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Zeiteinteilung im Uni-Alltag

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So, ich würde hier gerne mal meine momentane Zeitplanung beschreiben. Für das Fernstudium habe ich mir im Moment etwa 40 Seiten pro Woche vorgenommen. Für die Präsenzuni muss ich etwa 80 Seiten pro Woche lesen (und noch ein bisschen andere Sachen drumherum machen). Ich habe dieses Semester recht wenig Anwesenheitszeit in der Uni, weil ich mich dazu "gezwungen" habe, nicht noch viele Sachen extra zu machen, die ich gar nicht machen müsste. Es sind etwa 10 Stunden Anwesenheit. Zusätzlich habe ich abends zwei Sportkurse (insgesamt drei Stunden) zum Ausgleich von dem ganzen Gelerne (das macht richtig Spaß und man bekommt den Kopf dabei so schön frei). Außerdem habe ich noch zwei Abendstunden pro Woche die für studentisches Engagement (genauer will ich es aus Datenschutzgründen nicht beschreiben ;) ) wegfallen. Etwa drei Stunden fallen auf meine Fernuni-Lerngruppe. Für die 120 Seiten pro Woche plane ich insgesamt 16 Stunden an Lern/Leseeinheiten ein. Die sind so verteilt, dass ich an Uni-Tagen meist nur 1 oder 2 Stunden mache und an Nicht-Uni-Tagen (oder Nur-Sport-Tagen) 4 Stunden. Am Wochenende mache ich an einem Tag 4 Stunden und am anderen Tag je nach dem, wie viel ich unter der Woche geschafft habe, entweder 1-2 Stunden oder ich habe komplett frei.

Somit komme ich auf 10+16+3 = 29 Stunden Uni-Arbeitszeit und insgesamt auf etwa 34 verplante Stunden. Das klingt jetzt vielleicht wenig, aber so sind die Tage schon ganz gut gefüllt, weil die Stunden über den Tag verteilt sind. Bei Uni-Anwesenheit kommt z.B. auch der Fahrtweg noch dazu (je Richtung ca. 45 Minuten). Außerdem bin ich davon überzeugt, dass es sinnvoller ist, wenig Zeit am Tag mit Lesen/Lernen zu verbringen, diese aber nicht am Stück, sondern mit großen Pausen dazwischen, so dass das Gehirn Zeit hat, das Gelesene und Gelernte zu verarbeiten und abzuspeichern. Ich glaube, dass es gar nicht so effektiv ist, wirklich 40 Stunden pro Woche auf ein Vollzeitstudium aufzuwenden, weil der Kopf irgendwann doch gar nicht mehr mitmacht und man nur liest und liest und nichts bleibt hängen.

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2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich finde auch, dass man ,wenn man anspruchsvolle Texte liest, Zeit braucht, damit diese "sich setzen können". Ich habe ähnliche Wochenarbeitszeiten (bei mir Kinder/lernen/Job) und ich lese auch immer nur ein Stück und mache dann was anderes, damit das Hirn wieder frei ist für den nächsten Abschnitt. Nächste Woche sind es bei mir 62 Seiten.

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Wenn du dieses Zeitpensum konsequent durchziehst, finde ich das schon beachtlich und völlig ausreichend. Diese Studie hat ja auch schon gezeigt, dass die Lerndauer gar nicht so entscheidend ist, wie das richtige Lernkonzept. Und das hört sich bei dir sehr überzeugend an, bzw. deine Leistungen sprechen ja auch für sich.

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