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Rechtsfächer überstanden!

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Servus

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Letzte Woche Samstag war die Klausur in WPW. Ich fühlte mich in der Vorbereitung relativ sicher. Allerdings fand ich unsere Klausur so ganz anders als die bisherigen. Überraschenderweise war in beiden Fällen ein Dienstvertrag die Basis (einmal Arbeitsverhältnis, einmal Arztbehandlung).

Der Block B war aber denke ich ganz gut machbar. Ich bin gespannt, wann für diese Klausur das Ergebnis kommt!

Gestern stand dann die Klausur in ABR an, die ich ja relativ kurzfristig auf dieses Semester vorgezogen habe. Dementsprechend war die Vorbereitungszeit echt gering! Allerdings habe ich beim Ergänzen meiner Statistik gerade festgestellt, dass ich für WPW auch nicht viel mehr Zeit investiert habe ;)

Für ABR habe ich in der Woche zwischen den beiden Klausuren versucht, möglichst viele alte Klausuren zu bearbeiten, um ein Gefühl für die Materie zu bekommen.

Die Klausur war auch ein wenig seltsam. Kein Fall, in dem überprüft werden musste, ob eine Kündigung wirksam ist oder so etwas in der Art. Mir kam die Klausur sehr einfach vor, ich hoffe, dass mich mein Gefühl nicht trügt!

Damit ist jetzt nur noch die Klausur im Schwerpunkt offen! Kaum zu glauben, dass ich in 5 Wochen die letzte Klausur meines Studiums geschrieben haben werde! Es geht langsam aber sich auf das Ende zu!

Mittlerweile fühl ich mich auch wieder relativ fit und hoffe, dass ich für die Schwerpunkt-Vorbereitung wieder belastbarer bin als in den vergangenen Wochen.

Der heutige Tag wird meinen Drucker zum Glühen bringen - momentan darf er meine Zusammenfassung für PSM ausdrucken und anschließend kommen noch ein paar alte Klausuren.

Ein Thema für die Projektarbeit habe ich inzwischen ebenso wie einen Betreuer dafür, so dass ich im Januar direkt damit durchstarten kann. Ich hoffe, ich kann mit dem Betreuer auch gleich ein Thema für die Bachelorarbeit festzurren, das auf der Projektarbeit idealerweise aufbaut. Mal sehen!


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8 Kommentare


Hi Servus,

freut mich ja fast, das ich die ABR Klausur nicht als einzige seltsam fand. Die hätte man ja fast ohne Gesetzestexte schreiben können, so wenig war danach gefragt fand ich. Direkt nach der Klausur war ich so happy, jetzt frage ich mich, ob ich mir das nicht zu einfach gemacht habe. Durfte man bei dir die Frau nach der Betreuung ihrer Kinder fragen? Ich bin so unsicher, irgendwie hätte man in der ganzen Klausur so viel "irgendwie" begründen können...

Aber was solls, wir haben's hinter uns! :-)

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Bei der Kinderbetreuung hab ich auch überlegt, die anderen beiden Fälle waren ja eindeutig in der Aufgabe. Ich hab dann begründet, dass die Frage nach der Kinderbetreuung das Privatleben betrifft und daher nicht zulässig ist. Ich hatte im Kopf, dass die Frage nach pflegebedürftigen Angehörigen nicht zulässig ist und hab dann gedacht, dass die Frage nach der Kinderbetreuung dann sicher auch nicht erlaubt ist :) Ich hatte noch überlegt, hinzuschreiben, dass sie eh Anspruch darauf hätte, freigestellt zu werden, wenn die Kinder krank sind, das hab ich aber dann weggelassen.

Das stimmt, man konnte viel "schwafeln" und musste eigentlich recht wenig wissen (mit Ausnahme vielleicht bei der ersten Aufgabe) - mit gesundem Menschenverstand konnte man da einige Punkte holen, glaube ich.

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Ich habs mit der Überlegung versucht, dass man diese Frage eher einer Mutter als einem Vater stellen würde und dass damit gegen §1 AGG verstoßen wird. Ansonsten hatte ich auch den Gedanken mit dem Freistellungsanspruch, habs auch hingeschrieben, aber nachdem ich die Mutmaßungen gehört habe, dass unsere Klausuren aus Wiesbaden nach Nürnberg geschickt werden zum Korrigieren habe ich mich doch geärgert. Unser Dozent hätts gut gefunden, der Andere wohl nicht...

Insgesamt hoffe ich aber doch auf ein Bestanden mit ner 3 (das war doch die 1 des Nicht-Juristen in solchen Fächern, oder? :))

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Oh dann muss die arme Frau in Nürnberg ja noch mehr korrigieren :D Alle aus München haben in Nürnberg geschrieben, wir waren an die 30 Leute verteilt auf zwei Räume.

Naja, falsch ist das mit dem Freistellungsanspruch ja nicht, insofern würd ich mir da keine großen Sorgen machen. Ah stimmt, also quasi "mittelbare Diskriminierung von Frauen" oder so, ne?

Ja, das hat der Dozent in München so gesagt, dass man in solchen Fächern ja gar keine 1,X bekommen kann und man mit einer 3 schon zur "Elite" gehört :)

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WPW war irgendwie ein Schuss in den Ofen :( Ich bin gespannt auf die Kopie und hoffe, dass das Ergebnis bald endgültig eingetragen wird. Ich hab da so eine Befürchtung, wer die korrigiert haben könnte - mal sehen, ob die sich heute bestätigt, wenn ich im SZ mal nachfrage.

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HannoverKathrin

Geschrieben

WPW war irgendwie ein Schuss in den Ofen :( Ich bin gespannt auf die Kopie und hoffe, dass das Ergebnis bald endgültig eingetragen wird. Ich hab da so eine Befürchtung, wer die korrigiert haben könnte - mal sehen, ob die sich heute bestätigt, wenn ich im SZ mal nachfrage.

