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kululu

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... ist schwer... Vielleicht sollte ich meinen Blog auch "der Außenseiter-Blog" nennen.... Warum? Weil meine Geschichte bis hierher doch etwas komisch klingt...

Ich stehe mitten im Berufsleben und habe es für meine 24 Jahre schon recht weit geschafft. Trotzdem schlich sich langsam der Gedanke ein mehr aus meinem Leben machen zu wollen :blink: Oder noch konkreter: Ich bin eigentlich schon am Ende des erreichbaren. In meinem Beruf bräuchte ich für alle höheren Tätigkeiten ein Studium. Außerdem war es schon immer mein heimlicher Traum doch noch mein Abitur nachzuholen.

Nachdem ich das so akzeptiert hatte, habe ich begonnen nach Möglichkeiten für mein (Fach-)Abitur zu suchen. Dann bin ich auf die Berufsoberschule (BOS) gestoßen. Dort kann man innerhalb von zwei Jahren sein Fachabi neben dem Beruf nachholen, dafür muss man Montag bis Donnerstag abends allerdings in die Schule. Je mehr ich mich damit befasst habe, desto begeisterter war ich. Also habe ich mich angemeldet. Allerdings habe ich mich entschieden den 1-jährigen Vorbereitungskurs zu absolvieren, da meine Mittlere Reife doch schon ein paar Jahre zurück liegt. Den Vorbereitungskurs, der immer samstags stattfand, habe ich zwischenzeitlich erfolgreich absolviert. Da ich in jedem Hauptfach auch auf die Note 3 gekommen bin, ist somit die Probezeit für die Abendschule und somit den eigentlichen Fachabikurs entfallen.

Das war im Juli 2011. Während Vorbereitungskurses hat sich jedoch einiges verändert. Private und berufliche Gründe ließen mich Abstand davon nehmen jeden Abend die Schulbank zu drücken. Eine Alternative musste her. Und da hab ich mich an die "Exoten" im Nachbarzimmer erinnert, die mit dem Fernsehen Abi nachholen wollen. Telekolleg - hääääh, was ist denn das für ein Quatsch? Für den "Quatsch" habe ich mich mittlerweile angemeldet. Das hat viele Gründe

  • Nur samstags Unterricht, nicht jeden Abend unter der Woche.
  • Alleine lernen lag mir immer ganz gut.
  • Die Bücher des Telekollegs sind übersichtlich gemacht.
  • Ich habe die gleichen Lehrer wie an der Berufsoberschule vorher auch.
  • Die Fächerkombination interessiert mich mehr.

Somit habe ich dann mit dem Fachabi begonnen. Momentan tue ich mich noch relativ leicht, was sicher auch daran liegt, das ich schon den 1-jährigen Vorkurs für die Berufsoberschule gemacht habe. Vieles höre ich zum zweiten Mal. Mein Problem ist zum gewissen Teil die Motivation. Schwierig war für mich, dass wir vor den Sommerferien 4x Unterricht hatten und dann erstmal eine 2-monatige (!) Pause war. Da ist es natürlich verlockend, den Stoff, den man vorarbeiten wollte, etwas schleifen zu lassen.

Mittlerweile habe ich mich auch noch an der Fernuni Hagen für den Studiengang Rechtswissenschaften angemeldet. Ich belege allerdings erstmal nur ein kleines Modul mit einem Wochenaufwand von ca. 10 Stunden, das dürfte noch zu schaffen sein. Denn das nächste Problem an meinem ursprünglichen Plan: Wenn ich mit dem Fernstudium warte, bis ich das Fachabi habe (das ich ja eigentlich mehr für mich will), dauert alles zu lange. Ich würde gerne mit 30 fertig damit sein und das wäre auch ratsam. Mein Vorgesetzter wird dann nämlich in Rente gehen und wenn ich noch ewig vor mich hindümple ist die Stelle leider weg.

Daher jetzt der zugegeben etwas verrückte Versuch beides parallel hinzubekommen. Die ersten Module die ich im Studium belegen will sind für mich großteils Wiederholung. Auch der Fachabistoff ist derzeit noch Wiederholung. Daher hoffe ich, dass ich die 1,5 Jahre, die parallel laufen sollen, meistern kann :001_wub:


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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
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      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
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      hier ganz druckfrische Informationen aus meinem Mitarbeiterentwicklungsgespräch:
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      Für die Pflicht-Präsenztage bekomme ich Dienstbefreiung, das Anerkennungs-Praktikum darf ich in unserer Einrichtung absolvieren (falls von Seiten der Diploma/MEU zulässig) und die Masterarbeit darf ich auch hier schreiben. Außerdem wird mir unser Ltd. Psychologe während des Studiums für fachliche Fragen zur Seite stehen.
      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker