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Blog carinafranz

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Wertung des Fernstudiums auf dem Arbeitsmarkt

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carinafranz

56 Aufrufe

Inzwischen ist bereits einige Zeit vergangen und ich habe bereits viel Neues in meinem Studium (B.A. BWL & Wirtschaftspsychologie) gelernt. Im Januar/Februar 2013 werde ich wohl mein Zwischenzeugnis erhalten, der Schnitt kann sich sicher sehen lassen.

Ich frage mich allerdings, inwiefern ich das Studium auf dem Arbeitsmarkt zu meinem Vorteil verwerten kann. Bisher habe ich nur wenig ermutigende Rückmeldungen zum Studium bekommen. Es scheint, als ob es erst angerechnet werden würde, wenn es beendet ist ...

Ich erwarte auch gar nicht, direkt als Fachkraft angestellt zu werden, ein Einstieg über ein Praktikum wäre ebenfalls denkbar.

Eure Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema würden mich natürlich brennend interessieren! Hat jemand von Euch bereits während des Studiums den Einstieg in den Job geschafft? Welche und wie viel Berufserfahrung habt Ihr dabei mitgebracht?

VG Carina

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10 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hallo Carina,

ich kenne Deinen Hintergrund jetzt nicht. Arbeitest Du neben dem Studium, oder studierst Du in Vollzeit?

Es geht mir insofern ähnlich, als dass ich bislang den Einstieg in meine Zielbranche (IT im Gesundheitswesen) bislang noch nicht geschafft habe. Auf der einen Seite heißt es, es gäbe einen Mangel an IT-Leuten im Gesundheitwesen und sie wären ja so gesucht. Aber wenn man sich dann bewirbt (ich habe IT-Hintergrund und erwerbe die Gesundheitswesen-Elemente gerade im Studium), merke ich davon bei Bewerbung nichts. Bei Bewerbungen bei Firmen außerhalb des Gesundheitswesens habe ich schon einige Angebote bekommen, von den Firmen im Gesundheitswesen und Kliniken dagegen nur Absagen. Und ich weiß nicht, ob das nach Abschluss des Studiums anders werden wird..

Viel Glück und viele Grüße,

Silke

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Hallo Silke,

bisher habe ich neben dem Studium Vollzeit gearbeitet. Im Moment bin ich jedoch wieder Vollzeitstudentin und könnte, wenn es so weiter geht, das Studium in 1 Jahr beendet haben. Ich habe eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen, habe rund 2,5 Jahre Erfahrung im kaufmännischen Bereich, 4 Jahre im sozialen Bereich.

Meine bisherige Berufserfahrung spielt also nicht direkt in den wirtschaftspsychologischen Bereich hinein, überschneidet sich jedoch in etlichen Punkten. Damit entsteht meines Erachtens nach ein großer Vorteil gegenüber Bewerbern mit B.A.-Abschluss ohne jegliche Berufserfahrung auf irgendeinem Gebiet.

Der einzige Unterschied ist dieses 1 Jahr und das dazugehörige Papierchen! Ich bin also schon optimistisch, dass sich die Situation für mich nach dem Abschluss stark verbessern wird. Doch ich möchte nicht warten, sondern den direkten Einstieg jetzt!

Bei Dir ist die Lage aber etwas anders, oder? Du hast doch bereits einen IT-Abschluss und spezialisierst Dich jetzt nur noch zusätzlich, oder?

Viele Grüße, Carina

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Hallo Carina,

Ich mache derzeit ähnliche Erfahrungen! Praktika könnte ich tausende machen, allerdings sind mir die einfach zu schlecht bezahlt (wenn überhaupt), und alle 4-6 Monate einen neuen Job suchen stresst auf Dauer auch ganz schön. Bei mir sind es nur noch 3 Monate bis zum Ende des B.A., die Bachelorarbeit gebe ich nächste Woche ab. Allerdings scheint sogar jetzt noch dieser blöde Wisch für eine Festanstellung zu fehlen! Ich hoffe ebenso wie du, dass sich das dann von heute auf morgen schlagartig ändert. Aber langsam glaube ich da auch nicht mehr daran. Mich würde aber mal interessieren, ob es tatsächlich Leute gibt, die direkt nach ihrem Abschluss andere Erfahrungen gemacht haben?

LG Sandra

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Es scheint, als ob es erst angerechnet werden würde, wenn es beendet ist ...

Wenn Du das Studium beendet hast und einen entsprechenden Abstand dazu gewonnen hast, wirst Du vllt. auch wissen warum.

Aus der Sicht eines Personalentscheiders würde ich einem halbfertigen Fernstudenten auch keine höhere Chance einräumen.

