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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Gastblogger Paul (9) zum Thema "Kindersachbücher"

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Fernstudienakademie

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Heute ist mein Sohn Paul (9) krank - ein doofer Bänderriss am Tag vor der Klassenfahrt. Blöder kann es ja gar nicht kommen! Deshalb bloggen wir heute zusammen, und zwar - damit es zu diesem Blog auch passt - zum Thema: „Sachbücher für Kinder".

Wer kauft das?

  • Zunächst einmal die Kinder selbst
  • Manchmal aber auch Erwachsene für die Kinder
  • Bibliotheken kaufen ebenfalls Sachbücher für jüngere Leser, um sie an die Kinder ausleihen zu können

Warum kauft man ein bestimmtes Sachbuch für Kinder?

  • Weil es die Kinder interessiert
  • Als Geschenk
  • Wenn in der Schule ein bestimmtes Thema behandelt wird, dient es als Hintergrund.
  • Manche Sachbücher werden auch gekauft, um einzelne Buchreihen (was ist was?) zu ergänzen.

Wann ist ein Sachbuch wirklich toll?

  • Die Texte und die Textlänge müssen zum Alter passen.
  • Der Inhalt sollte sowohl die Grundlagen eines Themas behandeln, als auch weiterführende Informationen enthalten für Kinder, die sich schon besser mit dem Thema auskennen.
  • Ein Sachbuch für Kinder sollte unbedingt über viele Bilder verfügen.
  • Besonders spannend sind die Sachbücher aus der TipToi-Reihe.
  • Zur Erklärung: Bei TipToi-Büchern wird einem ein „elektronischer“ TipToi-Stift, der aussieht wie eine zu dick geratene Möhre, mitgeliefert. Mit diesem Stift kann man das Buch erkunden, z.B. Tondokumente hören, kleine Spiele spielen oder die handelnden Personen begleiten und sie etwas erzählen lassen.
  • Einschub von mir, Anne Oppermann: Dieses Buchprinzip könnte sich auch in der Erwachsenenbildung lohnen!

Tipps für Kindersachbuchautoren:

  • Sie sollten unbedingt schon während des Schreibens mit Kindern über das Buch sprechen.
  • Sie sollten das Lieblingskapitel ihres Buches vor Kindern (z.B. in der Schule) vortragen.
  • Sie sollten die Kindersachbücher zu ihrem Thema kennen und ihre Bücher besser machen als die der anderen Autoren.

Danke an Paul für seine wertvolle Mitarbeit an diesem Blogbeitrag! :)


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19 Kommentare


Gerade der TipToi verwischt ja irgendwie eine Grenze. Wie ist denn eure Meinung zu Apss und eBooks - gerade mit einem Touchscreen hat man ja noch mehr möglichkeiten wie z.B. kleine Spiele zu Themen oder Videos anstatt dem Tondokument.

Ich finde den TipToi auch sehr unterhaltsam, den haben die Kinder von Bekannten - aber als erwachsener Leser (selbst mit Spieltrieb) interessiert mich da ein Tablet-App oder ein eBook deutlich mehr, als mit der Möhre auf dem Buch rumzudrücken ;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Danke Chillie für Deinen Input!

Wir arbeiten uns langsam vor - es muss ja noch Luft nach oben bleiben. Aber wir sind dran am Thema.... ;)

Die Möhre ist aber gerade für kleinere Kinder schon Spaß genug; Schwester Antonia (5) ist ganz scharf auf dieses Elektrogemüse...

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Beantwortest nur Du Fragen zum Thema, Anne? Oder ist Paul als Co-Autor auch ansprechbar?

Wenn ja, dann wüsste ich gerne ....

Hallo Paul!

Du bist ja ein Junge, der viele Bücher kennt und sicher auch ganz unterschiedliche Interessen hat. Wenn ich für Dich ein Sachbuch aussuchen müsste, dann würde ich mir keinen Kopp machen. Ich würde eins nehmen, das mir auch gefällt und ansonsten denken "Irgendwann wird er sich schon dafür interessieren!"

Wie ist das mit anderen Kindern, die nicht so viel mit Büchern am Kopp haben? Gibt es da Themen, die überhaupt nicht gehen`

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Markus Jung

Geschrieben

Danke an Paul für seine wertvolle Mitarbeit an diesem Blogbeitrag!

Damit dürfte er der jüngste Blogger hier bei Fernstudium-Infos.de sein. Ich bin gespannt, wann er seinen ersten Fernkurs beginnt und dann hier seinen eigenen Blog aufmacht ;-)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hallo Sabine

Man muss genau gucken, was die Kinder wirklich interessiert. "Geht-so-Themen" reißen die dann auch nicht vom Stuhl. Solche Bücher landen einfach in der Ecke.

Was bei den meisten Kindern gar nicht läuft, ist Architektur.

Das läuft bei mir aber ganz gut. ;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Damit dürfte er der jüngste Blogger hier bei Fernstudium-Infos.de sein. Ich bin gespannt, wann er seinen ersten Fernkurs beginnt und dann hier seinen eigenen Blog aufmacht ;-)

hallo Markus,

das ist der erste Kontakt mit dir.

Wenn ich mal fernstudiere blogge ich hier auch.

bis dahin noch viel Freude! ;)

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Gerade Bücher sollten sich die Kinder selbst aussuchen, da sonst die Enttäuschung groß ist, wenn das Buch nur in der Ecke liegt.