???

Spannungsbogen ;)

Hoffe bald kommt ein Eintrag zu dem Thema. So fand ich deinen Blogbeitrag nämlich sehr positiv. Mal schauen was die Noten dann letztendlich sagen und wie deine Befürchtungen in der Realität aussehen.

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Die Befürchtung zum Korrektor hat sich nicht bestätigt - ich dachte, das könnte evtl. der ABR-Korrektor korrigiert haben, bei dem man quasi keine Note besser als 3,0 bekommen kann. Fakt ist aber wohl, dass unsere Klausur nach HH geschickt wurde und die Dame vom Sekretariat auch nicht wusste, wer die jetzt korrigiert hat - die Münchner Dozentin darf momentan nicht korrigieren, weil es wohl Differenzen mit dem Prüfungsamt gibt.

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass WPW so schlecht werden würde - meine mit Abstand schlechteste Note bisher. Deswegen bin ich gespannt auf die Kopie, woran es lag...

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So, die Note von ABR ist seit heute endlich da! 2,0 ist zwar schlechter als erhofft, aber völlig in Ordnung, vor allem, wenn ich bedenke, dass ich recht wenig dafür getan habe :)

Somit steht der erste Teil der Endnote schon mal fest: Alle Klausuren, die nicht SSP sind + BSP ergeben momentan einen Schnitt von 1,79, was ja netterweise auf 1,7 gerundet wird :) Langsam macht es Sinn, mit der Notenmeise zu spielen.

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    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 3
      Hallo,
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      Ich habe bereits mehrere Jahre lang als Fertigungsmitarbeiter gearbeitet und habe gemerkt, dass ich diese Arbeit nicht mein Leben lang machen möchte. Schichtdienst, geringer Lohn und auf Dauer ziemlich anspruchslose Tätigkeiten.
      Allerdings hatte ich mir mit einer eigenen Wohnung (ledig, damals keine Freundin, keine Kinder) schon Kosten geschaffen, die ohne die Arbeit nicht zu finanzieren gewesen wären. Deshalb entschied ich mich für ein Fernstudium. Mit meinem Chef bin ich diverse Studiengänge durchgegangen. Letzten Endes hatte er für mich diesen Studiengang bei der Wilhelm Büchner Hochschule ausgesucht. Das war die einzige Hochschule, die diesen Studiengang mit dieser Vertiefungsrichtung angeboten hatte, die auch genau der Sparte der Arbeit entsprach. Mein Chef übernahm 50% der Kosten. Dafür verpflichte ich mich bei ihm für 3 weitere Jahre (eigentlich nur eine Form der Sicherung des Arbeitsplatzes). Sein Angebot, halbtags zu arbeiten, hatte ich abgelehnt. Somit hatte ich durchweg eine 40-Stunden-Woche. Somit ist das Fernstudium nicht vergleichbar mit der Ausbildung, da man ja nicht nebenbei noch etwas macht, sondern in Vollzeit.
       
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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 9
      Hey Leute,
       
      heute war es so weit. Das heiß ersehnte Kolloquium stand vor der Tür. Ich war mächtig nervös und hatte noch am Vortag kleine Korrekturen in der PowerPoint- Präsentation gemacht. Was musste meine Freundin in den letzten Tagen als Zuschauerin und Kritikerin herhalten. jeden Tag hatte ich an dieser Rede gefeilt und geübt. Und heute sollte es so weit sein.  
       
      Ich habe mit einer 2,0 bestanden. Von nun an habe ich einen akademischen Titel. Das kann mir keiner mehr nehmen.
       
      Eigentlich dachte ich, dass ich jetzt so etwas schreibe wie "yehaaa, endlich habe ich es geschafft/ ich könnte Freudentänze machen/ Ich hatte nach der Präsentation gejubelt /Das Studium ist vorbei/ Ich komme aus dem Grinsen nicht mehr heraus"... aber Fakt ist, dass ich die Mitteilung, bestanden zu haben, eher nur hingenommen habe. Natürlich habe ich mich bei den drei Tutoren bedankt (Erst- und Zweitdozent plus Beisitzerin). Ich habe auch allen, die mir geschrieben und beglückwünscht hatten, meinen Dank ausgesprochen. Aber irgendwie verspüre ich keine Freude oder gar Erleichterung oder das Gefühl, etwas geschafft/ vollbracht zu haben. 
      Ich habe verdammt nochmal ein Fernstudium nach 4,5 Jahren erfolgreich abgeschlossen. Da muss doch Freude aufkommen. 
      Habe ich es einfach nur noch nicht realisiert? Muss ich erst das Zeugnis in der Hand halten, um das zu schnallen? Habe ich so lange auf diesen Moment hier hingearbeitet, sodass ich es mit einem schnellen "Sie haben mit einer 2,0 bestanden" nicht so recht wahrnehme?
      Nebenbei schiele ich ja schon seit längerem auf mögliche Musterstudiengänge. Sehe ich diesen Abschluss vielleicht nur als notwendige Bedingung für mein nächstes Ziel, den Master?
       
      Ich hoffe, dass ich mich in Kürze endlich richtig freuen kann. Das ist so ein komisches Gefühl. Ich weiß, dass ich was geschafft habe und fühle mich dennoch so ..weiß nicht... unbestätigt/leer/emotionslos.
      Es ist mir so unangenehm, dass sich meine Umwelt für mich freut und ausgerechnet ich bin total unbeeindruckt.
       
      Nichtsdestotrotz kommt hier das versprochene Bild aus der DB-Lounge Frankfurt/Main.
      Prost!