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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Soll ich die Zähne zusammenbeißen? (Teil 1)

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Fernstudienakademie

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Viele angehende Sachbuchautoren (und sicherlich auch manche Fernstudierenden) kommen bei ihrem Schreib- bzw. Weiterbildungsprojekt irgendwann an ihre Grenzen und fragen sich dann, ob sie jetzt die Zähne zusammenbeißen sollen, um das anstrengende Projekt wirklich zu Ende zu bringen, oder ob es nicht doch die sinnvollere Alternative wäre, die Segel zu streichen und sich wieder mehr dem Job und dem Privatleben zu widmen.

Hinschmeißen oder Zähne zusammenbeißen?

Das ist sicherlich eine schwierige Frage, die jeder für sich ganz persönlich klären muss. Es gibt da leider keine 08/15-Lösungen, die für jeden und für jede Situation passen. Aber vielleicht helfen die folgende Impulse ja schon ein wenig dabei, die eigene Situation zu analysieren und vielleicht auch zu einer Lösung zu kommen...

Welche Ziele habe ich bei diesem Schreibprojekt?

Zunächst einmal sollte man sich die Zeit nehmen, um zu überlegen, was man denn eigentlich mit dem eigenen Schreib-Projekt erreichen wollte:

  • Wollte ich mir mit dem Buch einen „Expertenstatus“ aufbauen, der mich von meinen Mitbewerbern positiv abhebt?
  • Sollte das spätere Buch als Hilfsmittel zur Kundenakquise eingesetzt werden?
  • Wollte ich es mir und meiner Umwelt zeigen, dass ich auch ein solches Mammut-Projekt schultern kann?

Es gibt neben den genannten Zielen sicherlich noch viele andere, individuelle Ziele, die ein Autor mit seinem Buch erreichen möchte.

Stehe ich nach wie vor hinter diesen Zielen?

In einer Phase, in der das eigene Schreibprojekt ins Schlingern geraten ist, sollte man sich diese Ziele noch einmal kritisch vor Augen führen:

  • Stehe ich nach wie vor zu diesen Zielen?
  • Haben sich meine Vorstellungen, was ich mit diesem Buchprojekt erreichen wollte, vielleicht in der Zwischenzeit gewandelt?
  • Wie viel bin ich bereit, für dieses Buchprojekt zu „bezahlen“ (vor allen Dingen natürlich Zeit und Energie)?
  • Gibt es andere Methoden – neben dem Verfassen eines Buches, mit denen ich meine Ziele erreichen kann?
  • Mit welchem Aufwand wären diese Methoden verbunden?

Erst wenn man sich wirklich sicher ist, dass man das angefangene Buchprojekt tatsächlich weiter führen will, kann – und sollte es – dann auch richtig los gehen mit der weiteren Arbeit! Dazu mehr im nächsten Blogbeitrag!

Anne Oppermann


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12 Kommentare


werkstattschreiber

Geschrieben

Hinschmeißen oder Zähne zusammenbeißen?

Ich kann nur von meinen Erfahrungen zum Roman (Krimi / Thriller) sprechen und habe diese Phase gerade selbst erlebt. Unsicherheit und Zweifel, ob das angedachte Thema wirklich zu mir passt, ob es das ist, was ich machen will... 9 Monate habe ich zwar geschrieben, aber nichts eingeschickt, auch nicht am Roman gearbeitet. Dann kam der Motivationsschub von außen, der mich veranlasste, mich wieder intensiver mit meinem Projekt zu beschäftigen, auch Arbeiten einzusenden. Der SL hat dann ein Übriges getan, um mich wieder ansatzweise in die Spur zu bringen. Ab und zu muss man es vor Augen geführt bekommen. Sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte der eigenen Arbeiten; Beleuchtung des Themas aus verschiedenen Blickwinkeln.

Fazit: Dran bleiben und Zähne zusammen beißen.

Welche Ziele habe ich bei diesem Schreibprojekt?

Stehe ich nach wie vor hinter diesen Zielen?

Die Ziele sollte man am besten schriftlich fixieren und von Zeit zu Zeit überarbeiten, damit man diese im Blick behält und diese auf dem aktuellsten Stand sind.

Fazit: Dran bleiben, es lohnt sich bestimmt, auch wenn es viele Energien, Zeit und Nerven kostet (und noch kosten wird). :)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Werkstattschreiber

Danke für Dein ausführliches und spannendes Feedback!

Ich neige, wie Du, auch eher zum Zähnezusammenbeißen, weil es einfach schade ist, wenn die bisherige Arbeit für die Tonne war, weil man aufgibt.

Beim Schreiben kann es m.E. allerdings schon passieren, dass ein umfangreiches Buchprojekt für manchen Neu-Autor vielleicht doch ein paar Nummern zu groß ist. Wenn man das merkt, sollte man meiner Meinung schon irgendwann die Notbremse ziehen, bevor man so viel Frust schiebt, dass man daran krank wird...

Sehr gut fand ich Deinen Hinweis, die eigenen Ziele schriftlich zu fixieren und sie ggf. von Zeit zu Zeit zu überarbeiten. Dann hat man wirklich "etwas in der Hand", wenn die nächste Schreibkrise kommt.

Toll übrigens, dass Du bei Deinem eigenen Buchprojekt wieder dabei bist. Weiterhin viel Erfolg!

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werkstattschreiber

Geschrieben

Beim Schreiben kann es m.E. allerdings schon passieren, dass ein umfangreiches Buchprojekt für manchen Neu-Autor vielleicht doch ein paar Nummern zu groß ist. Wenn man das merkt, sollte man meiner Meinung schon irgendwann die Notbremse ziehen, bevor man so viel Frust schiebt, dass man daran krank wird...

Das ist wohl wahr, Anne. Von einer Aufgabe überfordert zu sein, lässt die Motivation schnell unter den Gefrierpunkt sinken. Ich habe mir ein Gerüst für den Roman erstellt, an dem ich mich mit den Kapiteln / Szenen entlang hangele. So habe ich immer nur eine Teilaufgabe vor mir, die ich bewältigen kann, behalte aber dennoch das ganze Werk im Blick.

Ich war mit mir und dem angedachten Genre nicht mehr ganz im Reinen, bin in die Vielfalt der weiteren Möglichkeiten abgetriftet, habe aber das Ende der Brücke zu einem anderen Genre nicht gefunden.

Wie bei vielen anderen Dingen gilt: schreiben, schreiben und abermals schreiben und sich mit den Kritiken auseinandersetzen!

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Die Frage stellt sich m.E. nicht nur beim ersten Buch, sie drängt sich auch beim Gedanken an ein zweites Buch auf. Schlimmer als beim ersten!

Man weiß, dass man es kann. Das hat man schließlich schon bewiesen. Sich und auch jedem anderen, der irgendwelche Zweifel haben könnte.

Man weiß aber auch, worauf man sich für die Dauer des Schreibens einlässt. Man hat das ganze Theater ja schon hinter sich gebracht.

Und man überlegt sich (ich jedenfalls), was man noch zu sagen hätte, was thematisch über ca. 150 Seiten hinweg trägt.

Und dann überlegt man hin und her und hin und hin und her und hin und hin und her und hin und hin und her und hin und hin und her und hin und hin und her und hin und hin ...

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann überlegen sie heute noch. Und ich mit!

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Sabine

Da sag ich nur mit dem alten Fußballerspruch: Mach et, Otze!

Bei soooo viel überlegen hättest Du gut und gerne schon 10 Seiten fertig gedichtet haben können... ;)

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Markus Jung

Geschrieben

@KanzlerCoaching: Interessant. Können Sie schon ein bisschen mehr verraten?

