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Es ist geschafft...

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Servus

102 Aufrufe

...die letzte Klausur im Studium hab ich heute hinter mich gebracht! Die Schwerpunkt-Klausur ist der größte Brocken mit 180 Minuten. Ich hab nach ziemlich genau 120 Minuten abgegeben.

Ich kann grad gar nicht einschätzen, wie es gelaufen ist - es waren Top-Fragen dabei, welche bei denen ich dachte "äh, was?" und welche, bei denen mir nur ein Teil eingefallen ist, also gut gemischt - ich gehe davon aus, dass der arme Korrektor, der das alles lesen muss, sich aus den 12 Seiten schon das Richtige raussuchen wird.

Erst mal bin ich heilfroh, dass ich in diesem Studium keine Klausur mehr schreiben muss!!! :thumbup:

Und weils grad passt, gibts auch gleich noch den Semesterrückblick für das 6. Semester:

- In diesem Semester standen nur drei Module an - eigentlich sogar nur zwei, aber ABR hab ich ja vorgezogen

- für diese Module habe ich insgesamt 157,65 Stunden aufgewendet an 79 Tagen

- die Aufteilung auf die Module:

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- Im Schnitt bin ich auf 2 Stunden pro Lerntag gekommen (zugegeben, da hat die letzte Woche, in der ich schon Urlaub hatte, einiges wettgemacht)

- Im Wochenschnitt komme ich auf knapp 7,2 Stunden

- notentechnisch ist es bis jetzt mein schlechtestes Semester und ich hab meine mit Abstand schlechteste Note für WPW kassiert :(

Dafür, dass ich durch die Schwangerschaft im September/Oktober für ca. 4 Wochen so gut wie gar nicht zum Lernen gekommen bin (Müdigkeit, Übelkeit etc.), ist es gar nicht sooo schlecht gelaufen. Es hätte mit Sicherheit besser sein können, aber im Großen und Ganzen bin ich eigentlich zufrieden. Ich ärgere mich nur ein bisschen, dass jetzt im Endspurt die Noten scheinbar schlechter werden...für mich wäre es definitiv besser, es würden alle Noten von Anfang an zählen!

Momentan zweifel ich daran, dass ich es schaffe, bis Mai alles fertig zu haben.

Für Januar/Februar ist die Projektarbeit geplant. Ich hab schon mal bisschen nach Literatur gewühlt, die Bücher allerdings noch nicht in der Hand gehabt...

Momentan plane ich eher, dass ich ein Urlaubssemester einlege und Anfang 2014 die Bachelorarbeit schreibe. Ganz ausgereift ist der Plan aber noch nicht. Lieber wäre es mir tatsächlich, ich könnte das Studium hinter mich bringen, bevor unser Zwerg kommt bzw. solange der Zwerg (hoffentlich) noch viel schläft. Ich werde mich mal erkundigen müssen, ob es im Fall von Komplikationen die Möglichkeit gäbe, eine Fristverlängerung zu bekommen...

So und zuguterletzt wünsche ich euch allen

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2013!


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6 Kommentare


Dir auch einen guten Rutsch!

Nur so als Warnung: meine Kinder haben ab der 2.Lebenswoche tagsüber nie länger als ca.45min geschlafen, eher 20min. In der Nacht haben sie trotzdem nicht durchgeschlafen. Damals wäre für mich nicht daran zu denken gewesen, eine Arbeit zu schreiben.

Das erste Kind einer Freundin hat dafür das erste halbe Jahr täglich mehrere Stunden geschlafen.

Es gibt da wirklich alles. Ich würde an deiner Stelle wirklich möglichst viele Varianten offen lassen. Gibt es nicht die Möglichkeit, mit der Arbiet anzufangen und quasi bei Bedarf auszusetzen? Du kannst ja auch nicht voraussehen, wie es dir geht, kurz vor und auch nach der Geburt.

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Markus Jung

Geschrieben

Also ich würde eher die Variante 2014 wählen. Wenn der Nachwuchs da ist, ändern sich ja nicht nur die Schlafzeiten, sondern auch sonst ändert sich viel im Leben, dass einen einfach auch gedanklich viel in Anspruch nimmt, da alles neu ist.

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Danke euch beiden für eure Impulse...

Ich finde es schwierig, jetzt einzuschätzen, was mehr Sinn macht, da ich ja eben nicht weiß, ob unser Zwerg viel vom Schlafen halten wird oder eher nicht.

Mir ist noch eine dritte Möglichkeit eingefallen: Ich gebe im Februar meine Projektarbeit ab und lass das Studium dann erst mal ruhen, wir bereiten uns auf unsere neue Aufgabe vor, genießen die erste Zeit zu dritt, bringen die Taufe hinter uns etc. Dann sehe ich ja, wie die erste Zeit so verläuft, evtl. ist es auch machbar, dann im Herbst 2013 die BA zu schreiben und bis Ende 2013 abzugeben.

Momentan gefällt mir diese Möglichkeit am besten, wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht klappen sollte, kann ichs immer noch auf 2014 verschieben.

Gibt es nicht die Möglichkeit, mit der Arbiet anzufangen und quasi bei Bedarf auszusetzen? Du kannst ja auch nicht voraussehen, wie es dir geht, kurz vor und auch nach der Geburt.

Daran hab ich auch schon gedacht, aber ich weiß nicht, ob das geht. Da müsste ich mal in HH nachfragen, ob es da eine Möglichkeit gibt, die Arbeit anzumelden und bei Bedarf ggf. auf das nächste Semester zu schieben.

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Markus Jung

Geschrieben

Deine dritte Möglichkeit hört sich gut an. So gehst du kein Risiko ein, kannst dich zu Beginn ganz auf dein "neues Leben" konzentrieren und verlierst wenn es gut läuft dennoch nicht so viel Zeit.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Huch, ich hatte gar nicht auf dem Schirm dass du schwanger bist :blushing:

Weiß nun nicht für wann der Geburtstermin eingeplant ist und ich selbst hab ja bei dem Thema noch keine eigenen Erfahrungen sammeln können... aber ich würde auch zur der "Pause-Variante" tendieren. Zum Ende der Schwangerschaft noch schnell eine Bachelorarbeit reinzuquetschen ist sicher nicht schön. Die BA wird dir viele Nerven abverlangen und einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Gleichzeitig werden deine Ressourcen aber knapper (wer weiß wie dein Rücken mitspielt, kannst du stundenlang am Tisch sitzen und tippen??) und außerdem wollt ihr sicherlich noch viel für das Baby vorbereiten, einkaufen/aussuchen/testen, lesen, euch informieren etc.

Da jetzt eine Deadline fürs Studium reinzuzwängen und sich dann auseinanderreißen zu müssen hilft ja nicht.

Evtl. könntest du die ganze Literaturvorbereitung schonmal während dem Mutterschutz erledigen und nach der Geburt(= bei gegeigneten Rahmenbedingungen) die BA anmelden und mit einem Endtermin versehen.

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Die Pausen-Variante wird immer wahrscheinlicher - wenn alles gut geht, ziehen wir Anfang April in eine größere Wohnung. Das heißt, ich würde eh nicht dazu kommen, die Bachelorarbeit in dieser Zeit zu schreiben. Das mach ich dann, wenn der Zwerg da ist und wir uns in der neuen Wohnung eingelebt haben.

Die Variante "BA bis Mai durchprügeln" ist somit völlig unrealistisch geworden. Jetzt gehts nur noch darum, ob ich noch 2013 die BA schreibe oder dann erst 2014.

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
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      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)