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Hello World!

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SebastianL

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So, nach nun knapp 1 Jahr Evaluierung der Anbieter für ein Fernstudium habe ich mich entschieden bei der Wilhelm Büchner Hochschule zu studieren. Das liegt einfach gesagt daran dass ich in Darmstadt wohne und Pfungstadt um's Eck ist :-)

Die Einschreibung habe ich dann im August 2012 vorgenommen für den 01.10.2012 für den Studiengang B.Sc. Angewandte Informatik mit Vertiefung Wirtschaftsinformatik. Eigentlich wollte ich Wirtschaftsinformatik studieren, jedoch gab es zu diesem Zeitpunkt Wirtschaftsinformatik nicht. Dieser war zwar angekündigt, aber stand noch nicht fest.

 

Die Unterlagen habe ich alle noch vor meinem Urlaub eingereicht und die WBH hat mir dann versichert die Unterlagen kurz vor dem 01.10. zu erhalten damit ich pünktlich starten kann.

Bei der WBH sind die immer recht freundlich und Hilfsbereit. Das einzige was ein bisschen fehlt ist der Automatische Response zur Erfolgsmeldung. Man muss hier also immer wieder pro aktiv nachfragen ob alles soweit ok passt. Ist nicht schlimm, muss man nur wissen :-)

 

Gleichzeitig zu meiner Einschreibung habe ich mich zum Einführungsseminar in der ersten Dezemberwoche angemeldet. Was bisschen spät war und wo ich auch nicht wusste dass von den 3 Tagen die ersten 2 Tage optional waren. Man musste also nur am 3. Tag anwesend sein, aber dazu später mehr.

Pünktlich zum 01.10. kamen dann die Unterlagen und auf dem ersten Blick war dass ganz schön viel. Entsetzter war ich als ich feststellte dass es sich nicht um die Hefte für das erste Semester handelt, sondern nur das erste Quartal. Die WBH verschickt immer im Quartalsrythmus.

 

Da Mathe Angst-fach Nummer eins ist, habe ich also mit Mathe angefangen. Da ich die HZP (Hochschulzugangsprüfung) noch machen muss und somit kein Abi habe, hatte ich zudem noch großen Respekt davor. Schnell stellte sich dann raus, dass ich die Vorkurse machen muss, was ich dann auch getan habe. Dann ging das erste Mathe-Heft deutlich einfacher. Da ich irgendwann von Mathe geträumt habe, hatte ich irgendwann zwischendrin mal Unix Einführung gemacht. Nur Mathe jeden Tag, da wird man ja bekloppt :-)

Dann kam der 1.11. und man konnte sich in B.Sc. Wirtschaftsinformatik einschreiben, sowie von der Prüfungsordnung 1 (PO1) auf die PO2 wechseln. Ich kann nur empfehlen sich an zu schauen was der Unterschied ist und ggf. zu wechseln (was man so lange machen kann, so lange man nicht die 2. Sendung zugeschickt bekommen hat).

 

Nun war für mich die Frage, Angewandte Informatik 210 Credit's, 7 Semester gegen Wirtschaftsinformatik 180 Credit's, 6 Semester. Die Entscheidung war nicht leicht für mich, da beide Studiengänge Vor- und Nachteile haben. Bevor ich mit dem Studium begonnen habe, war ich mir sicher, ich mache im Anschluss noch einen Master. Einen Monat später war ich mir da nicht mehr so sicher und habe Recherchiert was für Nachteile ich am Ende habe wenn ich statt 210 Credit's nur 180 habe. Im Prinzip ist es aber einfach, entweder man macht die 30 Credit's im Bachelor oder im Master. Insgesamt sind das 10 Semester und entweder ich mache 7:3 oder 6:4 (Bachelor:Master). Die Reihenfolge ist egal.

 

Nach dem Motto, erst mal einen Schritt nach dem anderen denke ich, lieber so wenig wie möglich im Bachelor, Hauptsache bestehen! Was mich dann zum Wechsel bewegt hat, waren dann einfach nur die Module und der "Schnitt".

Die wichtigsten Punkte (AIM=Angewandte Informatik, WI=Wirtschaftsinformatik):

  • AIM: Mathe 4 Semester, WI: 1 Semester!
  • AIM: viele Module parallel, WI: Modul basiert, nicht so viele Parallel, somit besser Strukturiert
  • AIM: 210 Credit's, WI: 180
  • WI passt mir in meiner Karriereplanung besser als AIM.

Was noch wichtig ist, WI ist relativ neu, d.h. man kann hier nicht wie bei AIM z.B. in 2 Jahren fertig sein da einige Module/Prüfungen noch nicht fertig sind. Die werden leider nach und nach erstellt. Was leider ein Nachteil ist gegenüber AIM. Jedoch denke ich, werde ich sowieso länger als die Regelstudienzeit benötigen, schon alleine weil ich mir hier keinem Stress aussetzen möchte. Das Ziel ist einfach am Ende den Bachelor zu haben, wann ist mir persönlich nicht so wichtig.

Gut, der Wechsel stand also fest und, leider mit Aufwand verbunden. Man muss Kündigen und sich wieder neu einschreiben. Die Unterlagen muss man nicht neu einreichen. Man bekommt ein Delta zur ersten Lieferung und kann dann los legen. Also, zum 1.11. war ich nun im neuen Studiengang B.Sc. Wirtschaftsinformatik als einer der Ersten.

Neuer Plan, Mathe liegen lassen und erst die B-Aufgaben für das erste Semester machen.

Kurz erklärt, es gibt unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen:

  • A-Aufgabe: Einsendeaufgabe am Ende eines Heftes, wird benotet, fliest nicht ins Zeugnis ein.
  • B-Aufgabe: Hausaufgabe, ist eine Prüfungsleistung und fliest ins Zeugnis ein.
  • M-Aufgabe: Mündliche Prüfung vor Ort.
  • P-Aufgabe: Schriftliche Prüfung vor Ort

Dann gibt's noch Praktische Phasen und Projektarbeiten, aber die lasse ich jetzt mal aus.

Also für dieses Semester steht dann an:

  • Grundlagen der Objektorientierten Programmierung -> Endet mit B-Aufgabe
  • Einführungsprojekt (Dokumentation) -> Endet mit B-Aufgabe
  • Recht -> Endet B-Aufgabe
  • Grundlagen der Informatik -> Schriftliche Prüfung um den Mai.
  • Mathematische Grundlagen -> Schriftliche Prüfung um den Mai.

 

Mitte November dachte ich mir, den Crashkurs in Mathe (6 Schulstunden a 10€) zu buchen und habe dann einen Tag daran teilgenommen. Ich denke insgesamt eine Erfahrung wert, jedoch weiß ich nicht ob ich das noch einmal buchen würde. Der Kurs war nicht schlecht, aber für mich persönlich vielleicht etwas überflüssig (kommt später warum).

 

Letzte Woche war das Einführungsseminar, ich hatte ja am Anfang erwähnt dass es viel zu Spät war und ich auch nicht wusste dass nur der letzte Tag bindend war. Am ersten Tag war Begrüßung und Mathe. Da ich ja schon den Crashkurs gemacht hatte, empfand ich das einfach nur als Wiederholung. Hätte ich zuerst das Einführungsseminar besucht, hätte ich womöglich den Crashkurs als Überflüssig empfunden da genau das Gleiche abgehandelt wurde. War aber insgesamt eine nette Wiederholung. Von Mathe Übungen kann man nie genug haben, bzw. es schadet nie!

 

Der zweite Tag war leider etwas überflüssig für mich. Unix Einführung und Einführung Programmierung. Programmieren kann ich (behaupte ich jetzt einfach mal) und Unix Einführung das Heft hatte ich ja schon durch. Somit war das etwas "langweilig", was jetzt nicht am Dozenten lag!

Und am dritten Tag war das Einführungsprojekt für Informatiker, an dem man teilnehmen muss und anschließend eine Projektdokumentation anfertigen muss, was eine B-Aufgabe ist. Die gibt die ersten 2 Credit's und die Note fließt nicht in das Zeugnis ein.

 

So mittlerweile sind paar Wochen in's Land gegangen und ich bin mit der Projektdokumentation fast fertig und mit der ersten B-Aufgabe zu Grundlagen der Objektorientierten Programmierung. Über Weihnachten und Neujahr möchte ich diese auf jeden Fall abschließen und auch die B-Aufgabe zu Recht abschließen. Dann geht's los mit lernen auf die ersten schriftlichen Prüfungen.

Nebenbei, Informatikionen zur HZP (Informatik) sind irgendwie schwer zu finden, noch dazu soll sich angeblich die Prüfungskommission geändert haben und keiner weiß so recht was Sache ist. Die einen sagen, nur Mündlich, die anderen mündlich und schriftlich, das Hochschulzugangsgesetz sagt wiederum alles "kann" nichts "muss". Aber damit beschäftige ich mich dann, wenn ich mit den ersten beiden Semestern durch bin.

 

Wenn sich nun einer Fragt wie viel Zeit ich investiere pro Woche, dann ist das sehr unterschiedlich. Manchmal bin ich total motiviert und programmiere bis 2 Uhr Nachts (dann 6h pro Tag) und manchmal habe ich so gar keine Lust. Am Wochenende fällt es mir sehr schwer zu lernen da ja der Haushalt sich nicht von selbst macht und man auch mal Ruhe und die Regenerationsphase braucht. Unter der Woche klappt es zumindest besser, ist aber auch abhängig vom Stress in der Arbeit. Aber dran bleiben ist alles, eins nach dem anderen!

 

So, ansonsten versuche ich hier ab und an meine Erfahrungen kund zu tun.


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6 Kommentare


Gab es noch mehr Studenten im Einführungsseminar, die im BSc. Wirtschaftsinformatik eingeschrieben waren? Oder bist Du sozusagen der frühe Vogel ;-)?

Viele Grüße, Silke

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Die Einführungsseminare sind gemischt, sprich alles was Informatik hat ist da dabei. Ich war der einzige an dem Termin was aber daran lag dass dieser seit Ende Oktober ausgebucht war :-)

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Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Sehr spannend sind deine Überlegungen zum Studiengangswechsel. Ich hätte mich nämlich genau andersrum entschieden. :) Viel Erfolg beim weiteren Studium!

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Und es ist doch toll, beim ersten "Studienevent" bei fast allem das Gefühl zu haben: kann ich schon - kann ich schon - kann ich schon!

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 8
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls