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Frage an Lateiner unter euch Lesern

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mamawuschel

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Ich habe mal ein paar Fragen zu Latein.

Über manchen Buchstaben sind ja so Zeichen ( Strich, Halbkreis), diese beziehen sich auf die Aussprache. So habe ich das Verstanden. Wenn ich Latein schriftlich nehme muss ich diese Symbolik dann mitlernen?? Eigentlich Nein, oder?? In den Texten selbst sind nie solche Zeichen.

Es gibt wohl einige Wörter die eine verschiedene Bedeutung je nach Aussprache haben, reicht es wenn ich bei diesen, dies dann mitlerne??

In wie weit reicht eigentlich das Material bei der SGD zur Vorbereitung auf die Prüfung ( Ja sind noch 3 Jahre Zeit )?

Ich muss unbedingt mal zum Doc, vlt. gibt es eine Pille für innere Ruhe *lach*, jedesmal wenn mir was leicht fällt, denke ich mir es ist was falsch und ich rede mir ein irgendwas übersehe ich .

Latei fällt mir wirklich leicht, ich sehe einen Satz fange an zu Konstruieren und muss noch nicht mal wegen der Deklinationen überlegen, da diese für mich offensichtlich sind.

Das einzigste Problem das ich derzeit habe ( ist eigentlich keins) oder sagen wir eher, dass was mir Kummer bereitet, ist das lernen der Vokabeln.

So kann ich z.B. wenn ich das Wort" Itaque" sehe direkt sagen: " ok das heißt daher, deswegen", fragt man mich aber was " daher, deswegen" auf Lateinisch heißt komme ich ins Grübeln. Mir fällt direkt ein, es fängt mit I an und in der Mitte ein Q aber dann......

Reicht es für das schriftliche , wenn ich nur das Lateinische ins Deutsche übersetzen kann oder muss ich 100 % genau so sicher sein bei der rückwärts Übersetzung?

Vlt. hat ja einer von euch schon eine Lateinprüfung hinter sich und kann mich mal genau informieren, da ich mich selbst gut kenne, denke ich, dass ich mir gerade wieder selbst alles verkompliziere.

Vorab schon mal danke für eure Antworten.

Wünsch euch allen eine schöne Woche.:rolleyes:


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12 Kommentare


Ohne Gewähr, da ich selber nie Latein hatte, aber doch einiges bei Freundinnen in der Schule mitbekommen habe:

Lat-Deutsch übersetzen ist erstmal wichtiger, da umgekehrt Deutsch-Latein quasi die "Königsdisziplin" ist. War zumindest bei unseren Lateinern so. Die haben jahrelang (auch in den Klausuren) nur Lat-Deu übersetzen müssen. Erst in der 10. oder 11. Klasse (also kurz vor dem Abwählen ;) ) musste es auch umgekehrt gelernt werden. Liegt einfach daran dass das (wie du schin sagst) unheimlich schwer ist, eine "tote" Sprache zu sprechen bzw. zu schreiben.

Ich weiß jetzt natürlich nicht, wie das beim Fernabitur läuft, da müssen die Spezialisten ran ;) Aber ich könnte mir vorstellen, dass du das erst gegen Ende wirklich können musst. Andere Frage: wie sind denn die Übungsaufgaben in den Heften? In welche Richtung muss da übersetzt werden?

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Ohne Gewähr, da ich selber nie Latein hatte, aber doch einiges bei Freundinnen in der Schule mitbekommen habe:

Lat-Deutsch übersetzen ist erstmal wichtiger, da umgekehrt Deutsch-Latein quasi die "Königsdisziplin" ist. War zumindest bei unseren Lateinern so. Die haben jahrelang (auch in den Klausuren) nur Lat-Deu übersetzen müssen. Erst in der 10. oder 11. Klasse (also kurz vor dem Abwählen ;) ) musste es auch umgekehrt gelernt werden. Liegt einfach daran dass das (wie du schin sagst) unheimlich schwer ist, eine "tote" Sprache zu sprechen bzw. zu schreiben.

Ich weiß jetzt natürlich nicht, wie das beim Fernabitur läuft, da müssen die Spezialisten ran ;) Aber ich könnte mir vorstellen, dass du das erst gegen Ende wirklich können musst. Andere Frage: wie sind denn die Übungsaufgaben in den Heften? In welche Richtung muss da übersetzt werden?

Erstmal danke für die Antwort :-)

In den Heften muss ich bisher nur von Latein ins Deutsche übersetzen. Habe auch bisher noch keine Abituraufgabe im Internet gefunden, wo es Umgekehrt ist,daher meine Frage, würde vieles noch mehr erleichtern.