Meine Tochter liest nicht gern, ist ja auch mühsam und irgendwo findet sich immer jemand, der ihr vorliest. Ihre Interessen sind momentan Fußball, StarWars und Piraten. Sachbücher zum Thema liest sie trotzdem nicht, auch wenn sie um die 150 Bücher besitzt.

Ausgesucht hat sie sich vor kurzem dieses hier:

http://www.amazon.de/Duden-gro%C3%9Fe-Allgemeinbildung-jeder-wissen/dp/3411056258/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1346673618&sr=8-3

Da liest sie recht oft auch selbst drin. Auf die Idee wäre ich nie gekommen...

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KanzlerCoaching

Geschrieben

@ Fernstudienakademie und Paul:

Unterschreibt Ihr bitte mit Namen, damit man weiß, wer was geschrieben hat? Ich werd sonst ganz bekloppt! Und das wollt Ihr nicht wirklich!!!!!!:sneaky2:

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hi Sabine

Ich (=Anne Oppermann) werd es an Paul weiter reichen. Bekloppt werden ist ja nun auch wirklich keine Option. ;)

gez. Anne Oppermann

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Hallo Paul,

schön, dass du so toll mitgewirkt hast!

Meine Tochter interessiert sich leider überhaupt nicht für Sachbücher. Tiptoi fand sie auch schnell langweilig. Insofern hoffe ich, dass ihre Sachbuch-Zeit noch kommt. Dafür liebt sie Geschichten über alles, derzeit alles vom "Ritter Trenk". Von deiner Mama weiß ich, dass du den auch ganz gerne mochtest.

Ich wünsche dir recht gute Besserung!

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Wir haben auch so eine "Möhre", aber ein Version, die man selber "besprechen" kann (aus der Heilpädagogik). Ich habe Familie und Freunde Bücher auf Schweizerdeutsch erzählen lassen, sodass meine Jüngste meine Sprache auch noch regelmässig von anderen hört als von mir.

Man kann in die Bücher "Sprachpunkte" einkleben. Scannt man mit der "Möhre" (bei uns: "Sprechstab") diesen Punkt, wird der passende (vorher aufgenommene) Text abgespielt.

Ich denke, sowas wäre generell beim Fremdspracherwerb interessant...

(War das jetzt total OT? Wenn ja, dann sorry...)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@kporsch

Vom Ritter Trenk gibt es doch gerade eine Neuerscheinung, oder? Kirsten Boie ist sowieso klasse; die hat eigentlich für jedes Lese- und Vorlesealter was Tolles auf Lager.

@Rumpelstilz

Gar nicht o.t. ;) Das mit dem Besprechen finde ich ja klasse. So kann man sich ja selbst Lernprogramme basteln. "Unsere" Möhre kann solche Sachen leider nicht.

Dafür kann man aber wirklich klasse Spiele bekommen, so z.B. die "Englisch-Detektive" oder "In Deutschland unterwegs".

Und bevor jemand fragt: Weder Paul noch ich bekommen Provision von Ravensburger, damit wir deren TipToi-Gedöns hier bewerben. ;)

gez. Paul und Anne Oppermann

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@kporsch

Vom Ritter Trenk gibt es doch gerade eine Neuerscheinung, oder? Kirsten Boie ist sowieso klasse; die hat eigentlich für jedes Lese- und Vorlesealter was Tolles auf Lager.

Die werden wir natürlich auch noch lesen. Ich finde Kirsten Boie ja auch toll. Wir haben auch schon so viele schöne Bücher von ihr gelesen. Insgesamt gibt es wirklich wundervolle Kinderbücher.

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Markus Jung

Geschrieben

Kein Sachbuch, aber dennoch aufgrund der Interaktionsmöglichkeiten etwas ganz Besonderes ist das bewegte Buch. Ich habe es noch nicht, bin aber gerade durch eine Pressemitteilung darauf aufmerksam geworden, weil es als vom Magazin BRIGITTE MOM und Autor Patrick Wirbeleit als "Das lustigste Bilderbuch des Jahres" ausgezeichnet wurde mit dem Kinderbuchpreis URZEITROBOTER.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hört sich spannend an, Markus. Werde mal meine wunderbare Buchhändler-Schwester darauf ansetzen... ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Kannst ja dann mal berichten :-) Wenn es gut ist, bekommt es mein Sohn vielleicht zum nächsten passenden Anlass. Preis ist ja auch human, wenn es wirklich so interaktiv ist, wie es geschildert wird.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hi Markus

Ich habe mir nun ein etwas anderes Buch aus der Reihe bestellt, nämlich das Mitmach-Buch.

Ich finde es ganz schön - für wirklich kleine Kinder, die sich von diesem Buchprinzip noch verzaubern (und foppen) lassen.

Für etwas größere Kinder (die vielleicht auch keine Bilderbuchseiten mehr aufessen *g*) finde ich das Buch 600 schwarze Punkte schon schöner. Durch das Pop-Up-Design ist man eher "mittendrin, statt nur dabei". ;)

Allerdings muss ich zugeben, dass ich das Pop-Up-Buchprinzip eh so klasse finde, dass hier schon eine kleine Sammlung dieser Bücher herumsteht. Darum bin ich wohl nicht wirklich unvoreingenommen....

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Markus Jung

Geschrieben

Hallo Paul (?)! Oder Anne(?)!

Vielen Dank für den Bericht. Passiert da also nicht wirklich was in den Büchern? die 100 schwarzen Punkte oder andere Bücher aus der Reihe werde ich mir auch mal anschauen.

Viele Grüße

Markus

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      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link