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Urheberrechtsverletzung.. .

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sasa

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Gestern habe ich bei Google zufällig entdeckt, dass vor über einem Jahr zwei Gruppenstudienarbeiten aus dem ersten Semester veröffentlicht wurden - zwar mit meinem Namen, aber ohne mein Wissen und ohne meine Einwilligung.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass es eine Kommilitonin war, welche laut eigener Aussage "nur mal den Dienst des Verlages ausprobieren wollte". Seltsam dass sie dafür nicht eine der zahlreichen selbst geschriebenen Arbeiten genommen hat...

Tatsache ist:

Die Arbeiten stehen dort zum Verkauf. Eine der Arbeiten enthält zudem vertrauliche Informationen eines Vereins, welche wir nur für die Hausarbeit bekommen haben.

Reagiere ich über, wenn ich möchte, dass diese Arbeiten schnellstens aus dem Netz verschwinden (was inzwischen sicherlich ein Ding der Unmöglichkeit ist, da sie inzwischen bei mehreren Anbietern zu kaufen bzw. gar vollständig zu lesen sind)?

Sie wirft mir nun vor, ich würde überzogen reagieren, das wäre alles ganz harmlos (Stichwort Anbieter ausprobieren) usw. usf..

Willkommen im Kindergarten :)


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6 Kommentare


Rumpelstilz

Geschrieben

Meiner Meinung nach - die nur von meinem Bauchgefühl herrührt, nicht von rechtlichen Kenntnissen - reagierst du überhaupt nicht überzogen. Interessant wäre, herauszufinden, warum sie wirklich deine bzw. eure gemeinsamen Arbeiten genommen hat und nicht eigene. Gibt es da Geld zu verdienen?

Kannst du dich ev. an eure Uni wenden zwecks Beratung?

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Urheberrechtsverletzungen sind kein Kindergeburtstag. Ich denke du hast alles Recht von ihr zu fordern dass das Zeug schnellstens aus dem Internet verschwindet und nicht nur das: Deine Arbeit wird verkauft? Du solltest für die Exemplare die verkauft worden sind rückwirkend finanziell beteiligt werden. Sie hat kein Anrecht auf evtl. Geld was geflossen ist.

Wenn die Dame sich nicht einsichtig zeigt würde ich direkt mit dem Anbieter/den Anbietern Kontakt aufnehmen und ihn auffordern deine Arbeit augenblicklich aus dem Netz zu nehmen.

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Markus Jung

Geschrieben

Du reagierst hier in keiner Weise über. Ich würde Deine Kommilitonin (freundlich, aber bestimmt) bitten, dafür zu sorgen, dass die Inhalte aus dem Netz verschwinden. Am besten mit einer Fristsetzung und der Ankündigung, dass Du danach rechtliche Schritte in Erwägung ziehen wirst. Schwerwiegend ist hier meiner Meinung nach besonders, dass Deine Kommilitonin damit offensichtlich versucht hat Geld zu verdienen.

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Vielen Dank für eure Hinweise und Ratschläge!

Die Arbeiten werden in der Tat für 13€-15€ verkauft, laut ihrer Aussage hat das aber bisher niemand getan. Außerdem hat sie die Arbeiten angeblich nach 2 Wochen wieder gelöscht. Tatsächlich sind die Angebote aber immer noch aktuell und eine Kopie ist bei Google Books zu finden.

Ich habe sie nun gebeten, alle Kopien und Links entfernen zu lassen. Zeigt sie keine Einsicht, wende ich mich selbst an den Verlag und an die FH. Das ist allerdings der letzte Schritt. Weiß jemand, mit was für Konsequenzen da zu rechnen ist?

Mir geht es nur ums Prinzip, ich möchte wenigstens gefragt werden, wenn etwas veröffentlicht werden soll. Allerdings geht es "nur" um eine 20 Seiten-Erstsemester Hausarbeiten, wo insgesamt 4 Studenten in gleichen Teilen beteiligt waren - daher die Frage nach den Konsequenzen, da ich eigentlich keinen ausgewachsenen Rechtsstreit lostreten möchte...

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Markus Jung

Geschrieben

Hast Du mal zu den anderen Leuten aus der Gruppe Kontakt aufgenommen, wie diese dazu stehen?

Ich würde jetzt erstmal abwarten, ob sich die Sache nicht so erledigen lässt, bevor Du Dir über weitere Schritte und Konsequenzen Gedanken machst. Wie der Verlag und die FH damit umgehen würden, lässt sich nicht vorhersagen und ich will da auch nicht spekulieren.

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Lernhilfentk

Geschrieben

Hallo,

ich habe auch bei einem solchen Verlag veröffentlicht, und ich spekuliere stark, dass es der Kommilitonin um das Geld ging. Warum keine eigene Arbeit? Ziemlich klar, wenn es der Verlag ist, von dem ich denke dass er es ist, nimmt der eben nur Arbeiten ab einem bestimmten Notendurchschnitt. Der Schnitt bestimmt dann auch den Preis. Damit ist die Frage dann auch beantwortet. Viel bleibt bei dem von Dir genannten Preis beim Autor nicht hängen. Du darfst mit, je nachdem ob als E-book oder Druckexemplar verkauften Stück mit 2-1€ für den Autor rechnen. Durch 4, na super.

Okay ist das alles trotzdem nicht. Meiner Einschätzung nach wird eine Meldung an den Verlag erfolgen müssen. Ich hab da auch mal ein Exemplar versehentlich veröffentlicht, wo meine gesamte Adresse + Matrikelnummer etc. drauf war. Dass muss in der Form nicht sein.

Rausnehmen ging nur über die Kontaktaufnahmen mit dem Verlag, das lief aber sehr freundlich und vor allem innerhalb von 1-2 Werktagen. Das beschriebene Exemplar ist im Netz meines Wissens nach nicht mehr verfügbar.

Wie gesagt, dass ganze ist wirklich kein Kindergeburtstag, schwerwiegend finde ich auch, dass da sensible Infos rausgegeben wurden. Ich veröffentliche auch nicht alles...

VG

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