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Ich hab grad überlegt, ob wir jemals Deutsch-Latein übersetzt haben und ich kann mich nicht daran erinnern. Ich hatte von der 7. bis zur 11. Klasse Latein und wir haben meines Wissens immer nur Latein-Deutsch übersetzt. Macht auch meiner Meinung nach viel mehr Sinn ;) Man soll ja lateinische Texte verstehen und übersetzen können.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich hab Latein in der Schule gehabt und ab dem zweiten oder dritten Latein dann nur noch vom Lateinischen ins Deutsche übersetzt. Die ganzen Klassiker rauf und runter bis zum bitteren Ende: dem großen Latinum im Abitur.

Im Zweifelsfall würde ich aber einfach mal nachfragen!

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Ich hatte in der Schule auch 7 Jahre Latein inkl. großem Latinum im Abitur und wir mussten nie vom Deutschen ins Lateinische übersetzen, allerhöchstens mal im Unterricht was ganz leichtes, aber in irgendwelchen Prüfungen nie. Und ich kann mich auch nicht an Aussprachezeichen erinnern, denke, die musst du nicht können.

Hach, manchmal hätte ich doch gerne noch ab und zu eine Stunde Latein, ich hab es geliebt :-)

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Was für Zeichen über den Buchstaben??? Hab noch keine alte Inschrift damit entdecken können, und in meinen Lateinbüchern waren damals keine. Kann mich noch nicht mal bei bellum gallicum an sowas erinnern.

Du brauchst in der Regel tatsächlich nur Lat-Deutsch, manchmal machen die Bonusaufgaben in Deutsch-Lat, ist aber eher selten.

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Was für Zeichen über den Buchstaben??? Hab noch keine alte Inschrift damit entdecken können, und in meinen Lateinbüchern waren damals keine. Kann mich noch nicht mal bei bellum gallicum an sowas erinnern.

Du brauchst in der Regel tatsächlich nur Lat-Deutsch, manchmal machen die Bonusaufgaben in Deutsch-Lat, ist aber eher selten.

Na wenn du keine Zeichen kennst, werde ich das wirklich nicht brauchen ;-)

Die Zeichen sind dafür da, wann z.B ein e lang gesprochen wird und so aber da ich das ganze ja schriftlich und nicht mündlich mache.....

Davon abgesehen warum macht man Latein mündlich??? Man bekommt dann kein Latinum also.....

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Ich danke euch für die Antworten. Leider hat der Fernlehrer sich bis jetzt noch nicht gemeldet. Das ist einer der wenigen Nachteile des Fernstudiums. In einer Schule kann man sich melden und direkt fragen, so muss man oft Tage warten. Sowas stört mich immer total in meinem Lerntempo.

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Also ich hatte Latein auch mündlich im Abitur, aber das muss man ja nicht Latein sprechen - von daher ignorier die Zeichen am besten :-)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Schreiben Sie doch mal ein Beispiel mit diesen Aussprachehilfen!

Ich habe die Vermutung, dass es sich beispielsweise um Substantive mit der Endung -us handelt. Richitg? Da wäre dann der Grund der Aussprachehilfe, dass die mit dem langen "u" anders dekliniert werden.

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Schreiben Sie doch mal ein Beispiel mit diesen Aussprachehilfen!

Ich habe die Vermutung, dass es sich beispielsweise um Substantive mit der Endung -us handelt. Richitg? Da wäre dann der Grund der Aussprachehilfe, dass die mit dem langen "u" anders dekliniert werden.

Ich kann das hier nicht schreiben, da Word zwar Französisch Zeichen ect hat aber diese Zeichen eben nicht ;-)

Aber es hat sich erledigt, eben ist mein Lateinwörterbuch von Langenscheidt gekommen und da steht wunderbar beschrieben, dass diese Zeichen nur für die Aussprache relevant sind. Also wieder einen Lernpunkt eingespart.

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In der Literatur wirst Du selten z.B. ein ā finden. Am Anfang kann es aber hilfreich sein, eine serva von einer servā zu unterscheiden. Später muss man selbst schauen, welcher Fall da jetzt der richtige in dem Kontext ist.

Wenn man die Akzente nicht völlig ignoriert, sieht man aber auch bald, in welchem Kasus oder welcher Konjugation sie gesetzt werden. Es macht ja doch einen Unterschied, ob ein Verb auf -ere oder -ēre endet. In dem Fall lohnt es sich schon, die richtige Aussprache gleich mitzulernen.

Wörter lernen ist leider echt wichtig... ich konnte die Grammatik immer im Schlaf.. aber bei den Wörtern hat´s gehapert... zunehmend, hat sozusagen mit der Zunahme der Pickel korreliert.

Nachdem meine Latein-Schulzeit über 20 Jahre her ist, kann ich auch nicht mit Sicherheit sagen, dass nur Latein-Deutsch verlangt wird. Bei uns war das so nach dem ersten oder zweiten Jahr. In den Schulbüchern gabe es noch paar Übungssätze, die von Deutsch nach Latein übersetzt werden mussten, aber ab dem 4. Jahr hatten wir, glaube ich, nur noch Cäsar, Ovid usw... und keine Lehrbücher mehr.

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      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
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      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls