und Mathe sind doch grundlegende Dinge, was ist daran schlimm, wenn man geprüft wird? Es kann nicht immer alles einfach sein. Außerdem, was wäre denn das für ein Abitur bei dem man eben mal 2 Hefte durchliest und dann 15 PKT bekommt? Ich kenne jetzt deine aktuelle Prüfungsverordnung nicht, aber ich finde dass man das in einigen Bundesländern schon am Niveau des Abiturs ein bisschen anziehen müsste..

Meine Meinung, nichts gegen dich jetzt. Nicht falsch verstehen :)

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Also nichts mehr mit locker zwei Lektüren auswendig lernen und dann mal eben 15 Punkte abräumen...

War das tatsächlich so gewesen :confused:

Das wäre ja ein Armutszeugnis für das Abitur, ehrlich gesagt. Insofern finde ich die Änderung der Hamburger Prüfungsordnung nicht "krank", sondern durchaus "gesund".

Wie das ist, wenn man die schriftlichen im Januar und die mündlichen erst im Dezember macht, wäre allerdings 'ne interessante Frage.

Das ist ja aber eine Sonderangelegenheit der ILS. Alle anderen Länder prüfen nur einmal im Jahr mit den regulären Prüflingen gemeinsam.

Ich frage mich allerdings immernoch, weshalb du so daran festhältst, dieses ja schon jetzt nicht bestandene Abitur weiterzumachen - wenn man davon überhaupt sprechen kann. Selbst mit der so erworbenen Fachhochschulreife kannst du ja kaum etwas anfangen, da dir immernoch der praktische Teil fehlt, um an einer FH studieren zu können (beispielsweise).

:blushing:

* geändert wg. Verwechslung mit "Fernabi2013"

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Verwechselst du gerade Annyaraz mit "Fernabi2013"? Bzw. wie kommst du darauf, dass Annyaraz das Abi jetzt schon nicht nicht bestanden hat (gerne auch mit Link)?

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Es stimmt, dass ich das Abi nicht bestanden hab, was aber hauptsächlich daran lag, dass ich schlecht vorbereitet war. Wenn ich mich jetzt noch mal richtig reinhänge, klappt es beim nächsten Mal bestimmt! Gerade weil ich mit dem Fachabi nicht sooo viel anfangen kann, will ich weitermachen. Ich frag mich, warum das hier so unverständlich ist.

Noch mal ein Wort zu Deutsch: natürlich kriegt da nicht jeder 15 Punkte nachgeschmissen, ich wollte nur sagen, dass es im mündlichen in Deutsch wesentlich leichter ist, eine gute Note zu haben als im schriftlichen.

Außerdem finde ich, dass das Niveau beim Fernabi schon deutlich höher ist als beim "normalen" Abi. Ganz abgesehen davon, dass man 8 Prüfungsfächer hat statt nur 4 und es alles zu 100% von dem Ergebnis abhängt, das man in dieser speziellen Prüfung hat. Von daher kann man Fernabi und "normales" Abi eh schlecht vergleichen.

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Verwechselst du gerade Annyaraz mit "Fernabi2013"? Bzw. wie kommst du darauf, dass Annyaraz das Abi jetzt schon nicht nicht bestanden hat (gerne auch mit Link)?

:ohmy:

Ich dachte, es reiche nur noch für die Fachhochschulreife. Habe ich das jetzt tatsächlich falsch mitbekommen? Das wäre ja hochnotpeinlich...

:blushing:

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Bei mir ist das Abi schon etwas länger her und ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass Deutsch schriftlich tatsächlich so viel schwerer sein soll als Deutsch mündlich. Im Gegenteil.

Deswegen stelle ich mir die Frage, inwiefern das ILS mit seinen Heften auch wirklich ordentlich auf die schriftliche Prüfung vorbereitet. Es nutzt ja nix, wenn man möglichst alles reinpackt, was es reinzupacken gibt, wenn man damit die Prüfung schlussendlich nicht bestehen kann. Da würde mich wirklich interessieren, ob die ILS-Unterlagen prüfungsgeeignet sind. Und wenn nein, wäre es gerade im Hinblick auf diese Änderung sinnvoll, die Lehrunterlagen entsprechend zu gestalten.

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Es stimmt, dass ich das Abi nicht bestanden hab, was aber hauptsächlich daran lag, dass ich schlecht vorbereitet war. Wenn ich mich jetzt noch mal richtig reinhänge, klappt es beim nächsten Mal bestimmt!