@Anne:

Ich finde, es kann auch Alternativen zwischen "Alles oder Nichts" geben. Zum Beispiel:

1. Den Umfang des Buchs abspecken

2. Einen Co-Autor oder mehrere Gast-Autoren mit dazu nehmen

3. Auf aufwändige Gestaltung (Grafiken etc.) verzichten oder diese reduzieren

4. Einen Autor suchen, der das Projekt weiterführt

Manch ein Sachbuchautor steckt sich vielleicht zunächst zu große Ziele und möchte ein zu umfangreiches Themengebiet beackern, auch wenn er viel qualifizierter über einen Teilbereich davon schreiben kann. Das höre ich auch schon mal aus Berichten über die Entstehung von Abschlussarbeiten heraus.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

@Markus Jung

Es gibt ein Thema. Und es gibt noch ein Thema. Und es gibt zu beiden Themen klitzekleine Stoffsammlungen.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Sabine

Dann sag ich noch 14x "Macht et Otze, und Du bist durch...;)

Nee, mal im Ernst: Du hast bewiesen, dass Du diese Aufgabe, ein Buch zu schreiben, formidabel in den Griff bekommen hast. Das Buch ist klasse (ich hab's auch in echt gelesen... ;)) und verkauft sich wohl auch gut.

Die Frage ist nun, so entnehme ich Deinen Außerungen, ob Du noch mal Lust dazu hast, Dir den ganzen Stress wieder ans Bein zu binden. Das will ich gar nicht in Abrede stellen - das ist schon Stress, so ein Buchprojekt zu wuppen.

Allerdings ist so ein Zweit-Buch einfach ne schicke Sache: Du bist dann kein "One-Hit-Wonder", sondern beweist, dass Du auch 2x bis Xx Deine Wort wohl zu setzen weißt. Das macht (auch bei Kunden) schon ene ganze Menge her....

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werkstattschreiber

Geschrieben

Es gibt ein Thema. Und es gibt noch ein Thema. Und es gibt zu beiden Themen klitzekleine Stoffsammlungen.

Auf jeden Fall weiter sammeln, Frau Kanzler. Der SL sagte kürzlich zu mir, dass sich daraus ein Ganzes ergeben wird und dann drängt es sich förmlich auf, das Buch schreiben zu wollen. Ich will ihm das glauben, zumindest bezogen auf einen Roman. Beim Sachbuch kann ich ja nicht wirklich mitreden...

Ich warte gespannt, was sich tun wird!

@Markus:

Zu 1: Stimme ich zu. Zu 4: Wie stelle ich mir das vor? Autor 1 hat die Ideen und Autor 2 sortiert, strukturiert und schreibt?

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Markus Jung

Geschrieben

@Markus Jung

Es gibt ein Thema. Und es gibt noch ein Thema.

Klasse - also gleich zwei neue Bücher ;-)

Zu 4: Wie stelle ich mir das vor? Autor 1 hat die Ideen und Autor 2 sortiert, strukturiert und schreibt?

Ja, so in der Richtung. Muss natürlich ein Autor sein, der auch im Thema drin steckt und die Vorleistung muss so groß sein, dass es sich am Ende auch für beide lohnt. In wiefern sich das in der Praxis dann realisieren lässt, müsste sich zeigen.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Markus

Wenn man so ein Buchprojekt im Prinzip abgeben will, wäre es vielleicht der einfachere Weg, einen Ghostwriter zu bezahlen.

Ich kann mr nicht wirklich vorstellen, wie eine solche Zusammenarbeit sonst zwischen zwei Autoren aussehen soll, wenn Autor A die Klamotten hinschmeißt und Autor B das Projekt dann (im Sinne von Autor A) zu Ende bringen soll. Hat so ein bisschen was vom "großen Denker", der die Gliederung entwickelt (= Autor A), wobei der bienenfleißige, aber nicht allzu schlaue Autor B dann die echte Schreib-Arbeit am Hals hat. ;)

Bei der Ghostwriter-Nummer wäre das Verhältnis dagegen ganz klar: Autor A bezahlt Autor B, der dann aber gar nicht auf dem Buchtitel erscheinen wird.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls