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zu schnell?

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Rumpelstilz

65 Aufrufe

Gestern wieder 8h Zug fahren, aber es hat sich gelohnt, ich hatte wirklich ein phantastisches Wochenende.

Ich bin mit lernen ziemlich gut vorwärts gekommen. Im Moment habe ich Bedenken, ob ich zu schnell bin: Ich habe das Gefühl, dass sich die Dinge, die ich lese, nicht richtig "festsetzen" können. Da es sich nicht um Faktenwissen handelt, ist es sehr schwierig, dies zu überprüfen.

Das und die Tatsache, dass eine Hausarbeitsnote und die Abschlussnote des ganzen letzten Jahres aussteht, macht mich im Moment unsicher. Einerseits würde ich gerne weiter so "vorwärtslernen", wie ich es in den letzten Wochen gemacht habe. Ich komme viel besser voran als noch vor einem Jahr, das Lesen der Artikel geht deutlich leichter von der Hand. Andererseits fürchte ich, dass ich die Sachen nicht genügend in die Tiefe studiere.


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5 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Warum stehen denn die Noten aus dem letzten Jahr noch aus?

Welche Möglichkeiten hast du, zu prüfen, ob sich das Wissen ausreichend gefestigt hat? Vielleicht im Austausch mit anderen Studierenden oder gibt es irgendwelche Übungsfälle?

Ansonsten würde ich vermutlich dazu neigen, in dem Tempo so weiter zu machen, solange es keine verlässlichen Zeichen gibt, dass zu wenig hängen bleibt.

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Die Note der Schlussarbeit der Module, die im September enden, kommen bei der OU immer Mitte Dezember.

Überprüfen, ob man die Dinge vertieft genug studiert hat weiss man eigentlich nur durch die Benotung der Hausarbeit. Dies ist allerdings - zumindest so, wie dies in meinem Studiengang überprüft wird - eine sehr gut funktionierende Art zu überprüfen, ob an das Wissen begriffen hat und anwenden kann.

Hier steckt aber genau mein Problem: Anfangs des ersten Jahres habe ich mich äusserst intensiv mit den Hausarbeiten beschäftigt. Die Noten waren ok, nach und nach hatte ich den Dreh raus, wie ich auch mit etwas weniger Aufwand zu den gleichen Noten (und dem gleichen Wissen) kam. Der Lernfluss hat sich seither noch etwas verbessert. Da ich jetzt aber schon ziemlich lang keine Noten mehr bekommen habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich mich noch im "grünen Bereich" befinde. Abgabe der nächsten Arbeit ist erst am 13. Dez, ich habe sie aber schon eingesandt und lerne weiter. Weil ich eben voraus bin (und das ist wegen meiner Planung wichtig), hänge ich etwas in der Luft.

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Da du einen guten "Lauf" hast, würde ich den nicht unterbrechen. Obwohl du keine offizielle Bestätigung durch Noten hast, hast du doch sicher ein "Bauchgefühl", oder? Ich denke mal, dass du dich doch recht gut selber einschätzen kannst - ist das nicht so, wenn man auf Berge klettern kann und auch heil wieder runter kommt.:cool:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ein "gutes Bauchgefühl" wäre mir auch nicht genug, um mein Verständnis und meine Lernfortschritte festzustellen. Das täuscht manchmal gewaltig und ist bisweilen auch nur ein Indiz dafür, wie gut man unangenehme Inhalte ausblenden kann.

Die Korrektur der Einsendeaufgaben ist besser, aber wenn die Noten dann mit solcher "Verspätung" kommen, dann sind sie nicht mehr besonders hilfreich.

Also muss was anderes her. Haben Sie eine Ahnung, wer oder was das sein könnte? Eine Möglichkeit für mich war und ist immer, ergänzende Literatur zu lesen und dann zu schauen, ob ich verstehe, ob mir einiges ganz neu ist, ob ich das einordnen kann etc.

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Besten Dank an alle die sich Gedanken machen, das hilft!

Normalerweise ist unser OU- Forum für die Reflexion des Gelernten sehr gut geeignet. Das ist im Moment allerdings schwierig, weil ich weit voraus arbeite. Die Themen, die ich bearbeite, werden dort noch nicht diskutiert. Es gibt sicher andere, die schon so weit sind, aber es gibt sowas wie einen "stillen Kodex", dass vor Einsendeschluss einer Arbeit die Themen des nächsten Blockes noch nicht gross angesprochen werden, weil das erfahrungsgemäss Stress verursachen kann.

Die Lesemenge ist derart gross, dass ich an ergänzende Literatur im Moment nicht im Entferntesten denke. Meine Methode ist im Moment: gute Notizen machen, auch Fragen aufschreiben und sobald im Forum angefangen wird, die Themen zu diskutieren, unbedingt mitmachen. Wird wohl noch ungefähr eine Woche dauern.

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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.