Und dabei habe ich schon den Insider-Bonus angerechnet - in diesem Fall hat der Fernstudent sogar fast einen Malus, denn ich weiß genau dass gerade der Druck und der Aufwand der zweiten Studiumshälfte sehr viel Energie abzweigt, die in den Job fließen sollte.

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Ja, das ist richtig, ich spezialisiere mich, weil ich den Bereich IT im Gesundheitswesen spannende finde. Ich glaube, es ist nicht nur das noch nicht abgeschlossene Studium, sondern die Tatsache, dass ich eben noch keine Erfahrung aus der Klinik mitbringe, was die Absagen eingebracht hat. Was noch viel schlimmer wäre als das nicht abgeschlossene Studium. Denn ich kann nicht mal eben 6 Monate aus meinem Job aussteigen, um ein Praktikum in einer Klinik zu machen.

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Moin,

ich hab ne Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht und stehe jetzt 12 Jahre im Beruf. Das Studium habe ich im Oktober 2011 begonnen und am 1.1 fange ich einen neuen Job an. Bei den Vorstellungsgesprächen hat das Studium keine große Rolle gespielt. Die einzige Frage die dazu kam war, warum ich nicht sofort nach der Ausbildung angefangen habe zu studieren. Ansonsten war nur wichtig welche Projekte ich bisher gemacht hatte und was so meine Aufgaben waren bzw. welche Kenntnisse ich besitze. So sind zumindest meine Erfahrungen gewesen.

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Im Grunde sind das Fragen, die man so nicht einfach beantworten kann, ohne den konkreten Hintergrund jedes Schreibers hier zu kennen.

Wenn man keine Erfolge bei der Jobsuche hat, obwohl man über eine gute Ausbildung verfügt, kann das an gefühlt 1000 Gründen liegen. Die kann und will ich nicht alle hier aufschreiben, dazu habe ich ein ganzes Buch mit immerhin 280 Seiten geschrieben. Das würde hier irgendwie ein bisschen den Rahmen sprengen.

Kurz zusammengefasst aber, liegt es entweder

- an den falschen Stellen, auf die man sich bewirbt,

- auf einer unzureichenden Analyse der Stellenanzeige,

- einer schlechten Darstellung der eigenen Kompetenzen,

- einer falschen Selbsteinschätzung,

- einer falschen Einschätzung, was die Ausbildung/das Studium am Arbeitsmarkt für einen Wert hat

- an fehlendem Wissen, wie der Arbeitsmarkt so tickt.

Oder an einer Kombination von allem.

Im Zweifelsfall empfehle ich immer gerne, mal einen konkreten Check der Unterlagen vornehmen zu lassen von jemandem, der etwas davon versteht. Und dafür auch Geld in die Hand zu nehmen, wenn im Bekanntenkreis die Botschaft kommt "Das ist doch so toll, was Du da geschrieben hast! Ich verstehe gar nicht, warum Du keine Chancen haben sollst!"

Wenn keine positiven Rückmeldungen von Unternehmen kommen, dann ist NICHT alles so toll, was Sie geschrieben haben. Nicht in deren Augen - und nur darauf kommt es letztendlich an!

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Vielen Dank für all Eure Rückmeldungen!

Es ging darum, Mittel und Wege für den Arbeitsmarkteinstieg während des Studiums zu finden bzw. im Laufe der Diskussion herauszuarbeiten.

Deshalb möchte ich noch mal auf die Anfangsfrage zurückzukommen:

Hat jemand von Euch bereits während des Studiums den Einstieg in den Job geschafft? Welche und wie viel Berufserfahrung habt Ihr dabei mitgebracht? Wie viel praktische Erfahrung wird aus Sicht der Personalentscheider gewünscht? Könnte diese über Praktika erworben werden?

Wie chillie oben andeutete, fließt aus Sicht eines Personalentscheiders zu viel Energie des Studierenden in das Studium. Wenn das so ist, wäre es also besser, das Studium vor Abschluss gar nicht in der Bewerbung zu erwähnen. Darauf könnte man auch aus Alleschonweg's Beitrag schließen. Sehe ich das richtig? (Die Kenntnisse, die im Studium erworben wurden, könnten ja dennoch in den CV einfließen und so die Chancen verbessern.) Interessant wäre hier natürlich auch die Meinung weiterer Personalentscheider.

Ich freue mich über Eure konstruktiven Vorschläge :thumbup:

Viele Grüße,

Carina

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Ich denke, die Energie, die ins Studium fließt, ist wirklich nur ein einziger Baustein beim Einstieg während des Studiums. Der Rest: siehe oben!

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