Ich wollte dir das auch nicht ausreden. Es ist ja auch nicht unverständlich, mir kamen bei deinen Plänen nur einige Aspekte hoch, die eventuell gegen die Fortführung des Abis gesprochen hätten.

Aber es ist auf jeden Fall dein Weg, und ich wünsche dir von Herzen jeden Erfolg!!!!

:thumbup:

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Und mal ehrlich, Deutsch und Mathe sind doch grundlegende Dinge, was ist daran schlimm, wenn man geprüft wird?

Man wird sowohl vor als auch nach dieser Änderung in Deutsch und Mathe geprüft! Ich sehe den Zusammenhang deiner Aussage mit der Änderung nicht.

Es kann nicht immer alles einfach sein.

Meine Schwester hat letztes Jahr ihr Abitur an einer Gesamtschule in NRW abgelegt und bestanden. Wir waren durchgängig im Austausch und hatten zum Teil auch gleiche Fächer. Und ich kann dir sagen, auch ohne Deutsch im schriftlichen Teil hat das Fernabitur nichts mit einfach zu tun. Die Leistungen die man beim Fernabitur ablegen muss, egal ob LK oder GK, sind ohnehin ungleich höher, es ist also nicht so als würde einem das Fernabi nachgeschmissen nur weil es möglich war Deutsch als mündliches Prüfungsfach zu wählen.

Bei mir ist das Abi schon etwas länger her und ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass Deutsch schriftlich tatsächlich so viel schwerer sein soll als Deutsch mündlich. Im Gegenteil.

Doch, das ist tatsächlich so. In der schriftlichen Deutschprüfung kann alles in der Oberstufe Erlernte abgefragt werden, inkl. der normalerweise besonders beliebten Gedichtinterpretationen. In der mündlichen Deutschprüfung wählt der Prüfling im Vorfeld zwei Lektüren (die bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen, aber immerhin kann man aus mehreren Optionen selbst wählen) und wird dann 30 Minuten lang auf diese zwei Lektüren geprüft (jeweils 15 Minuten pro Lektüre). Das ist auch objektiv gesehen einfacher.

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Vielleicht hast du mehr Prüfungsfächer. Aber musstest du auch eine Seminarfacharbeit über Monate anfertigen und diese dann vor einem Prüfungskomitee verteidigen?

Das ist auch nicht zu unterschätzen..

Also von wegen Fernabi ist schwerer als normales Abi.. Kann ich überhaupt nicht bestätigen

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Vielleicht hast du mehr Prüfungsfächer. Aber musstest du auch eine Seminarfacharbeit über Monate anfertigen und diese dann vor einem Prüfungskomitee verteidigen?

Das ist auch nicht zu unterschätzen..

Also von wegen Fernabi ist schwerer als normales Abi.. Kann ich überhaupt nicht bestätigen

Ich will jetzt hier keine Diskussion darüber anfangen, welcher Weg denn nun der härtere ist, aber Leute, die kein Fernabi "genossen" haben, sollten sich aus dieser Debatte besser raushalten...!

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@ Caroleen

Der Unterschied ist, dass du im Fernabitur in 8 Fächern geprüft wirst, im Präsenzabitur in maximal 4 + der sog. 5. Prüfungskomponente (einer Art Fachreferat).

Allein hier liegt doch klar auf der Hand, dass der Arbeitsaufwand größer ist.

Schwer ist es in beiden Fällen, ein (gutes) Abitur zu absolvieren. Das könnten wir uns alle gegenseitig ja mal anerkennen.

:)

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Vielleicht hast du mehr Prüfungsfächer. Aber musstest du auch eine Seminarfacharbeit über Monate anfertigen und diese dann vor einem Prüfungskomitee verteidigen?

Das ist auch nicht zu unterschätzen..

Also von wegen Fernabi ist schwerer als normales Abi.. Kann ich überhaupt nicht bestätigen

Kannst du nicht bestätigen? Kannst du mMn auch nicht beurteilen.

Ein wesentlicher Unterschied liegt klar auf der Hand: Bei einem regulären Abitur spiegelt die Note idR die Leistung wieder. Du hast deine Halbjahre, deine Facharbeit, deine Prüfungen, alles das ergibt deine Note. Im Fernabi ist das nicht so, denn nur diese Prüfungen entscheiden über alles. Schlechter Tag? Doofe Frage? Dir hilft keine Vornote, keine Routine wegen ständigem geprüft werden unter Klausurbedingungen.

