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chillie

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Die gute alte Zeit - um die dreht sich heutzutage wirklich eine Menge, Zeit ist Geld oder Zeit ist knapp.

Egal ob man nun zu viel oder zu wenig davon hat, jedes extrem macht unzufrieden.

Erst diese Woche habe ich einen Artikel gelesen, der bestätigt das Multitaskin eigentlich nichts für den Menschen ist (nein nichtmal für Frauen :D) und nur zu geringerer Produktivität führt.

Je mehr man gleichzeitig versucht umso schwieriger macht man es sich selbst.

Das Geheimnis es zu meistern ist sicher nicht, sich mit wenig zufrieden zu geben sondern die richtige Belastung "managen" zu können.

Ich habe bereits selbst den ein oder anderen Artikel über Zeitmanagement gelesen, habe bereits Schulungen dazu besucht und auch Bücher gewälzt. Egal wie man es aber dreht und wendet, aus dem Zeit- wird das Selbstmanagement.Ziele und realistische Zeiträume mit sich selbst vereinbaren, Prioritäten setzen, Nachhalten, Aufschreiben, Kontrollieren sind meist die Schritte die "gelehrt" bekommt. Ein Zeitplanbuch bzw. ein Organizer ist aber nicht die Lösung von Problemen die man sich selbst aufgibt.

Ich muss gestehen, aktuell läuft bei mir die Energie gegen Null. Das ist meiner Ansicht nach ein typisches Jahresendphänomän. Beruflich Streß, privat gibt es auch immerwieder etwas ... da krieg ich schon ehrlichgesagt etwas "Muffensausen" was das Fernstudium angeht. Aktuell nehme ich mir 1 Std. am Tag Zeit Mathe zu üben und lernen zu lernen. Zeitlich denke ich OK, nicht zuviel und nicht zu wenig.

Das ist sicherlich ein Auf und Ab vor dem Studienstart., Euphorie und Zweifel. Schließlich liest und hört man vieles, wirklich konkretes hat man wenig in der Hand.

Je eher ich etwas konkretes in die Hände bekomme umso lieber ist es mir. Gleichzeitig werde ich allerdings mein Selbstmanagement nochmals kritisch betrachten müssen. Ich bin froh das ich die Semesterplanung noch nicht gemacht habe, weil ich auf Terminpläne des SZ warten wollte. Ich denke gerade die aktuelle Arbeitsspitze zeigt mir, das meine angedachte Planung zuviel des guten wäre.

Somit bleibt mein Resumee für eine anstrengende Woche, das ich meine Ziele zu hoch gesteckt habe und unrealistisch plante, im Glauben es schaffen zu können. Deswegen möchte ich euch gerne an meiner gelernten Lektion teilhaben lassen: Seid nett zu euch selbst und hört auf eure innere Grenzen. :)

In diesem Sinn wünsche ich schon vorab allen ein schönes Wochenende (inkl. 3 Advent)


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2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Interessante Gedanken. Gerade das Thema Zeit beschäftigt mich auch häufig und es ist wohl eine dauerhafte Aufgabe sich selbst immer wieder zu fragen:

1. Wofür möchte ich Zeit haben?

2. Wo verschwende ich Zeit, ohne echten Nutzen (Erholung ist Nutzen, das meine ich damit nicht)?

3. Was ist wirklich wichtig?

Gerade als Selbstständiger ohne äußere Zwänge wie feste Dienstzeiten, Tagesabläufe etc. merke ich das immer wieder.

Aber so wichtig das Selbstmanagement auch ist - man sollte auch aufpassen, dass man nicht seine ganze Zeit nur mit managen, organisieren etc. verbringt - dann bleibt keine Zeit zum Arbeiten mehr übrig... ;-)

Viele Grüße

Markus

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Früher habe ich oft gedacht "wenn ich mal wieder mehr Zeit habe...", aber inzwischen habe ich erkannt, dass diese Zeitpunkt, nie kommt.

Man kommt also nicht daran vorbei, kritisch zu hinterfragen, was man mit seiner Zeit anstellt und Prioritäten zu setzen, manchmal auch gegen das Fernstudium und für das persönliche Wohlbefinden.

Z.B. ist es für mich wichtig, hier in meiner neuen Heimat langsam Bekannt- und Freundschaften aufzubauen, weil es mir sonst auf Dauer nicht gut geht. Und am Wochenende ist erst einmal intensives Weihnachtsgeschenkebasteln und einkaufen auf der Prioritätenliste ganz oben angekommen - es wird Zeit.

Ein schönes Wochenende :)

Cait

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      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
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      So Long...
      Forensiker