• Einträge
    163
  • Kommentare
    659
  • Aufrufe
    4.165

BA - Vol. 3

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
sasa

49 Aufrufe

Irgendwann kommt der Punkt, an dem man schier verzweifelt, aufgeben möchte, die Bücher in die Ecke pfeffert, die Notizen zerreißt und auf sämtliche Autoren und Fachleute schimpft, auf die man sich beruft - passender: berufen möchte.

Es gibt in meinem Fall ein Modell, welches Zuschauer in bestimmte Gruppen einteilt (Fan/ Anhänger, Fachkundiger und Konsument). Es beschreibt, welche Gruppe auf welche Art und Weise mit einem Verein, einem Team oder einem Sportler verbunden sind, welche Motive und Ziele sie mitbringen und was bei Niederlagen oder Unzufriedenheit passiert. Für meine Arbeit ist das natürlich essentiell, weil sich somit auch feststellen lässt, welche Zuschauergruppe in den letzten Jahren abhanden gekommen ist, welche Ursache das hat, wie man sie wiederbekommt und möglichst auch noch langfristig binden kann.

Dieses Modell stammt schätzungsweise aus den 70ger Jahren, genaueres lässt sich nicht sagen. Der Name des Autors auch, allerdings keine Quelle. Beziehungsweise: gleich ZWEI Quellen, die immer wieder zitiert werden. Allerdings stimmt bei der einen die Seitenzahl nicht, bei der anderen das Jahr des Zitates nicht. Mir scheint, als hätte sich da mal einer vertan, und alle anderen hätten diese falsche Angabe abgeschrieben. Lässt sich ganz gut nachvollziehen - aber was stimmt jetzt?!

Eine falsche Angabe möchte ich natürlich nicht in meiner Arbeit haben, eine unvollständige auch nicht. Und Mach-2-aus-1 ist auch keine Lösung.

Und nun?

PS: der sportwissenschaftliche Katalog der Uni Tübingen spuckt keine der beiden Primär-Quellen aus, das Internet auch nicht.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


3 Kommentare


Hmmm... hast du für so einen Fall keinen Ansprechpartner an der Hochschule? Du hast hier ja einen "klassischen" Fall von einer-schreibt-vom-anderen-ab gefunden - wie damit umgehen? Ich denke, das muss "man" nicht einfach wissen, da darf man sich Beratung holen.

An die Quellen direkt (Verlage, Journal, Autor) kannst du dich nicht wenden?

Es ist natürlich total blöd, mit sowas möchte man seine Zeit nicht vertrödeln.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Leider nein. Der eine Beitrag ist in einer Zeitschrift erschienen, die es erstens gar nicht mehr gibt, und die zweitens ihre Datenbank erst seit 1980 führt. Der andere Beitrag ist in einem Sammelwerk anlässlich einer Konferenz erschienen und somit auch nicht mehr zu finden. Wie gesagt, den einen Auszug findet man wörtwörtlich überall, aber mit immer den gleichen falschen Angaben.

Der Witz ist: bei dieser Recherche ist mir aufgefallen, wie viele Leute wortwörtlich von anderen abschreiben! Und ich rede hier von wissenschaftlichen Arbeiten, von der Studienarbeit bis zur Habilitation, wo in 4 oder 5 Arbeiten von unterschiedlichen Personen von unterschiedlichen Hochschulen 2 DIN A 4 Seiten mehr oder weniger identisch sind! Gleiche Anzahl an Sätzen, nur vielleicht hier und da mal die Satzstellung oder Zeichensetzung geändert oder mal ein neuer Nebensatz eingefügt. Ohne Quellenangabe... Das unterschiedliche Leute auf Grund einer bestimmten Theorie zum gleichen Schluss kommen - ok, kann man akzeptieren. Aber so eine extreme Übereinstimmung?!

Langsam denke ich, dass die zu Guttenbergs usw. eigentlich nichts besonderes, sondern eher die Regel sind...

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Kannst du in der Arbeit nicht anmerken, dass es sich um Sekundärquellen handelt und die Primärquellen nicht mehr existieren?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • csab8362
      Von csab8362 in Mein Weg zur BILDUNGswissenschaft 6
      Für mein Biwi Fernstudium in Hagen habe ich mich nun extra bei Facebook angemeldet um etwas auf dem laufenden zu sein. Obwohl ich kein grosser Fan von Facebook bin, aber naja man muss irgendwie mit der Zeit gehen.
      Jedenfalls habe ich heute gesehen, dass sich der Modulplan jetzt verändert, und weiß noch nicht wie ich das für mich einordnen sollte. Modul 1d war Statistik und auf das habe ich mich eigentlich schon sehr gefreut das wird jetzt irgendwie so ähnlich im zweiten Abschnitt behandelt und dafür fallen die Psychologiemodule heraus. Gerade auf die hätte ich mich so richtig gefreut, anstelle gibt es jetzt irgendwelche Medienmodule.
      Irgendwie alles ein wenig frustrierend, da ich mir mit Planänderungen immer sehr schwer tue. Und wie mache ich das jetzt? 
      Wenn ich drei einser Module habe kann ich die zweier machen vielleicht geht sich dann das Psychomodul doch noch aus, aber dann hätte ich kein Statistikmodul (keine Ahnung ob das überhaupt geht). Ich glaube ich muss mal beim Studienzentrum vorbei, hoffentlich hat meine Betreuerin so starke Nerven mit allen Fragen die ich habe.
      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?