Informatik B.Sc. an der WBH

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Das erste Präsenz-Rep (inklusive Pleiten, Pech und Pannen)

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kawoosh

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Heute stand das Rep für Rechnerarchitektur auf dem Plan. Gestern aber fiel mir erst einmal alles aus dem Gesicht als ich mein Bahnticket ausgedruckt habe. Das hatte ich nämlich schon vor Wochen gekauft und mich seither aber nicht mehr drum gekümmert. Zum Glück hab ich gestern Abend dann noch ein wenig genauer auf das Ticket geschaut, denn da stand nämlich nicht Mittwoch, der 29.8. drauf, sondern Mittwoch, der 22.8.

:ohmy:

Keine Ahnung was ich zu dem Zeitpunkt genommen hatte, als ich das Ticket gekauft hab... Tja, da blieb mir nichts anderes übrig als mir gestern Abend völlig überteuerte Tickets für den korrekten Zeitraum zu kaufen. Hin und zurück für 190€ trotz Bahncard 25. Bäm.

Zum Glück ging auf der Hinfahrt aber alles glatt. Sogar die Bahn war pünktlich. Habe einen Kommilitonen in der Bahn getroffen, der mit mir am CSUS teilnimmt und auch Rep und Prüfung für Rechnerarchitektur macht. Sehr praktisch. Während der Fahrt fiel mir aber dann ein, dass ich ja evtl. bei meiner Unterkunft den gleichen Fehler gemacht haben könnte, wie bei den Zugtickets.

:ohmy:

Die doofe Bestätigungsmail war nicht mehr aufzufinden, ans Telefon hätte man erst jemanden ab 16 Uhr bekommen (komische Sache). Habe trotzdem alle halbe Stunde probiert jemanden zu erreichen. Kurz vor Ankunft in Frankfurt habe ich dann eine Mail geschrieben und mein Problem geschildert. Pünktlich um 16 Uhr bekam ich auch einen Anruf und - dem Himmel sei dank! - mein Zimmer habe ich tatsächlich richtig gebucht. Puh. Das wäre interessant geworden so kurzfristig an ein Zimmer zu kommen. Aber ist ja alles gut gegangen.

Das Rep selbst war irgendwie doof. Ich kenne bisher nur online Reps und die waren alle super. Dort wurde eben schwerpunktmäßig auf die anschließende Prüfung eingegangen. Dieses Rep war allerdings eher wie ein Crash Kurs, in keinster Weise aber eine Prüfungsvorbereitung. Es kamen teilweise Dinge dran, die in den Heften gar nicht behandelt werden "um unseren Horizont zu erweitern". Die prüfungsrelevanten Dinge wurden irgendwie anders dargestellt als in den Heften. Alles sehr seltsam. Zusätzlich hat der Dozent dann auch noch ständig fachfremde Dinge erzählt um zu plaudern oder so. Wirklich vorbereitet fühle ich mich jetzt also irgendwie nicht. Ich verlange ja nicht, dass der Dozent mir sagt was es für konkrete Aufgaben geben wird, aber man kann doch schon noch voraussetzen, dass man sich an die Hefte hält. Vor allem wenn man dann gesagt hat, dass das in den Heften anders beschrieben ist, kam häufiger die Antwort, er würde die Hefte nicht so genau kennen.

Ich glaube bei der Prüfung werde ich jetzt schon mal Einsicht beantragen, egal wie die morgen ausgeht!

Also insgesamt ein eher negatives Erlebnis. Positiv war aber, dass ich mal ein paar Kommilitonen live getroffen habe und ich endlich mal Frau Lang-Seeger persönlich kennenlernen durfte. :thumbup:


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9 Kommentare


AlleSchonWeg

Geschrieben

Wünsche viel Erfolg morgen! Ich hoffe Du blickst bei den ganzen Registern und Bussystemen durch. Mir qualmt da noch der Kopf.

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Im Moment blick ich gar nix mehr. Ich lass mich überraschen ;)

Aber das Rep lohnt sich echt nicht, falls du eins buchen wolltest. Das hat eher verwirrt als zu helfen :sneaky2:

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AlleSchonWeg

Geschrieben

Das ist natürlich blöd. Es soll ja weiterhelfen und nicht noch mehr verwirren.

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Dein Tag war ja ziemlich aufregend :D Die Reps sollten eher zur Prüfungsvorbereitung dienen oder? Komischer Dozent. Viel Erfolg für die bevorstehende Prüfung :) Berichte, wies lief! ^^

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Na super, aber wengistens hast du ja noch das Beste draus gemacht und musstest nicht unter der Brücke schlafen!;)

Drück dir jedenfalls die Daumen wenn schon das Rep nicht besonders war.:) Ich kann mich deiner Bemerkung nur anschließen, dass man Online-Reps nicht mit den Präsenz-Reps vergleichen kann. Ich habe den Eindruck die Präsenz-Reps sind meistens "zum Horizont erweitern" gedacht, so jedenfalls mein Gefühl.

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Wer hat denn das Rep bei dir gehalten? Ich drück dir mal die Daumen!

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Meines wissens nach darf ein Rep überhaupt nicht als Prüfungsvorbereitung gehalten werden. Auch wenn doch bevorzugt der Stoff wiederholt wird, der in der Klausur abgefragt wird.

Wenn das Rep so schlecht war lag es wohl eher an dem Dozenten und nicht daran, dass Präsenz-Reps, wie grandmaster sagt, eher zum "Horizont erweitern" gedacht sind.

Ich kenne die Online-Reps nicht, aber hatte bisher 5 Präsenz-Reps und bisher waren eigentlich alle eine gute Vorbereitung.

Natürlich plaudert mancher Dozent auch mal etwas abseits vom eigentlichen Stoff. Aber die Zeit wurde dann auch hintendran gehängt, wenn wir nicht fertig wurden.

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Der Dozent war Hr. Lausen.

Die Klausur ist irgendwie schwer einzuschätzen. Prinzipiell konnte ich zu allem was schreiben, aber bei jeder Aufgabe fehlte immer eine Fitzelkleinigkeit, die ich nicht mehr genau wusste. Interessant fand ich, dass zwei Aufgaben gestellt wurden, die man nur korrekt beantworten konnte, wenn man das Rep besucht hat. Die Antwort zu einer Frage gab es nur in einer Musterklausur, nicht im Heft. Bei der anderen Aufgabe ist es fraglich, wie detailliert er die Antwort wissen will. Im Rep wurde es im Detail erklärt, in den Heften steht es nur sehr sehr oberflächlich drin. Zum Glück habe ich bei diesen beiden Aufgabe noch seinen Wortlaut von gestern im Ohr gehabt. Scheinbar hat sich das Rep also doch gelohnt. Wahrscheinlich werde ich die Klausur aber wirklich einsehen. Ich hab nur keine Ahnung wann ich das nächste Mal in Pfungstadt bin um das zu machen. Das war für dieses Jahr eigentlich nicht mehr geplant.

Ich tippe auf eine 3. Das reicht mir. Bestanden habe ich auf jeden Fall.

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Oh man ^^ ... Dann braucht man wirklich etwas Glück, um die Prüfung und deren Fragen zu bestehen. hm. ... im Bachelorzeugnis stehen nicht zufällig die einzelnen Noten?

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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.