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Gehirngerechtes Lernen

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franzifachwirt

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In Vorbereitung auf das bevorstehende Studium hab ich auch noch einmal für mich Revue passieren lassen, was mir in meinem letzten Fernstudium eigentlich das Meiste gebracht hat:

- am erfolgreichsten war ich eigentlich dann, wenn ich eine Lernmethode beibehalten habe und nicht zwischendurch andere Sachen ausprobiert habe, das Gehirn gewöhnt sich früher oder später an die gewählte Methode des Lernens und wird dann immer schneller in der Aufnahme neuer Daten :)

- es ist also weniger wichtig wie man lernt sondern eher das man bei einer Variante bleibt und diese für sich ausfeilt

- weniger ist mehr...sehr wichtig ist und bleibt für mich das Pausen machen , wenn ich nicht mehr konnte, habe ich eine 15 Minuten Runde um die Bibo gemacht und etwas getrunken um mich dann wieder ran zusetzen, zwingt man sich zu sehr zum Weitermachen obwohl man merkt, dass man den Absatz zum 5. Mal liest ohne wirklich was dabei aufzunehmen,ist es Zeit für eine Pause !

- somit gibt es tatsächlich auch Tage an denen nichts geht und da sollte man es dann auch OHNE schlechtes Gewissen bleiben lassen :lol:

- Ausgleich !!! war auch sehr wichtig für mich ..durch das lange Sitzen am Schreibtisch sollte man sich dann auch Sport gönnen, Freundschaften pflegen usw. auch in der Prüfungsphase ..ich bin regelmäßig irre geworden wenn ich dann nur noch gearbeitet und gelernt habe...also eher nicht zu empfehlen :blink:

- Struktur ist sehr wichtig ! Ich habe mir IMMER zuerst einen Überblick über ALLES verschafft und davon dann Wandposter erstellt (zur Freude meiner Famile ;) ) und sichtbar aufgehangen... wenn ich z.Bsp. einen Begriff nicht wußte, konnte ich ihn zumindest einordnen (Welches Fach, welches Teilgebiet, welcher Unterpunkt usw.) damit weiß man im Fall der Fälle zumindest erstmal immer WO man sich befindet :)

- nicht alles digital machen ! Eine Spezialistin für Suggestopädie und Pädagogik hat mir erklärt, dass mit der Hand arbeiten -> Mitschriften/Skripte anfertigen, Poster, Mindmaps malen und Übersichten basteln, Vorträge vorm Spiegel halten , Tafelbilder erstellen und damit ein imaginäres Referat abhalten...es für das Gehirn wesentlich vereinfacht den Lernstoff aufzunehmen und dauerhaft zu verinnerlichen

- ausreichend Schlafen und Entspannen ! Nicht die Nächte durchpauken, das Gehirn benötigt den Schlaf um das Gelernte zu verankern und zu verarbeiten

> siehe hierzu auch Literatur , Vorträge von der genialen Gehirnforscherin Vera F. Birkenbihl - R.I.P.

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6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Kann ich so unterschreiben ; )

Für mich ist es auch immer wichtig, eine grobe Wochenplanung zu haben und zu wissen, welche Punkte zu erledigen sind. Das Abhaken der to do`s tut dann richtig gut.

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Generell finde ich bei solchen Ansätzen wichtig, dass man berücksichtigt, dass Menschen unterschiedlich sind und somit auch unterschiedliche Lernmethoden für verschiedene Menschen ideal sind. So kann es durchaus sinnvoll sein, erst mal diverse Varianten auszuprobieren und nicht stur bei etwas zu bleiben. In deinem Fall ist es sicher so, dass du die für dich relevanten Punkte herausgefunden hast und dann besser dabei bleibst anstatt dich mit vielen Varianten zu verwirren. Auch ich es sicher nicht sinnvoll, alles digital zu machen, aber das 'kinästhetische Lernen' ist auch nicht jedermanns Sache. Die einen brauchen Visualisierung, die anderen Auflistungen, die dritten einen Verständnisbogen etc. Fast alle Menschen benötigen eine 'gemische Lernmethode', aber es ist eine Kunst, die richtige Mischung für einem selbst herauszufinden. Du scheinst das für dich ziemlich genau zu wissen, so steht einem erfolgreichen Start ins neue Studium nichts entgegen. Viel Erfolg und Spass!

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Die Frage im Jahr 2012 ist z.B. auch, ob jemand, der es gewohnt ist Gedanken in digitale Form festzuhalten nicht damit besser klar kommen kann, als mit bunten Stiften, verschiedenen Papieren usw.

Das Problem an starren Lernregeln könnte wiederum sein, dass man neue bessere Wege nicht sieht. Ich persönlich habe die letzten Jahre eindeutig davon profitiert hin und wieder meine Handlungsweisen zu reflektieren und neues auszuprobieren, teilweise auch nur im geringe Änderungen vorzunehmen, aber dann auch mit der Sicherheit, dass meine Vorgehensweise für mich "richtig" war.

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Also das sind natürlich immer meine Ansichten der Materie und keine für alle gültige "Regeln"...jeder muß für sich das Richtige finden ...leider war ich immer so "kreativ" im Erstellen neuer Ideen und Methoden dass ich mich auch schonmal verzettelt habe ...bei einer Sache bleiben ...meine ich nicht das ganze Studium über, sondern wenn immer pro Fach / pro Prüfungsvorbereitung... da sich die Methodik auch von Fach zu Fach unterscheiden kann bei Wirtschaftsenglisch würde ich ganz anders ran gehen als im Steuerrecht zum Bsp. LG

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Da hast du Recht. Die Notwendigkeit seine Methoden anzupassen, darf natürlich nicht der Anlass werden, sich vom notwendigen übel (also lernen) abzulenken ;-)

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