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Vergleich Fernstudium zu Präsenzstudium

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wt15309

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Hallo user,

da ich in der glücklichen Lage bin ein Pränzstudium schon absolviert zu haben und nun ein nun ein Fernstudium begonnen habe möchte ich einen kleinen Vergleich starten. Sicherlich ist dies auch für Mitstudenten interessant.

Zu mir: Mein Studium Werkstofftechnik absolvierte ich 2002-2006 an der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg. Nun habe ich mich für ein Fernstudium E-u. Informationtechnik an der WBH entschieden.

Heute möchte ich mich über die ersten 3 Wochen unterhalten.

Die Einführung in einem Präsenzstudium ist es im Grunde ähnlich wie im Fernstudium man wird zugetextet, geht rum und sieht sich die wichtigsten Einrichtungen an und bekommt das wichtigste erklärt. Mir wurde das Einführungsseminar erlassen deshalb kann ich hier nur Aussagen von 3. Personen beziehen.;)

Ok. Es steht also 1:1.

Kommen wir nun zum Service.

Angenonnen man war in den Einführungseminar und 2-4 Tage später wird man vorstellig und möchten nochmals einen Sachverhalt abklären.

Bei der Pränsenz-FH werden sie angemault und es wird kaum auf ihre Fragen eingegangen (leider kann ich hierzu aus meinen Erfahrungsschatz zurückgreifen). Vielleicht ist dies auch abhängig vom Prof.. Dies legt sich allerdings im Laufe des Studiums, falls man es den wirklich für hilfreich erachtet Fragen zu stellen. Ach ja natürlich bitte nur mit Termin.

Spricht man im Studiumbüro vor geht es einem ähnlich, falls man überhaupt eine Auskunft gekommt. Im Übbrigen kann man sich bei Stoßzeiten auf eine Wartezeit von min. 30 min einrichten. Die Anmeldung zum Studium läuft im Großen und Ganzen reibungslos.

Die Fern-FH hat hier einen Vorteil - man ruft an oder schreibt eine Email und bekommt ohne großen Aufwand eine Auskunft oder wird an Kollegen weitergeleitet. Ich habe nun schon mehrmals mit der WBH telefoniert und auch Emails geschreiben und immer eine zufriidenstellende Antwort bekommen. Selbst wenn ich das Thema zum 2. Mal angeschnitten habe (ohne irgendwelche Kommentare).:rolleyes:

Wenn man vorzeitig Studien-Hefte anfordert auch kein Problem:thumbup: - macht man dies im Präsenz-FH ist man zum Scheitern verurteilt (außer man nimmt die vom Vorjahr).:thumbdown:

Also 2:1 für die Fern-FH

Kontakt zu Mitstudenten. Ich glaube dies braucht man kaum ausführen.

2:2.

Kosten:

Tja, dies ist wohl eines er wichtigsten Themen. Ich würde mal behaupten wollen, dies kommt drauf an. Also wenn man eine Wohnung benötigt, weil der Studiengang nicht in der Nähe des Wohnorts liegt ist die Fern-FH wahrscheinlich günstiger. Liegt alles im Pendelbereich dreht sich das Verhältnis schnell um. Ich will dies gar nicht bewerten - dies soll jeder für sich selber entscheiden.

Organisation:

Nun bei der Präsenz-FH ist alles organisiert und vorgeben - leider ist man dort auch überhaupt nicht flexibel. Also kann man Pratikas entweder zu den Termin ablegen oder erst 1 Jahr später, wieder im Termin ablegt werden (Ausnahmen bestätigen die Regel). Dies gilt auch für einige Klausuren wenn diese nur im WS oder SS angeboten werden.

Die Fern-FH ist hier schon flexiber und breiter aufgestellt. Ich denke dies muss man nicht mehr vertiefen außerdem kann ich es zur Zeit nicht beurteilen.

Eine Bewertung ist hierzu auch schwer machbar, mache brauchen nun mal feste Vorgaben und Ziele. Die eigenen Zeile rücken ins 2. Glied.

Kommen wir zu den Vorlesungen:

Bei den Präsenz-FH wird einen alles vorgekaut und normalweise kann man auch sofort Fragen stellen und Mißverständnisse sofort abstellen.

Hier kann die Fern-FH nur bedingt punkten. Meist schr. Fragen stellen und warten auf eine Antwort dauert halt etwas. Bis alles abgeklärt ist können schon mal eine Wochen ins Land gehen.

Zu den Skripten.

Erlich gesagt finde ich die von WBH besser, wobei die auch Schwächen aufweisen.

Die meisten Skripte der Präsenz-FH bestehen aus Power-Point-Präsentationen, Exel- und Worddateien, die man sich kurz vor der Vorlesung ausdrucken kann. Es gibt auch ältere Versionen allerdings wird auch mal schnell was kurzerhand abgeändert, ausgebaut oder ganze Themen verschwinden bzw. ersetzt werden. Auch die gute alte Tafel kommt zum Einsatz. Selbst einfach nur bestimmte Kapitel aus Fachbüchern kommen zum Einsatz. Nicht jeder Prof. will sich mit einen Skript rumschlagen. In der Vorlesung notiert man sich Hinweise oder schreibt mit. Ohne erweiterde Literatur geht es höchstwahrscheinlich nirgends.

Hier ist meiner Meinung nach die Fern-FH im Vorteil, man hat ein definiertes Skript wo man daraus lernen kann, und sich die Klausuren beziehen.

So noch fragen zu den ersten Wochen? Ich stehe gerne bereit.

Ich sollte noch erwähnen das dies nur meine eigene Meinung ist und nicht bei jeden Studiengang an den Präsenz-FH wird man anfänglich als "üblen Faktor" betrachtet.

Zu mir ich persönlich sehe die WBH zurzeit in Front, allerdings kann sich dies schnell ändern.

Gruß

wt15309


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11 Kommentare


WillWasWerden

Geschrieben

Finde ich stark, das Du so ausführlich bloggst. Zum Kundenservice (man ist ja Kunde als Student einer Privat-FH) - ganz klar ist da die WBH Spitze, das müssten eigentlich auch alle so bestätigen. Fragen werden auch mehrfach geduldig und zügig beantwortet, Material auf Wunsch vorzeitig versendet etc. .

Kosten: hier ist die interne Unternehmensplanung der Klett Gruppe (die wir natürlich nie zu Augen kriegen werden!) sicher dergestalt, das es darum geht, möglichst viele Studenten zu kriegen zu möglichst hohen Gebühren - bloß wann ist "hoch" = "zu hoch"? Die Nachfrage scheint im Augenblick so enorm zu sein, das die Gebühren sicher angehoben werden.

Das ist kein Vorwurf, sondern völlig normal in der Privatwirtschaft.

Bei der "Schaffbarkeit" ist es so, das halt die Repetitorien sehr gut auf die Klausuren vorbereiten (Reps solltest Du unbeding machen, kosten allerdings auch Geld!), während man an staatlichen FHs teilweise liest, wie die Studenten regelrecht aufs Glatteis geführt werden oder Profs sich weigern, Schwerpunkte zu nennen.

Also weiterhin viel Erfolg! :thumbup:

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Was noch sehr positiv ist, sind Sondertermine auf Anfrage, ich ich schon oft genommen habe. Wo kann man schon an einer FH sagen , ich hätte gerne z.B. den Termin für die Projektmündliche am 22.12.212 (regulär wäre es erst 2013 gewesen, ich hätte Monate mit Warten verloren) und das klappt ohne große Probleme, hier sehe ich den für mich größen Vorteil der WBH, ich muss mich nicht den Studium anpassen, das Studium passt sich an mich an -> ein großes Lob auch an die WBH Mitarbeiter, die immer alles mögliche versucht haben meine Wünsche umzusetzten und ich bin bestimmt kein einfacher "Kunde" da ich ständig was wollte/will ;)

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sehr interessant geschrieben, Danke für den Aufwand

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Fairerweise müsste man von einem Vergleich GSO-Hochschule mit WBH sprechen. An der HFH z.B. ist die Studienorganisation sehr straff - viele sagen sogar inflexibel. Da kann die WBH punkten. In meinem Präsenzstudium erlebte ich sehr motivierte Professoren, die sich auch adhoc viel Zeit nahmen.

Bestätigen kann ich für die HFH eine gut bis sehr gute Qualität der Skripte. Mein Präsenzstudium liegt nochmals 15 Jahre weiter zurück: ich habe pro Woche einen Collegeblock verschrieben, fertige Skripte waren die absolute Ausnahme.

Ich bin gespannt auf deinen Vergleich der Präsenzphasen

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während man an staatlichen FHs teilweise liest, wie die Studenten regelrecht aufs Glatteis geführt werden oder Profs sich weigern, Schwerpunkte zu nennen.
Quellen? Natürlich habe ich mich im Präsenzstudium auch mal über Klausurthemen geärgert. Aber wenn Stoff außerhalb des des Curriculums geprüft worden wäre, hätte es Proteste im Prüfungsamt gehagelt. An der HFH gilt: "ALLES aus den Studienbriefen ist prüfungsrelevant." Die Dozenten sind nicht identisch mit den Klausurerstellern, ihre Tipps sind daher extrem unverbindlichst: "Dies oder das Thema kam in der Vergangenheit fast immer vor", "Oft gab es folgende Aufgaben-Gliederung..." oder "Zuletzt wurde immer häufiger nach diesem oder jenem gefragt". Aber die Klausuren zeigten, dass die Dozenten wirklich ahnungslos waren.

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Kosten: hier ist die interne Unternehmensplanung der Klett Gruppe (die wir natürlich nie zu Augen kriegen werden!) sicher dergestalt, das es darum geht, möglichst viele Studenten zu kriegen zu möglichst hohen Gebühren - bloß wann ist "hoch" = "zu hoch"? Die Nachfrage scheint im Augenblick so enorm zu sein, das die Gebühren sicher angehoben werden.

Das ist kein Vorwurf, sondern völlig normal in der Privatwirtschaft.

Also weiterhin viel Erfolg! :thumbup:

Mit dem Kosten meine ich vorallem das man nicht nur die Studiengebühren betrachten darf. Es kommen Kosten für Unterkunft, Pendelkosten, Verpflegung, Zusatzgebühren usw. dazu. Fals man nun dies überschlagen möchte kommen da gewaltige Summen zusammen.

Ein Beispiel (von mir)

Pendelkosten (damals): ca. 160 Euro/Monat

Unterkunft (in Studentenwohnheim): 235€uro/Monat

Stromkosten: ca. 60 €uro/Monat

Also diese einfache unvollständige Auflistung soll jeden klar machen, dass es nicht nur mit Studiengebühren sind die Kosten verursachen und bezahlt werden müssen, sondern die Nebenkosten ebenfalls einen enormen Teil ausmacht.

Eine genaue Kalkulation muss jeder für sich selber machen, wer dies nicht macht wird ein böses Erwachen erleben.

Zu den Niveau des Fernstudiums erlaube ich mir kein Urteil, da ich dies erst am Ende des Studiums beurteilen kann. Und selbst dann handelt es sich um verschiedene Studiengänge.

Ich will bestimmt keine Werbung für ein Fernstudium egal welcher Anbieter machen, allerdings sind die Kosten bei Präsenz-FH ziemlich ähnlich oder höher, wenn man außerhalb des Pendelbereichs studieren möchte. Zum Beispiel ist aus Kostengründen die TU München für mich weggefallen. Wie hätte ich ohne Einkommen eine Kalt-Miete von ~ 500 Euro stemmen sollen?

Logischerweise schrecken einen die 300 Euro/Monat schon ab - und dies sind sicherlich nicht alle Kosten, allerdings darf man sich eben nicht blenden lassen.:ohmy:

Gruß aus Niederbayern

wt15309

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WillWasWerden

Geschrieben

Also die von Dir genannten Kosten werden gar nicht so ins Gewicht fallen, da die Repetitorien ja auch online angeboten werden und außerdem auch die Klausuren an externen Standorten stattfinden, zum Glück.

Hauptkostenblock sind sicher die monatlichen Studiengebühren, und die Repkosten.

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Das Studium hat mich 14.929,00 EUR gekostet dazu kommen noch Nebenkosten Hotel, Benzin, Bücher, Thesis binden (Nerven kostenneutral ;) ) also rund 18000-19000€ beim 7 semestrigen Bachelor.

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werkstattschreiber

Geschrieben

Kann man das denn so miteinander vergleichen? Ich habe auch nicht verstanden, für wen der Vergleich gut sein soll.

Das Präsenzstudium strebt an, wer sein Abitur in der Tasche hat und, statt der praktischen Ausbildung, einen akademischen Grad erreichen möchte. Dass Studium kein Ponyhof ist, wissen wir doch alle. Vorlesungen; Nachbereitung der Vorlesungen; Vorbereitung auf Klausuren; Gruppenarbeit... Der gewöhnliche Student hat seine Familie und / oder den Nebenjob, der ihm weiterhilft.

Das Fernstudium wird von den Leuten vorgezogen, die schon im Berufsleben stehen und einen akademischen Grad erreichen wollen, um ihre Qualifikationen zu untermauern bzw. sich weiter zu entwickeln bzw. den Job zu wechseln... Diese Leute verdienen parallel zum Studium Geld und können sich die hohen Studiengebühren der privaten Fernhochschulen leisten, bekommen im Gegenzug gut überarbeitete Skripte, Reps... Der Kunde bezahlt und bekommt etwas geliefert. Nichtsdestotrotz müssen die auch lernen, um zum Abschluss zu kommen.

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ich fand es sehr interessant, mal die andere Seite zu beachten. Den anderen Weg kannte ich nämlich nicht. Ich zum Beispiel neige dazu manchmal nur eine Seite (meist meine) zu betrachten. Man weiß zwar das Studenten im allgemeinen alle arm sind, aber ich hatte bisher für mich auch die Wahrnehmung das ein Fernstudium , so viel teurer ist.....

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Markus Jung

Geschrieben

Kann man das denn so miteinander vergleichen? Ich habe auch nicht verstanden, für wen der Vergleich gut sein soll.

Ich finde den Vergleich sehr interessant und nützlich, denn es gibt ja immer wieder Studieninteressierte, die vor der Entscheidung stehen, ob sie per Fernstudium oder Präsenzstudium stehen, zum Beispiel weil die Rahmenbedingungen nicht so eng sind, dass nur ein Fernstudium in Frage kommt.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 5
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link