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Das Einführungsseminar oder wie man es schafft, sich zu motivieren

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Ferros

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Es ist ja schon etwas her, dass ich den letzten Blog geschrieben habe und endlich gibt es wieder etwas zu berichten. Das Einführungsseminar war in den letzten drei Tagen gewesen und ich werde etwas näher darauf eingehen.

Aber zuerst was in den letzten Wochen seid meinem letzten Beitrag passiert ist:

Nach meiner Pause von etwa einer Woche, habe ich beschlossen diese auf 1,5 Wochen auszuweiten. Die letzten Tage die meine Freundin und ich gemeinsam Urlaub hätten, waren mir das Wert. Leider verließ mich da die Motivation. Ich war nicht mehr in der Lage mich aufzuraffen und als ich es schaffte, immerhin nach 2 Wochen Pause, konnte ich nicht wirklich lange lernen, weil mich während des Lernens die Lust verließ. Also habe ich etwa 1,5h gelernt und dann alles Mögliche gemacht. Einmal habe ich sogar 2h geschafft, aber dann war Schluss.

Vielleicht liegt es ja am Fach? BWL hatte ich bisher nicht so wirklich durchgenommen und in der Schule immer nur das nötigste gemacht. Das rächt sich jetzt jedenfalls.

Vielleicht liegt es auch am Lernstil? Ich habe es mich Karteikarten versucht und mit Zusammenfassen. Als nächstes versuche ich mich an Mindmaps. Ich werde sehen, ob ich mich dann besser Erinnern kann.

Das Einführungsseminar hat sich auf drei Tage gestreckt, wobei der erste Tag erst um 11 Uhr begonnen hat und der letzte Tag um 13 Uhr schon endete. Das freut die, die sich ein Zimmer gemietet haben.

Ich hatte eine Fahrzeit von ca. 1 3/4 h und muss sagen, dass so ein Tag verdammt lang sein kann.

Am ersten Tag haben wir unseren Dekan kennengelernt und er hat uns etwas über den Studienablauf erzählt. Auch eine allgemeine ausführliche Vorstellungsrunde war eingeplant, sodass man seine Mitstreiter etwas kennenlernen konnte.

Den Restlichen Tag wurde dann in die Materie eingestiegen: Supply Chain Management

Interessant und recht ausführlich durchgenommen. Zwischendurch haben wir das "Beer-Game" gespielt

http://de.wikipedia.org/wiki/Bierspiel

Am nächsten Tag kam dann erst eine Stunde lang das Online-Portal der WBH dran und dann das Einführungsprojekt.

Leider hat der Dozent vom Vortag nicht wirklich das gemacht, was wir für dieses Projekt benötigt hätten und so hat das der neue Dozent kurzerhand übernommen. Wir sind also in rasendem Tempo durch die BWL gerast und haben nebenbei noch Logistik und Marketing besprochen. Nach 3 Stunden Wissensdruckbetankung kam dann auch wirklich das Einführungsprojekt dran, welches sich aus zwei Fallstudien zusammensetzt die in Gruppenarbeit erarbeitet werden sollen.

Fallstudie 1 war ein reines Marketing-Projekt. Ich wurde mit zwei anderen W-Ing. Energietechnik in eine Gruppe gesteckt und sollte dann innerhalb von 1,5h eine Marketingstrategie, Marktsegment, Marketing-Mix und Marketingziele ausarbeiten und diese dann etwa 10-Minütig präsentieren.

Und da saßen wir nun. Drei Leute aus der Technik und sahen sich ratlos an. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnten wir dann recht oberflächlich die Fallstudie bearbeiten und hatten sogar noch Zeit für uns Gedanken zu machen, wie wir das ganze Präsentieren.

Da wir die letzte Gruppe waren, haben wir uns alle anderen Vorträge ruhig angesehen. Zumindest äußerlich ruhig. Innerlich ging es ziemlich ab, weil unser Vortrag so total anders war, als das, was die anderen Gruppen erarbeitet hatten.

Wir zogen es trotzdem nach Plan durch und waren schlussendlich ganz zufrieden mit unserem Vortrag. Die Benotung wurde allerdings nicht gesagt.

Fallstudie 2 war in derselben Gruppe zu erarbeiten und ging auf die entsprechenden Fachbereiche ein. In meinem Fall natürlich die Energietechnik. Dieses Mal sollten wir aber nicht alles direkt abarbeiten und Präsentieren, sondern in unserer Freizeit alles tun und dann als gemeinsames Dokument an den Dozenten schicken.

Nachdem sich alle mehr oder weniger auf dem Nachhauseweg gemacht hatten, hat sich unsere Gruppe dann zusammengesetzt und beratschlagt. Zu Burgern und Cola wurde dann über die Vorgehensweise diskutiert und schlussendlich auf den nächsten Tag verschoben.

Am letzten Tag war dann nur ein Kurs angesagt: Mathematik!

Mengenlehre und vollständige Induktion

Wunderbar, aber die Mathe-SB's hatte ich bisher nur von außen gesehen.

Trotzdem hat die Dozentin wunderbar erklärt und ich bin mir sicher, dass Mathe kein Problem wird.

Anschließend haben wir uns aus unserer Fallstudiengruppe wieder hingesetzt und einige Aufgaben verteilt.

Noch die E-Mail-Adressen ausgetauscht und schnell verabschiedet. Der Drang nach Hause zu kommen war allen anzumerken und entsprechend Effektiv haben wir die Aufgaben verteilt.

Und jetzt, zuhause sitzend, bin ich voller Tatendrang und freue mich auf morgen. Ohne konkrete Planung bin ich freudig gespannt ob meine Motivation bis dahin hält. Oder ob sie mit meinem Besuch heute Abend mitgeht. ;)


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