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#MMC13 - Kurskonzept und erste Einstimmung

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Markus Jung

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Der #MMC13 beginnt am 16. Januar. Da es dann aber bestimmt hektisch wird und jedes Kursthema nur über eine Woche geht, will ich mich schon mal etwas vorbereiten, um dann wirklich auch aktiv mitmachen und etwas mitnehmen zu können.

howtomooc.org

Da für mich die MOOC-Welt noch sehr neu ist und wohl auch jeder MOOC so seine eigenen Regeln und auch technischen Plattformen hat, geht es mir zuerst darum zu verstehen, wie der #MMC13 funktionieren wird.

Als Sammelbecken und auch als zentrale Anlaufstelle dient wohl die MOOC-Homepage http://howtomooc.org/. Dort gibt es auch Infos zur Kursstruktur, also eine Art Anleitung. In der Einführung heißt es:

Wir verstehen diesen offenen Online-Kurs als eine Art asynchrone Online-Konferenz mit BarCamp-Charakter.

Ich denke, wer nicht eh schon in diesem Themenfeld unterwegs ist, ist mit dieser Erläuterung ungefähr genauso schlau wie ohne. Aber zum Glück gibt es dann doch recht genaue und leicht verständliche Informationen dazu, wie das Ganze abläuft. Ich versuche mal, das mit meinen Worten wiederzugeben.

1. Jede MOOC-Woche beginnt am Mittwoch, die erste am 16.01.

2. Zur Vorbereitung kann das Programm dienen, in dem es zu allen Wochenthemen eine kurze Erläuterung und gibt und auch erste Quellen verlinkt sind. Das Programm scheint eh eine ganz wichtige Anlaufstelle zu sein, da hier zum Beispiel auch die Impulsbeiträge der jeweiligen Woche verlinkt werden.

3. Richtig los geht es mittwochs mit einem Eröffnungspost im Blog. Nun geht es wohl daran, die Impulsbeiträge zu lesen und sich eigene Gedanken zu machen. Mir ist noch unklar, ob es dazu feste Aufgaben oder Arbeitsaufträge gibt, oder ob jeder aus den Materialien das macht, was er meint. Aber Ziel der ersten Woche ist es dann auch, die Strukturen des #MMC13 kennen zu lernen und sich warm zu laufen. Wahrscheinlich wird sich hier vieles ergeben.

4. Freitags von 17 bis 18 Uhr gibt es ein Live-Hangout über Google+. Der Termin ist für mich auf jeden Fall ungünstig, weil damit schon feststeht, dass ich mindestens jede zweite Woche an der Veranstaltung nicht teilnehmen kann. Es wird allerdings Aufzeichnungen geben.

5. Zum Abschluss jeder Woche wird das Geschehen von vorher festgelegten Personen reflektiert, was auch der Evaluation dienen soll.

Soweit das Konzept. Zur Ergebnissicherung soll außerdem ein Howtomooc-Handbuch gemeinsam in der letzten Kurswoche (und wohl auch darüber hinaus) entwickelt werden. Das wird sicherlich für künftige MOOCs sehr hilfreich sein.

Ich stelle es mir nun vor allem so vor, dass das vorgestellt Konzept den Rahmen darstellt und jeder sich dazu Gedanken macht und insbesondere eine intensive Diskussion über Blog-Kommentare und auf anderen Wegen (Google+ etc.) und eher dezentral stattfindet. Ich bin gespannt, wie man das dann alles auch wieder zusammen bekommt, um Nutzen daraus zu gewinnen.

Vorbereitung

Ich habe mir mal die Quellen zur Vorbereitung der ersten Woche angeschaut.

1. Vortragsfolien Dr. George Siemens "Designing and Running a MOOC"

George Siemens ist laut Wikipedia Lerntheoretiker und Begründer des Konnektivismus. Der Konnektivismus wiederum ist gemäß Wikipedia eine Lerntheorie, die sich speziell auf das Lernen im digitalen Zeitalter bezieht und davon ausgeht, dass das Lernen im Netzwerk wichtig ist. Siemens scheint das MOOC-Konzept entwickelt zu habe und hat, zusammen mit anderen (besonders Stephen Downes) zahlreiches MOOCs durchgeführt.

Bei Vortragsfolien fehlt mir oft der Vortrag dazu, aber die oben genannten enthalten doch auch so viele Infos. Für mich mitgenommen habe ich besonders die Inhalte der Folien 27 ff., auf denen Siemens neun Schritte vorstellt, um einen MOOC zu planen und durchzuführen:

1. Topic & Audience

2. Find someone to teach with

3. Determine content

4. Plan spaces

5. Plan interactions

6. Plan your continued presence

7. Learner creations and activities

8. Get the word out: promotion and sharing

9. Iterate and Improve

Die Erläuterungen zu den einzelnen Schritten sind nicht theoretisch, sondern sehr praxisorientiert und greifbar. So wird empfohlen, sich vor Beginn Gedanken über die Zielgruppe zu machen und ein Thema zu wählen, zu dem ein persönlicher Bezug und Fachwissen vorhanden ist, zu dem bisher ggf. schon gelehrt wurde in klassischen Lernszenarien und das interessant ist, um darüber etwas zu lernen oder zu diskutieren.

2. Text All about MOOCs (University Affairs)

Ein ziemlich ausführlicher, englisch-sprachiger, Grundlagenartikel zum Thema MOOCs. Habe ich bisher nur überflogen, scheint unter anderem auch etliche interessante Zahlen und Fakten zu enthalten - unter anderem zu den extrem hohen Abbrecher-Quoten, von denen ich auch an anderer Stelle schon gehört hatte. Mal schauen, wann ich die Zeit/Ruhe finde, mir das genauer durchzulesen.

3. New York Times "The Big Three, at a Glance"

Hier werden die drei großen MOOC-Plattformen Corsera, Udacity und edX vorgestellt - nicht in Form von langen Texten, sondern stichpunktartig nach verschiedenen Kriterien wie Kursangebot, zeitlichem Konzept oder möglichen Zertifikaten.

4. Vortragsfolien Dr. Jochen Robes "Social Learning. Vernetztes Lernen am Beispiel der Massive Open Online Courses"

Die einzige deutsch-sprachige Quelle unter den Anregungen. Hier wird besonders auf die Entstehung der MOOCs und das deutsche Angebot opco11 "Zukunft des Lernens" eingegangen.

Ich möchte noch eine Quelle ergänzen, die mir persönlich sehr weitergeholfen hat, was den Einstieg in das Thema MOOCs angeht. Ich schaffe es selten, längere Vortrags-Mitschnitte komplett anzuschauen. Bei dem Vortrag von Prof. Dr. Rolf Schulmeister "As Undercover Students in MOOCs" ist mir dies gelungen, obwohl er über eine ganze Stunde geht. Es gibt dabei einen Überblick über die aktuelle Entwicklung und insbesondere auch Einblicke in die Kurs selbst - die zum Teil recht ernüchternd waren. Ich habe das bei Google+ etwas kommentiert und mit Anne Oppermann diskutiert.

Gut, soweit als meine heutigen Vorbereitungen zum #MMC13. Kommentare? - Wer von euch macht denn auch beim #MMC13 mit?


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4 Kommentare


Danke. Das ist jetzt doch alles viel klarer und übersichtlicher als die Homepage... da war mir nicht so richtig klar, wie das wohl alles ablaufen soll.

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Hallo Markus,

ich freue mich sehr, dass Du an unserem MOOC-Maker Course teilnimmst. Soeben habe ich die Quellen zur Vorbereitung (die Du hier ja auch vorgestelt hast) um weitere Lektüren für die ersten beiden Wochen ergänzt und auch kurz kommentiert. Es ist u.a. auch der von Dir empfohlene Mitschnitt des Vortrags von Rolf Schulmeister dazu gekommen.

Uns ist es tatsächlich wichtig, für jede Woche auch deutschsprachige Quellen anzubieten - allerdings stellen wir bei der Vorbereitung fest, dass wir auf so manchen englischsprachigen Text nicht verzichten wollen, schon gar nicht, wenn es ein Grundlagentext einer der MOOC-"Urväter" ist... :-)

Viele Grüße

Dörte

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Hallo Rumpelstilz,

wir werden in der Woche vor Kursbeginn noch einige Hilfestellungen (u.a. eine FAQ-Liste) veröffentlichen, um vor allem MOOC-Neulingen den Einstieg zu erleichtern.

Die von Markus beschriebene Struktur kannst Du hier noch einmal nachlesen: http://howtomooc.org/kursstruktur/

Wenn Du Fragen hast, stell Sie gern auch als Kommentar im howtomooc-Blog.

Viele Grüße

Dörte

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Markus Jung

Geschrieben

@Rumpelstilz: Hast du dich zwischenzeitlich zur Anmeldung durchringen können?

@Dörte: Vielen Dank, dass du hier direkt kommentierst. Und noch mehr Quellen zur Vorbereitung - wann soll ich das denn alles durcharbeiten? ;-) Ich habe gesehen, dass es keine Pflichtlektüre ist - aber spannend ist das ja schon alles und ich möchte mir da ungern etwas entgehen lassen. Sehr schön, dass du die einzelnen Quellen kommentiert hast. Da weiß ich dann gleich, was mich erwartet. Ich finde es übrigens gut, dass ihr auch die englischen Original-Quellen angebt, wo es Sinn macht. Mir war halt nur aufgefallen, dass diese für die erste Woche in der Überzahl sind, was ja auch daran liegen könnte, dass es bisher noch nicht viel deutschsprachiges Material gibt - was sich mit dem MOOC Maker Kurs ja ändern wird :-)

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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls