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Kalenderwoche 24 die Zweite

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Tanja80

67 Aufrufe

Nachdem ich kurz ausgeknockt war geht es mir jetzt wieder gut.

Zum ersten Mal habe ich, neben dem obligatorischen check des Psychologie-Moodles, auch für Bildungswissenschaften einmal rundum geguckt. Sieht sympathisch aus, vor allem so viel Philosophie *freu*.

Morgen gehe ich zu einem Sozialbüro, sie suchen Helfer als Lesepaten und für andere Tätigkeiten wie Hausaufgabenhilfe. Außerdem bin ich am überlegen ob ich mal mein erstes "großes Ding" anleiere, da hat mir doch jemand eine Tagung empfohlen, aber ich muss erst mal rechnen was noch drin ist im Geldbeutel. Also mal sehen.

Morgen schließe ich Kapitel 6 in Kurs 3400 ab und ergänze meine Karteikartensachen dazu, Freitag dasselbe für 3401, Samstag 3402, Sonntag halbtägig nichts und gegen Nachmittag Vorsortieren für die kommende Woche. Die werde ich dann komplett Statistik, SPSS und der Emp. Sozialforschung widmen.

Insgesamt würd ich sagen, es ist zäh, aber es läuft (und ich erkenne zuvor gelesene Dinge immerhin wieder ;) )


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6 Kommentare


Du bist immer so fleißig, da bekomme ich direkt ein schlechtes Gewissen.

Studierst du Bildungswissenschaft auch noch? Hab ich aber bestimmt schonmal gefragt, oder?

Also mich würde ja Kulturwissenschaft Philosophie/Geschichte interessieren, aber ich muss gucken, dass ich Psychologie auf die Reihe kriege.

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Erm, ich glaube, das mit dem Fleiß täuscht ;), ich bin ja auch grad eben eine Runde mit dem Rad durch die Gegend gerutscht um den Akku vom Pedelec zu leeren (geschafft!) und meinen Akku aufzuladen (auch geschafft). Also bitte kein schlechtes Gewissen, es ist ja nicht entscheidend wann man an welcher Stelle im Text angelangt ist, wichtig ist (leider, irgendwie) dann doch nur was am Ende dabei rauskommt.

Geschichte , Philosophie und Englisch wären meine Fächer wenn ich Lehrerin werden würde. Jap, Bildungswissenschaften dazu ist richtig, wobei ich ja jetzt erst mal nur M1 und M2 Psychologie bearbeite und BiWi da schon liegen habe, quasi als Goodie für die Semesterferien dann und auch jetzt mal zum reingucken. Heute habe ich eine Stunde lang durch BiWi gemoodlet und fand es optisch hübscher, aber das will ja nichts heißen.

Läuft Deine Lerngruppe gut?

Liebe Grüße

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Na ja ich stelle es mir schon sehr anstrengend vor, Psycho in Vollzeit zu studieren, und du bearbeitest ja M1 und M2, von daher denke ich schon, dass man das als fleißíg bezeichnen kann. Wie viele Stunden sitzt du denn im Schnitt so am Tag?

Also hast du nicht vor, Biwi und Psycho gleichzeitig abzuschließen, sondern machst Biwi aus Interesse nebenher?

Könnte ich nicht machen, ich bin ja im Probestudium und muss innerhalb einer gewissen Zeit eine bestimmte Anzahl Module abschließen. Sonst hätte ich, so rein interessenhalber, auch noch was nebenher studiert, wenn man keinen Zeitdruck hat, geht das schon.

Die Lerngruppe läuft gar nicht, ich bin wenn dann im allgemeinen Moodle und schreibe dort mit. In der Lerngruppe war von Anfang an kaum was los, ich denke mal, so rein virtuell mit so wenig Leuten die allesamt wenig Zeit haben, macht das wirklich nicht so viel Sinn.

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werkstattschreiber

Geschrieben

Ich habe gerade heute geschaut, ich habe aber nur auf die Kurse in Moodle Zugriff, die ich auch aktuell oder in vergangenen Semestern gebucht habe?

Ich bereite mich gerade auf L1 (KuWi) für September vor, werde im kommenden Semester P1 (Philosophie) belegen. Mehr als ein Modul pro Semester ist nicht drin. Noch einmal Klausur, dann kann eine Hausarbeit oder eine Mündliche kommen. Ich habe schon ein Thema für eine HA und bestimmte Vorstellungen dazu. Das treibt mich an... ;)

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg dann!

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@ Sandra82 , das wirklich anstrengende ist es die Zeit zum Lernen zu verteidigen. Ich sitze so ca. 3 bis 5 Stunden am Tag dran, also eher wenig. Psycho und BiWi zeitgleich abschließen ist wohl eher nicht möglich. Meine Planung fürs nächste Semester besteht aus einem Modul BiWi und zwei Modulen Psycho, wobei mir bei Psycho der Notenschnitt schon sehr wichtig ist da ich gern auch die Chance auf den Masterstudiengang hätte.

Ich glaube, ich hatte mal einen Skype-Chat, wenn Du Dich mal zu M1 austauschen magst, immer gern :)

Viele Grüße

@ werkstattschreiber, ja, man sieht im Moodle nur Kurse die man gebucht hat, das wäre sonst ja auch sehr unübersichtlich, denk ich. Die Leistung für die man nicht zahlt, bekommt man nicht.

Was genau ist L1? Immer gut seinen inneren Antrieb zu haben :) Ich glaube, die erste schriftliche Arbeit im Psychologiestudium ergibt sich erst im Rahmen von M6 im Praktikum.

Dir ebenfalls alles Gute und viel Erfolg :)

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werkstattschreiber

Geschrieben

Was genau ist L1?

Kultur- und Sozialwissenschaften - Literatur (L), Geschichte (G) und Philosophie (P), wobei man einen Schwerpunkt wählt. L1 ist das erste Modul aus Literatur.

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!