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Kalenderwoche 21

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Tanja80

64 Aufrufe

Nachdem ich einen schönen Urlaub hatte bin ich nun recht gestresst.

Da ich ja nun Psychologie und Bildungswissenschaften belege möchte ich gerne ein Praktikum absolvieren. Der Grund: Ein Personaldisponent sagte mir dass ich aufgrund fehlender praktischer Erfahrungen wohl bislang nichts bekommen habe und auch nichts bekommen werde. Bei mir fallen außerdem alle körperlich anstrengenden Aufgaben raus, das ist ja leider nicht nur privat schon Handicap genug. Also nichts in Richtung Regale einräumen oder kassieren möglich.

Heute werde ich mal im Berufsinformationszentrum vorbeischauen und mir einen der Berater versuchen zu krallen. Ich hoffe, es entsteht mir kein Nachteil wenn ich mich dann als Leistungsbezieher auch noch als Fernstudent oute. Ich weiß dass das alles rechtens ist, aber die Sorge bleibt. Ich weiß wenigstens wie ich argumentieren möchte, das ist ja schon mal was.

Zum Studium an sich, ich habe nach Plan alle Kapitel 1 bis 3 für M1 in Psychologie bearbeitet, muss jetzt noch ein paar strukturierende Mindmaps und mehr Karteikarten zum abfragen bereiten, das sieht also gut aus. Für M2 nehme ich mir fest und hoch und heilig vor am Wochenende den Kontakt zu meiner lieben Bekannten aufzunehmen die ebenfalls M2 noch vor sich hat. Ab jetzt muss es heißen üben, üben, üben. Warum blockier ich mich da gerade selbst?

In jedem Fall merke ich gerade wie sich meine Gedanken ordnen, das tut gut. Jetzt fehlen mir nur noch Ideen für praktische Tätigkeiten, aber vielleicht fällt ja jemandem von Euch etwas ein. Ich hatte schon Kontakt zu einem kirchlichen Gemeindezentrum um vielleicht im Ehrenamt kostenlos einmal die Woche Nachhilfeunterricht anzubieten, aber das wäre auch immer noch eine Idee einer kleinen Einnahmequelle. Genug noch nicht gänzlich geordnetes Gedankenwirrwarr, Danke fürs Mitlesen :-)


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10 Kommentare


Rumpelstilz

Geschrieben

Ich verstehe jetzt nicht ganz: Was meinst du mit "nichts bekommen"? Suchst du eine Stelle oder ein Praktikum mit Bezug zum Studium?Was hast du denn bisher gemacht? Irgendwelche praktische Erfahrung in irgend etwas wirst du ja haben. Ich habe deinen Blog nachgelesen, aber soweit ich sehe, hast du nicht weiter über deinen Hintergrund geschrieben.

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Hallo Rumpelstilz,

praktische Erfahrungen habe ich während meiner Ausbildung von 2003 bis 2006 gehabt, danach war ich lange krank, fast zwei Jahre. Auf dem Papier war ich in der Zeit arbeitslos. Ich hab dann mein Abi von 2008 bis 2011 nachgemacht und war während der Scvhulzeit auch nirgends beschäftigt.

Vor 2003 habe ich nach der Realschule das fachabi gemacht, dann begonnen zu studieren und stark ausgeprägte Ängste entwickelt. Das waren die schönsten Symptome, vom nicht einschlafen können, über Übelkeit zu Herzrasen und kalten Schweißausbrüchen. Damals dachte ich noch, ich sei ein Versager, zumal mir das meine Umwelt auch so sagte. Ich kam leider jahrelang nicht auf die Idee eventuell einen Arzt aufzusuchen.

So entstanden zwei große Lücken in meinem Lebenslauf, drei abgebrochene Studiengänge (zwei mal derselbe an zwei Orten, insgesamt 5 Semester und einemal ein Semester). Dies alles passierte zu einer Zeit in der ich mich selbst und meine Fähikeiten und Interessen quasi gar nicht kannte da ich in einem Umfeld mit starkem Druck am Ende immer gelähmt wie das Kaninchen vor der Schlange saß. 2007 war ich dann kurz in Behandlung (endlich) und nach ein paar Wochen wusste ich dass ich sowohl unbedingt darauf achten muss was ich will als auch mich sofort auf den Weg zu machen. So habe ich dann 2008, mit 28 Jahren, das Abitur begonnen und 2011 mit 2,2 abgeschlossen.

Diese Zeit hat mir all das gegeben was ich für meine Entwicklung brauchte, ich habe gelernt mit meinen Ängsten umzugehen und erkannt, was ich will, nämlich mich dem Thema des lebenslangen Lernens zu widmen, nicht nur für mich selbst sondern auch um anderen dabei zu helfen.

Zum WS 2011/12 habe ich dann an der FernUni Hagen Psychologie in Teilzeit begonnen und mich jetzt zum SS 2012 auch für Bildungswissenschaften eingeschrieben.

Es ist wirklich das Dilemma ohne praktische Erfahrung dazustehen. Ich habe mich für CallCenter beworben über Zeitarbeitsfirmen allerdings fehlen mir da die Erfahrungen. Private Nachhilfe für Schüler gilt nicht als Erfahrung, und mehr habe ich leider wirklich nicht gemacht. Hinzu kommt meine Krankheit die fortschreitet und generell keine körperlichen Tätigkeiten zulässt. Ich sitze zwar nicht im Rolli, habe aber Lähmungen und Orthesen und muss mir wohl auch überlegen einen Handstock beim Gehen zu benutzen.

Ich hab jetzt nach ehrenamtlichen Dingen gesucht wie Lesepaten, bin aber noch nicht fündig geworden. Dann habe ich gelesen dass es Kurse für Lerntherapeuten gibt, da aber nur etwas gefunden was sehr weit weg ist. Ich sitze in der Region Hannover und bin auch über die Jobbörse auf die Suche in Hannover gegangen.

Gestern habe ich mir das "große Hesse/Schrader Bewerbungshandbuch" besorgt um meine Bewerbungsunterlagen, vor allem den Lebenslauf, besser darzustellen. Bislang habe ich auch noch nie meine frühere Angsterkrankung im Vorstellungsgespräch erwähnt, habe immer zu den Lücken gesagt dass ich meine Interessen erst spät gefunden habe, was nur die halbe Wahrheit ist. Meine Ängste haben dazu geführt dass ich schlicht und einfach vor 11, 12 Jahren gar nicht in die Bahns tieg die mich zur FH gebracht hätte. Soll man das so sagen? Natürlich bin ich stolz auf die Entwicklung, ich meine immerhin wollte man mich mit 27 berenten und in ein Berufsbildungswerk schicken. Aus dieser Erfahrung entstand danach dieser enorme Vorärtsschub zum Abi, 3 Jahre Schule, und nun möchte ich eine Chance, schließlich bin ich zwar 31, aber insgesamt waren 5 Jahre für die Katz.

Nun geh ich heute ins BIZ und google mich weiter durch, irgendwas muss doch zu machen sein.

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Hallo Tanja,

das klingt, als hättest du es wirklich nicht leicht gehabt. Leider fällt es bei psychischen Erkrankungen ja oft schwerer, darüber zu sprechen, als bei gängigen körperlichen Erkrankungen, weil man sich gerne mal selbst verantwortlich dafür fühlt oder Angst hat, dass andere einen selbst verantwortlich machen. Das ist insofern bei dir ein Dilemma - weil du damit eine Erklärung für den krummen Lebenslauf hast, wo ansonsten eher Chaos zu sehen ist. Andererseits kann mit dem "Outing" auch die Gefahr einhergehen, erstrecht keine Chance zu haben. Wobei ich in meinem Umfeld die Erfahrung gemacht habe, dass Ehrlichkeit im Bezug auf vergangene psychische Erkrankungen, die sich auf den Lebenslauf auswirkten, ein gutes Mittel zu sein scheint. Aber ich weiß natürlich nicht, wie es konkret bei dir ankommen würde, es hängt wohl auch stark davon ab, wie man es rüber bringt und wie der andere zu psychischen Krankheiten eingestellt ist.

Ein anderer Aspekt: Hast du überhaupt die Kapazitäten jetzt noch neben dem Studium zu arbeiten?

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Rumpelstilz

Geschrieben

Danke für die ausführliche Erklärung. Natürlich hast du praktische Erfahrung - allerdings sicher keine konventionelle. Da ist offenbar zuerst mal dein Ausbildung. Ist das ein Bereich, in dem du jetzt nicht mehr arbeiten kannst? Und dann würde ich deine Erfahrung mit deiner Krankheit durchaus als nicht zu gering einstufen. Ich weiss - Geld gibt dir dafür direkt keiner. Aber du hast vermutlich im Umgang mit dir selbst und der Krankheit Kompetenzen erworben. Vielleicht lässt sich (mit der Zeit?) daraus etwas machen.

Die Idee, dich als Lesepatin zu melden, ist sicher schon mal sehr gut. Es gibt kein Geld dafür, aber es gibt Bedarf und hat einen gewissen Beuzg zum Studium. Meiner Erfahrung nach meldet man sich möglichst direkt bei Grundschulen als Lesepate, manchmal am besten direkt bei Lehrkräften. Versucht man es über irgendwelche offizielle Kanäle, dann führen solche Anfragen leider oft ins Nichts. Und viele Lehrkräfte sind enorm froh über die Unterstützung durch Lesepaten! Allerdings muss man sich bewusst sein, dass man dann oft mit Kindern zu tun hat, die das Lesen kein Stück interessiert und auch nicht unbedingt sehr kooperativ sind. Jedoch lohnt sich die Arbeit ideell und vom Erfahrungswert her enorm.

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Fernabi2013

Geschrieben

Oh, dann bist du ja auch eine große Kämpferin!

Also, wegen Lesepate: Da gibt es in vielen Seiten irgendwas mit mentor...da kann man was finden. es gibt Nachbarschaftsvereine, Bürgerinstitute, Freiwilligenbüro, sowas...die suchen auch ganz oft welche. ansonsten...geh zur AWO, sag du kennst jemand die 1:1 lesecoach ist, gegründet von jemand bei der AWO, verbreitet sich momentan teilweise in Deutschland (ok eher Hessen u. Bayern) und ob die nicht auch so etwas machen können, als Projekt, ich kann dir auch eine Ansprechpartnerin dazu nennen. Die macht auch oft Schulungen für Neulinge bzw. klärt direkt mit der AWO was das so ist...

Warum gilt Nachhilfe nicht als praktische Erfahrung? Ich mache da nur gute Erfahrungen mit, also, man kann ja auch fortschreiten. Ich hatte jetzt immer die Jobs, wo man Schüler aufsucht (über eine Vermittlung), nun habe ich einen kleinen Honorarjob an einer festen Nachhilfeschule vor Ort...ist auch angenehmer, spart Kräfte, wegen der vielen Fahrerei/lauferei..ich hoffe ich kriege noch mehr mit der Zeit. Die VHS wird auch besser, hab einen zweiten Kurs angeboten bekommen (und will deshalb erst recht die Uni weitermachen *seufz*)...

Wegen 'Leistungen beziehen' , also wenn du in TEILZEIT studierst, dann ist es absolut kein Problem. du darfst nur nicht sagen, oh ich kann wegen dem Studium den job nicht annehmen....TZ-Studium gilt als Freizeitbeschäftigung. Ich msuste es auch abklären...

Wegen dem Kommentar zum Lesepaten: diese Kinder nimmt man gar nicht....also wenn Kinder stark zeigen dass sie gar nicht wollen, dann arbeitet man auch nicht mit denen (als ehrenamtliche, berufliche müssen natürlich..). Und wenn man sich direkt in einer schule meldet, dann ist man nicht unfallversichert usw....das würde ich daher nicht tun. Ich würde es nur über einen Träger machen. Ach ja, schau mal bei Stiftung lesen, die vermitteln ja auch, geben auch Kurse an VHSen...

Viele Grüße!

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Markus Jung

Geschrieben

Ein paar Fragen, die sich mir noch stellen:

- Was für eine Ausbildung hast Du denn gemacht? Hast Du diese abgeschlossen?

- Was sind Jobs, die Dich heute interessieren und welche möchtest Du nach dem Studium machen?

Ich kann mir schon gut vorstellen, dass Dich sowohl Psychologie als auch die Bildungswissenschaften interessieren. Dennoch halte ich die Doppelbelastung für sehr hoch und insbesondere wird es so vermutlich sehr lange dauern, bis Du Deinen Abschluss hast. Und vielleicht willst Du ja sogar irgendwann noch einen Master machen? - Vielleicht wäre es gut, wenn Du Dich erstmal auf einen Studiengang konzentrierst und versuchst, diesen möglichst zügig abzuschließen. Dann hast Du auch schon eine viel bessere Basis für den Arbeitsmarkt.