Wir hatten bei den Fernabiturienten die jetzt fertig geworden sind einen Schüler mit Cambridge Zertifikaten (soweit ich weiß 3) dabei der Englisch "verhauen" hat (7 Punkte, in der PKs waren es noch 13 oder 14), der hätte auf einer regulären Schule niemals im Leben eine Note unterhalb der 13 Punkte bekommen. Ist halt dumm gelaufen, aber DAS passiert dir in der Schule nicht!

Die Facharbeit ist sicher nicht einfach und schnell gemacht, aber das kannst du doch nicht ernsthaft mit der Situation im Fernabi vergleichen.

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Ok, ich kann nicht beurteilen, ob ein Fernabi schwerer ist als Präsenzabi. Und wieso dardst du dir dann ein Urteil erlauben? Ich wüsste niemanden, der beide Wege gemacht hat, wozu auch..

Also wenn es danach geht, dann kann es wohl keiner beurteilen..

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Ok, ich kann nicht beurteilen, ob ein Fernabi schwerer ist als Präsenzabi. Und wieso dardst du dir dann ein Urteil erlauben? Ich wüsste niemanden, der beide Wege gemacht hat, wozu auch..

Also wenn es danach geht, dann kann es wohl keiner beurteilen..

Abgesehen davon dass ich inhaltlich und arbeitsaufwands-technisch einen ganz guten Vergleich beim Abi meiner Schwester hatte und mein Vater (Oberstufen-)Lehrer an einer Schule war:

Ich habe bei den Probeklausuren Leute getroffen, die beide Wege fast bist zum Ende gegangen sind. In Extremfällen welche, die 3 Wochen (!) vor Erreichen des Abiturs auf einer regulären Schule von dieser abgehen mussten. Und keiner von denen hätte das Fernabitur in irgendeiner Art und Weise als leichter/einfacher als das reguläre Abi bezeichnet.

Unabhängig davon sprechen für mich schon die augenscheinlichen Schwierigkeiten des Fernabis gegenüber des "normalen" Abis dafür, dass es schon eine Ecke härter ist.

Ich möchte das normale Abi nicht runter machen, einen guten Schnitt erzielen die allermeisten nicht durch Nasebohren, keine Frage. Aber ich bleibe dabei das beim regulären Abi die Noten wenigstens die Leistungen wiederspiegeln und das halte ich für einen sehr großen Vorteil. Wenn du anderern Meinung bist, fein. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass

Es kann nicht immer alles einfach sein.

auf das Fernabi bezogen weit daneben liegt.

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Ich muss mich nicht erst einen tiefen Abgrund hinunterstürzen, um zu wissen, dass ich danach mit einiger Wahrscheinlichkeit tot sein werde.

Im direkten Vergleich Abitur vs. Fernabitur gibt es eine Faktenlage, die durchaus einigermaßen objektive Schlüsse zulässt.

In einem "normalen" Abitur werden sämtliche Vornoten der vier Semester der Sek. II in die Abiturnote einfließen, wobei ein bestimmter Faktor mit der so ermittelten Note multipliziert wird, der die Gewichtung von Nicht-Abitur-Prüfungs-Fach (ganz niedrig) bis zu Leistungskurs Abitur (ganz hoch) widerspiegelt.

Diese Summe PLUS der ja in diese Noten AUCH hineingeflossenen MÜNDLICHEN NOTE (die in den meisten Fächern eine Gewichtung von min. 60 % haben dürfte), bildet am Ende die Abiturnote. Habe ich eine Prüfung verbockt, muss das nicht zwangsläufig das nicht bestandene Abitur bedeuten, so eine festgelegte Mindespunktzahl dennoch erreicht werden kann.

Das Fernabitur besteht NUR aus acht Zensuren, erbracht in einer einzigen schriftlichen bzw. mündlichen Prüfung. EINE Prüfung NICHT bestanden bedeutet: nicht bestandenes Abitur!

Es mag subjektiven Aspekten unterworfen sein, mit welchem Arbeitsaufwand ich welchen dieser beiden Wege erfolgreich beschreiten kann. Aber FAKT ist jedenfalls, dass bei der Variante Fernabitur weder Netz noch doppelter Boden absichert.

Lawyer (Mutter eines Kindes, das nächstes Jahr Abitur macht)

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      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.