Das sind jetzt von meiner Seite eher ein paar langfristige Überlegungen. Aber kurzfristige Tipps hast Du hier von Rumpelstilz, Zitrone und Fernabi2013 ja schon reichlich und gut erhalten.

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Oh, vielen, vielen Dank für all die Antworten!

Dies wird ein langer Post ;)

@ Zitrone

Leicht war es nicht, nein.

Mir fällt es leicht über meine früheren psychischen Probleme zu sprechen da ich sie ja überwunden habe und die Geschichte eben auch zu mir gehört.

Alle Einschränkungen die ich habe folgen aus der Muskelkrankheit, diese war auch der Grund dafür dass ich nach meiner Ausbildung (ich bin gelernte Tierarzthelferin) gar nicht erst nach einem Job in der Richtung gesucht habe.

Man kann niemandem in den Kopf sehen, aber der Spruch „aus Krisen wird man stark“ scheint nur für niedliche Ratgeberliteratur zu gelten, auf dem Arbeitsmarkt ist und bleibt man dann vermutlich der für immer zu sensible Risikofaktor für einen Arbeitgeber.

Meine Belastungsgrenze lag ziemlich genau bei den 30 Stunden pro Woche die ich Schulunterricht hatte. Dazu kommt dass mich Fahrtzeiten körperlich sehr belasten bzw. das viele Umsteigen und die Muskelverspannungen wenn ich mal nur einen Stehplatz habe. Ich brauche bei allem länger, habe seit Jahren keine Schnürsenkel mehr gebunden (Klettverschlüsse) und kann zwar meine 2 bis 3 Kilometer im Urlaub laufen, aber das dauert dann auch recht lang und geht nie schneller als gesunde Leute schlendern.

Im Vergleich zu meiner Schulzeit (Aufstehen 5:30, Unterrichtsbeginn 8:30) habe ich heute 45 Minuten vom Weckerklingeln bis zum Lernbeginn, ausgelastet bin ich dennoch immer. Ich bin aber deutlich in einem angenehmen Bereich der Belastung.

Puh, wurde das lang)

@ Rumpelstilz

Ja, in meinem Ausbildungsberuf kann ich nicht arbeiten, das wurde auch durch den Amtsarzt vom JobCenter im Januar so bestätigt.

Den Gedanken, aus meinen Erfahrungen mit Behinderung etwas zu machen bin ich auch gekommen, zumindest gehört es auf jeden Fall zu mir als Person.

@ Fernabi2013

So viele Tipps in einem Post 

AWO ist notiert, das recherchiere ich am Wochenende.

Im Vorstellungsgespräch bei der letzten Zeitarbeitsfirma galt Nachhilfe privat definitiv als „nix“, ebenso ist das Fernstudium dort nichts wert, das wurde so ganz deutlich gesagt („gemütlich zuhause sitzen …)“. Allerdings gilt das für die Stellen im CallCenter die ich nach Willen des JC antreten soll. Da mir im Juni gewährt werden würde einen Antrag auf eine Umschulung zu stellen und da CallCenter nicht im geringsten dem entspricht was mich reizt seh ich auch die letzte Absage entspannt. Ich mach mich nicht (mehr) kaputt wenn ich es nicht unbedingt muss.

Meinst Du mit den Honorarjobs diese Nachhilfeportale die die erste und manchmal auch die zweite Einnahme kassieren?

Ich denke mal dass ich beim nächsten JC-Termin das Teilzeitstudium erwähnen werde, denen ganz detailiert meine Erkenntnisse der letzten Monate mitteilen werde. Außerdem habe ich noch zwei Eisen im Feuer (die finanziell gut wären), eine staatliche Ausbildung auf die ich mich beworben hatte und eben die Umschulung (da interessieren mich die Optionen und möglichen Richtungen) auf die ich wegen Berufsunfähigkeit Anrecht habe.

Das Studium ist ganz klar eine Freizeitbeschäftigung. Vermutlich muss ich mich dann dem Plan fügen den andere für mich machen, sollte sich nicht schon während des Studiums durch mehr an Qualifikation eine Jobmöglichkeit ergeben. Die Lesepatensache soll ja auch ein wenig dabei helfen überhaupt etwas in Gang zu bringen.

@ Markus Jung

Wie gesagt hab ich Tierarzthelferin gelernt, kann aber nicht lange stehen, schwer heben, feinmotorisch Arbeiten. Abgeschlossen habe ich, ja.

Während der letzten drei Jahre habe ich bemerkt wie gerne ich Referate halte, habe als Mentorin an meiner Schule Nachhilfe in Englisch gegeben und darüber auch eine Mentorenbescheinigung. Mir liegt der Umgang mit Erwachsenen eher als mit Kindern, wobei ich da ausdrücklich die Unterschiede in der Motivation zum Lernen meine und generell schon gern mit Kindern zu tun habe.

Aus dem Bereich Psychologie finde ich vor allem den Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie spannend. Berufsberatung für Behinderte oder psychisch Kranke in Genesung finde ich spannend, Berufsfindung generell. Die Frage ist wie ich da hinkomme.

Ich stelle mir vor Vorträge zu halten, Fragerunden zu organisieren, zum Beispiel zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern bei Erkrankungen zu vermitteln bzw. zu beraten.

Ganz konkret werde ich im September M1 und M2 Psychologie schreiben. BiWi habe ich Nachbelegt und kann die Unterlagen schon mal, wenn Zeit ist, zur Hand nehmen. Für das nächste Semester plane ich Psychologie M3 und die BiWi Kurse die mir jetzt vorliegen zu bearbeiten. Mit dem Bachelor Psychologie scheint es fast schwerer zu sein einen Job zu finden als während des BiWi-Studiums.

Die Basis für den Arbeitsmarkt steht und fällt jetzt auch mit praktischer Erfahrung in der passenden Richtung. Wenn ich mir im Herbst BiWi genau angesehen habe (ich seh BiWi eher als Türöffner als Psychologie), dann entscheide ich mich für eine Priorität. Vielleicht irre ich mich auch und Psychologie ist doch wichtiger und zielführender für meine Vorstellungen.

Das „Schlimmste“ wäre es zu irgendeiner Tätigkeit gezwungen zu werden die meinen Vorhaben zuwider läuft, aber es kann passieren.

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Rumpelstilz

Geschrieben

Zitat: 'Berufsberatung für Behinderte oder psychisch Kranke in Genesung finde ich spannend, Berufsfindung generell. Die Frage ist wie ich da hinkomme.

Ich stelle mir vor Vorträge zu halten, Fragerunden zu organisieren, zum Beispiel zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern bei Erkrankungen zu vermitteln bzw. zu beraten.'

- das halte ich für klug! Ich meine, das ist ein Bereich mit Zukunft und Bedarf. Wäre es nicht möglich, ein Praktikum in die Richtung zu finden? Ev. vorerst mal in konventioneller Berufsberatung?

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Spannend. Hmm...so wie Du Deine Ideen für eventl. berufliche Ziele beschreibst könnte Dein gesundheitlicher Lebenslauf ein Potenzial darstellen. Ich glaube mit deinen gewählten Studienfächern liegst Du sehr gut.

Hast Du schon einmal etwas von "Systemischer Beratung" gehört? Ich habe das Glück eine Professorin mit großer Erfahrung darin zu haben. So haben wir einen kleinen Einblick erhalten. Ein sehr, sehr spannendes Thema.

Die Ausbildung ist leider recht teuer. Aber wer weiß? Vielleicht interessiert es Dich, oder ist später mal nützlich. Dieses Institut nannte sie uns seriös http://www.if-weinheim.de/

Ich wünsche Dir viel Erfolg. Ich kenne zumindest das Gefühl mit der Ausbildung noch einen weiten Weg vor sich und noch kein greifbares Ziel in Sicht zu haben. Wird schon!

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@Rumpelstilz,

ja, ich habe jetzt schon zwei Adressen, einmal das Berufsinformationszentrum vom Arbeitsamt sowie eine Rehaeinrichtung die Klienten in medizinischer und beruflicher Reha betreut.

Ich versuche es einfach per Mail, in jedem Fall sind beide Adressen auch für Publikumsverkehr offen, mit den Leuten dort reden und mein Interesse bekunden, eventuell Tipps erhalten, kann ich ja immer noch falls mir abgesagt wird.

Danke :-)

@Raaaabi,

ich hab mir den Link angesehen,das klingt an und für sich wirklich gut, nur der Preis ist für mich zu hoch :-/ Ich behalte es aber im Hinterkopf. Das Thema "lebenslang Lernen" ist ja auch noch da, es wird sich mit der Zeit sicher alles gut sortieren.

Danke :-)

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls